Gerade im Kino gesehen...

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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Doop » 24. September 2019 12:49

Knochenmann hat geschrieben:
24. September 2019 11:34
Ladies and Gentleman: This is Rambo Number Five.
:lol:
„Ich habe [...] nichts gegen Filme ohne viel Handlung (z.B. Laberfilme von Rohmer), aber das Verhältnis zwischen Landschaftsmalerei, Dialog und Kawumm muss stimmen.“ (Badabumm, hier im Forum)

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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Badabumm » 24. September 2019 17:26

In der Version für Knarre und Orchester...
Ich will keine englische Rangbezeichnung! :faint:

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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 24. September 2019 18:03

Knochenmann hat geschrieben:
24. September 2019 11:34
Ladies and Gentleman: This is Rambo Number Five.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
:bier:
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Gast09 » 24. September 2019 21:09

Ad Astra
Gesehen und für Seltsam! befunden.
Mehr als nur seltsam - Dr. Seltsam, um es genau zu sagen.
Was genau passiert da eigentlich? Am Anfang sieht es so aus wie 2001 - EP II. Irgendwas tut sich auf, keiner weiß was genau das ist, sie nennen es Die Welle. Und sie reagieren. Sie wollen den Ursprung finden.
Der Film spielt etwa 80 Jahre in der Zukunft. Der Mond ist besiedelt und zwar so sehr dass die Menschen dort das machen was Menschen immer gerne tun
Krieg führen
Auch der Mars ist besiedelt. 1100 Menschen leben dort.
Das ist relativ easy weil es dort Wasser im Überfluss gibt
Ein Raumschiff hat sich vor Jahren auf den Weg gemacht, außerirdische Lebensformen zu finden. Die Mission ist gescheitert. Der Sohn des Mission-Leaders macht sich auf, seinen Vater zu finden und zu klären was genau passiert ist.
Soweit bis hier zur Handlung. Ja, es hätte ein 2001 - EP II werden können. Der Aufbau ist nahezu identisch. Statt Keir Dullea ist es nun Brad Pitt. Aber irgendwie geht denen bald die Puste aus. Ist das nun die SF die im Vordergrund steht oder ist es die Vater- Sohn - Kiste? Ich fürchte, es ist Letzteres.
Sie haben Potenzial verspielt, aber sowas von. Brad Pitt, Tommy Lee Jones, Donald Sutherland, Liv Tyler . . . das wäre doch die Crew für einen Superhit.
Aber nein, es hat nicht sollen sein.
Wie gesagt: Nicht nur seltsam, sondern Dr. Seltsam. Und da ich nicht promoviert bin hatte ich so meine Schwierigkeiten.
Hier einige Sequenzen aus diesem Film.
Nicht wirklich das verstehen ich kann.
8/10 Halssensoren für die psychologische Beurteilung
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Link: https://www.youtube.com/watch?v=pnvjclBoH-A

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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Khaanara » 24. September 2019 22:04

In den Charts haben aber beide Filme das nachsehen gegenüber "Downtown Abbey" :-)

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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Gast09 » 25. September 2019 08:42

Ja, so sieht es aus.
Beide Hauptdarsteller sind Mitproduzenten. Stallone über seine Gesellschaft Balboa - Pictures und Pitt als Investor höchstselbst. Zwar hat es, wenn ich die Angaben aus dem jeweiligen Abspann richtig memoriere, etliche Subventionen und Fördergelder gegeben
(Spanien, Portugal, Bulgarien, u.a.) welche normalerweise nicht zurückgezahlt werden müssen, auch gehören Pitt und Stallone nicht zu den Ärmsten unter der Sonne; aber gleichwohl: viel mehr als die berühmte "schwarze Null" kommt da nicht bei rum.
Aber egal. Beide Filme sind sehenswert und stellen, trotz der von mir weiter oben beschriebenen Schwächen eine Bereicherung ihres jeweiligen Genres dar.
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 25. September 2019 09:15

Donwton Abbey ohne w - grooooßer Unterschied! ^^ Ich verpasse ihn leider im Kino, aber ich freue mich schon wie Bolle auf die DVD.
:bier:
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von andy » 2. Oktober 2019 15:12

Ad Astra

Die Vorfreude war groß, sehr groß sogar. Da hielt der Film dann doch nicht mit. Irgendwie schwankte das ganze Projekt zwischen SF-Thriller (Verfolgungsjagd auf dem Mond, havarierte Raumschiffe etc.) und einer Reise in die Gefühlswelt der Hauptfigur. Das Thema Einsamkeit - als einzelner Mensch und als ganze Spezies - fand ich interessant. Ich wünschte mir, die Macher hatten sich auf das Zwischen- und Innermenschliche konzentriert. Ich hätte gerne mehr über die Figur von McBride Sen. erfahren, B. Pitts Vater. Warum war er so besessen von der Suche nach außerirdischem Leben?

Hinzu kamen einige schlicht unnötige Szenen und Figuren, die für den ganzen Film gar keine Bedeutung hatten.
Der Tauchgang auf dem Mars
Das Raumschiff in Not mit den Horroraffen
Was genau trieb D. Sutherland in dem Film?
Bei ein paar Dingen stellten sich selbst mir als naturwissenschaftlichem Laien die Nackenhaare auf. Das wird im Vakuum gebremst und beschleunigt wie auf einem Autoscooter. Und immer, wenn ich im Kino anfange, über so etwas nachzudenken, weiß ich, der Film fesselt mich gerade nicht

Auf der Habenseite stehen wirklich sehr schöne Bilder, der Kameramann war auch bei Interstellar aktiv. Und Brad Pitt spielt seine Rolle genau richtig.

In Summe ein unausgegorenes Kinoerlebnis.

