einen schwulen Protagonisten gibt es im SF-Bereich bereits
in der Serie »Raumschiff Promet« - neue Abenteuer.

Öhm, Armageddon-Zyklus fällt mir da auch noch ein. Moderne Space-Opera, und "zwischengemenschelt" wird da auch, daß es nur so raucht.Juergen Heinzerling hat geschrieben: Sorry, aber da frage ich mich echt, was du so liest, Marius: Selbst in der modernen Space Opera gibt es dafür genug Beispiele, angefangen bei Perrin/Weiss bis hin zu Greg Bear, dessen Romane durchweg sehr glaubwürdige Charaktere enthalten, die oft genug Normalos mit allen Alltagsproblemen sind.

Hm, interessant - naja, alles kann man nicht lesenMartin Kay hat geschrieben: einen schwulen Protagonisten gibt es im SF-Bereich bereits
in der Serie »Raumschiff Promet« - neue Abenteuer.

Das ist sicher auch eine Frage der Dosierung und Intention des Autors. Vor einiger Zeit habe ich einen Roman von Poppy Z. Brite an die Wand geklatscht, weil dort die Homosexualität der Protagonisten so sehr in den Vordergrund gespielt wurde, daß es mir echt auf die Zähne ging. Irgendwie hatte ich den Eindruck, daß die Autorin mir etwas auf's Auge drücken wollte, worauf ich keinen Bock habe. Andererseits halte ich es ebenfalls für fraglich, ob eine homosexuelle Figur Sinn macht, wenn sie lediglich eine Quotenfunktion einnimmt. Bei dem Roman von Brite (Titel veralzheimert) war es eine Mischung aus beidem - die Story hätte wesentlich besser funktioniert, wenn der Protagonist sich vom Bisexuellen zum Hetero gewandelt hätte, statt eben zum Homo. So wie Brite es angelegt hat, ändert sich durch die homosexuelle Beziehung eigentlich nichts an seinem Lebenswandel, bis auf die Tatsache, daß er nun monogam lebt statt promiskuitiv. Dat kannet echt nicht sein, sagte ich mirVallenton hat geschrieben: Ich als ganz normaler Hetero hätte schon meine Schwierigkeiten mich mit einer homosexuellen Hauptfigur zu identifizieren.

DZG soll eine Zeitreise-SF-Serie werden - eine kosmische Lindenstrasse wäre mir ein Graus, das würde ICH auch nicht lesen wollen (und ich schreibe oft Dinge so, wie ich sie gerne lesen würde). Also: keine SF-Soap-Opera.Anonymous hat geschrieben: Wenn du versuchst das Alltagsleben und den Trott in eine Serie einzubauen, solltest du aufpassen, das deine Geschichte nicht zu einer "kosmischen Lindenstraße" verkommt. Mutter Beimer im All wäre wohl das letzte was man sich wünschen kann.
(...)
Ach ja, noch was. Wenn ich mir auf deiner Internetseite deine Inhaltsangabe zu deinen Romanen durchlese, werde ich zwangsläufig an die Peter Terrid Romane in der alten Terra Astra Reihe erinnert. Die Abenteuer der Zeitschwadron. Ist das gewollt oder Zufall?

Hört sich schon sehr interessant an. Also: wer weiß was?Anonymous hat geschrieben: Es ging in dem Zyklus aber um eine Gruppe von Leuten (Polizisten) die eine Apparatur entwickelt hatten um durch Zeitreise die Verbrechen bei ihrer Entstehung zu beobachten und so dem Täter auf die Spur zu kommen. Aber das war nicht genug, danach reiste man in der Zeit und nahm auch einige der dort lebenden Person mit in das Team auf. Die Krönung war dann (das habe ich aber nicht gelesen) die Invasion der Erde durch Außerirdische und die Flucht des Teams auf einen anderen Planeten. Wie das mit dem anderen Planeten ging kann ich aber nach der langen Zeit auch nicht mehr sagen. Es waren aber so 15 - 20 Romane und sehr interessant.

