Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

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Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von Lerato » 23. Dezember 2017 11:12

Die Menschen haben sich nach einer Pandemie in gigantische Kuppeln zurückgezogen und die Natur hat sich die Welt zurückerobert.
In den Kuppeln leben die Menschen in Frieden und Einigkeit. Es gibt keine Familen mehr, keine Priester, kein Geld.
Die Menschen tragen "Infusoren" an ihren Handgelenken, mit deren Hilfe sie die unerwünschten Gefühle durch Eingabe von bestimmten Farbcodes einfach hinwegfegen können.
So gibt es keine Gewalt, keinen Neid, selbst Traurigkeit lässt sich so einfach unterdrücken. Und ein "blau-gelb-lila" macht jeden Sex zu einem orgiastischen Feuerwerk.
Warum ist Jom dann nicht glücklich in dieser perfekten Welt? Warum will er wissen, was es außerhalb der Kuppeln in der Wildnis gibt? Warum will er wissen, was denn nach dem "Leben in Harmonie und Gleichheit" passiert?
Jom eckt an, lebt ein Leben voller Unzufriedenheit und Einsamkeit.

Dann wagt er den Schritt ins Unbekannte, und was er findet wird nicht nur sein Leben für immer verändern.

Der Roman ist bei Bastei-Lübbe erschienen voerst nur als E-Book bei jedem Händler (Amazon, Beam, Weltbild) verfübar.
"Kuppelwelt" war in der Endauswahl für den STEFAN-LÜBBE-PREIS 2016.
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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr » 23. Dezember 2017 12:20

Und du bist der Autor und willst hier hoffentlich nicht nur Werbung machen. ;-)

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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von Lerato » 23. Dezember 2017 13:39

Ja, ich bin der Autor und will -- wie explizit erlaubt -- schamlos Eigenwerbung machen. Aber ich werde mich hier auch beteiligen, keine Angst.

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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von civs » 23. Dezember 2017 20:14

Beteiligung finde ich gut.
Habe ich das richtig verstanden, dass die Menschen in den Kuppeln die unerwünschten Gefühle aus Eigeninitiative unterdrücken oder wird das von anderen ferngesteuert?
C.

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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von Lerato » 23. Dezember 2017 21:17

Ja, sie steuern das selbst. Deswegen beginnt der Roman auch als der Held in den Kindergarten geht. Dort lernen die Kinder die Farbcodes, die sie in ihre Infusoren eingeben müssen. Nach dieser Konditionierung werden die Infusorgaben zu Reflexen. Du ärgerst dich über etwas -> "grün-gelb-blau", du fühlst dich niedergeschlagen -> "grün-grün-gelb" usw.

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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von Lerato » 23. Dezember 2017 21:25

Achso: und es gibt natürlich eine "Grunddämpfung" gegen Aggressionen und allzuviel selbstständiges Handeln. Und es gibt noch mehr Dinge, die der Infusor leistet. Lies den Roman, du wirst es nicht bereuen. Solltest du die 5 Euro als zu teuer empfinden, kannst du gerne ein Belegexmplar bekommen.

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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von civs » 24. Dezember 2017 08:12

Danke für die Info. Bin kein ebooker. Ist auch eine gedruckte Version geplant?

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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von Lerato » 24. Dezember 2017 11:49

Ja ist geplant. Aber erst muss die Gewinnerin des Bastei-Lübbe-Preises ihr Buch verkaufen. Ich bin ja bloß Zweiter geworden, sie hatten aber Wohl Angst, dass die Gewinnerin weniger verkauft, wenn ich parallel erscheine. Also erst e-book und dann (wenn ich was verkaufe) auch Druck.

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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von civs » 24. Dezember 2017 13:00

Alles klaro. Kann also noch dauern..
Die von Menschen verlassene Rest-Erde hört sich interessant an. Erinnert mich an Darwinia und dieses Sachbuch "Welt ohne uns" (oder so ähnlich).
Einen Fünfer investiere ich gerne für ein interessantes Buch. Ich frag mal meine Tochter, die hat mal so ein Elektrodings bekommen.
Eine kurze Vorstellung deinerseits wäre auch ganz nett.

