Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

heino
SMOF
SMOF
Beiträge: 7069
Registriert: 2. Mai 2003 20:29
Bundesland: NRW
Land: Deutschland
Wohnort: Köln

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von heino »

Mir hat er trotz aller Kürzungen und Änderungen sehr gefallen. Natürlihc ist er nicht perfekt, denn die Form der kurzen Abschnitte reisst einen immer wieder im ungünstigsten Moment aus der Handlung und die Masken sind auch nicht immer toll. Und Knochenmann hat auch damit recht, dass einige Episoden "verschlimmbessert" wurden, aber der Kern des Buches ist erhalten und der Film macht trotz seiner enormen Länge einfach Spass. Insgesamt ist der Film viel besser, als ich es je zu hoffen gewagt hätte.

8 von 10 alten Briefen
Lese zur Zeit:

Thomas Pynchon - Bleeding edge
Alfred Lansing - 635 Tage im Eis

speddy
True-Fan
True-Fan
Beiträge: 281
Registriert: 25. Dezember 2007 21:26

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von speddy »

Da ist er also, der 100 Millionen teure Arthousefilm, zumindest gewinnt man den Eindruck wenn man sich das Publikum anguckt mit dem ich das Kino teilte.
Zuerst einmal muss auch ich sagen das mir die Reinkarnationskiste gar nicht gefallen hat und das bisher auch nicht so interpretiert habe. Die anderen hier lassen mich hoffen das ich das Buch nicht völlig missverstanden habe. :mad:
Dann brauchte ich ca. eine halbe Stunde um ihn den Film und seine gewöhnungsbedürftige Erzählweise hereinzufinden. Belohnt wurde ich aber damit das der Film mich dann doch sehr fesseln und gut unterhalten konnte. Die Erzählstränge in der weit entfernten Zukunft und im Altersheim haben mir am besten gefallen.
Aber unabhängig von all dem frage ich mich ernsthaft warum dieser Film ab 12 ist!!! :abgelehnt:
Lieblingsautoren: Dan Simmons, Mark Lindquist, Neal Stephenson, George R.R. Martin

Benutzeravatar
T.H.
True-Fan
True-Fan
Beiträge: 188
Registriert: 5. Juni 2010 23:17
Land: Deutschland
Wohnort: Halle

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von T.H. »

Ab 12 - abgelehnt - genau, denn das bedeutet ja sogar, dass mein sein 6jähriges Kind mitnehmen darf... Ein paar Szenen sind keineswegs kindgerecht, mal abgesehen davon, dass der Film eher keine Kinderunterhaltung darstellt.

Nun, als Fan des Buches, der es aber vor einigen Jahren las, war ich über die Betonung esoterischer Seelenwander-Elemente erster Kritiken etwas erstaunt, denn so hatte ich das Buch nicht gelesen.
Nachdem ich den Film nun gesehen habe, bin ich etwas erleichtert, denn so sehr überbetont empfand ich dieses Element nun auch wieder nicht. Mehr wurde die Verantwortlichkeiten eines jeden Menschen für die Zukunft betont (was vielleicht auch etwas holzhammermäßig rüber kam).

Für meinen Geschmack hätte er ruhig noch etwas "arthouse-mäßiger" sein können. Der Film will ja auch visuell beeindrucken. Doch dafür sind ein paar Settings - hmm, etwas einfach. Wenn ich da nur an die Erstürmung der zukünftigen Rebellenzentrale denke, oder bestimmt Flure usw.

Und mal so nebenbei: Was finden Filmemacher an menschenüberfüllten Jahrmärkten? Es sind immer die gleichen Szenen, die aber komischer Weise immer nur in Filmen über das Mittelalter und über die Zukunft vorkommen? (Wobei die Leute in der Zukunft dann genauso optisch wirken wie die im Mittelalter)
Phantastische Grüße
Thomas

Phantastische Ansichten...
...in Worten
(Hinweis: Derzeit keine Internetrepräsentanz meiner Bilder; schade eigentlich...)

