Das reisende Tamanium

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ghostwhisperer
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Das reisende Tamanium

Ungelesener Beitrag von ghostwhisperer » 12. Juli 2015 20:12

Hallo!
Ich schreibe seit einiger Zeit an einer eigenen Fortsetzungs-Story, einer Fan-Story.
Sie spielt im Perry Rhodan-Universum, aber ich hoffe, mit der Zeit wird sie auch für andere SF-Fans lesbar, da ich natürlich versuche, keine Überschneidungen mit der Perry Rhodan - Erstauflage zu generieren. Vom ersten "Heft" mal abgesehen.
Für alle die sich mit PR auskennen:

Es geht um die Lemurer, das Volk, dass mich seit "Meister der Insel" am meisten fasziniert.
Die Geschichte und die dargestellte Technik der Lemurer ließ mich nicht mehr los: Sonnentransmitter, Halbraumtunnel, Zeitmaschinen, Trennung von Körper und Geist und was der Dinge mehr waren. Und besonders natürlich die Frage: gab es schonmal eine technische Zivilisation auf der Erde. In "Meister der Insel" haben die PR-Autoren das so toll dargestellt, dass man ich unwillkürlich fragt, wirklich nur Fiktion??

Aber zu meiner Story. Alle mir bislang bekannten Lemurer-Nachkommen in PR, egal ob Tefroder oder Akonen oder andere, hatten nach dem Sieg der Haluter den Großteil ihres Könnens verloren. Die MdI selbst zählen für mich nicht, sie waren kein Volk und sie waren Verbrecher.

Daher kam mir die Idee für eine Storyline. Wenigstens ein Teilvolk sollte Wissen, Technik und Kultur bewahren und darüber hinaus weiterentwickeln. Nun heißt es so schön, dass Reisen bildet. Daher dachte ich, eine extragalaktische Raumschiffs-Odyssee wäre genau das Richtige für die Lemurer um neues Wissen zu erlangen. Nun hatten die Lemurer zwar eine exzellente Linear-Flugtechnik, aber leider kein extragalaktisches Triebwerk. Daher war mein erster Gedanke, sie sollten durch einen Unfall zunächst nach M87 verschlagen werden (natürlich wird der Messier-Katalog nirgends erwähnt, sondern nur der Eingeborenen-Name und ein von mir erfundener Lemur-Name). Das bietet die Möglichkeit den Lemurern Hintergrundwissen über den Ursprung der Bestien (Haluter-Vorfahren) und die Grundlagen der Paratrontechnik zukommen zu lassen - und damit den intergalaktischen Dimetrans-Antrieb, den sie später weiterentwickeln.

Nach Abschluss der Bestien-Thematik entschließen sich die Lemurer, aus nachvollziehbaren Gründen, weiterzuziehen und irgendwo ein wirklich sicheres Refugium zu finden, möglichst weit weg von den Erzeugnissen der Okefenokees.
Auf ihrer Reise werden sie jedoch immer wieder in Konflikte verwickelt und greifen oft zugunsten der Unterlegenen ein. Dadurch werden sie zeitweise Erfüllungsgehilfen der hohen Mächte des Kosmos, vor denen eine Wesenheit sie eindringlich warnt.
Sie erkennen die Machtstrukturen im Kosmos und die Zusammenhänge mit den Grundlagen des Kosmos - dem GESETZ. Dies sind Erkenntnisse die weit über das hinaus gehen, was in ihrer Heimat je bekannt war.
So erweist sich, dass im Vergleich zu anderen Reichen das lemurische Tamanium gar nichts so Besonderes war.
Also ziehen sie immer weiter und ihre Flotte nimmt manchmal weitere Flüchtlinge auf.
Zuletzt suchen sie nach einem Ort, der außerhalb der Einflussbereiche von Super-Intelligenzen und Hohen Mächten liegt, denn Unabhängigkeit ist ihnen genauso wichtig wie Sicherheit.
Dort soll ein neues Tamanium entstehen, doch nicht als Imperium sondern als Allianz vieler Völker - die tamanische Allianz, Grundlage eines intergalaktischen Völkerbunds über viele Galaxien.

