die ungeschriebene Geschichte

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die ungeschriebene Geschichte

Ungelesener Beitrag von Bamba » 13. Mai 2016 12:08

Guten Tag Freunde von Science Fiktion.
Wohin das Schicksal führt und wie Menschen einst in der Zukunft leben werden, können wir nicht wissen. Oder?
So kann man nur aus der Gegenwart heraus sich vorstellen, wie es denn einmal sein könnte.
Wir Menschen haben ein Hirn welches uns erlaubt darüber zu sinnieren weshalb, wieso, wozu. Ich denke Tiere und Pflanzen haben das nicht. So können wir Geschichten uns ausdenken und Welten erfinden die real sind, weil wir sie erfinden. Oder erfinden wir sie gar nicht? Sie sind schon da? Werden uns erzählt von Erzählern aus der Parallelwelt, während wir schlafen?

Beim Googeln habe ich dieses Forum gefunden und in diesem Forum die Rubrik, Lesestoff kostenlos.
Ich würde gerne eine Geschichte erzählen. Doch bin ich darin ein Anfänger. Also die Illusion damit Geld zu verdienen interessiert mich nicht. Ich würde gerne Leser haben, damit ich die Geschichte überhaupt erzählen kann.

So stelle ich einmal, in dieses mir unbekannte Forum, die Frage, an mir unbekannte Leser, ob diese kurze Einleitung ein Interesse weckt ein Kapitel zu lesen meiner Geschichte?


:popcorn:

Es wird einmal gewesen sein, in ferner Zukunft.
Eine Zeit lang lebte er in einem kahlen Raum. Dumpfes Licht beleuchtete diese kleine Welt. Niemand sprach dort mit ihm ausser Gorz. Die Menschen die ab und zu kamen um ihn zu sehen oder um seine Nahrung zu bringen, trugen Helme mit verspiegelten Visieren. Darin konnte er sich selber sehen. Ganz verzerrt nur, aber er konnte es entzerren. Doch die Augen hinter den spiegelnden Visieren konnte er nicht sehen und somit die Gedanken nicht lesen oder beeinflussen. Diese Augen konnten ihn sehen aber die Ohren in den Helmen ihn nicht hören. Das hat er schnell rausgefunden. Sie fürchteten sich vor seinen Möglichkeiten. Seine Gedanken konnten sie nicht lesen oder beeinflussen. Dazu waren diese Menschen nicht fähig. Sie wussten vielleicht nicht, dass er nicht alleine war in dem Raum. Er ist nie alleine. In seinem Kopf kann er sich unterhalten mit Gorz.
Der hat ihm alles beigebracht aber will ihn beeinflussen. Als er noch kleiner war und mit Gorz weit weg lebte, hat ihn das nicht gestört. Nun aber ist er nicht mehr so sicher, ob das was Gorz ihm sagt, auch alles richtig ist. So hat er sich selber nicht ausgeschaltet, obwohl Gorz wollte, dass er dies tue, seit sie ihn gefangen haben. Sie würden ihn sonst aufschneiden, zerstückeln und das von ihm kopieren, was sie für ihre Zwecke brauchen wollen. Diese Zwecke seien sehr schlecht. Er sagte dann jeweils zu Gorz, er wolle nicht sterben. Der antwortete, du musst aber sterben. Sie beide weinten oft deswegen. Gorz versprach ihm, er würde wieder einen machen wie ihn. Aber die fast zwölf Jahre die es ihn nun gibt, wären dann ausgelöscht und sein Ich wäre nicht mehr. Das neue Ich müsste zuerst alles lernen wie er es gelernt hat. Er weiß jetzt, Gorz kann ihn nicht ausschalten, sonst hätte er dies getan. Der ist also nicht allmächtig. Als er selber es hätte tun sollen, konnte er es nicht und war sich sicher, dies war richtig so und Gorz hatte nicht Recht.
Als man ihn eines Tages holte, hielten ihn zwei der Wärter fest und ein Dritter stach ihm mit einer Spritze in den Arm. So sehr fürchteten sich diese großen, kräftigen Menschen vor ihm, dass sie zu dritt seinen schmächtigen Kinderkörper ruhig stellten.
Dies war nichts Ungewöhnliches. Man hatte ihn schon oft geholt auf diese Weise. Er schlief dann schnell ein. Danach erwachte er jeweils wieder im gleichen Raum. Was man in der Zwischenzeit mit ihm gemacht hatte, weiß er nicht genau. Aber sie haben an ihm rumgeschnitten. Er hatte zugenähte Stellen entdeckt an seinem Körper. Wenn sie seinen Kopf aufgeschnitten hätten, dann wüssten sie, dass er nie alleine ist.
Diesmal erwachte er nicht im gleichen Raum. Wo er war konnte er nicht erkennen. Etwas war ihm über den Kopf gestülpt worden und seine Hände und Beine waren gefesselt. Die Vibrationen die er spürte sagten ihm, er wurde nun weit weggebracht.