Gast09
SMOF
SMOF
Beiträge: 2767
Registriert: 10. Juni 2008 10:37

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von Gast09 »

172 min, das ist eine lange Zeit. Mit Werbung und der Tatsache, dass ich immer 5 min bevor sich die Leinwand öffnet im Kino bin, bedeutete das in meinem Fall einen Kino-Aufenthalt von mehr als drei Stunden.
Das ist lang, verdammt lang. Für einige der etwa 80 Mitbesucher erzeugte das ein Blasen-Problem (kein Wunder, wenn man einen Eimer Cola mit in die Vorstellung nimmt).
172 min waren auch der Grund, warum ich diesen Kino-Besuch einige Wochen vor mir her geschoben habe. Irgendwann aber bin auch ich an der Reihe.
Die ersten 45 min empfand ich als ausgesprochen dröge. Aber irgendwie nach gut 33% ging es zur Sache. OK, ich gebe ja zu, dass ich es mir irgendwann zur Aufgabe gemacht habe, die Schauspieler in ihrer jeweiligen Maske zu erkennen; ein schönes Gesellschaftsspiel (HG als Kannibale, das dauerte dann bei mir auch etwas) aber die Handlung hat in der Tat auch einiges an Drive zugelegt. Ja, einverstanden: das ist SF. Diese Art von SF, die ist dann auch gewöhnungsbedürftig. Aber ja, so ist sie eben, die SF. Nicht unbedingt massentauglich
Wenn da statt TH, HB und HG Felix Müller, John Smith und Chantal Meyer mitgespielt hätten, kaum jm hätte sich das angetan. Es gibt in der Tat Investitionen, die sich lohnen!
aber gut.
Ach ja: (nur mal so zur Erinnerung:) Soylent Green ist Menschenfleisch.
Insofern:
8/10 Soylent-Green
Seifen-Flüssigkeiten
in Tetra-Pacs
Gast09
Ein schöner Film, der das Genre bereichert

Stefanie
True-Fan
True-Fan
Beiträge: 192
Registriert: 13. August 2012 17:35
Land: Deutschland

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von Stefanie »

Endlich im Kino gesehen und in Unkenntnis der Buchvorlage für toll befunden.
Die koreanisierten Weißen fand ich gruselig, nicht "lächerlich" sondern wirklich gruselig, das sah doch irgendwie pathologisch aus ... Faustschlag auf Augenbraue, dann schwillt das auch so zu ...
Gut gefiel mir der Latina-Korea-Mix und die weiße Halle Berry (die ich nie erkannt hätte), da hatte ich mich im Kinositz vorgebeugt und wollte die Figuren nochmal in Großaufnahme und Zeitlupe sehen, denn "irgendwas stimmte da doch nicht?!".
Solche Spielereien sollte man grundsätzlich machen, wenn man als Menschen getarnte Aliens auf die Leinwand bringt: die Schauspieler in der Maske unbedingt die Ethnie wechseln lassen, das ergibt ja wirklich geniale Verfremdungseffekte. (Bis auf die Sache mit den verschwollenen weißen Koreanern, aber das sagte ich bereits.)

Eigentlich war der Film voll mit Dingen, für die ich gerne das Bild angehalten hätte ... die meisten Ideen sind wohl an mir vorbeigerauscht, weil ich die Bäume vor lauter Wald nicht sehen konnte, bei dem Tempo und der Dichte.

Muss mir wohl mal ein Buch von dem Autor besorgen ...

Benutzeravatar
breitsameter
Ghu
Ghu
Beiträge: 12107
Registriert: 25. Dezember 2001 00:00
Bundesland: Bayern
Land: Deutschland
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Stefanie hat geschrieben:Endlich im Kino gesehen und in Unkenntnis der Buchvorlage für toll befunden.
Ich denke, auch eine Literaturverfilmung muss unabhängig vom Buch betrachtet werden können. Insofern sehe ich keinen Grund für so eine Einschränkung. :beanie:
Echte Vampire schillern nicht im Sonnenlicht, sie explodieren. Echte Helden küssen keinen Vampir, sie töten ihn.

Stefanie
True-Fan
True-Fan
Beiträge: 192
Registriert: 13. August 2012 17:35
Land: Deutschland

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von Stefanie »

Keine Einschränkung, statement. Ich hab nicht mit der Buchvorlage vergleichen müssen, das wirkt sich auf meinen Kinogenuss meist positiv aus. :popcorn:

Benutzeravatar
snafing

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von snafing »

Doppelpost, entschuldigt mich.

