Fantasy Filmfest White Nights 2018

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Fantasy Filmfest White Nights 2018

Ungelesener Beitrag von heino » 9. Januar 2018 19:38

Es ist wieder soweit, das erste kleine FFF des Jahres steht vor der Tür und hat 10 Filme im Gepäck:

http://fantasyfilmfest.com/dt/FFFWNfilme.html

ich werde diesmal 7 davon sehen und euch natürlich danach meine Eindrücke mitteilen. Geht sonst noch jemand hin?
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Re: Fantasy Filmfest White Nights 2018

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider » 9. Januar 2018 22:03

Diesmal sind wirklich ein paar interessante Filme dabei.
"Hostile", "Let The Corpses Tan", "A Beautiful Day", "The Shape Of Water"...
Terminlich sollte es auch hinhauen. Vielleicht gehe ich diesmal in den einen oder anderen Film.

Gruß
Ralf
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Re: Fantasy Filmfest White Nights 2018

Ungelesener Beitrag von heino » 21. Januar 2018 10:47

So, die ersten drei sind durch. Hier meine Eindrücke:

- Hostile

Synopsis:"Die taffe Juliette brettert in einem rostigen Jeep durch eine karge Wüstenlandschaft, auf der lebensgefährlichen Suche nach Benzin und Nahrung. Ihre Route ist gesäumt von ausgebrannten Fahrzeugen und massakrierten Leibern. Postapokalypse? Kriegsszenario? Immer wieder sucht sie Schutz vor Wesen, die lange Zeit nur zu hören sind. Creature Feature? Zombie-Invasion? Backflash. Besagte Juliette beginnt als labile New Yorkerin eine Romanze mit dem mondänen Galeristen Jack. "

Tja, was soll ich dazu sagen? Grundsätzlich ist die Zusammenfassung nicht falsch, aber es wird nie wirklich erklärt, wie es überhaupt zur Apokalypse kommt und ob die ganze Welt oder nur ein Teil davon betroffen sind. Der zweite Handlungsstrang und Juliette`s Vergangenheit besteht nur aus billigen Klischees und dümmlichen Dialogen und das Ende hat einen Schlusstwist der die berüchtigte "Martha"-Szene aus BvS in Sachen Dämlichkeit weit hinter sich lässt und das Publikum - mich eingeschlossen - laut auflachen ließ.

3 von 10 Pärchenfotos

- A beautiful day

Synopsis:"Um nicht völlig den Verstand zu verlieren, zieht sich der psychisch verkrüppelte Kriegsveteran Joe (Joaquin Phoenix) immer wieder Plastiktüten über den Kopf, bis er fast erstickt. Zudem lässt er sich von wohlhabenden Kunden anheuern, um deren verschleppte Kinder aus den Fängen von Sexhändlern zu befreien. Wenn er den Kidnappern dabei auch noch anständig wehtun soll, kostet das extra…"

Ein Bekannter von mir bezeichnete den Film auf Facebook als "Taken für Arthouse-Fuzzies". Das trifft es ganz gut. Der Film ist langsam, ohne langweilig zu sein. Joaquin Phoenix ist für mich generell ein Problem, weil er immer so wirkt, als wäre er während des Drehs seiner Filme geistig abwesend, aber hier passt das ganz gut. Der Film ist in Sachen Brutalität sehr zurückhaltend, die meisten Dinge geschehen im Off. Und der Titel erschließt sich am Ende und ist gleichermaßen zynisch wie er einen Neuanfang für die beiden Hauptfiguren signalisiert. Insgesamt okay, aber von der Regisseurin des großartigen "We need to talk about Kevin" kann man durchaus mehr erwarten.

7 von 10 Hämmern

- Ghost Stories

Synopsis:"Professor Philipp Goodman glaubt nicht an Geister. Als notorischer Rationalist hat sich die TV-Berühmtheit darauf spezialisiert, angeblich übernatürliche Phänomene als harmlose Tricks zu entlarven. Als ausgerechnet sein großes Fernsehshow-Vorbild, das eines Tages spurlos verschwand und für tot erklärt wurde, aus dem Nichts wieder auftaucht und ihn bittet, drei unerklärliche Vorfälle zu untersuchen, kann Goodman natürlich nicht widerstehen. Doch die grauenvollen Erlebnisse und Geschichten, die er aufspürt, erschüttern den dogmatischen Skeptiker schnell bis ins Mark. Was, wenn dieser Spuk echt ist und eine Schattenwelt mit all ihren schrecklichen Dämonen tatsächlich existiert"

Dieser Film ist eine Mogelpackung, denn während die ersten 2 Drittel klassischer Gruselfilm sind und ich deshalb auch auf ein entsprechendes Ende gehofft habe, schwenkt das letzte Drittel dann mehr in Richtung "Shutter Island" mit entsprechender Auflösung. Das ist echt schade, denn bis dahin ist alles toll:die Atmosphäre ist toll, die Schockmomente sitzen, die Darsteller sind durch die Bank fantastisch, aber das Ende hat mit den Spaß am Film verleidet.

