6 - Kapitel 5: Abstieg und Ausstieg

Wir lesen und diskutieren über »S. - Das Schiff des Theseus« von J. J. Abrams und Doug Dorst
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6 - Kapitel 5: Abstieg und Ausstieg

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 14. Dezember 2015 13:27

Seite 189 - 228.
Beileger: Postkarte Brasilien Vögel von Eric (S. 202-203), Serviette sowie Postkarte 18.4. (S. 216-217), Postkarte 19.4. (S. 218-219).
Zum Kapitelwechsel gibt es wieder zwei Beileger, die liste ich im nächsten Kapitel auf.
Ich glaub hier wird auch die Dechiffrierkarte hinten im Buch gebraucht.
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Re: 6 - Kapitel 5: Abstieg und Ausstieg

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 27. Dezember 2015 13:42

Weiter geht's. Doofer Kapiteltitel, der Rest des Kapitels auch. Huach.

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S weiterhin auf der Flucht, sie werden aufgebracht, und zwei werden grausam ermordet.
Eric stellt gleichzeitig die Theorie auf, dass Strakas Name für ein Kollektiv verwendet wurde, das zu „VMS“ wurde, und somit alle „Verdächtigen“ der Autor insgesamt sind (Shakespeare-Prinzip)
Ähm – Stalaktiten bauen sich auf wie Orgelpfeifen? Die hängen. Herab wie ...

Mitten in der dramatischen Flucht eine ausführliche Beschreibung der Höhle. Was auch immer darin wichtig für mich sein mag, ich schaue da nur flüchtig drüber, weil es mich nicht interessiert.
Jen und Eric scheinen sich an der Stelle genauso zu langweilen, denn sie schwadronieren über ihr Leben und amerikanische Sitten und die Liebe oder Nichtliebe zwischen VMS und Durand bzw Filo. Dazu eine Karte von Eric, die ich genauso wenig verstehe wie die erste, ein paar Tage später datiert.

Argh. Auf S. 204 eine ganz arge Stilblüte: „wenn S das gewusst hätte, dann hätte er das und das ..., aber er weiß es ja nicht, und deswegen ...“ Nee, bitte! Auaaaaaa!

Bis jetzt ist das Kapitel komplett absurd, ebenso die Randnotizen.

Und es geht so weiter, die sind in Lebensgefahr auf der Flucht und haben immer noch stundenlang ausführlich Zeit, sich die „tollen“ Höhlenmalereien eines verschollenen Höhlenmenschenvolkes namens K. anzugucken. Wo sie doch angeblich zufällig hierher geraten sind. Ejejejej ...

Okay, ich weiß, dass das Buch von JJ Abrams stammt. Wenn ich das nicht wüsste, könnte ich die Behauptung nicht aufstellen, aber da ich es weiß (um mal die Stilblüte von vorher zu wiederholen): dieses Kapitel ist ein typischer filmischer Abrams-Exzess. Funktioniert vielleicht gerade so im Film, weil in zwei Minuten abgehandelt, aber hier im Buch eindeutig nicht.

Die nächste Karte von Eric, ein paar Tage später, mit Vogelgeschwätz, das ich nicht entschlüsseln kann, und eine Serviette aus dem Café, in dem Jen immer verkehrt, mit einer Karte. (So gelangt er heimlich auf den Campus.)
Noch eine Karte, einen Tag später, immer noch auf der Suche nach der Nachtigall.

Eric bringt wieder einen seiner Fünfsterne im Kreis an, ohne weitere Erläuterung (oder wer sonst); das ist der dritte.
Ach ja, von den fünf Flüchtigen sind noch zwei übrig, natürlich Mann und Frau.

Mir fällt schon wieder ein Schreibfehler und auch Tippfehler auf. Haha, vielleicht hätte ich die fehlenden Buchstaben von Anfang an notieren sollen und das ergibt dann die Lösung. Und dann sind vielleicht trotzdem echte Fehler dabei ... *g*

So, der Kreis schließt sich, S ist der einzige Überlebende und wird aus dem Wasser wieder auf das gruslige Schiff gezogen.

Themen: Das S, Wölfe zu den Vögeln, Werwölfe, Archäologie, Flucht, Alle vs. Alle, Liebe natürlich und ... keine Ahnung. Hä?
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Re: 6 - Kapitel 5: Abstieg und Ausstieg

Ungelesener Beitrag von jeamy » 28. Dezember 2015 13:35

Ich habe es jetzt bis dahin gelesen und wenn ich mir Uschis Anmerkungen so durchlese und dann auch ihr Fazit am Ende, dann erspare ich mir den Rest. Zieht sich alles wie ein Kaugummi und es kommt anscheinend nichts spannenderes/verwertbares nach. Wie eine Schnitzeljagd ohne Schnitzel. Danke Uschi, für deine Mühe und die umfangreiche Besprechung, macht es mir leichter, hier abzubrechen und aufzuhören. Kapitelüberschrift passt dann auch. :(

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Re: 6 - Kapitel 5: Abstieg und Ausstieg

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider » 6. Januar 2016 17:15

Die Handlung im Original-Buch stockt, dafür erfahren wir viel über Eric und Jen und ihre Beziehung.

Die diversen Postkarten Erics sind verschlüsselte Statusberichte von seiner Brasilien-Reise, deren Ziel es ist, Filomena (= die Nachtigall) zu finden.
Ich hatte damit deutlich weniger Probleme als Uschi.

Und Erics Brief zeigt, dass auch er traumatisiert ist durch falsche Schuldzuweisungen bzw. falsche Phantasien der Umwelt.

Mir hat's gefallen, und ich werde weiterhin dranbleiben.

Gruß
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