Frederik Pohl (1919-2013)

Science Fiction in Buchform
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breitsameter
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Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Frederik George Pohl, Jr. (26. November 1919 – 2. September 2013) ist heute Nacht verstorben.
http://en.wikipedia.org/wiki/Frederik_Pohl

Diese Meldung erschien dazu auf seinem Blog:
Frederik Pohl
Nov. 26, 1919—Sept. 2, 2013
We’re saddened to tell his friends and readers that Fred went to the hospital in respiratory distress this morning and died this afternoon.
Please stay tuned. We’re teary and shell-shocked right now, but we’ll have more news soon. And Fred left a thick file of things he wanted to tell you, so we’ll likely keep posting for a while.
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Doop
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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von Doop »

Und wieder geht einer der großen alten SF-Autoren. :(

Ich habe "Eine Handvoll Venus" und "Gateway" in aller bester Erinnerung...
„Ich habe [...] nichts gegen Filme ohne viel Handlung (z.B. Laberfilme von Rohmer), aber das Verhältnis zwischen Landschaftsmalerei, Dialog und Kawumm muss stimmen.“ (Badabumm, hier im Forum)

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breitsameter
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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Doop hat geschrieben:Und wieder geht einer der großen alten SF-Autoren. :(
Ich habe "Eine Handvoll Venus" und "Gateway" in aller bester Erinnerung...
Bei Gateway muss ich immer auch an das alte Textadventure dazu denken... man, dass haben wir stundenlang gespielt, ohne wirklich weiter zu kommen. :beanie:

Und Frederik Pohl war selbstverständlich auch ein einflußreicher Herausgeber, der die SF deutlich vorangebracht hat.
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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Upps! Aber ein hohes Alter und ein schneller Tod. Gute Reise zu den Sternen, großer alter Meister!
:bier:
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deval
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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von deval »

Och, das betrübt mich aber.
Vor ein paar Tagen hatte ich noch einen Artikel über die Futurians gelesen. Jene Gruppe von SF Fans, Autoren,
Redakteuren, ... die sich während des 2. Weltkrieges zusammengeschlossen hatte. In der Liste tauchte auch
Frederik Pohl auf und ich hatte mir daraufhin seine Vita bei Wiki durchgelesen. Ich dachte noch bei mir, wie
schön es ist, dass zumindest noch einer der alten Recken am Leben ist und ich unbedingt mal Gateway lesen
sollte. Das Buch, das zahlreiche wichtige Preis eingeheimst hat. Und jetzt diese Meldung.

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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von Bungle »

Ich bin betrübt.
Das war vielleicht schon der letzte der "Altmeister" aus den USA...
Geschrieben hat er ja bis kurz vor seinem Tod, in seinem Blog.
Ja, in meinen Jugendjahren war er einer meiner Lieblingsautoren. "Die Zeit der Katzenpfoten", "Das Gold am Ende des Sternenbogens" und andere Erzählungen. Aber auch "Gateaway".
Ich wünsche ihm einen Platz irgendwo weit weg, an der Seite seiner Weggefährten, die ihm vorausgegangen sind...

MB

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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider »

breitsameter hat geschrieben:Frederik George Pohl, Jr. (26. November 1919 – 2. September 2013) ist heute Nacht verstorben.
Shit! :(
Die "ehrbaren Kaufleute" und die "Gateway"-Trilogie habe ich geliebt, ebenso viele seiner Stories.
Schade! Verdammt schade!

Gruß
Ralf
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möchten viele Autor'n übertünchen.
Denn er tut sich verbitten
Aliens, UFOs und Titten.
Einen Kerl wie den sollte man lünchen!

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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von Tanner Mirabel »

Sehr schade, dass wieder einer der Altmeister gehen musste.
Mein persönliches Buchhighlight 2019: Becky Chambers - Unter uns die Nacht

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Mammut
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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von Mammut »

Ich gebe zu, ich habe immer noch nicht Gateway gelesen.
Aber gerade:
Frederik Pohl
Die armen Reichen (1985) (D)
The Midas plague (1954) (US)
Uebersetzer: Birgit Ress-Bohusch
76 S.

Wolfgang Jeschke (Hrsg.)
Heyne SF-Jahresband 1985
Heyne SF & F, 4183
3-453-31160-4

http://www.chpr.at/stories/p/pohls.txt


Die Geschichte handelt von der Überproduktion. Wer arm ist hat viel und muss verzehren. Die Reichen haben den Luxus kleiner Wohnungen und müssen nicht so viel Essen, etc.
Eine lustige, überspitzte Version einer Situation, die wir ja immer noch haben: Ein Ünbermaß an Angebot in vielen Belangen. So hat die Geschichte trotz ihres Alters immer noch einen aktuellen Bezug.
Etwas schwach fand ich das Ende, aber man kann ja nicht alles haben.

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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von lapismont »

was fandest Du genau schwach?

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Mammut
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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von Mammut »

Das Happy End. Die Frau ist sowieso nur schmückendes Beiwerk (was ich jetzt nicht weiter schlimm fand), aber ihr Glück kommt dann mit dem zu erwartenden Kind und macht dann das Ende der Geschichte aus. Fand ich jetzt...unpassend.

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lapismont
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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von lapismont »

Vielleicht wollte er das gerade karrikieren?

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Mammut
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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von Mammut »

lapismont hat geschrieben:Vielleicht wollte er das gerade karrikieren?
Habe ich mir in dem Moment, wo ich den Post geschrieben, auch gedacht. Ich lese es nachher nochmal an. Vielleicht hast du Recht.

Erik Erdmann
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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von Erik Erdmann »

Gibt es eigentlich Überlegungen die restlichen Gateway-Romane ins Deutsche übersetzen zu lassen? Habe mich ein bisschen geärgert, als ich nach der "Trilogie"-Lektüre gelesen habe, dass es eigentlich noch weitergeht aber bisher niemand Bock hatte, das mal zu übersetzen.
Wir sind gegen Nazis. Nationaler Widerstand ist zwecklos!

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Diboo
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Re: Frederik Pohl (1919-2013)

Ungelesener Beitrag von Diboo »

Erik Erdmann hat geschrieben:Gibt es eigentlich Überlegungen die restlichen Gateway-Romane ins Deutsche übersetzen zu lassen? Habe mich ein bisschen geärgert, als ich nach der "Trilogie"-Lektüre gelesen habe, dass es eigentlich noch weitergeht aber bisher niemand Bock hatte, das mal zu übersetzen.
Definiere "Bock haben". Es wird wohl eher eine Kalkulation zugrunde gelegen haben, ob das noch jemand kauft. Die hat offenbar bisher noch niemand positiv bewertet.
"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)
http://www.sf-boom-blog.de

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