Sterne bei Raumtemperatur
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Sterne bei Raumtemperatur
Bisher galt: Sterne sind heiß, nur Planeten sind gelegentlich kühl genug, um für Menschen oder vergleichbare Wesen gemütliche Bedingungen zu bieten.
Braune Zwerge sind da etwas anders. Diese Sterne, die zu klein sind, um dauerhafte Kernfusionsprozesse aufrecht erhalten zu können, sind wesentlich kühler als die üblichen Fixsterne. Neue Beobachtungen haben jetzt einen "Coolness"-Rekord geortet: Der Braune Zwerg WISE 1828+2650 hat an der "Oberfläche", also der Photosphäre, kuschelige 25 Grad Celsius. Dazu gibt es einen kurzen Bericht im "Spektrum der Wissenschaft" vom Januar.
Das wäre doch einmal was Neues: Nicht Planeten, sondern Sterne als Schauplatz von Science-Fiction-Geschichten. Man könnte ohne Weiteres eine Raumstation in der obersten Gasschicht des Sterns treiben lassen, da könnte man sogar mit einem Raumanzug aussteigen, ohne gleich gegrillt zu werden. Vielleicht finden sich dort auch einheimische Lebensformen ...
Bislang kannte man zwei Typen brauner Zwerge, die L-Zwerge mit einer Temperatur von 1400 Grad und die 900 Grad heißen T-Zwerge. Für den neu entdeckten Typ wurde der neue Spektraltyp "Y-Zwerg" eingeführt. Außer dem erwähnten wurden auch eine ganze Reihe weiterer entdeckt. Einige von ihnen haben noch eine angenehme Science-Fiction-relevante Eigenschaft: Sie sind recht nahe. WISE 1828+2650 ist etwa 30 Lichtjahre entfernt, ein anderer vermutlich nur 9 Lichtjahre. Das wären auch ohne Überlichtgeschwindigkeitstriebwerke in absehbarer Zeit erreichbare Ziele. Wegen ihrer geringen Leuchtkraft ist nicht auszuschließen, dass in Zukunft Braune Zwerge sogar noch näher als Proxima Centauri entdeckt werden.
Braune Zwerge sind da etwas anders. Diese Sterne, die zu klein sind, um dauerhafte Kernfusionsprozesse aufrecht erhalten zu können, sind wesentlich kühler als die üblichen Fixsterne. Neue Beobachtungen haben jetzt einen "Coolness"-Rekord geortet: Der Braune Zwerg WISE 1828+2650 hat an der "Oberfläche", also der Photosphäre, kuschelige 25 Grad Celsius. Dazu gibt es einen kurzen Bericht im "Spektrum der Wissenschaft" vom Januar.
Das wäre doch einmal was Neues: Nicht Planeten, sondern Sterne als Schauplatz von Science-Fiction-Geschichten. Man könnte ohne Weiteres eine Raumstation in der obersten Gasschicht des Sterns treiben lassen, da könnte man sogar mit einem Raumanzug aussteigen, ohne gleich gegrillt zu werden. Vielleicht finden sich dort auch einheimische Lebensformen ...
Bislang kannte man zwei Typen brauner Zwerge, die L-Zwerge mit einer Temperatur von 1400 Grad und die 900 Grad heißen T-Zwerge. Für den neu entdeckten Typ wurde der neue Spektraltyp "Y-Zwerg" eingeführt. Außer dem erwähnten wurden auch eine ganze Reihe weiterer entdeckt. Einige von ihnen haben noch eine angenehme Science-Fiction-relevante Eigenschaft: Sie sind recht nahe. WISE 1828+2650 ist etwa 30 Lichtjahre entfernt, ein anderer vermutlich nur 9 Lichtjahre. Das wären auch ohne Überlichtgeschwindigkeitstriebwerke in absehbarer Zeit erreichbare Ziele. Wegen ihrer geringen Leuchtkraft ist nicht auszuschließen, dass in Zukunft Braune Zwerge sogar noch näher als Proxima Centauri entdeckt werden.
