Endzeit: Tagebuch eines Zombies

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Endzeit: Tagebuch eines Zombies

Ungelesener Beitrag von Ben79 » 18. September 2017 22:46

Hallo,

ich habe mal wieder was geschrieben:

Tagebuch eines Zombies: https://www.amazon.de/dp/B075MP8812

Das Ende der Welt, wie wir sie kennen. :zombie: Die Horden der Zombies ziehen durch das Land und hinterlassen nichts als Verwüstung.
Martin ist einer von Ihnen. Es erwischte ihn bereits in den ersten Tagen der Apokalypse. Er wurde ein Teil von ihr. Zusammen mit seinen Leidensgenossen durchstreift er seitdem das Land. Der Hunger treibt ihn voran. Aber die Hoffnung, überdauert selbst den Tod.
Dies sind die Aufzeichnungen eines Untoten.

Das Thema ist natürlich sehr speziell und nicht sicher nicht jedermanns/fraus Sache. Aber ich hatte sehr viel Spaß dabei es zu schreiben :)

Gruß, Ben.
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Re: Endzeit: Tagebuch eines Zombies

Ungelesener Beitrag von Alana » 18. September 2017 23:09

Ach Mann, ich wünschte, ich hätte mehr Zeit. Es hört sich jedenfalls spannend an.
Halte das Glück wie einen Vogel, so leise und lose wie möglich.
Dünkt er sich selber nur frei, bleibt er Dir gern in der Hand.

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Re: Endzeit: Tagebuch eines Zombies

Ungelesener Beitrag von Nina » 19. September 2017 18:11

Das ist ja direkt mal originell. Gibt es das nur für den Kindle oder auch in anderen Formaten?

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Re: Endzeit: Tagebuch eines Zombies

Ungelesener Beitrag von Ben79 » 19. September 2017 19:40

Gibt es auch als Paperback:
https://www.amazon.de/dp/1521822271

Ansonsten kann man die kindle Datei in andere E-Bookformate manuell umwandeln, da ich das DRM deaktiviert habe.

Und so wahnsinnig originell ist das auch nicht, siehe "Warm Bodies" (Buch und Film). Meine Story geht allerdings in eine etwas andere Richtung.
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Re: Endzeit: Tagebuch eines Zombies

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr » 20. September 2017 00:08

Zombie Diaries gibt es in Buchform schon diverse.

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Re: Endzeit: Tagebuch eines Zombies

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 20. September 2017 04:18

Man kann immer noch eine neue Bedeutung in eine (alte) Geschichte bringen.

Komisch finde ich es aber das sich der Trend in den Letzen Jahren verschoben hat von : "Der Zombie - der Feind" zu: "Der Zombie - einer von uns".

Sagt vormutlich etwas über den Stand der Welt aus.
Als ich jung war, war der Pluto noch ein Planet

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Re: Endzeit: Tagebuch eines Zombies

Ungelesener Beitrag von Ben79 » 20. September 2017 07:35

Das Konzept "infiziert aber trotzdem schlau" ist schon recht alt. Siehe z.B im Roman "I Am Legend" (1954) und seine vielen Verfilmungen. :popcorn:

Ich habe für meine Geschichte die Prämise genutzt, dass die ursprüngliche Persönlichkeit eines Zombies, vollständig aber hilflos, erhalten bleibt. Die Menschen finden einen Weg, diesen Zustand zumindest temporär aufzuheben. Im Kern geht es um die Fragen: Was ist aus den ursprünglichen Menschen geworden und was wollen sie? Wie gehen die verbliebenen Menschen mit ihnen um?

Auf dieses völlig fiktive Szenario hat sicherlich jeder eine andere Antwort. Die muss nicht zwangläufig in "Der Zombie - einer von uns" enden. Aber gerade weil wir uns für solche Fragen interessieren, sind wir ja alle hier :D
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Re: Endzeit: Tagebuch eines Zombies

Ungelesener Beitrag von Ben79 » 6. Juni 2018 20:54

Hallo zusammen,

das Buch gibt es jetzt als E-Book im Rahmen von Amazon prime für lau zum Lesen.
Viel Spass, ich freue mich über Feedback.