6 von 10 Audiokassetten


Es lief übrigens vor jedem Film der Trailer zu "New Mutants" mit Starttermin März 2018, obwohl der Film vor über einer Woche auf 2019 verschoben wurde. Da hat wohl jemand bei FOX geschlafen.........
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Re: Fantasy Filmfest White Nights 2018

Ungelesener Beitrag von heino » 22. Januar 2018 11:42

Zweiter Tag:

- Cold Skin

Synopsis:"Die nie namentlich genannte Hauptfigur kommt 1914 als Wetteroffizier an den gottverlassensten Ort der Welt: eine zerklüftete Insel am Südlichen Polarkreis. Die Hütte, die der Brite beziehen soll, ist verwahrlost, sein Vorgänger verschwunden. Einziges weiteres Zeugnis menschlicher Existenz auf dem Eiland ist ein Leuchtturm – bewährt mit unzähligen zugespitzten Stämmen. Weshalb, erfährt der Neuling in der ersten Nacht, als es an der Tür rüttelt. Doch den Eindringlingen geht es eindeutig nicht um einen nachbarlichen Begrüßungsumtrunk ... und die Ablösung erfolgt erst in einem Jahr. Ein langer Kampf ums Überleben steht bevor! "

Guter Film, der ein Belagerungsszenario Marke Carpenter mit Lovecraft-Themen verquickt und nur unter einigen unnötigen Längen leidet. Ray Stevenson habe ich nicht erkannt. Mit ein paar Kürzungen wäre der super gewesen.

8 von 10 Walskeletten

- The Little hours

Synopsis:"LIFE AFTER BETH-Regisseur Jeff Baena lässt die Nonnen los! Denn kann es gut gehen, junge Frauen hinter klösterliche Mauern zu sperren, fernab jeglicher weltlichen Freuden? Wie gerne hätten sie einmal etwas anständig Unanständiges zu beichten! Doch außer Beten, Waschen und Sticken passiert nicht viel. So mobbt man sich eben der Reihe nach oder flucht wie ein Kesselflicker, wenn die Ordensschwester gerade nicht hinhört. Seligmachend ist das nicht. Zumal die Mädels vom Hörensagen wissen, dass kein Vergnügen der Welt mithalten kann mit der Wollust, die eine Frau empfindet, wenn sie vom Manne beschlafen wird.

Zwischen diese Nonnen gerät der Jüngling Massetto (James Francos Bruder Dave). Während die einen Bet(t)schwestern ihr promiskuitives Wetteifern um den Schönen beginnen, verfolgen die andern noch weitaus sinistere Aktivitäten im dunklen"

Lose an Boccaccios "Decameron" angelegte Komödie, die eigentlich gar nicht ins Programm passt, aber für angenehme Abwechslung sorgte. Das Ganze ist ein derber, launischer Snack. Nichts, was man sich ins Regal stellt, aber für 2 unterhaltsame Stunden reicht es allemal.

- Les Affamès

Synopsis:"Die Menschheit frisst sich gegenseitig auf. Die Katastrophe, die so exemplarisch am Rand eines kreischend lauten Autorennens begann, hat bereits weite Teile der Bevölkerung ausgelöscht. Die letzten Überlebenden einer kanadischen Provinz wanken ziellos auf der Suche nach Schutz umher und finden sich zu einer kleinen Gruppe zusammen. Sie alle haben die schlimmsten Dinge gesehen und getan. Denn auf dem Land, wo jeder jeden kennt, hat der Kampf um die eigene Haut nochmal eine andere Dimension. Hier wird das Töten eines Nachbarn oder einer Schulfreundin stets zum persönlichen Desaster. Die Untoten indes beginnen sich zu Horden zusammenzurotten und mysteriöse Dinge zu tun, als folgten sie einem höheren Plan"

Der Anreißer klingt ganz toll, aber der tatsächliche Streifen ist ein echtes Ärgernis, denn es ist wieder ein typischer Zombieapokalypse-Film der allerbilligsten Machart ohne jegliche Ambitionen. Uninteressante Figuren, über die wir rein gar nichts erfahren, staksen durch die Pampa, labern random shit, murksen Zombies und sich gegenseitig ab und ab und an versucht die Regie anhand bescheuerter Einfälle, so was wie Anspruch zu suggerieren. Höllisch langweilig ist das Ding auch noch. Braucht kein Mensch.