Ich weiß, dass es gerade etwas spät ist.

Dieser Film ist in meinen Augen der beste Film des Jahres. ich bin ein intensiver Kinogänger.

Ich wurde in den Bann gezogen - emotional und auch filmisch. Die Musik ist wundervoll, die Geschichte ist wundervoll und die Charaktere sind wundervoll.

Alle Zeiten enden mit einem negativen Ende, aber lassen den Zuschauer mit einem Gefühl der Hoffnung, des Glauben und der Liebe am Ende stehen. Man fühlt sich trotz dieser negativen Akzentuierung stets beflügelt und in Aufbruchsstimmung.

Des Weiteren hat in meinen Augen dieser Film nicht unbedingt mit der Reinkarnation und dem Buddismis/Hinduismus zu tun. Es scheint eine Auslegungssache zu sein. Ich erläutere weshalb: Das Hauptaugenmerk bzw. Thema scheint in meinen Augen die Verbindung der Menschheit an sich zu sein - die Wiederholung von ähnelnden Ereignissen, Handlungen, Gedanken und Emotionen. Der Spielraum ist offen in dem Film. Haltet Euch nicht an religiöse Termini fest. Der Film scheint eher aufzeigen zu wollen, dass es in der Menschheit Wiederholungen geben wird - sei es im negativen oder im positiven Sinne. Eine gravierende Veränderung der gesellschaftlichen Ordnung scheint anfänglich stets negativ zu sein, wird sich (aufgrund wiederholender geschichtlicher Ereignisse) aber im Laufe der Zeit als positiv herausstellen. Die Aussage: "Es lohnt sich für Freiheit, Respekt, Gleichheit und Brüderlichkeit zu kämpfen" durchdringt den kompletten Film. Mich hat der Film in jeglicher - allen voran in emotionaler - Hinsicht berührt.

Ich kann den Film leider noch nicht komplett erfassen, - fand ihn aber nicht sonderlich kompliziert - aber denke, dass beim mehrmaligen Sehen auch die Kleinigkeiten mir nicht verborgen bleiben werden. Bei mir im Kino wurde geklatscht und ich war einer voon diesen. Dieser Film hat es einfach verdient!

Schade, dass das Publikum ihn nicht komplett würdigt. In zehn Jahren wird er den Kultstatus von "2001 - Odysee im Weltraum" erreichen.

Benutzeravatar
Helge
BNF
BNF
Beiträge: 677
Registriert: 5. Mai 2004 09:49

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von Helge »

Ich war nun endlich auch drin und finde den Film ohne jede Einschränkung genial - obwohl oder vielleicht weil ich das Buch nicht kenne. Er hat mich im Kino schon geradezu erschlagen und ist obendrein einer jener Filme, die im Nachhinein immer besser werden, je länger man darüber nachdenkt. Ich denke, ich werde ihn mir noch einige Male ansehen können und immer noch Neues darin entdecken.
Fazit: Einer der besten Filme aller Zeiten - 10 von 10 Inkarnationen dafür.
Ausreichend hochentwickelte Magie ist nicht von Technologie zu unterscheiden.

Benutzeravatar
Bully
SMOF
SMOF
Beiträge: 4738
Registriert: 8. Dezember 2007 17:24
Bundesland: NRW
Land: Deutschland
Wohnort: (Ober)Hagen
Kontaktdaten:

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von Bully »

Ganz vergessen - war auch drin.
Und ohne das Buch zu kennen, entweder geht es darum, dass unterschiedliche Schicksale miteinander kommunizieren wie kommunizierende Röhren, oder es soll zeigen, dass sich bestimmte Dinge immer wiederholen. Evt., wenn der alte Mann nicht nur seine, sondern alle sechs Geschichten erzählt hat, stellt sich in Zukunft ein gewisser Lerneffekt ein. *g