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Re: Sterne bei Raumtemperatur
Du kennst Das Drachenei von Robert L. Forward nicht?Gernot hat geschrieben:Das wäre doch einmal was Neues: Nicht Planeten, sondern Sterne als Schauplatz von Science-Fiction-Geschichten.
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Re: Sterne bei Raumtemperatur
Erstens den, aber Sterne als Schauplätze gibt es z.B. auch bei PERRY RHODAN und bei John C. Wright in der Golden-Age-Trilogie.Ming der Grausame hat geschrieben:Du kennst Das Drachenei von Robert L. Forward nicht?Gernot hat geschrieben:Das wäre doch einmal was Neues: Nicht Planeten, sondern Sterne als Schauplatz von Science-Fiction-Geschichten.
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Re: Sterne bei Raumtemperatur
Wir sind von Braunen Zwergen umzingelt?? Wusst ich's doch!!Gernot hat geschrieben: Wegen ihrer geringen Leuchtkraft ist nicht auszuschließen, dass in Zukunft Braune Zwerge sogar noch näher als Proxima Centauri entdeckt werden.
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Re: Sterne bei Raumtemperatur
Diese Bücher kenne ich leider nicht. Werden dort tatsächlich kühle Sterne beschrieben oder aber Methoden, in einer sehr heißen Umgebung zurechtzukommen?breitsameter hat geschrieben:Erstens den, aber Sterne als Schauplätze gibt es z.B. auch bei PERRY RHODAN und bei John C. Wright in der Golden-Age-Trilogie.Ming der Grausame hat geschrieben:Du kennst Das Drachenei von Robert L. Forward nicht?Gernot hat geschrieben:Das wäre doch einmal was Neues: Nicht Planeten, sondern Sterne als Schauplatz von Science-Fiction-Geschichten.
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Re: Sterne bei Raumtemperatur
Lukian von Samosate. (Ich glaube, das ist derselbe, den man auch als Lukian den Spötter kennt.)
In seinen "Wahre Geschichten" gibt es einen Krieg zwischen Seleniten und Helioten: Mond- und Sonnenbewohnern.
Cyrano de Begerac (der mit der Nase): Mondstaaten und Sonnenreiche.
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Re: Sterne bei Raumtemperatur
Bei den von mir zitierten Beispielen geht es um Geschichten, die in Sonnen spielen, die noch aktiv sind. Also verflucht heiß.Gernot hat geschrieben:Diese Bücher kenne ich leider nicht. Werden dort tatsächlich kühle Sterne beschrieben oder aber Methoden, in einer sehr heißen Umgebung zurechtzukommen?breitsameter hat geschrieben:(...) Sterne als Schauplätze gibt es z.B. auch bei PERRY RHODAN und bei John C. Wright in der Golden-Age-Trilogie.
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Re: Sterne bei Raumtemperatur
Das Drachenei von Robert L. Forward spielt auf einen Neutronenstern. Wärme ist da nicht das Problem, sondern die Gravitation und die Quantenfluktuation.Gernot hat geschrieben:Diese Bücher kenne ich leider nicht. Werden dort tatsächlich kühle Sterne beschrieben oder aber Methoden, in einer sehr heißen Umgebung zurechtzukommen?breitsameter hat geschrieben:Erstens den, aber Sterne als Schauplätze gibt es z.B. auch bei PERRY RHODAN und bei John C. Wright in der Golden-Age-Trilogie.Ming der Grausame hat geschrieben:Du kennst Das Drachenei von Robert L. Forward nicht?
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Re: Sterne bei Raumtemperatur
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Re: Sterne bei Raumtemperatur
Gernot hat geschrieben:Grausam, grausam ...
Bevor ausgebrannte Sterne ein behagliches Temperaturniveau annehmen, dürfte wohl einige Zeit vergehen. Obwohl die Erde eine Kruste hat, ist sie noch nach 5 Milliarden Jahren glutflüssig im Inneren. Ein Physiker oder Geologe könnte sicher ausrechnen, wie lange solch ein Köper braucht, um auf Zimmertemperatur abzukühlen. Nach meinem Gefühl sehr seeehr laaaaange.
"Nur der Unwissende wird böse. Der Weise versteht." Aus Indien