Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Montag
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Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von Montag » 23. Mai 2016 22:23

Der Angry Video Game Nerd hat ja letzte Woche ankündigt, dass sich den neuen Ghostbuster-Film nicht angucken wird. Das hat relativ viel Staub aufgewirbelt. Um nicht mit denen in einen Topf geworfen zu werden, die weibliche Besetzung ablehnen, begründet er seine Entscheidung ungefähr wie folgt:

- dieses Remake gibt es nur um Geld zu machen und weil die Marke Ghostbusters schon bekannt ist
- es wird dem Remake der Herz fehlen, der das Original ausgemacht hat
- es wird nachträglich das Original schlechter machen
- es wird nicht für die alten Fans gemacht
- alle neuen Fans werden nur den neuen Film gucken und das schadet dem Vermächtnis des Original-Films

Nun muss ich sagen, dass ich das für Ghostbusters nicht sagen kann. Das ist nicht der Altar, vor dem ich huldige. Mein Ding ist dafür Star Trek. Und genau diese Argumente kann man alle auch für Star Trek anbringen. Noch schlimmer: Die beiden neuen Filme haben mitunter massive (story-technische) Probleme. Es gibt also noch mehr Gründe, warum man dem Ganzen ablehnend gegenüber stehen könnte als bei Ghostbusters.

Aber was soll ich sagen? Dieser Trailer sieht einigermaßen interessant aus. Ich bin jetzt nicht wahnsinnig vom Hocker gehauen (dafür bin ich nach den letzten drei Filmen zu vorsichtig). Aber der Trailer macht mich schon neugierig.
Außerdem habe ich seit einiger Zeit meinen Frieden mit dem Fakt gemacht, dass Star Trek nicht ausschließlich für mich produziert wird. Klar geht es um Geld. Das war bei den alten Filmen nicht anders. Und klar werden solche Sachen neu interpretiert und auf jede neue (oder sollte ich besser sagen "nächste") Generation zugeschnitten. Und wie bei Star Wars steht die Frage im Raum: Wie kann ein Reboot bereits existierende Filme nachträglich verschlechtern?

Langes Post, kurzer Sinn:

Ich werde mir den Film auf jeden Fall ansehen.

Wie sieht die Stimmung so bei euch aus? Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

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Re: [Film] Star Trek: Beyond

Ungelesener Beitrag von lapismont » 24. Mai 2016 07:13

Montag hat geschrieben: Wie sieht die Stimmung so bei euch aus? Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?
ja, Superheldenfilme

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Shock Wave Rider
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Re: Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider » 24. Mai 2016 09:30

Hmm... Bewusst verzichten?
Das hört sich an, als wolle man eigentlich gern reingehen, tut es aber aufgrund einer bewussten Entscheidung nicht.

Ich wähle sehr bewusst aus. Nahezu jeden Donnerstag screene ich das Münchner Kinoprogramm der aktuellen Woche durch und markiere die Filme, die ich (unbedingt/auf jeden Fall/schon ganz gerne/eventuell/wenn das Sch*wetter keine anderen Freizeitaktivitäten zulässt) anschauen möchte.
Alle anderen sind schlicht und einfach aussortiert. Als Verzicht empfinde ich das nicht.

(Superheldenfilme erhalten von mir mittlerweile auch keine Markierung mehr.)

Gruß
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Re: Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von breitsameter » 24. Mai 2016 09:33

Montag hat geschrieben:Der Angry Video Game Nerd hat ja letzte Woche ankündigt, dass sich den neuen Ghostbuster-Film nicht angucken wird. Das hat relativ viel Staub aufgewirbelt.
Äh, wer? Der »Angry Video Game Nerd«? Ah, ja. Muss man wahrscheinlich nicht kennen, und von der Staubwolke, die das aufgewirbelt haben soll, habe ich auch nichts mitbekommen.

Montag hat geschrieben: Um nicht mit denen in einen Topf geworfen zu werden, die weibliche Besetzung ablehnen, begründet er seine Entscheidung ungefähr wie folgt:

- dieses Remake gibt es nur um Geld zu machen und weil die Marke Ghostbusters schon bekannt ist
- es wird dem Remake der Herz fehlen, der das Original ausgemacht hat
- es wird nachträglich das Original schlechter machen
- es wird nicht für die alten Fans gemacht
- alle neuen Fans werden nur den neuen Film gucken und das schadet dem Vermächtnis des Original-Films
Wahnsinn, welch tiefsinnige Gedanken! Das wurde zwar exakt, und zwar wirklich exakt so auch von allen Trekkies geäußert, die die neuen Filme von Abrams ablehnen, aber nun gut. Schön finde ich vor allem das hier: » es wird dem Remake der Herz fehlen, der das Original ausgemacht hat« - das geht immer, auch wenn man den neuen Film nicht kennt. Weil es nämlich nach seiner Meinung und der wahren Fans einfach so ist. :kaffee_muede:
Gut ist aber auch das hier: »es wird nicht für die alten Fans gemacht«. :rotfl:
Montag hat geschrieben:Außerdem habe ich seit einiger Zeit meinen Frieden mit dem Fakt gemacht, dass Star Trek nicht ausschließlich für mich produziert wird. Klar geht es um Geld. Das war bei den alten Filmen nicht anders. Und klar werden solche Sachen neu interpretiert und auf jede neue (oder sollte ich besser sagen "nächste") Generation zugeschnitten. Und wie bei Star Wars steht die Frage im Raum: Wie kann ein Reboot bereits existierende Filme nachträglich verschlechtern?
Exakt so ist es. :beanie: :prima:
Montag hat geschrieben:Wie sieht die Stimmung so bei euch aus? Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?
Ich verzichte dann auf Filme, wenn sie mich nicht interessieren. Ich habe z.B. keinen Harry Potter-Film gesehen, und fühle auch nicht den Drang das nachzuholen. Fantasy ist nicht mein Ding, da langweile ich mich oft.
Aber »bewusst«, verstanden als »mich interessiert zwar das Genre, ich kenne den Franchise und mag ihn, aber ich lehne diesen Film ab, weil ich mich als Fan übergangen fühle« - Nein, da wüsste ich jetzt kein Beispiel.
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Re: Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von kingsize » 24. Mai 2016 10:20

Bei Hateful Eight habe ich bewußt darauf verzichtet ihn mir im Kino anzusehen nachdem ich gehört habe, daß der Film mit geschlagenen 10 Minuten Filmmusik losgeht - das reicht mir auf DVD, da kann ich vorspulen :-)

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Re: Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel » 24. Mai 2016 11:17

Na, in dem Video hat er das schon ein wenig nachvollziehbarer (unter anderem mit der langwierigen und holprigen Entstehungsgeschichte von Ghostbusters 3) erklärt. Seit Jahrzehnten hatten viele (ich auch) auf einen dritten Teil mit dem alten Team gehofft, oder zumindest einen Teil, in dem das alte Team noch auftaucht und dann den Staffelstab an ein neues Team weiterreicht (gerne die Frauen aus dem aktuellen Film). Doch erst jetzt, wo Harold Ramis tot ist, kommt es schließlich zu einem neuen Film unter dem Titel »Ghostbusters«, der den Trailern zufolge eher wie ein Remake wirkt, und in dem die alten Darsteller Cameo in anderen Rollen haben sollen.

Und er hat nicht ganz unrecht mit der Frage: Warum in einen Film gehen, den man von vornehinein ablehnt, bzw. von dem man erwartet, dass er Mist wird? Sehe ich ähnlich, warum dem Studio sein Geld geben, wenn man aufgrund der Trailer und der anderen verfügbaren Informationen nicht Gutes erwartet? Das hat was vom Büchersammler, der jeden neuen Band kauft, obwohl er die Serie schon seit fünf Jahren furchtbar findet. Aber man ist eben Sammler. Und so stellt man sich auch jeden Kinobesuch von »großen Eventfilmen« ins Regal. Das hat auch was Masochistisches.

Ins Kino gehe ich nur in Filme, die mich wirklich interessieren, von denen ich erwarte, dass sie mich verzaubern, deren Trailer der Hammer sind, oder deren Geschichte mich fasziniert. Alles, von dem ich glaube, das es mich allerhöchstens mittelmäßig unterhalten wird (die meisten Superheldenfilme, die meisten Blockbuster usw., habe weder "Batman vs. Superman" noch "Civil War" oder "X-Men Apocalypse" gesehen) sehe ich mir dann irgendwann auf Sky oder im Stream an, aber ich gebe kein Geld im Kino mehr dafür aus, nur um zeitnah mitdiskutieren zu können. Ich gehe inzwischen nur noch in Filme, von denen ich glaube, dass sie mir richtig gut gefallen werden. Ob das dann auch der Fall ist, ist wieder einen andere Frage.

Ich hätte furchtbar gerne noch einmal Bill Murray und Dan Aykroyd als Ghostbusters gesehen. Klar, das ist nostalgisches Fanboygenöle. Ich habe nichts dagegen, wenn viele Zuschauer mit dem neuen Film und dem Team ihren Spaß haben, aber ich muss ihn mir ja nicht im Kino ansehen.

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Re: Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von andy » 24. Mai 2016 13:01

Ich kenne viele Leute, die sich keine Filme mit T. Cruise oder J. Travolta anschauen, um deren missionarischen Aktivitäten nicht zu unterstützen. Ich kann das nachvollziehen, bin dann allerdings nicht konsequent genug. Auf Collateral oder Edge of Tomorrow hätte ich nicht verzichten wollen.

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Re: Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider » 24. Mai 2016 13:54

Okay, andy, in dem Fall ist es manchmal schon ein Verzicht (im SInne von: hätte ich mir schon gern angesehen, wenn der Kerl nicht gerade diese Organisation unterstützte). Aber auch eher selten. (Wobei - "Pulp Fiction" tut schon etwas weh...)

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Re: Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von Bully » 24. Mai 2016 14:14

Ich war genau einmal in einem Saw-Film; Teil 2. An sich schon spannend und unterhaltsam.
Als mir irgendwann auffiel, wie bescheuert sich die Leute verhalten, damit der große Meisterplan aufgehen kann, habe ich keinen weiteren Film der Reihe mehr angesehen, außer irgendwann Teile von Teil 1 im Fernsehen.