Gruß, Ben.
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Re: Endzeit: Tagebuch eines Zombies

Ungelesener Beitrag von Gast09 » 6. Juni 2018 21:32

Ich bestelle mir die Hardcopy. Werde mich dann melden. Das! hört sich gut an.
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Re: Endzeit: Tagebuch eines Zombies

Ungelesener Beitrag von Gast09 » 13. Juni 2018 11:25

Das Büchlein ist jetzt da. Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Das Titelbild zeigt ein bis zum Horizont reihendes Feld voller Klatschmohn, welches aber zombiisiert, d.h. komplett grau wird.
Die 239 Textseiten sind in 21 Kapitel unterteilt; das kommt meinen Lesegewohnheiten sehr entgegen - ich mag kurze Kapitel.
Das Papier ist für ein TB eher hochwertig und der Preis mit unter 9€ eher günstig.
Einige willkürlich gelesene Sätze auf zufällig aufgeschlagenen Seiten lassen den Schluss zu, dass kurze, knappe Sätze dominieren.
Der erste Satz lautet: Nein, es endet nicht gut.
Zombies in Brandenburg - also denn, auf geht`s.
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Re: Endzeit: Tagebuch eines Zombies

Ungelesener Beitrag von Gast09 » 16. Juni 2018 13:32

Ich habe die Hälfte durch und gebe ein kleine Wasserstandsmeldung.
Das Buch ist durchweg spannend und intelligent geschrieben. Es gibt so gut wie keine Längen oder irgendwelches sonstiges Füllmaterial. Die Hauptperson bewegt sich mit seiner Herde von Berlin aus Richtung Rostock und es wird in kurzen, knappen Sätzen und in ungeschönter Sprache das beschrieben was geschieht.
Der Autor verweist oben auf eine gewisse Ähnlichkeit mit den Warm Bodies. Würde ich so nicht sagen. Das Buch ist eigenständig, keine Kopie oder gar Abklatsch. Und wenn wir schon bei den Warm Bodies sind: Das Buch ist tatsächlich besser; besser im Sinne von Tragik und Tiefe, denn der Autor beschreibt nicht nur den dumpfen Tagesablauf eines Untoten sondern auch dessen Probleme. Und die sind nachvollziehbar: schließlich ist es auch für eine Horde von Untoten nicht einfach, einen erwachsenen sich mit Leibeskräften wehrende Menschen zu fangen und so zu beißen, dass Blut fließt. Auch spricht er das Problem an, welches im Prinzip jeden Film aus der Resident Evil - Reihe absurd erscheinen lässt: Wenn Zombies sich von Menschen ernähren, irgendwann alle Menschen Zombies sind, müsste sich das Zombie-Problem nach spätestens 8 Wochen nicht von selbst lösen?
Und die Ursache für die Zombie-Verwandlung? Genial!
Etwas sollte ich nicht unerwähnt lassen: Der Text enthält auffallend viele, Kommafehler. Ich schätze, dass bald 25%, der im Text vorhandenen
Kommas überflüssig, oder falsch sind.
Aber egal: die erste Hälfte ist durch und macht zombiemäßig Appetit auf die zweite Hälfte.
Bis jetzt
9/10 Pizzagesichter
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Re: Endzeit: Tagebuch eines Zombies

Ungelesener Beitrag von Gast09 » 18. Juni 2018 10:23

Bin jetzt durch und zwar wesentlich früher als erwartet. (Ich hatte eigentlich vor, das Büchlein als Abendliteratur in den Hotelzimmern am www.moselsteig.de zu nutzen. Aber das wird ja nun nichts.)
Ich konnte es irgendwie nicht aus der Hand legen denn sowohl Schreibstil (es dominieren kurze Sätze ohne größere Verschachtelungen) als auch die Storyline haben mir gut gefallen. Auch ist dieses Buch frei von Belehrungsversuchen und erhobenen Zeigefingern. Ich mag es nicht, wenn Autoren ihr Buch dazu benutzen, um die Welt zu belehren oder dem Universum ihre eigene manchmal abstruse Realitätswahrnehmung aufzudrängen.
Es ist einfach nur spannend und gut geschrieben.
Schade, dass der Autor sich hier offensichtlich zurückgezogen hat denn seine im Nachwort geäußerte Vorliebe für Zombie-Stories ist ehrlich und überhaupt: Mach weiter so und schreib ne Fortsetzung.
Aber, bitte zuerst einen Crashkurs, in Sachen Kommaregeln.
Gast09

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Re: Endzeit: Tagebuch eines Zombies

Ungelesener Beitrag von Ben79 » 18. Juni 2018 16:58

Hallo Gast09,

ich habe mich durchaus nicht zurückgezogen, ich wollte vielmehr vermeiden, deine für mich sehr interessanten Kommentare unnötig zu zerreden.
Wenn du dich mit dem Buch gut amüsiert hast, dann habe ich mein Ziel erreicht :). Irgendwo zwischen den Zetteln auf meinem Schreibtisch liegt tatsächlich ein Konzept für eine Fortsetzung. Vielleicht schreib ich es als nächstes oder übernächstes Buch. Es gibt leider viel mehr Ideen als Freizeit, um sie alle umzusetzen!
Und ja, die Kommas und ich, wir sind sehr gute alte Feinde.

Gruß, Ben.

PS: Meine persönliche Lieblingsstelle ist der fauchende Berg. Ich wollte dieses Bild aus meinem Kopf unbedingt im Buch unterbringen, ohne es ins Lächerliche zu ziehen.
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