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Re: die ungeschriebene Geschichte

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr » 13. Mai 2016 13:30

Kommasetzung rettet Leben. ;-)

Da ist schon noch Luft nach oben, v.a. ist der Text so aber eben schwer nachvollziehbar, weil die Zeichensetzung nirgends hinhaut.

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Re: die ungeschriebene Geschichte

Ungelesener Beitrag von Bamba » 14. Mai 2016 00:40

Ja, da hast du völlig recht. Kommas sind ein echtes Problem für mich. Leider.....
....

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Re: die ungeschriebene Geschichte

Ungelesener Beitrag von Bamba » 14. Mai 2016 21:38

Ich habe hier noch eine überarbeitete Version.

.....nur geeignet für Leute die ein Auge zudrücken können..... bei Kommas. Ist ja gratis....



Es wird einmal gewesen sein, in ferner Zukunft.

Eine Zeit lang, lebte er in einem kahlen Raum. Weißes Licht beleuchtete ununterbrochen diese kleine Welt. Wenn Leute kamen, wurde zusätzlich ein grelles Licht eigeschaltet, um ihn zu blenden. Kameras beobachteten ihn rund um die Uhr. Niemand sprach dort mit ihm, außer Gorz. Die Menschen, die ab und zu kamen, um ihn zu sehen, zu holen oder um seine Nahrung zu bringen, trugen Helme mit verspiegelten Visieren. Darin konnte er sich selber sehen. Ganz verzerrt nur, aber er konnte es entzerren. Doch die Augen hinter den spiegelnden Visieren, konnte er nicht sehen, somit die Gedanken nicht lesen oder beeinflussen.
Diese Augen konnten ihn sehen, aber die Ohren unter den Helmen, ihn nicht hören. Das hat er schnell rausgefunden. Sie fürchteten sich, vor seinen Möglichkeiten. Seine Gedanken konnten sie nicht lesen oder beeinflussen. Dazu waren diese Menschen nicht fähig. Sie wussten wahrscheinlich auch nicht, dass er nicht alleine war in dem Raum. Er ist nie alleine. In seinem Kopf, da kann er sich mit Gorz unterhalten.
Der hat ihm alles beigebracht. Aber der will immer alles alleine bestimmen. Als er noch kleiner war und mit Gorz weit weg von den Menschen lebte, hat ihn das nicht gestört. Nun aber, ist er nicht mehr so sicher, ob das was Gorz ihm sagt, auch alles richtig ist. So hat er sich selber nicht ausgeschaltet. Seit sie ihn gefangen hatten, drängte Gorz ihn dazu, dass er dies tue. Sie würden ihn sonst aufschneiden, zerstückeln und von ihm kopieren, was sie für ihre Zwecke brauchen wollen. Diese Zwecke seien sehr schlecht. Er sagte dann jeweils zu Gorz, er wolle nicht sterben. Der antwortete, du musst aber sterben. Sie weinten beide oft deswegen. Gorz versprach ihm, er würde wieder einen machen, wie ihn. Aber die fast zwölf Jahre, die es ihn nun gibt, wären dann ausgelöscht und sein Ich wäre nicht mehr. Das neue Ich, müsste zuerst alles lernen, wie er es gelernt hat. Auch glaubte er nicht, dass es möglich ist, wieder einen zu machen, so wie ihn.