Reboots zu boykottieren, sehe ich ein wenig ein. Natürlich kann ein Reboot die Vorlage nicht verschlechtern, andrerseits hätte man mit demselben Budget einen originellen Film drehen können. Allerdings gibt es auch Reboots, die tatsächlich etwas neues beitragen. Bei den Ghostbusterinnen bin ich momentan hin- und hergerissen.

Scientology-Schauspieler boykottiere ich nicht. Ich halte mich für gefestigt genug, um nicht spontan "Heil Hubbard!" zu schreien, weil ich einen Film mit Tom Cruise oder John Travolta sehe. Bei evident parteiischen Filmen pro- oder contra-[Weltanschauung Eurer (Nicht-)Wahl einfügen] würde ich mir die Sache vllt. überlegen; teils, um denen mein Geld nicht zu geben, aber im Wesentlichen, weil solche Filme meist nur unterhaltsam sind, wenn man die jeweilige Weltanschauung schon hat.
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Re: Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel » 24. Mai 2016 14:31

Bully hat geschrieben: Scientology-Schauspieler boykottiere ich nicht. Ich halte mich für gefestigt genug, um nicht spontan "Heil Hubbard!" zu schreien, weil ich einen Film mit Tom Cruise oder John Travolta sehe.
Mach ich auch nicht. Da müsste der Film schon von Scientology produziert sein. Wer weiß, wie viele an Hollywoodfilmen Beteiligte irgendwelchen obskuren Bewegungen und Organisationen angehören, oder Dünnpfiff (wie Mel Gibson) von sich geben. Klar, der Hauptdarsteller ist das Aushängeschild des Films, aber mir ginge das zu weit. Da dürfte ich als Atheist und jemand, der die christilichen Kirchen sehr kritisch sieht, auch keine Filme mit strenggläubigen Christen sehen, die bei der Oscarverleihung Gott für das golden Phallussymbol danken.

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Re: Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von Bully » 24. Mai 2016 15:51

Oder ich als alter Zivi keine Filme von und/oder mit NRA-Mitgliedern. Oder Bürger(inne)n eines Landes, welches Angriffskriege plant bzw. durchführt. Oder Filme, in denen Angriffskriege bzw. Waffen vorkommen.
Und da ich auch gegen das Kastensystem und Femizid bin, fiele Bollywood auch komplett weg.
Hachja
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Re: Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel » 24. Mai 2016 16:52

Bully hat geschrieben: Der Oscar ist ein Phallussymbol?
Habe den immer so verstanden. :beanie:

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Re: Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von Bully » 24. Mai 2016 18:27

Pogopuschel hat geschrieben:
Bully hat geschrieben: Der Oscar ist ein Phallussymbol?
Habe den immer so verstanden. :beanie:
Hmmmmm.
Naja, goldene Phallussymbole sind erlaubt, solange man nicht vor ihnen niederkniet, um sie zu verehren. Zum Niederknien aus anderen Gründen sollte man den Theologen seines Vertrauens befragen.
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Re: Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von Montag » 24. Mai 2016 20:03

breitsameter hat geschrieben:Äh, wer? Der »Angry Video Game Nerd«? Ah, ja. Muss man wahrscheinlich nicht kennen, und von der Staubwolke, die das aufgewirbelt haben soll, habe ich auch nichts mitbekommen.
Nee, muss man nicht kennen. Könnte man aber. Er ist halt schon sehr lange bei Youtube dabei und reviewt halt alte Konsole-Spiele. Das macht er eigentlich auf ziemlich lustige und unterhaltsame Weise. Er stellt ansonsten auch alte Horrorfilme vor, die man kennen könnte oder auch nicht.
Shock Wave Rider hat geschrieben:Hmm... Bewusst verzichten?
Das hört sich an, als wolle man eigentlich gern reingehen, tut es aber aufgrund einer bewussten Entscheidung nicht.
Ja, so ungefähr. Ich mein, dass man sich entweder als Zielpublikum empfindet oder bei einer Filmreihe tatsächlich lange das Zielpublikum war.

Als das mit den Superhelden-Filmen anfing, hab ich die schon im Großen Ganzen alle gesehen und mich dafür interessiert. Das hat jetzt schon bei mir abgebaut.

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Re: Gibt es Filme, auf die ihr bewusst verzichtet?

Ungelesener Beitrag von heino » 25. Mai 2016 08:47

Es gibt definitiv Filme, die ich mir bewusst nicht anschaue. Allerdings empfinde ich das nicht als Verzicht, sondern als Gewinn. Zum Beispiel schaue ich mir im Kino keine Komödien mit Adam Sandler oder Kevin James an, weil die für einen Humor stehen, dem ich nichts abgewinnen kann. Ich habe auch seit Death Proof keinen Film von Tarantino mehr im Kino angesehen, weil mich sein Regiestil nervt (ich halte die auch im TV nicht durch). Torture Porn wie "Saw" oder "Hostel" meide ich ebenfalls weiträumig.
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Jürgen Bertram - Asien, atemlos

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