Butlers Djihad oder Wie vernichtet man den Mythos Dune

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Butlers Djihad oder Wie vernichtet man den Mythos Dune

Ungelesener Beitrag von Kringel » 27. Oktober 2003 00:03

Am Freitag gekauft: "Der Wüstenplanet - Die Legende 1: Butlers Djihad" von Brian Herbert und Kevin J. Anderson. Das ist der brandneue erste von vermutlich 3 Bänden, in denen Ereignisse aus der Zeit geschildert werden, die in "Dune" schon mehr den Charakter von Mythen und Legenden haben. In Band 1 geht es wohl um den Feldzug der Menschen gegen die "Denkmaschinen". 797 Seiten, 14 Euro.

Gelesen habe ich es noch nicht, obwohl ich (der Bahn sei "Dank") viel Zeit dazu gehabt hätte, noch nicht. Wer es gelesen hat, darf gerne hier seine Meinung kundtun.

Ulrich
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Ungelesener Beitrag von Ulrich » 27. Oktober 2003 00:36

Butlers Djihad habe ich am Samstag gekauft. Ich werde es noch ein zweites Mal lese, weil ich noch keine feste Meinung habe.

Es geht noch nicht um den Kreuzzug gegen die Maschinen, zumindest nicht ganz. Erzählt wird wie die Situation zwischen der Liga, unverbündeten Planeten und den synchronisierten Welten ist. Omnius ist der Allgeist, eine Denkmaschine, die alle synchronisierten Welten beherrscht und auf denen die Menschen Sklaven sind. Verbindungsschiffe zwischen den Maschinenwelten sorgen für regelmäßige Updates der Omnius-Ableger. Der Leser erfährt, wie die Denkmaschinen an die Macht kommen konnten, etwas über den Wüstenplaneten und anderes, was man aus Frank Herberts Bücher kennt (die Sklaverei der Zensunni, Holtzmann, Vorfahren der Harkonnen und Atreides). Am Ende des Bandes kommt es zum Butlerschen Djihad. Über den großen Feldzug gegen die Maschinen wird dann bestimmt im nächsten Roman berichtet.

Herbert und Anderson schreiben ganz anders als Frank Herbert. Frank Herberts Stärke lag darin, dass er vieles in wenigen Sätzen packen konnte. Ihm ging es mehr um das Warum im Verhalten der Personen. Die großen Schlachten hat er nicht ausführlich erzählt. Der Kampf um Arrakeen am Ende des "Wüstenplaneten" geschah sogar zwischen zwei Kapiteln. Seine Schwäche war, dass er in seinen späteren Bänden zu langatmig erzählte.

Brian Herberts und Kevin J. Andersons Roman hat eindeutig mehr Handlung und Action. Manches ist mir zu flüchtig dargestellt. Ich habe das Buch gut lesen können. Unnötig es mit den Werken Herberts direkt zu vergleichen, weil die Stärken und Schwächen andere sind. Aber für einen endgültigen Kommentar nehme ich es mir noch ein weiteres Mal vor.

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Ungelesener Beitrag von Kringel » 27. Oktober 2003 07:30

Das mit dem anderen Stil kann ich bestätigen, jedenfalls waren die ersten drei Prequel-Romane ganz normale SF-Kost und nicht mit Frank Herberts Romanen zu vergleichen. Was aber nicht heißen soll, daß sie schlecht waren bzw. sind. Jedenfalls freue ich mich schon auf die nächsten Romane des Pre-Prequels!

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andy
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Ungelesener Beitrag von andy » 27. Oktober 2003 10:50

ich glaube ich muss auch nochmal in die materie einsteigen..ich habe vor 15 jahrem der wüstenplanet gelesen. und das mit grossem spass.leider bin ich danach augestiegen aus dieser welt... inzwischen gibt es ja wohl eine ganze reihe von prequels..

und was gibt es schöneres als bei dem schmuddelwetter da draussen durch wüsten zu stapfen?
:D

andy

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Ungelesener Beitrag von Khaanara » 27. Oktober 2003 11:16

andy hat geschrieben:und was gibt es schöneres als bei dem schmuddelwetter da draussen durch wüsten zu stapfen?
:D
Ich mache gerade die "Cries Of Alderan"-Quest auf dem Tatooine-Mond Lok. Kannst ja mitkommen :xmas:

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Ungelesener Beitrag von andy » 27. Oktober 2003 11:38