Er wusste jetzt, Gorz kann ihn nicht ausschalten, sonst hätte er dies getan. Der ist also nicht allmächtig. Als er selber, es hätte tun sollen, brachte er es nicht zustande. Er war sich jedoch sicher, dies war richtig so und Gorz hatte nicht Recht. Diese Menschen, die ihn gefangen hielten, würden über kurz oder lang einen Fehler machen. Er hatte sie genau beobachtet. Sie sind langsam, ungeschickt und oft richtig dumm. Ihre Reflexe sind für ihn berechenbar, ihre Handlungen meist vorhersehbar und sie kennen seine Möglichkeiten noch lange nicht alle. Seine Chance würde schon kommen. Dann würde er Gorz beweisen, es war nicht Feigheit, weshalb er sich nicht ausgeschaltet hat. Sondern Mut. Doch wie er meist reglos dalag auf seiner Pritsche, war nicht viel Mut in ihm, dafür viel Verzweiflung. Gorz konnte ihm auch keine Zuversicht geben, der hatte seine selber verloren.
Als man ihn eines Tages wieder einmal holte, hielten ihn zwei der behelmten Wächter fest, ein Dritter stach ihm mit einer Spritze in den Arm. So sehr fürchteten sich diese großen, kräftigen Menschen vor ihm, dass sie zu dritt, seinen schmächtigen Kinderkörper ruhig stellten.
Dies war nichts Ungewöhnliches. Man hatte ihn schon manches Mal, auf diese Weise, aus dem Raum geholt. Er schlief dann schnell ein. Danach erwachte er jeweils wieder auf seiner Pritsche. Was man in der Zwischenzeit mit ihm gemacht hatte, weiß er nicht genau. Aber sie haben an ihm rumgeschnitten. Er hatte zugenähte Stellen entdeckt an seinem Körper. Gorz, der seine Körperfunktionen messen kann, meinte, sie hätten ihn durchstrahlt, etwas Gewebe und Blut entnommen, ihm Serum verabreicht und an ein Koppelungsgerät angeschlossen, auch ihm einen kleinen Sender eingepflanzt. Doch solange sie nicht seinen Kopf aufschneiden, würden sie nichts begreifen. Wenn sie seinen Kopf aufgeschnitten hätten, dann hätten sie gewusst, dass er nicht alleine ist.
Diesmal erwachte er nicht im Raum mit dem weißen Licht. Wo er war, konnte er nicht erkennen. Etwas war ihm über den Kopf gestülpt worden, seine Hände und Beine waren gefesselt. Die Vibrationen, die er spürte und die Geräusche, die er hörte, sagten ihm, er wurde nun weit weggebracht. Gorz sagte ihm, er habe über drei Stunden geschlafen. Den kleinen Sender, habe man ihm wieder entnommen, er sende nicht mehr und eine frische Wunde sei dort, wo der Sender eingepflanzt war. Sie konnten sich keinen Reim darauf machen. Doch war das eine gute Nachricht. Denn der Sender sollte ja dazu dienen, ihn jederzeit zu orten. Er dachte mit gewisser Zuversicht, jetzt haben sie einen Fehler gemacht. Den Geräuschen nach zu urteilen, befand er sich in einem kleinen Gleiter. Auch das war ihnen ein Rätsel. Wenn er in ein zentrales Labor hätte gebracht werden sollen, weshalb benutzte man dann nicht einen schweren Kampfgleiter. Über den verlorenen Zonen ist der Luftraum unsicher für ungepanzerte Gleiter und er war ja wohl, eine außerordentlich kostbare Fracht.

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