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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von Lerato » 31. Dezember 2017 11:33

Ach was gibt's da vorszustellen? Ich bin Informatiker, bin alt und arbeite bei der Berliner Polizei (also in der IT). Ich hab schon ein paar Geschichten veröffentlicht, aber das ist der erste Roman. Das war recht aufregend. Auf einmal sagt man Dinge wie "mein Verlag" oder "mein Lektor" und hat das Gefühl, in eine andere Liga aufgestiegen zu sein.
Dann hieß es: "Kannst du folgende drei Kapitel mal bis Donnerstag umschreiben?" oder "Wir brauchen hier ein Interview mit dir. Kannst du mal bis Morgen ein Paar Vorschläge machen?". Und auf einmal ist es kein reines Hobby mehr. War ganz schön aufregend.
Jetzt brauch ich nur noch Leser.

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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von civs » 20. Januar 2018 15:36

Habe das Buch jetzt zu 80% durch und muß sagen richtig gut. Für einen Anfänger schreibst du gediegen. Die Story entwickelt sich zwar anders als ich mir vorgestellt habe, aber sehr gefällig. Über die Plausibilität des Szenarios könnte man lang und breit streiten, doch bevor ich das Ende nicht kenne, will ich nicht urteilen.
Habe ich das richtig verstanden, daß die Kuppeln etwa 50km groß sind und bis zu 500 Jahre alt sind?
C.

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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von Lerato » 21. Januar 2018 18:35

Es sind etwa 30km Durchmesser und ja die Kuppelwelt exsitiert zur Zeit des Romans seit 500 Jahren.
Schreib mal, was du nicht plausibel fandest wenn du durch bist, bzw. welche Plotholes es gibt. Hab mir was das angeht enorm viel Mühe gemacht (hab fast einen zweiten Roman geschrieben mit Vorgeschichte und Beraterhandbüchern und Zeitungsausschnitten ... )

Und eine Rezension auf Amazon wäre auch nett :)

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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von civs » 21. Januar 2018 20:10

Irgendwo hattest du von 150 km Umfang geschrieben, sodass ich auf ca 50 km Durchmesser kam.. Aber auch 30 km Durchmesser ergäbe schon 15 km hohe Kuppeln, in denen es garantiert jede Menge Wetter und Jahreszeiten gäbe. Auch frage ich mich ob in der Nähe der Kuppeln noch ein Baum stehen bleiben würde, wenn der erste Sturm um dieses monströse Hindernis herumpfeift. Wovon leben eigentlich die freien Städter wenn es in deiner Welt nur Kuppeln, Städte und Wildnisse gibt? Was ist mit Landwirtschaft, Industrie und den Strukturen landesweit, die man für die Versorgung moderner Gesellschaften braucht? Auch bleibt mir die Sinnhaftigkeit der Kuppelwirtschaft rätselhaft. Wozu werden Abermillionen Menschen wie Karnickel gehalten und vermehrt, mit gigantischen Mitteln neue Kuppeln gebaut? Von wem und wie in 15 km Höhe? Wieso leben die Freien nach 500 Jahren immer noch wie heute und bezahlen mit dem Euro?
Die letzten Kapitel fand ich übrigens sehr dramatisch und spannend, ein gelungener Abschluss der Geschichte.

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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von Lerato » 26. Januar 2018 14:59

Die Kuppeln sind nicht so hoch. Sie sind eher abgeflacht linsenförmig, aber ich konnte meinen Roman ja schlecht "Linsenwelt" nennen.
Es gibt nur ein paar Hundert Kuppeln, die über die Erde verteilt sind. Da ist genug Platz für Landwirtschaft für die freien Städte, ich habe das aber -- da hast du Recht -- nicht erwähnt.
Die Sinnhaftigkeit der Kuppelweltzivilisation? Ich dachte ich hätte die ähnlichkeit mit einen Ameisenstaat mehrfach erwähnt. Wo liegt der Sinn eines Ameisenstaates?
Auch die Außenwelt habe ich doch erklärt: Die Städte leben nur, weil die Kuppeln sie lassen. Fortschritt ist nicht erwünscht. Es soll innner- wie außehalb der Kupplen alles schön so bleiben, wie es ist.

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Re: Kuppelwelt - Ein dystopischer Science-Fiction-Roman

Ungelesener Beitrag von FOX » 26. Januar 2018 17:09

Habe es gestern in der Mittagspause begonnen und schon zu 30% durch.
Liest sich wirklich spannend und ich freue mich aufs Weiterlesen.

Es wird ja so beiläufig erwähnt, dass die Lebenserwartung nur bei 58 Jahren liegt. Bin mal gespannt worauf das hinausläuft, da das Setting mit der ständigen Medikation ja anderes erwarten ließe.

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