[Netflix] Dark

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Khaanara
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[Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von Khaanara » 9. November 2017 21:03

Eine deutsche Netflix-Original-SF-Serie:


Link: https://www.youtube.com/watch?v=ywaAk_Q5rhc

Serienstart: 01.12.2017

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breitsameter
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Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von breitsameter » 11. Dezember 2017 08:59

Wir haben jetzt alle 10 Episoden der ersten Staffel durch und hoffen inständig auf eine Fortsetzung. Nach einer gewissen Skepsis hat uns diese Serie in ihren Bann gezogen und uns sehr begeistert.
Die Geschichte um vier Familien in Winden, einer Kleinstadt mit Atomkraftwerk, ist gut erzählt, tatsächlich sehr dunkel - und lupenreine Science Fiction!

Wer ist sonst schon durch und will über
Noah, Helge und Jonas
diskutieren?
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Master of Tragedy
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Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von Master of Tragedy » 11. Dezember 2017 10:20

Ich bin auch durch und nach anfänglicher Skepsis war ich am Ende auch begeistert. So ab Folge 6 war es doch sehr spannend.
Allerdings stellt sich da schon teilweise etwas dieses typische deutsche Laiendarsteller-Gefühl ein, gerade zu Anfang. Die Dialoge wirken manchmal wie auf einer Theaterbühne interpretiert und die Darsteller wirken dabei nicht authentisch. Bei einigen Darstellern mehr als bei anderen.
Aber die Atmosphäre und die Story hat das dann doch wett gemacht und irgendwann war man trotzdem drin und es hat nicht mehr gestört.
Grundsätzlich fand ich die jüngeren Darsteller fast überzeugender als die älteren.
Ich freu mich jedenfalls auch schon auf eine zweite Staffel. Gerade bei DEM Ende.

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Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel » 11. Dezember 2017 11:51

Ich fand die Serie über weite Strecken öde, was man mit dem aufdringlichen Sounddesign versucht hat zu übertünschen. Nach der letzten Folge bin ich jetzt aber auch richtig neugierig auf eine Fortsetzung.

Manche der Darsteller agierten doch arg hölzern. Und alle sind durchgehend mit sauertöpischen Spreewaldgurkengesichten rumgelaufen. Da hat mir ein wenig die Herzlichkeit gefehlt, um überhaupt zu irgendjemandem Sympathien zu entwickeln (was aber auch nicht unbedingt sein muss). Teilweise war mir da zu viel Erklärbär (der Uhrmacher) und vieles wurde per Wink mit dem Zaunpfahl vermitttelt, wie die Gegenüberstellung der jungen und alten Figuren, damit auch wirklich der Dümmste kapiert, wer wer ist.
Also wenn ich das richtig verstanden habe, ist Noah Bartosch, wurde zumindest angedeutet.
Optisch ist die Produktion ziemlich gelungen. Die erste Staffel ist zumindest mal ein guter Anfang, aus dem sich noch was machen lässt. Immerhin gibt es einen stimmigen Erzählbogen von der ersten bis zur zehnten Folge (wenn auch keinen Spannungsbogen).
Wer die Tunnel unter dem Atomkraftwerk gebaut hat, ist aber noch nicht erklärt worden, oder?

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Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von timetunnel » 11. Dezember 2017 22:54

Ich war zuerst skeptisch, allein schon weil ich bei "Mystery" immer skeptisch bin, und dann aus DE-Land erst recht, fand es aber so aber der 3. Folge immer dichter und besser werdend. Man darf sich jedenfalls von den ersten beiden Folgen nicht abschrecken lassen. Insgesamt ist es irgendwie wild gemischt: typisch deutsche Schnarchnasenumsetzung gemischt mit tollen Momenten auf allen Ebenen. Hölzernes Schauspiel vs. gutes Schauspiel. Super Bilder vs. zum x-trausendsten Mal der Wald von oben. Tolles Sounddesign vs. zum x-trausendsten Mal das tolle Sounddesign (a.k.a. "man kann's auch übertreiben").

Dass da hin und wieder die Personen in alt und jung nebeneinander gezeigt wurden, um den Überblick behalten zu können, hat mich nicht gestört. Das war stilistisch gut gemacht, vor allem mit den Songs dabei.

Die Plotlöcher sind stellenweise allerdings echt gewaltig, aber ohne Plotloch sind solche Filme ja auch nicht so einfach zu drehen. Ich denke da z.B. an
das Foto von Mikkel auf dem in der Schule hängenden Klassenfoto von 1986. Niemandem soll offenbar aufgefallen sein, dass Mikkel 2019 auf dem Foto von 1986 ist? Oder: wieso ist Hannah Kahnwald, der Mutter von Jonas, nie aufgefallen, dass der Mikkel von 2019 genauso aussieht wie der Mikkel von 1986, der ihr Mann wurde?