Khaanara hat geschrieben:
andy hat geschrieben:und was gibt es schöneres als bei dem schmuddelwetter da draussen durch wüsten zu stapfen?
:D
Ich mache gerade die "Cries Of Alderan"-Quest auf dem Tatooine-Mond Lok. Kannst ja mitkommen :xmas:
ich bin dabei! :D

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Ungelesener Beitrag von Khaanara » 27. Oktober 2003 13:58

andy hat geschrieben:
Khaanara hat geschrieben:
andy hat geschrieben:und was gibt es schöneres als bei dem schmuddelwetter da draussen durch wüsten zu stapfen?
:D
Ich mache gerade die "Cries Of Alderan"-Quest auf dem Tatooine-Mond Lok. Kannst ja mitkommen :xmas:
ich bin dabei! :D
Gut treffen wir uns gegen 19 Uhr am Nym Spaceport auf Lok.
Hier noch ein Bild von mir, damit Du mich besser erkennst.
http://mv.orden-der-ringe.de/Bilder/khaanarr-1.jpg

Aber ich bin auch schon auf das Dune-Buch gespannt, bekomme es erst aber im nächsten Jahr mit der neuen Bücherlieferung. Also: Nicht zuviel verraten.

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Ungelesener Beitrag von andy » 27. Oktober 2003 16:02

nettes outfit!

ich denke, du wirst nicht zu übersehen sein!
:D

andy

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Ungelesener Beitrag von Ulrich » 14. November 2003 18:11

Butlers Djihad kann mich nicht überzeugen.. Während Frank Herberts Romane handlungsarm sind kommt bei den Prequels recht viel davon vor. Aber all das hinterlässt keinen Eindruck bei mir. Trotz einiger Details bleibt die Geschichte für mich schnell dahingeschrieben.

Außerdem weist der Konflikt zwischen Maschinen, vor allem dem Omnius Computer, und Menschen sehr bekannte Muster auf, wie sie es z.B. bei Terminator gab. Eine Abneigung gegen Computer kann auch aufgrund kultureller Ansichten entstehen, nicht nur wegen des Krieges. So haben sich aber Kevin J. Anderson und Brian Herbert für eine recht einfache Lösung entschieden.

An der Seite der Denkmaschinen stehen die Cymeks. Cymeks sind kybernetische Maschinen, die von menschlichen Gehirnen gesteuert. Die ersten der Cymeks sind die sog. Titanen, die die Menschen des alten Imperiums aus der Lethargie reißen wollten. Später entschlossen sich die Titanen ihre menschlichen Körper aufzugeben und Cyborgs zu werden. Ironie ist, dass einer der ihren den Maschinen zur Herrschaft verholfen hat. Nämlich um sich ausschließlich den Künsten zu widmen, was an den anderen Menschen kritisiert wurde, übertrug einer der Titanen seine Befugnisse auf die Computer, so dass sich deren Eigenständigkeit blitzschnell verbreitete.

Der Omnius auf Giedi Primus schickt Abkömmlinge seiner selbst in entfernte Regionen der Galaxis. Wenn das nicht in anderen Prequels aufgelöst wird, dann können diese Maschinen in Band 7 des eigentlichen Wüstenplanet Zyklus dem Leser wieder begegnen.

Montag
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Butlers Djihad oder Wie vernichtet man den Mythos Dune

