Teufelsgold - Andreas Eschbach

Science Fiction in Buchform
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Knochenmann
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Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 9. September 2016 03:08

Neues Buch, neues Glück.

Diesmal: Teufelsgold oder auch Teufel's Gold (ich bin mir nicht sicher ob das Quecksilber am Cover nicht vielleicht ein ' verdeckt.)

Bild

Wie dem auch sei,

gelesen: 10%

... der Anfang ist ja bekannt aus der Leseprobe, deswegen nur eine kurze Rekapitulation: Englischer Alchimist hat sein der Weisen im Gepäck - Ritter schangehit ihn - muss Gold produzieren - Gold ist verhext - neuer Kreuzzug - goldenes Kruzufix für Frau des Ritters, goldele Rüstung für den Ritter (wahrscheinliche beides eine schlechte Idee)

Zweite Handlungsebene: Ein BWL Fuzzie hält Vorträge zur Investitionen in einem schweitzer Hotel. Und der liest in einem alten Buch über den Ritter und den Alchimisten.

Fängt gut an, was auffällt ist das die Story in der Vergangenheit einen ziemlichen Speed draufhat: bis der Ritter die Goldproduktion angeworfen hat hat es keine 20 Seiten gedauert. Mah schaun was da noch kommt.

Ach schon: In Eschbach Romanen ist es ja oft so das der Protagonist eine Art Prophezeiung bekommt oder eine Art Auftrag. Das passiert in Teufelsgold schon im Prolog, und zuwar von einer Zigeunerwahrsagerin auf dem Jahrmarkt.

Außerdem: Zu viele Rufzeichen! Ich musste an die Seinfeld Episode denken.
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Re: Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von Ender » 9. September 2016 08:41

Knochenmann hat geschrieben: oder auch Teufel's Gold (ich bin mir nicht sicher ob das Quecksilber am Cover nicht vielleicht ein ' verdeckt.)
Das wäre dann aber falsch - denn wenn schon, dann müsste es "Teufels Gold" heißen :lehrer:


Ist der Roman jetzt eigentlich eher Science Fiction? Oder Fantasy?

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Re: Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 9. September 2016 09:32

Science Fitschig.
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Re: Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von Ender » 9. September 2016 09:56

Knochenmann hat geschrieben:Science Fitschig.
Ups. Dann gehört er ja in die SF-Neuerscheinungsliste. Bin bisher irgendwie von Fantasy ausgegangen.
Aber egal - wir sollen schließlich nicht in Schubladen denken... :naughty:

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Re: Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 9. September 2016 11:29

Science Fiction.... Fantasy.... das sind doch bürgerliche Kategorien!
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Re: Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von breitsameter » 9. September 2016 12:49

Bei mir trifft der Roman leider erst heute Abend ein. Aber jetzt tagsüber hätte ich sowieso keine Zeit zum Lesen. Freue mich aber schon darauf!

Wollen wir dazu einen offenen Lesezirkel machen? Sollen wir gleich diesen Thread hier dafür missbrauchen?
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Re: Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 9. September 2016 13:50

Ach, können wir ruhig den Thread her hernehmen. Ich bin eh schon fast durch mit dem Buch.
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Re: Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von Andreas Eschbach » 10. September 2016 15:42

Ich würde den Roman am ehesten unter "phantastische Literatur" einordnen. "Thriller" steht nur aus verkaufstechnischen Überlegungen drauf.

Und natürlich heißt es "Teufelsgold".

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Re: Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 10. September 2016 16:24

Phantastische Literatur - das ist ja genau mein Ding.

Wie dem auch sei.

Ich habe fertig

Ist ganz gut, kann man lesen.

Morgen mehr.

Bin müde.
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Re: Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 12. September 2016 04:54

Ein bisschen ausführlicher:

Mir hat das Buch gefallen, war ehrlichgesagt ein ziemlicher Pagetruner. Worum es geht: Geld, Reichtum, Alchemie und über die Unvollkommenheit der Welt im allgemeinen.

Dazu gibts zwei Handlungsebenen: in der Gegenwart ist ein selbsternannter Reichtumsguru auf der Suche nach Geld und Glück, und stößt dabei anfangs zufällig auf alchemistische Schriften. Diese Schriften erzählen auf der zweiten Handlungsebene Episoden aus dem Mittelalter und verfolgen dort den Lebensweg mehrerer Alchemisten und die Spur des Steins der Weisen.

Ein sehr schickes Buch, das ganz sicher einiges zu bieten hat. Besonders das Thema Alchemismus ist hier wirklich gut dargestellt.

Einziger Kritikpunkt: Das Buch ist zu straigt geschrieben. Alles ist zu geradlinig, es gibt kaum Ablenkung oder Überraschungen. Alles was passiert aht einen Zweck. Wenn z.B. Pia erzählt, was sie beim Spielen gesehen hat, dann weiß ich als Leser schon: DAS WIRD SPÄTER WICHTIG SEIN.

Auch der Sinn der Prophezeiung am Anfang des Buches erschließt sich mir nicht. Ich glaube das Buch wäre besser gewesen wenn man die weggelassen hätte.
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Re: Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von breitsameter » 12. September 2016 10:16

Ich bin auf Seite 178 von 510 des Hardcovers.
Mir gefällt der Roman bislang ebenfalls sehr gut, auch wenn er bislang sozusagen nur in der Erzählebene der alchemistischen Geschichten phantastische Elemente enthält. Ein wenig habe ich das Gefühl, dieser Roman hätte auch nach »Eine Billion Dollar« erscheinen können, denn er enthält ab und an sehr ähnliche Gedanken - allerdings bekommt Hendrik, die Hauptfigur von »Teufelsgold« kein Erbe, sondern er referiert vom Traum reich zu werden und vor allem von der Vorstellung reich zu sein. Wäre das Wochenende ruhiger gewesen, dann wäre ich vielleicht auch schon durch. Denn das Buch ist - wie es auch Knochenmann schreibt - ein Pageturner. :prima:
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Re: Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von a3kHH » 15. September 2016 21:58

Stand : Seite 183
Die wenigsten dürften begreifen, wovon Andreas hier überhaupt spricht.
Ich bin einmal gespannt, ob das Niveau gehalten wird oder die Geschichte zerfasert.
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Re: Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 23. September 2016 17:40

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Re: Teufelsgold - Andreas Eschbach

Ungelesener Beitrag von Gast09 » 6. Oktober 2016 22:30

Gelesen und für Nett !! befunden.
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