[Film] Bumblebee

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Quantenmechaniker
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Re: [Film] Bumblebee

Ungelesener Beitrag von Quantenmechaniker » 22. Dezember 2018 19:12

Um Gast09 zu zitieren... Gesehen und für richtig affenstark befunden, aber...
Die bombastische Schlacht auf Cybertron war ein Fehler und ein weiterer Fehler war die Verwandlung Bumblebee in den Camaro. Auf das Fabrikationsjahr haben sie zum Glück geachtet.
80er Jahre? Ja, natürlich und da sind mir direkt keine Fehler aufgefallen.
Ein männlicher Charlie wäre sinniger gewesen, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Die Transformers-typische Balla-Balla-Action wurde massiv zurückgefahren und passend in die Story eingebaut.
9/10

P.S.: Dieser Transformers (ein Prequel LEIDER!!!) ist für die Älteren. Nix für Kinder. :smokin

Ach... Der beste Film (für mich) diesen Jahres! :prima:

Gast09
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Re: [Film] Bumblebee

Ungelesener Beitrag von Gast09 » 23. Dezember 2018 15:22

Jetzt auch gesehen und für Honigsüß! befunden.
Transformers ohne Michael Bay als Regisseur, kann das was werden?
Ja, es kann. Und zwar dann, wenn ein komplett anderer Angang gewählt wird. Hier ist es Die Schöne (Hailee Steinfeld - Charlie) welche auf
Das Biest trifft (Bumblebee). Und wenn dann noch neben der äußeren Geschichte eine durchaus relevante innere Geschichte erzählt wird; eine nachvollziehbare innere Geschichte die beschreibt warum Charlie so ist wie sie ist, dann passt das; insbesondere weil sie Autos reparieren kann und Ahnung hat von Technik allgemein.
Na ja, ganz ohne Michael Bay geht's auch hier nicht, er läuft als einer der Produzenten (neben Steven Spielberg als executive Producer; Hasbro produziert selbst).
Auch John Cena (eventuell bekannt aus dem zunächst brauchbar beginnenden aber dann abflachenden Action-Film The Marine) ist eine gute Besetzung, allerdings in einer Rolle die auch Felix Müller hätte spielen können (sein Wortschatz ist eher begrenzt).
Kurz und gut: es ist ein neuer, sagen wir: kindlicher Angang an das Transformer-Universum. Hailee ist die perfekte Besetzung. Regie und Drehbuch haben das erkannt, denn der Film ist nahezu vollständig um sie herum konstruiert. Nach 10 Min Robot-Intro geht es fast nur noch um sie. Auch als sich die Kämpfe auf die Erde verlagern bleibt das fast durchgängig so. Ihre Omnipräsenz verleiht dem Film trotz aller dann noch folgenden Action-Sequenzen einen honig-süßen Charakter und zieht ihn weg von NORAD und DEVCON 3 hinein in ihr Elternhaus.
Sie wächst schließlich über sich hinaus und rettet mal soeben die Erde. Hier drängt sich ein Vergleich auf: Battleship. Genau wie dort geht es auch hier um eine Invasions-Vorhut welche Kontakt mit ihrer Basis aufnehmen muss, dies aber nur mithilfe unseres Satellitensystems kann:
Musst du halt den Strom abschalten.
Der Film spielt 1987. Da wären Profis gefordert um irgendwelche Filmfehler zu entdecken: Haustechnik, PKW, LKW, Waffen, Musik, TV-Sendungen, Kleidung, Sprache. Mir ist nichts aufgefallen.
Ein brauchbarer Film, gut geeignet zur Flucht aus der Weihnachtsbäckerei.
Kurz nach Beginn des Abspanns geht es weiter.
Während des Abspanns läuft der Song mit dem Hailee Steinfeld zurzeit in den Hitparaden ist.
8/10 blumenbeklebten Motorradhelmen
Gast09

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