Was die Sache mit den verschiedenen Jahren angeht, in denen das alles spielt:
Die Serie verweist ja mehrfach auf das Predestination-Paradox, und gegen Ende hin zeigt sich ja immer mehr, dass Vergangenheit und Zukunft sich gegenseitig bedingen und Einflussnahmen der Personen auf den Zeitverlauf nicht möglich sind. Dazu passt dann aber nicht so ganz, dass Noah offenbar von diesen geschlossenen Kreisläufen weiß (wie er ja Bartosch ganz am Ende andeutet) aber offenbar trotzdem irgendeinen Einfluss zu seinen Gunsten drauf nehmen will. Vielleicht ist das ein Semi-Predestination-Paradox: die drei zusammen hängenden Zeitebenen sind miteinander verbunden, aber als Jonas am Ende die Maschine in den Tunneln einsetzt "schließt" er die bisherigen 3 Zeiträume und macht ein neues 3-Zeitäume-Netz auf (vielleicht 1986-2019-2052); oder er "schließt" nicht, sondern verschiebt: 1953 fällt hinten raus, vorne kommt 2052 hinzu. Und in den neuen 3 Zeiträumen ist wieder alles prädestiniert.

Was Noah angeht:
Noah = Bartosch ich auch schon überlegt. Allerdings erwähnte Agnes Nielsen 1953, als sie nach Winden zog, dass ihr Mann/Freund Noah geheißen habe und durchgedreht sei, wenn ich mich richtig erinnere. Wie das zusammen passt, ist mir noch nicht klar.

Trotz aller Mankos würde ich ne 2. Staffel gucken. Vor allem nach dem Ende.

Oh, und ich fand, dass Dark den 80er-Jahre-Look deutlich authentischer hinbekommen hat als Stranger Things. Die Klamotten! Die Frisuren! Das wirkte bei Stranger Things irgendwie künstlich (oder es war damals vielleicht doch etwas anders in den USA als hier).
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Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von DrZarkov » 14. Dezember 2017 15:13

Ja, die 1980er wirkten sehr autentisch bis ins Detail. Wobei allerdings der Holzhammer "Raider" für die ganz Doofen, dass jetzt 1986 ist, ein wenig zu oft vorkam. Man hätte ja wenigstens auch mal "Treets" oder "Bonitos" nehmen können.

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Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von breitsameter » 20. Dezember 2017 20:33

DARK geht in die zweite Staffel:
Berlin, 20. Dezember 2017 ​-- ​Netflix setzt die erste deutsche Originalproduktion DARK mit einer zweiten Staffel fort. Das gefeierte Drama der Showrunner Baran bo Odar und Jantje Friese traf nicht nur in Deutschland einen Nerv, sondern wurde auch international von Zuschauern und Kritik gefeiert, vor allem in den USA, Brasilien, Italien, Türkei, Spanien und Frankreich. DARK, eine Familiensaga mit Mystery-Elementen, ist bereits jetzt eine der am meisten gesehenen nicht-englischsprachigen Serien auf Netflix. Eine deutsche Produktion, die Grenzen überschreitet und Zuschauer verbindet.

Kelly Luegenbiehl, Vice President International Originals bei Netflix, war von Anfang an überzeugt, dass DARK ein globales Publikum erreicht: „Als ich zum ersten Mal von DARK gehört habe, wurde mir schnell klar, dass es so eine Serie weder in Deutschland noch in anderen Ländern je zuvor gegeben hat. Wir sind begeistert, dass sich die Zuschauer weltweit von der mysteriösen Welt Windens haben faszinieren lassen. Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass außergewöhnliche Geschichten keine geografischen Grenzen kennen."

Die Showrunner Baran bo Odar und Jantje Friese sind schon voller Vorfreude auf die zweite Staffel: „Wir sind überwältigt von den weltweiten Reaktionen auf DARK. Darüber hinaus freuen wir uns riesig, dass sich die Zuschauer von den Geheimnissen unserer Protagonisten fesseln lassen und Spaß daran haben, die verstrickten Rätsel zu verfolgen. Daher ist es ein wahrer Traum für uns als Showrunner, dass wir unsere Reise fortsetzen dürfen. Die Fans können sicher sein, dass wir für die zweite Staffel von DARK jede Menge Überraschungen im Gepäck haben."