06 von 10 automatisierten Psychotests.

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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Badabumm » 2. Oktober 2019 19:39

Über 90% der SF-Filme sind naturwissenschaftlicher Unsinn, allen voran alles, was mit "Star" beginnt... Demnach retten also die erzählte Geschichte, die Personen und die Spannung solche Filme vor dem Nachdenken und Einschlafen...
Ich will keine englische Rangbezeichnung! :faint:

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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Andreas Eschbach » 3. Oktober 2019 10:09

Ich erspar mir den.

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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von heino » 3. Oktober 2019 11:05

Badabumm hat geschrieben:
2. Oktober 2019 19:39
Über 90% der SF-Filme sind naturwissenschaftlicher Unsinn, allen voran alles, was mit "Star" beginnt... Demnach retten also die erzählte Geschichte, die Personen und die Spannung solche Filme vor dem Nachdenken und Einschlafen...
Naja, dass Star Wars oder Starship Troopers als Filme funktionieren, liegt daran, dass die Macher nie behauptet haben, ihre Filme wären realistisch. Das ist aber bei "Ad Astra" ebenso wie bei "Interstellar" der Fall, deshalb stößt das so vielen Zuschauern sauer auf. Und damit zu meiner Meinung zu "Ad Astra":

Ich wollte den wirklich mögen, aber der scheitert ebenso wie „Interstellar“ daran, dass die Macher auf höchst möglichen Realismus pochen und dann an den einfachsten physikalischen Grundlagen scheitern. Es ist z.B. hochgradig blödsinnig, Mc Bride für die Aufzeichnung eines Funkspruchs zum Mars zu karren, den er ebenso gut auf der Erde hätte aufnehmen können und von wo aus es über eine Relaisstation wesentlich schneller zum Neptun hätte gesendet werden können. Von dem wirklich lächerlichen Ende fange ich lieber erst gar nicht an, das treibt mir nur den Blutdruck hoch.
Was die großen Fragen angeht:Ja, da hätte man was draus machen können. In meinen Augen hat es der Film aber nicht geschafft, dazu etwas Interessantes oder gar Substantielles zu sagen. McBride fühlt sich allein und ist nicht in der Lage, mit anderen Menschen ordentlich zu kommunizieren? Das hätte sein Therapieprogramm (das ganz offensichtlich nichts taugt, wie überhaupt die psychologischen Überprüfungen der Astronauten nicht gut sein können, denn sonst wäre der Copilot niemals eingestellt worden) erkennen müssen.
Am schlimmsten finde ich aber die Vergeudung von Darstellern wie Tommy Lee Jones oder Liv Tyler, für deren Rollen man auch einfach Leute von der Strasse hätte engagieren können.
Fazit:langweiliger Schlonz ohne jegliche innere Logik, der nur durch schicke Bilder und einen guten Brad Pitt überhaupt eine Daseinsberechtigung hat.
Lese zur Zeit:

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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 3. Oktober 2019 12:53

Danke schön. Obwohl wir meistens einen unterschiedlichen Filmgeschmack haben, vertraue ich anhand deiner Ausführungen voll und ganz deinem Urteil und lasse es mal schön bleiben, den zu bestellen. Vielleicht gibt's ihn ja irgendwann gratis auf Prime für mich, ansonsten brauch ich ihn sicher nicht.
:bier:
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Re: Gerade im Kino gesehen... Ad astra!

Ungelesener Beitrag von fantascientifico » 3. Oktober 2019 14:05

Da der letzte SF-Streifen, den ich im Kino gesehen habe, mich maßlos enttäuscht hat ("Prometheus"), bin ich in "Ad astra" mit sehr geringen Erwartungen gegangen. Auf sinnlose Gewaltorgien, amerikanischen Haudrauf-Patriotismus und eine wirre, hektische Handlung war ich gefasst. Stattdessen erlebte ich einen eher ruhigen Film mit etlichen schönen Bildern, der sich immer wieder - wenn auch nicht stets erfolgreich - um Tiefgang bemühte. Wenn ich eine Liste mit Kritikpunkten anfertigen würde, wäre die natürlich lang, allen voran wegen der Weltraumspaziergänge gegen jede Wahrscheinlichkeit. Trotzdem neige ich dazu, "Ad Astra" zu empfehlen. Im Vergleich zu dem, was sonst im Kino läuft - auch in anderen Genres, etliche Trailer gab es im Vorprogramm - ist "Ad Astra" eigentlich Gold. Wer eine rundum sinnvolle, schlüssige Handlung erwartet, ist heutzutage wohl auf speziell ausgewählte Lektüre angewiesen.

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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Badabumm » 3. Oktober 2019 16:16

Dennoch finde ich TV-Sendungen interessant und liebenswert rührend (letztens wieder was von Lesch gesehen...), die versuchen, "Star Trek"-Technologie zu durchleuchten und wissenschaftlich aufzudröseln. Dabei ist die besagte "Technlogie" nur entstanden, weil es billiger für das Studio war, bestimmte Entwicklungen einfach mal anzunehmen und vorauszusetzen, anstatt sich so blöde Gedanken über "Impuls" und "Schwerkraft" zu machen. Pah, Kinderkram..!

Dummerweise erlitten ambitionierte Filme wie "Sunshine", "Passengers" oder "Gravity" dasselbe vernichtende Urteil. Weil die Realität durch ihre Grenzen eben kaum Themen übriglässt. Die Probleme sind so gigantisch, dass ein "realistischer" Film nicht möglich ist. Man muss Märchen erzählen, um überhaupt einen SF im Weltraum zu haben. Sonst findet SF vorrangig auf der Erde statt...
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 3. Oktober 2019 16:46

Aber ganz ehrlich, alles ist besser als Prometheus.
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