1 von 10 Arztwitzen

- The shape of water

Synopsis:"Im 60er Jahre-Amerika des Kalten Krieges verliebt sich eine stumme Putzfrau in eine amphibienartige Kreatur, die, von der Regierung gefangen gehalten, mit geheimen Experimenten gequält wird."

So kurz und einfach kann man einen Film zusammenfassen. Del Toro liefert hier eine Märchenvariante des "Schrecken vom Amazonas " ab, die in tollen Bildern und phantastischer Ausstattung schwelgt, technisch und darstellerisch brilliant umgesetzt ist und ein romantisches Plädoyer für die Vielfalt abgibt. Doug Jones variiert hier seine Rolle als Abe Sapien aus den Hellboy-Filmen und hätte auch endlich mal einen Oscar für seine Arbeit verdient, Sally Hawkins und die anderen Darseteller stehen in nichts nach. Einziger Wermutstropfen ist die Laufzeit, 10 min weniger hätten es auch getan. Der Matchwinner war für mich aber MIchael Shannon, der seinen fiesen Agenten mit Verve gibt und ihm viele Facetten verleiht. Der Film startet hier am 12.02. und wer einen phantastischen Valentinstags-Film sucht, ist hier genau richtig.

9 von 10 gekochten Eiern
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Re: Fantasy Filmfest White Nights 2018

Ungelesener Beitrag von Ender » 22. Januar 2018 13:14

Ich werde ja nie begreifen, was viele Leute an den Filmen eines Guillermo del Toro so toll finden.
Für mich bedeutete „Shape of Water“ mal wieder zwei Stunden Fremdschämen. Wo z.B. ein Jeunet mit leichter Hand märchenhafte und liebenswerte Szenarien bzw Charaktere erschafft, wirken del Toros Bemühungen auf mich immer nur platt, peinlich und unfreiwillig komisch.
Das Ding aus dem Sumpf fand ich nur albern und zu absolut keinem Zeitpunkt hat man den beiden eine sich anbahnende Liebesgeschichte abgenommen. Als es
zur ersten Sexszene kam,
hat mich nur noch der „Autounfall-Effekt" am Verlassen des Kinosaals gehindert. Gegen Ende gab es dann noch ein paar del Toro-typische Sadismus-Einlagen … aber da war’s auch schon egal.
Ich fand „Shape of Water“ zwar nicht ganz so dämlich wie seinerzeit „Pans Labyrinth“, aber durchaus auch ganz außergewöhnlich schlecht.

Pardon, Heino, wenn ich mich hier gerade etwas reinsteigere, aber bei Filmen von del Toro passiert mir das irgendwie häufiger …
Ansonsten natürlich: Danke für deine ausführlichen Eindrücke zum FFF :beanie:

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Re: Fantasy Filmfest White Nights 2018

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider » 22. Januar 2018 18:49

Auch von meiner Seite Dank an Heino für die ausführlichen Rezis!
Und meine Bitte an Ender: Bitte kommentier auch die anderen Filme, die du gesehen hast!
Ich finde gerade unterschiedliche Werturteile sehr wertvoll und erfrischend. (Und nichts, wofür man sich entschuldigen müsste.)

Freundliche Grüße
Ralf
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Re: Fantasy Filmfest White Nights 2018

Ungelesener Beitrag von Ender » 22. Januar 2018 20:15

Shock Wave Rider hat geschrieben:
22. Januar 2018 18:49
Bitte kommentier auch die anderen Filme, die du gesehen hast!
Ich bin gar nicht auf dem FFF, daher habe ich ansonsten nichts weiter beizusteuern. Von den genannten Filmen kenne ich bisher nur besagten "Shape of Water", da der Film auch schon bei verschiedenen anderen Gelegenheiten gezeigt wurde. Zum Beispiel lief er in vielen Kinos bereits als Sneak-Preview.