Natürlich soll die Story dort spielen, wo noch kein Terraner gewesen ist.. Anders gesagt, es soll auch nicht unbewusst von PR abgekupfert werden.
Nun bin ich nicht nur durch PR vorbelastet, sondern auch durch Karl May, Alexander Kent, TNG, Sherlock Holmes, Galactika, H.P. Lovecraft u.w.. Bestimmte Stil-Elemente habe ich daraus eingebracht. So soll der Charakter des lemurischen Admirals einige Züge der Figur des Richard Bolitho aus den Seefahrer-Romanen von Alexander Kent haben. Er ist nicht nur auf seine Karriere fixiert, sondern hat auch Verständnis für seine Leute, was im alten England, zumindest in den Seefahrer-Romanen, durchaus nicht selbstverständlich war.
Nun spielt der erste Teil der Handlung in M87, was es schwierig macht, Originalität zu wahren. Einige Grundlagen aus PR müssen einfach stimmig bleiben. Andererseits haben die Lemurer eine ganz andere Einstellung zu den Bestien als die Terraner später. Sie haben fast hundert Jahre Krieg hinter sich, sie hassen sie! Daher müssen sie auch eine ganz andere Beziehung zu den Skoars und den Konstrukteuren des Zentrums haben. Sie werden, ohne Wenn und Aber, wichtige Verbündete. In diesem Punkt weicht die Handlung entsprechend stark vom M87-Zyklus ab.
Dass es später zum Bruch kommt hat andere Gründe.
Insgesamt ist die Handlung etwas härter, um nicht zu sagen blutiger, bedingt durch das Kriegstrauma der Lemurer.

Da ich alleine schreibe gibt es nicht viel Nebenhandlung. Ich würde sonst nie fertig. Jede Handlung hat also direkten Einfluss auf die Entwicklung der Geschichte.

Die Technik weiter zu entwickeln, bzw. sinnvoll darzustellen, ist auch nicht so einfach, da die Lemurer zu ihrer Zeit sehr viel weiter waren als die Menschheit des 25. Jahrhunderts n.Chr..
Völlig übernommen habe ich die lemurische Zeitrechnung da Thamar inklusive Monatsaufteilung (einsehbar im PerryPedia oder später im Glossar). Die Einteilung der Tage in Stunden, Minuten und Sekunden habe ich allerdings belassen um das Zeitgefühl der Leser nicht übermäßig zu strapazieren. Außerdem kommen vereinzelt lemurische Fachbegriffe vor, zB Abjin statt Psi und natürlich die lemurischen Namen der Planeten des Sonnensystems (Lemur = Terra), einzelner bekannter Sterne und Galaxien (Apsuhol = Milchstrasse, Karahol = Andromeda).

Die Handlung beginnt mit einem Aufhänger aus der PR-Historie, der Zerstörung des Ulbradan-Sonnen-Dreiecks. Da hierzu anscheinend kaum etwas bekannt ist, habe ich dieses Ereignis ausgeschmückt und als Startpunkt verwendet.

Ich bin mit dem ersten Handlungs-Abschnitt fertig - "Angriff der Haluter"! Format entspricht etwa dem A5-Heftformat, Umfang ist 129 Seiten.
Der zweite folgt nun bald - "Evolution". Bin grad handschriftlich bei 106 Seiten.
Hier nochmal eine markante Leseprobe:
http://thorsworld.jimdo.com/drtep1-sample/

Und hier eine Zusammenfassung, quasi als Intro:
http://thorsworld.jimdo.com/drtep1-preview/

Wünsche viel Vergnügen und hoffe auf eure Kritik! Ich denke mein Schreibstiel äh -Stil ist noch entwicklungsfähig, ist ja mein erster Roman überhaupt.. Hab übrigens auch meine eigenen Bilder dazu gemalt, als Cover.

MFG ghosti

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Gast666
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Re: Das reisende Tamanium

Ungelesener Beitrag von Gast666 » 19. April 2016 10:48

:beanie: bravo, das klingt sehr vielversprechend!
schönen Gruß
von Gast 666 Otto

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