
Peter Stebbings hat dieses höchst beeindruckende kanadische Superhelden-Comedy-Drama im Jahr 2009 mit großartigen Darstellern und frischen Ideen für das Genre inszeniert. Woody Harrelson ist dabei als Bauarbeiter am Tag und self-made-Superheld in der Nacht definitiv die treibende Kraft des ganzen Films. Ein kleiner Geist mit großem Herz sozusagen, der leider für die tragikomische Note zu sorgen hat. Sollte man wirklich mal gesehen haben.
Midnight in Paris

Die romantische Fantasy-Komödie von Woody Allen ist sein bis jetzt letzter Film aus seiner filmisch-neurotischen Europatour, der durchaus die Tiefe seiner klassischen Filmen erreicht und sogar mir der Prägnanz von Bullets Over Broadway aus dem Jahr 1994 mithalten kann. Es ist nunmehr sein 41. Film, aber irgendwie erkenne ich immer noch den Stadtneurotiker Alvy in seine Figuren. Der Woody-Allen-Film ist über seinen Witz und Anmut sowie über seine konsequente Corporate Identity extrem wiedererkennbar geworden – ein stereotyper, nichtsdestotrotz ein vollkommener Woody-Allen-Film.