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Re: Fantasy Filmfest White Nights 2018

Ungelesener Beitrag von heino » 23. Januar 2018 07:42

Ender hat geschrieben:
22. Januar 2018 13:14
Ich werde ja nie begreifen, was viele Leute an den Filmen eines Guillermo del Toro so toll finden.
Für mich bedeutete „Shape of Water“ mal wieder zwei Stunden Fremdschämen. Wo z.B. ein Jeunet mit leichter Hand märchenhafte und liebenswerte Szenarien bzw Charaktere erschafft, wirken del Toros Bemühungen auf mich immer nur platt, peinlich und unfreiwillig komisch.
Das Ding aus dem Sumpf fand ich nur albern und zu absolut keinem Zeitpunkt hat man den beiden eine sich anbahnende Liebesgeschichte abgenommen. Als es
zur ersten Sexszene kam,
hat mich nur noch der „Autounfall-Effekt" am Verlassen des Kinosaals gehindert. Gegen Ende gab es dann noch ein paar del Toro-typische Sadismus-Einlagen … aber da war’s auch schon egal.
Ich fand „Shape of Water“ zwar nicht ganz so dämlich wie seinerzeit „Pans Labyrinth“, aber durchaus auch ganz außergewöhnlich schlecht.

Pardon, Heino, wenn ich mich hier gerade etwas reinsteigere, aber bei Filmen von del Toro passiert mir das irgendwie häufiger …
Kein Problem, das muss ja auch nicht jedem gefallen. Ich kenne von Jeunet nur "Alien 4" (das war doch von dem, oder?) und empfinde da genau so wie du bei Del Toro. Mir gefallen die meisten Filme von Del Toro, aber natürlich auch nicht alle. Z.B. fand ich "Mimic" grässlich schlecht und "Crimson Peak" war mir zu kitschig.

Edit:ist natürlich Quatsch, ich hatte "Die fabelhafte Welt der Amelie" vergessen. Der ist auch toll :prima:
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Re: Fantasy Filmfest White Nights 2018

Ungelesener Beitrag von Ender » 23. Januar 2018 10:51

Stimmt, „Alien 4“ wäre in der Tat ein schlechtes Beispiel. :)
Die Geschmäcker sind natürlich verschieden, aber vielleicht kennst du das: Wenn man einen Film außergewöhnlich schlecht findet, dann ärgert es einen umso mehr und ganz besonders, wenn genau dieser Film euphorische Kritiken, Nominierungen oder Preise bekommt.
Das ist etwas anderes bei einem Film wie „Pacific Rim“ (ebenfalls von del Toro), darüber rege ich mich nicht auf. Den fand ich zwar auch so schlecht, dass ich nach der Hälfte abgebrochen habe, aber okay – das ist ein Trashfilm, der will auch gar nicht mehr sein als ein Trashfilm. Das findet man dann entweder cool und witzig oder eben nicht. Egal.
Aber wenn „Pans Labyrinth“ oder jetzt „The Shape of Water“ bei einem Großteil der Zuschauer und Kritiker als tolle Filme gelten, während ich sie als ganz außergewöhnlich furchtbar wahrgenommen habe, dann wächst die Abneigung irgendwie noch weiter. Weil man es einfach nicht versteht.

Aber okay, so ist das nun mal. Ich habe andersherum auch schon von Leuten gehört, die „Delicatessen“ oder „Mars Attacks“ nicht gut fanden … :wink:

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Re: Fantasy Filmfest White Nights 2018

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel » 23. Januar 2018 11:33

Apropos "Shape of Water", jetzt ist ein niederländischer Kurzfilm aus dem Jahr 2015 aufgetaucht, dem "Shape of Water" in einigen Einstellungen und inhaltlich verblüffend ähnlich sein soll. https://www.musikexpress.de/ist-der-osc ... n-1003855/

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Re: Fantasy Filmfest White Nights 2018

Ungelesener Beitrag von heino » 25. Januar 2018 07:27

Ender hat geschrieben:
23. Januar 2018 10:51
Die Geschmäcker sind natürlich verschieden, aber vielleicht kennst du das: Wenn man einen Film außergewöhnlich schlecht findet, dann ärgert es einen umso mehr und ganz besonders, wenn genau dieser Film euphorische Kritiken, Nominierungen oder Preise bekommt.
Klar kenne ich das, mir geht es immer bei Tarantino so. Natürlich sehe ich, dass seine Filme technisch gut gemacht sind, aber mich nerven sie und ich kann nicht verstehen, warum alle Welt ihn so toll findet.

Und wer "Mars attacks" nicht mag, sollte mit einer Woche Dauersichtung von "Independence day" bestraft werden :ganz_evil:
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Re: Fantasy Filmfest White Nights 2018

Ungelesener Beitrag von Ender » 25. Januar 2018 08:55

heino hat geschrieben:
25. Januar 2018 07:27
Und wer "Mars attacks" nicht mag, sollte mit einer Woche Dauersichtung von "Independence day" bestraft werden :ganz_evil:
Das klingt nach einer Bestrafung von geradezu tarantino'scher Grausamkeit!

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