Achso, dass die erste Geschichte in der zweiten als Roman vorkommt, beweist nicht, dass sie "nie" passiert ist, schließlich kam die vierte in der fünften als Film vor, mit dem späten Tom Hanks in der Hauptrolle.
Anderswo known as Yart Fulgen

heino
SMOF
SMOF
Beiträge: 7069
Registriert: 2. Mai 2003 20:29
Bundesland: NRW
Land: Deutschland
Wohnort: Köln

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von heino »

Gestern hatte ich das große Vergnügen, David Mitchell auf der Lit.Cologne zu erleben, wobei Katja Riemann für das Lesen der deutschen Auszüge aus dem neuen Buch zuständig war (was sie großartig gemacht hat) und Bernhard Robben wie so oft die Moderation gemacht hat. Alle drei waren sehr gut aufgelegt und kamen äußerst sympathisch rüber und Mitchell hatte auch ein paar interessante Sachen zur "Cloud Atlas"-Verfilmung zu sagen:

- er beschrieb die Arbeit der Regisseure folgendermaßen:"Sie haben aus einer Matrioschkapuppe ein Mosaik gemacht". Das bezieht sich auf die geänderte Erzählstruktur des Films, die er aber nicht als negativ empfindet. Überhaupt hat er sich sehr viel positiver über den Film geäußert, als dies zuletzt in der Presse zu lesen war

- das Motiv der Reinkarnation taucht immer wieder in seinen Romanen auf, weil er lieber daran glauben würde als an das christliche Himmel/Hölle-Konzept, das er erschreckend findet. In seinem aktuellen Roman "Die tausend Herbste des Jacob de Zoet" hat ihm der Lektor aber entsprechende Passagen gestrichen

- sein nächstes Buch, das kurz vor der Vollendung steht, wird wieder aus 6 Geschichten bestehen und die letzte spielt im Jahr 2038

die große Überraschung war für mich Katja Riemann, die extrem sympathisch und humorvoll wirkte und wirklich wunderbar vorgelesen hat. Das war wirklich super :prima:
Lese zur Zeit:

Thomas Pynchon - Bleeding edge
Alfred Lansing - 635 Tage im Eis

Montag
Anwärter auf den 5. Beanie!
Anwärter auf den 5. Beanie!
Beiträge: 981
Registriert: 3. November 2003 23:43
Land: Deutschland
Wohnort: Berlin

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von Montag »

Gestern und vorgestern in der ARD-Mediathek gesehen und für interessant befunden.

Ich muss dazusagen, dass ich das Buch nicht gelesen habe und dass ich den Film in zwei Etappen gucken musste. Das lag einfach daran, dass der Film ziemlich lang ist und die einzelnen Story-Threads immer nur sehr kurz sind. Immer wenn gerade etwas spannendes oder interessantes passiert ist, kam der Schnitt und man war in einer anderen Epoche. Das fand ich anstrengend.
Das soll nun nicht heißen, dass der Film deswegen schlecht war. Ich habe schon mitgekriegt, dass das alles intentional so strukturiert war. Aber man muss schon sagen, dass das gegenläufig zu den normalen Blockbuster-Sehgewohnheiten läuft. Dadurch dass die einzelnen Segmente der verschiedenen Zeitlinien so kurz sind und sich relativ schnell abwechseln, hat man zwar alle Story-Threads im Blick und vergisst keine Figur, es ist aber auch schwieriger für jede Zeitlinie einen Spannungsbogen zu aufzubauen. Ich will nicht sagen, dass das überhaupt nicht funktioniert hat. Aber ich denke schon, dass das in einem Buch mit längeren Kapiteln sehr gut bzw. besser funktioniert.
Hier standen die Filmemeacher augenscheinlich vor der Abwägung, entweder das zentrale Thema "Alles ist mit allem verbunden" in den Vordergrund zu rücken oder sich intensiver mit den einzelnen Geschichten zu beschäftigen. Und sie haben sich für das zentrale Thema entschieden.
Der Film ist daher für mich ein spannendes Experiment und hinterlässt alles in allem einen guten Eindruck.