Produzent Quirin Berg ergänzt: „Jantje Friese, Baran Bo Odar, unsere wunderbaren Schauspieler und unser großartiges Team haben mit enormer Energie alles dafür gegeben, DARK zu einer einzigartigen, packenden Serie zu machen. Wir danken allen, die diesen Weg mit uns gegangen sind, und wir danken Netflix für das Vertrauen und die exzellente Zusammenarbeit. Dass DARK nun in Deutschland und weltweit eine so herausragende Resonanz erfährt, macht uns sehr glücklich und wir freuen uns besonders über die rasche Entscheidung von Netflix, in eine zweite Staffel zu gehen. Wir können es kaum erwarten, diese Geschichte weiter zu erzählen!" ​
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Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von Master of Tragedy » 21. Dezember 2017 08:20

Freut mich!
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht.

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Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von timetunnel » 21. Dezember 2017 16:48

Ich hoffe, sie machen nicht zu viel neue Plot-Löcher auf. Und stopfen vielleicht das eine oder andere. Etwas weniger Starkregen wäre auch nicht schlecht. Ansonsten freut es mich für die Filmcrew, dass es weiter geht.
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Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von Maiki » 27. März 2019 01:16

Ich hab so viele Fragen! Und ich freu mich so auf die nächste Staffel!

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Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von andy » 26. April 2019 21:29

Ich bin gerade mitten in der ersten Staffel und mir geht es wie den meisten hier: Die Serie hat offensichtliche Schwächen bei den Schauspielern und dem Sound, entwickelt aber eine unglaubliche Sogwirkung. Was bin ich neugierig.

Umso schöner, dass es bald mit Staffel 2 weiter geht. Hier der erste Trailer:


Link: https://www.youtube.com/watch?v=_3siYyzFVhk

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Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von Master of Tragedy » 21. Juni 2019 09:59

Und heute startet endlich Staffel 2.
Der Trailer sieht schon mal sehr interessant aus!


Link: https://www.youtube.com/watch?v=5hNVP6nORR8

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fusib

Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von fusib » 1. Juli 2019 06:13

und keiner sagt was dazu?

ich habe die erste Staffel ebenfalls erst jetzt gesehen und fand die Serie schon ziemlich erstaunlich.
Schön, dass mir nicht allein der nervige Sound aufgefallen ist, aber ansonsten hätte ich weitaus mehr an der ersten als an der zweiten Staffel auszusetzen.
Die Schauspieler haben sich meiner Meinung nach gesteigert. So vielen Rollen Charakter zu verleihen hat schon einen ziemlichen Anspruch. Die Entwicklung des jüngeren Jonas ist ebenfalls schwierig. Von daher finde ich die Kritik an angeblich hölzernen Schauspielleistungen eher unfair.

Im Gegensatz zu den meisten Zeitreise Science Fiction, welche möglichst unscharf und vage bleiben, aber vor allem inhaltlich fast immer davon ausgehen, dass durch Zeitreisen die Gegenwart geändert würde, gibt sich Dark ganz betont deterministisch. Nichts kann geändert werden.

Ich gebs zu, die Serie ist spannend, aber trotzdem frage ich mich ständig - wo ist bitte die Begründung?
Die Antwort könnte die nächste Staffel bieten, denn der Cliffhanger deutet schon die Lösung an:
Parallelwelten.
Ich hoffe sehr, dass die Autoren die Geschichte vorher zu Ende gedacht haben. Ansonsten wirds schwierig. Bei Zeitreisegeschichten bin ich mit Plotholes gerne großzügig. Aber wie sie aus der Vorherbestimmtnummer rauskommen wollen, ohne dass man am Ende sagt, wieso nicht gleich so, da bin ich sehr gespannt.

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Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von Master of Tragedy » 1. Juli 2019 07:48

Bitte spoilerfrei schreiben, oder wenn spoiler, dann mit spoiler-tags.
Nun habe ich leider schon etwas gelesen, was mir den Genuss etwas versauen wird, da ich die 2. Staffel erst demnächst schauen werde. :(

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Re: [Netflix] Dark

Ungelesener Beitrag von breitsameter » 1. Juli 2019 08:51

Master of Tragedy hat geschrieben:
1. Juli 2019 07:48
Bitte spoilerfrei schreiben, oder wenn spoiler, dann mit spoiler-tags.
Nun habe ich leider schon etwas gelesen, was mir den Genuss etwas versauen wird, da ich die 2. Staffel erst demnächst schauen werde. :(
Ich hab's eben in Spoiler-Tags gesetzt.
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