20/2009 – Memmie von Bernhard Horwatitsch

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breitsameter
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20/2009 – Memmie von Bernhard Horwatitsch

Ungelesener Beitrag von breitsameter » 12. Oktober 2009 10:08

Ein paar c't-Ausgaben blieben liegen, aber jetzt geht's weiter...

Wieder ein klassisches SF-Thema, das von der Prämisse an Isaac Asimov erinnert. Ein Ingenieur, der einen Roboter entwickelt hat, der sogar Gefühle "empfinden", oder zumindest verstehen kann, stirbt. Doch war es Mord? Memmie, so der Name des Roboters, wird mit Beschuldigungen konfrontiert und weiß eigentlich nicht, wie sie darauf reagieren soll.

Eine interessante Geschichte, denn die Erwartungen des Lesers laufen ins Leere. Ein Zitat macht vielleicht klar, was damit gemeint ist: »Kann eine Maschine einen Mord begehen?, fragte sich Memmie. Sie spürte ein Dilemma. Einerseits hätte sie durch den Mord an Harp bewiesen, dass sie keine Maschine, sondern ein denkendes, fühlendes Wesen wäre. Andererseits wollte sie nicht schuld sein an Harps Tod.«
Echte Vampire schillern nicht im Sonnenlicht, sie explodieren. Echte Helden küssen keinen Vampir, sie töten ihn.

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Helmuth W. Mommers
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Re: 20/2009 – Memmie von Bernhard Horwatitsch

Ungelesener Beitrag von Helmuth W. Mommers » 3. November 2009 12:11

Variation eines alten Themas, interessant aufbreitet. – Todeszeitpunkt irritierend, einmal 2-3 Stunden, einmal 20 Std.?
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