Ungelesener Beitrag von Montag » 3. Dezember 2003 22:07

Ich weiß, ihr hattet vor Wochen schon mal dieses Thema. Aber jetzt, wo ich den Roman "Butlers Djihad" gelesen habe, kann es nicht mehr finden.
Es würde mich sehr interessieren, was andere über diesen Roman denken. Oder eigentlich frage ich mich, ob es irgendjemanden gibt, der dieses Buch gutfindet.
Ich für meinen Teil bin großer Dune-Fan und finde gerade den ersten Teil herausragend. Daher habe ich mir auch die anderen Prequels geholt. Natürlich war ich von denen enttäuscht. Sie hatten nicht die Duneatmosphäre, die ich mir so gewünscht hätte, sie sind einfach nur Star Wars- Abklatsche. Und außerdem: Wer will schon alle Details lesen, die später in Der Wüstenplanet herauskommen. Das ist doch eine völlig langweilige Idee.
Dementsprechend mulmig war mein Gefühl, als ich mir Butlers Djihad vornahm (okay, ich gebs zu, ich war schon von vorn herein voreingenommen). Leider wurde dieses Gefühl bestätigt.
Brian Herbert und Kevin Anderson scheinen es für eine originelle Idee zu halten, dieses Mal einen Harkonnen den Guten sein zu lassen, aber mich hat das nicht besonders überrascht. Man merkt eh nicht, dass er ein Harkonnen ist. Man merkt eigentlich gar nichts von ihm. Er ist eine völlig langweilige, fade Figur. Nein, er ist noch weniger: Er ist ein Pappaufsteller, ohne Kontur und Persönlichkeit. Und damit ist er nicht allein. Serena Butler erinnert mich an eine ähnliche reizlose Figur, die in einem großen Kinofilm eigentlich nur durch ihre Schönheit (positiv) aufgefallen ist: Padme Amidala. Gibt es im Genre nur noch Mutter Theresas, die wie die Mitglieder einer Girlgroup aussehen? Auch diese Figur bleibt einem fern, man kann sich mit ihren ach so hehren Idealen nicht identifizieren. Sie ist die Tochter aus hohem Hause, will aber nur dem Volke dienen und braucht ihren Reichtum nicht für sich. Alle anderen Adligen sind komischerweise korrupt und dekadent. Nur sie halt nicht. Ein weiterer Gutmensch ist Vorian Atreides. Er ist das ganze Buch über den Maschinen ergeben, er himmelt seinen Vater an und will einen Maschinenkörper haben. Nur irgendwann merkt er, dass er getäuscht wurde und alles, was er vorher wollte ist egal. Ganz plötzlich und alles dank Serena. Mein Gott wie realistisch. Nicht dass er völlig orientierungslos ist, nein, er wechselt einfach die Seite und schenkt der nun sein ganzes Vertrauen. Da haben die beiden Autoren wohl ein paar schlechte Tage gehabt.
Und das ganze Figurenensemble ist so. Entweder sind sie alle selbstsüchtig oder sie sind perfekte Altruisten. Es gibt keine Zwischenstufe und die selbstsüchtigen werden von den Autoren von vorn herein abgestempelt. Man soll sich also mit den Altruisten identifizieren. Die aber treten völlig unreflektiert und unmotiviert auf den Plan und scheinen das gesamte Gutmenschentum in sich zu vereinen. Da kommt einem doch das Kotzen.
Aber das war in den anderen Prequels ja auch schon so. Und das wäre ja auch gar nicht so schlimm, wenn die Handlung und die Problematik entsprechend ausgebaut wäre. das ist sie aber nicht. Die Handlung ist völlig vorhersehbar. Gut, bis auf dass immer wieder völlig unwichtige Details und Figurten in die Handlung gebracht werden, die eigentlich überflüssig sind. Aber ansonsten war klar das Serena und Xavier getrennt werden und Xavier Serenas Schwester heiratet (klingt wie eine Soap) und das sie schwanger ist. Ein grausam plumper Plot.
Auch das eigentlich Thema des Romans, nämlich die Herrschaft der Maschinen über die Menschen ist nicht überzeugend. Den Autoren gelingt es nicht, die künstlichen Intelligenzen ein glaubhaftes Bewusstsein zu geben. Sie scheinen wie Menschen zu denken und zu reden. Zugegeben es wird immer wieder gesagt, dass sie aus Blech sind und keine Gefühle haben, aber das fällt bei Erasmus gar nicht auf. Auch die Idee der Cymeks hat mich irgendwie an Battletech erinnert als an Dune.
Von Dune ist nichts geblieben. Die Handlung die auf Arrakis spielt ist langweilig und hat einfach nicht das Dunefeeling. Selim schafft es mal ganz locker auf einem Wurm zu reiten. Ihm droht dabei scheinbar keine Gefahr, Angst scheint auch nicht zu haben. Später lenkt er einen Wurm problemlos und hat einen Drogenrausch durch Spice. Das alles schildern die Autoren nicht gerade spektakulär. Vielleicht waren sie auch einfach nur müde, das alles anders zu schildern oder sie wollten sich absichtlich von Dune abgrenzen. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur eins, nämlich dass sie damit Dune ruinieren. Sie nehmen in Anspruch Dune weiterzuführen und die Erben von Frank Herbert zu sein, aber das was sie schreiben, hat mit Dune nichts mehr zu tun.
Butlers Djihad ist ein Buch, das in unsere Zeit passt. Die Handlung kaut das wieder, was man schon xmal irgendwo gelesen hat, die Dialoge könnten platter nicht sein, der Ausdruck ist streckenweise nur peinlich ("Es schien, als wäre es in einem früheren Leben geschehen" - spricht für sich selbst, oder?) und die Action erinnert irgendwie an ein Computerspiel. Die Buchhandlungen tun gut daran, es in das Regal mit Battletech einzuordnen.
Zur Zeit bezweifle ich stark, dass ich mir die Fortsetzungen kaufen oder anders besorgen werde. Ich denke mal, dass noch zwei Fortsetzungen kommen. Eine Triologe!!! Was für eine bahnbrechgende´, innovative Idee.