Eine negative Sache noch zum Schluss: Hugo Weaving!
Das komische Make-Up der verschiedensten Figuren hat mich nicht gestört. Die komische Phantasie-Grammatik der Zukunft hat mich nicht gestört. Der Plastik-Look der Zukunft hat mich nicht besonders gestört.
Mich hat aber Hugo Weaving gestört! Immer wenn er ins Bild kam, hat mich das aus dem Film gerissen. Ich will das nicht Mr. Weaving anlasten. Der hat nur seinen Job gemacht und genau das abgeliefert, worum ihn die Filmemacher gebeten haben. Aber worum sie ihn gebeten haben, ist halt Mist. Die typische Hugo-Weaving-Performance. Ich habe es gerafft, Hugo Weaving ist der Bösewicht. In jedem Film den er macht! Und wahrscheinlich fanden die Filmemacher, dass es ein guter Joke wäre, ihn auch hier den Bösewicht geben zu lassen. "Oh ja Hugo, du bist wieder der Schurke. In jeder Zeitlinie! Das ist doch total meta!" Nein, ist es nicht! Das ist langweilig und verbraucht. Gebt Hugo Weaving andere Rollen. Als Bösewicht will ich ihn nicht mehr sehen.

heino
SMOF
SMOF
Beiträge: 7069
Registriert: 2. Mai 2003 20:29
Bundesland: NRW
Land: Deutschland
Wohnort: Köln

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von heino »

Montag hat geschrieben:
Eine negative Sache noch zum Schluss: Hugo Weaving!
Das komische Make-Up der verschiedensten Figuren hat mich nicht gestört. Die komische Phantasie-Grammatik der Zukunft hat mich nicht gestört. Der Plastik-Look der Zukunft hat mich nicht besonders gestört.
Mich hat aber Hugo Weaving gestört! Immer wenn er ins Bild kam, hat mich das aus dem Film gerissen.
Mich hat er vor allem als Krankenschwester irritiert, das Make-Up war wirklich richtig übel. Ebenso bei Hugh Grant als älterer Banker, das sah auch fürchterlich aus.
Lese zur Zeit:

Thomas Pynchon - Bleeding edge
Alfred Lansing - 635 Tage im Eis

Benutzeravatar
timetunnel
True-Fan
True-Fan
Beiträge: 221
Registriert: 18. Februar 2012 09:12
Bundesland: Niedersachsen
Wohnort: Göttingen

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von timetunnel »

Montag hat geschrieben:Gestern und vorgestern in der ARD-Mediathek gesehen und für interessant befunden. (...) dass der Film ziemlich lang ist.
Die Film ist eigentlich noch länger: 170 Minuten. Die von der ARD gezeigte Version ist irgendwelchen Gründen auf 158 Minuten gekürzt. Welche Szenen da alle fehlen weiß ich nicht, aber beim Reinschnuppern in die Mediathekversion fiel mir sofort ein seltsamer Sprung innerhalb der Fahrstuhl-bleibt-Stecken-Szene auf, wodurch ich überhaupt auf die Idee kam, die Filmlängen zu vergleichen. Ich dachte bisher, das machen heutzutage nur noch die Privatsender. Absolut unmöglich sowas.

Benutzeravatar
My.
SMOF
SMOF
Beiträge: 1757
Registriert: 13. Februar 2007 19:49
Bundesland: Schleswig-Holstein
Land: Deutschland
Wohnort: Winnert
Kontaktdaten:

Re: Film: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas

Ungelesener Beitrag von My. »

Ich habe den Film 2mal angeschaut (auf Scheibe, volle Länge) - und nicht verstanden.
Ich lese zur Zeit das Buch - und verstehe es nicht und finde es langatmig und langweilig.
Keine Ahnung - ich glaube, der Wolkenatlas ist nicht mein Ding.

My.


P.S. @ timetunnel: Ich habe irgendwo gelesen, dass die Kürzung für das deutsche TV rechtliche Gründe hatte. Ich weiß aber leider nicht mehr genau, warum das so sein sollte. Und ich weiß natürlich auch nicht mehr, wo ich das gelesen habe <seufz - wenn man sich nicht gleich alles aufschreibt ...>.
| p.machinery Michael Haitel
| Norderweg 31 · DE-25887 Winnert
| michael@haitel.de
| www.pmachinery.de
| Mitglied im Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS www.vds-ev.de)
| Mitglied im Verband der freien Lektorinnen und Lektoren e.V. (VFLL www.vfll.de)

Antworten