Das Ewigkeitsprojekt - Caroline Hofstätter

Science Fiction in Buchform
Caroline
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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von Caroline » 5. Oktober 2019 22:16

Amazon eBooks kann man nur mit Amazon Produkten öffnen? Das wusste ich gar nicht. Die Kindle App würde aber auch auf einem PC laufen, oder?

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jeamy
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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von jeamy » 6. Oktober 2019 07:59

Ja. Man kann auch online lesen:
http://read.amazon.com/

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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 6. Oktober 2019 11:13

Ach, oh, danke! Sowas weiß ich nicht, weil ich ja nie ebooks lese :lol:
:bier:
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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von Caroline » 6. Oktober 2019 11:21

Auf der FF Buchmesse lese ich übrigens um 15h daraus, mehr dazu findet ihr hier: https://www.buchmesse.de/veranstaltunge ... er-aus-das

Am BuCon lese ich um 18h im Transproterraum.

Freue mich sehr über jeden, der vorbeikommt ... nicht, dass ich Kind und Katze umsonst gequält hab mit meinen Probe-Monologen.

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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 8. Oktober 2019 11:29

Was den Preis angeht:

Das eBook kostet deutlich weniger als die Hardcoverausgabe, und das ist ok für mich.

Ich werd schaun, vielleicht kanns ichs bis zum Ende des Jahres lesen.
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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von Caroline » 8. Oktober 2019 12:52

Das würde mich sehr freuen - auch das Ewigkeitsprojekt will gelesen werden (und im Podcast erwähnt zu werden würde mich dann beim Anhören diesen verfluchten Berg vor meinem Haus endlich mal raufschweben lassen)

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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von Badabumm » 15. Oktober 2019 21:17

Meins ist jetzt auch da. Noch versiegelt.
DSC00205 heller.JPG
Wird erst Weihnachten geöffnet...
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 28. Oktober 2019 10:38

So,

40 % (das Buch hat nur 190 Seiten oder so)

Wir haben eine Ich-Erzählerin die... in ihrem eigenen Haus aufwacht. Das nnur nicht ganz so ist wie sie das in Erinnerung hat. Und Verbindung mit der Aussenwelt gibt es auch keine. Nur eine Email am Laptop gibts: Sie wurden in einer virtuelle Arbeitsumgebung versetzt, ab an die Arbeit! Die Erzählerin ist Ärztin, die sich mit medizinischer Forschung beschäftigt...

Wies weitergeht:
Es stellt sich herraus das die gute Frau in einer virtuellen Welt lebt als, sagen wir mal, medizinisches Notfall Programm (sowas kommt dabei raus wenn man bei der Abteilung "Zukunftsicherung" beschäftigt ist), wobei wir das als Leser eher wissen als die Erzählerin
Bis jetzt liest sich das ganze sehr flüssig, auch wenn es ein paar Kritikpunkt gibt: Zum einen zuviele Adjektive für meinen Geschmak (aber egal). Hauptproblem: obwohl die Hauptprotagonistin ein paar Monate in ihrer Situation ist hat sie erstaunlich wenig Selbstreflektion. Als Leser stellt man sich mehr Fragen über die Hintergründe der Story als die Protagonistin, und das ist nicht gut. Ein anderer Kritikpunkt ist die medizinishce Forschung die da betrieben wird... die finde ich schlecht geschildert. Aber das vermutlich nur weil ich im Moment selber in einem Labor arbeite.

Bei ca 40% gibts eine interresanter Wendung, oder zwei wenn mans mal so haben will, in dem Buch, das bis dahein eher geradlienig daherkommt. Finde ich gut, ich hoffe es passiert noch was in der Richtung, weil was am Anfang definitiv fehlt ist eine zweite Ebene.
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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von Badabumm » 28. Oktober 2019 18:30

Als Leser stellt man sich mehr Fragen über die Hintergründe der Story als die Protagonistin, und das ist nicht gut.
Dasselbe habe ich mir bei „Die Wand“ auch gedacht (das Buch hat ja ein vergleichbares Thema). Aber ich lasse mich jetzt nicht „spoilern“. Nein! Nein! Nie nich'!
Ich will keine englische Rangbezeichnung! :faint:

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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von lapismont » 28. Oktober 2019 20:44

Habs heute beendet und muss sagen: Spannend bis zum Schluss!