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Ungelesener Beitrag von Ulrich » 3. Dezember 2003 22:53

Einer der Autoren ist bestimmt so nett und tut beide Threads zusammen.

Das ist eine vernichtende Kritik. Ich habe aber beim Lesen ähnliches gedacht.

Das einzige Prequel, das ich las, ist Butlers Djihad. Recht einfach sind die Grundströmungen zu erkennen. Zum Beispiel dass Menschen und Maschinen Sklaven halten. Die Parallelen zu anderen Büchern oder Filmen sind klar erkennbar. Bei Frank Herbert hatte ich immer den Eindruck, dass die Abneigung gegen denkende Maschinen aus der Grundeinstellung der Selbständigkeit herrührt, d.h. einem kulturellen Verständnis, dass dem Menschen ein höheres Gewicht zumißt als einer Maschine. Im Buch kommt es dagegen zu einem simplen Mensch vs. Maschine a la Terminator oder Matrix.

Besonders die späteren Dune Bücher von Frank Herbert haben große Schwächen. Dessen ungeachtet haben sowohl die Original Bücher als auch die Prequels eine große Leserschaft gefunden.

Die Häuser Trilogie von Herbert/Anderson werde ich nur lesen, wenn ich sie geschenkt oder billig bekomme.

Man könnte es auch so sehen, dass gerade Brian Herbert mit den Notizen seines Vaters in der Lage ist oder sein sollte adäquate Dune Bücher zu schreiben.
Zuletzt geändert von Ulrich am 3. Dezember 2003 22:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Gerd » 3. Dezember 2003 22:56

Hi Montag -

tja, das trifft so ziemlich mein Gefühl nach Band 1 der ersten "Prequel-Trilogie", weswegen ich auch von den Folgebänden & der "Prequel-Prequel-Trilogie" bis jetzt die Finger gelassen habe.
Aber was will man von Kevin J. Anderson (bei mir heißer Anwärter für einen Platz in den Top Ten der "schlechtesten erfolgreichen SF-Autoren aller Zeiten") & Brian Herbert (der halt leider nur der Sohn vom ollen Frank ist) auch anderes erwarten.
Oder, anders gesagt: Dune und die Folgebände waren das Werk eines ...hm ...Visionärs, mit allen Stärken und Schwächen (und beim ersten Band zumindest überwiegen bei weitem die Stärken); KJA & BH flickschustern jetzt an den "Löchern", den "Blanks" der Vision herum & füllen sie mit ihrem Wortmüll. Und verdienen damit 'ne Menge Geld ...
(Und warum hab' ich jetzt das komische Gefühl, dass mir dieses Konzept, mit Erbsenzählen die Schöpfung eines Visionärs weiter auszugestalten, in den letzten Jahren schon mal über den Weg gelaufen ist...? Und es hat mir doch auch damals nicht gefallen...)
So long
Gerd

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Ungelesener Beitrag von Ulrich » 3. Dezember 2003 23:20

Nicht zu vergessen, dass die beiden noch den Abschluß zu den Originalromanen schreiben werden.

Hier ist das frühere Thema. Beide können doch zusammengeführt werden.

Anm. Moderator: Das ist soeben auch passiert!

Montag
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Ungelesener Beitrag von Montag » 3. Dezember 2003 23:24

Das Füllen mit Wortmüll! Das isses, danke Gerd!
Du hast genau ausgedrückt, was mir so gefehlt hat: Nämlich die Visionen.
Denn genau in dieser Terminator vs. Menschen-Geschichte ist nichts visioäres.
Nur mal ne Frage am Rande: Warum brauchen Maschinen Menschen als Sklaven?

In dem Sinne: Bila kaifa.

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Ungelesener Beitrag von Montag » 3. Dezember 2003 23:31

Ulrich hat geschrieben:Nicht zu vergessen, dass die beiden noch den Abschluß zu den Originalromanen schreiben werden.
Ich habe zwar eben geschrieben, dass ich mir Visionen wünsche, aber ich muss zugeben, dass ich die Vision von Die Ketzer und Die Ordensburg des Wüstenplaneten nicht richtig verstanden habe. Ich glaube auch nicht, dass B. Herbert oder K. Anderson sie verstehen. Bei dem Gedanken an das Sequel muss ich mich zusammenreißen, keine Wasser an Frank Herbert zu verschwenden.

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