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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von lapismont » 29. Oktober 2019 10:13

Und meine Rezi ist nun auch online: Das Ewigkeitsprojekt von Caroline Hofstätter

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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von Caroline » 29. Oktober 2019 11:29

Danke für die Rezension, Lapismont! Was Sarahs Bereitschaft zur Kooperation angeht kann ich nur sagen:
* sie war sehr, sehr lange in der für sie trotz aller gestalterischen Möglichkeiten sehr monotonen Simulation
* immer, wenn sie sich weigert, sieht sie sich ja auch sofort dem Abgrund gegenüber - eine Erfahrung, die sich nicht freiwillig wiederholen möchte
* das fehlende Bild an der Wand ist für sie ein Indiz, dass sie in das Projekt eingewilligt hat - dem fühlt sie sich verpflichtet
Aber Asche auf mein Haupt, das hätte ich vielleicht klarer rüberbringen sollen. Auf alle Fälle freut mich deine Rezension total, der Grundgedanke des Buches ist gut rübergekommen und spannend war's auch noch für dich - Autorenherz, was willst du mehr. Und beim nächsten Buch wird alles natürlich (noch) besser.

Außerdem hab ich mit dem Buch gestern gewonnen. Eine ... Trommelwirbel ... Kaffeetasse. Also ... naja ... nunja ... immerhin. Und im Grunde genommen ist es der perfekte Gewinn mit dem Buch, denn Kaffee ist in jeder Welt, die ich mir vorstelle, nicht zu unterschätzen.

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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von lapismont » 29. Oktober 2019 11:56

Stimmt natürlich, dass man sie zwang. Ich hab mir überlegt, was ich täte. Letztlich hab ja nicht ich als virtuelle Person eingewilligt, sondern jemand anders. Und Sarah konnte ja auch ewig nicht wissen, dass ihre Arbeit überhaupt etwas bringt. Ich glaube, ich wäre verstockter gewesen. Aber in so einer situation will man natürlich nicht stecken.

Spannend, darüber nachzudenken, was man einer digitalen Kopie an Rechten zubilligen möchte.

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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 29. Oktober 2019 13:12

Es gibt da eine Kurzgeschichte von Vinge, "Das Cookie Monster", wo genau die Frage ausformuliert wird.

Wie dem auch sei Fertg

Mein Fazit: Da Buch ist gut, aber zu dünn. Die Idee fand ich gut, die Umsetzung auch, aber es gab einfach zuviele Dinge die noch hätten geklärt werden müssen bzw Storylines die nicht verfolgt wurden:
- Ist die Original Sarah jetzt tot oder hat die noch ein Leben geführt? Wenn ja, wie sah das aus? Gabs ein Leben mit dem Love interreset oder eine schlimme Scheidung?
- Die virtuelle Umgebung: das fehlende Bild war ein so ein Ansatzpunkt, da hätte irgendwie mehr kommen müssen. Geheime Nachrichten die in die Architektur des Hauses eingebaut wurden oder Nachrichten die Sarah im Labor für sich selber in der Zukunft hinterlässt.
- Die Primitiven in der Zukunft... denen hätte man auch ein bischen mehr Raum geben sollen.[/sopiler]
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Re: "Das Ewigkeitsprojekt" und die neue Autorin im Verlagsprogramm von Atlantis

Ungelesener Beitrag von Caroline » 29. Oktober 2019 14:35

Freut mich, dass es dir anscheinende ein bisschen gefallen hat, Knochenmann. Und falls du Lust hast Testleser zu sein für mein nächstes Buch - es wäre mir eine Freude. Denn, auch wenn's ein bisschen weh tut, mit manchem hast du schon recht.
Warum die Gute so langsam in Schwung kommt: also dazu stehe ich. Ich denke, dass man von außen das oft viel schneller sieht. Aber sie weiß ja nicht, dass das hier ein SF-Thriller ist. Und damit verlässt sie das Haus nicht grundsätzlich bis an die Zähne bewaffnet und hält Nebel erstmal einfach nur für Nebel.

Sarah ist nicht nur glücklich sondern auch in bisschen bequem in der Ehe mit Nikolai. Er organisiert (nicht nur Kaffee), er macht, er tut. Und daran hat sie sich gewöhnt. Dass sie selbst mehr in die Gänge kommen muss, das ist ein Lernprozess, den man hoffentlich im Buch merkt. Als sie Len trifft ist ihr erster Instinkt allerdings wieder, ihm die Führung zu überlassen. Aber so geht's mehr Frauen, vermute ich mal. Aber immerhin - sie wächst dann darüber hinaus und packt die Dinge selbst an. Am Ende trifft sie die Entscheidungen.

Labor: autsch, das ist ein wunder Punkt - da hast du Recht.

Nachrichten von Sarah an Sarah: Echte-Sarah hat nie das Bedürfnis gehabt, für sich Nachrichten zu hinterlassen (bis auf die Standardbotschaft am Anfang, die Econlabs initiiert hat). Für sie war die Kopie nicht viel mehr als ein Foto. Ein Programm. Wir fragen uns ja auch nicht, ob SIRI in unserem Handy einen guten Tag hat.

Lebt Sarah am Ende?
Gute Frage. Es ist ihr Backup. Ich würde sagen nein. Es ist eine weitere Kopie und damit nicht die Sarah-Kopie, die man im Buch kennengelernt hat. Da es ein Backup ist, beginnt ihr erster Tag auch genau gleich.

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