1. Roman aus dem Zyklus "Malazan-Book of the Fallen"
oder, wie es der kruden Übersetzung heißt:
"Das Spiel der Götter"...tz,tz,tz...
Interessanter Stoff, der zumindest atemberaubend beginnt.
Mal sehen, ob Erikson das Tempo halten kann...


Dir fehlt nur noch das letzte Band des Zyklus: Diana Flandry - Agentin des Imperiumsa3kHH hat geschrieben:Poul Anderson : Dominic Flandry - Klassischer Zyklus um einen Geheimagenten aus der Prä-Bond-Ära

Ja, ich weiss, ich muss mich bei Gelegenheit einmal darum kümmern, so zwei drei Zyklen wieder auf Vordermann zu bringen. "Flandry" ist da nicht der einzige ...Ming der Grausame hat geschrieben:Dir fehlt nur noch das letzte Band des Zyklus: Diana Flandry - Agentin des Imperiumsa3kHH hat geschrieben:Poul Anderson : Dominic Flandry - Klassischer Zyklus um einen Geheimagenten aus der Prä-Bond-Ära


Und da wäre noch Virus der Macht und Geheimagent von Terra.a3kHH hat geschrieben:Ja, ich weiss, ich muss mich bei Gelegenheit einmal darum kümmern, so zwei drei Zyklen wieder auf Vordermann zu bringen. "Flandry" ist da nicht der einzige ...Ming der Grausame hat geschrieben:Dir fehlt nur noch das letzte Band des Zyklus: Diana Flandry - Agentin des Imperiumsa3kHH hat geschrieben:Poul Anderson : Dominic Flandry - Klassischer Zyklus um einen Geheimagenten aus der Prä-Bond-Ära


So, wie versprochen habe ich das Buch jetzt fertig. Mein oben bekundetes Zwischenurteil hat sich leider bestätigt. Die Charaktere bleiben flach und ohne Identifikatonsmöglichkeit, die Handlung schleppt sich von Cocktailbar zud Cocktailbar, bis sie schließlich aus ist. Und die erwähnte kosmische Anomalie öffnet dem Autor Tür und Tor für allerlei abstruse Fabuliererei, ohne dass ein roter Faden erkennbar wäre. Das Ganze wirkt sehr willkürlich, beliebig und konstruiert, ich konnte mich in diese Welt nicht wirklich hineinversetzen. Ich hab's nur ausgelesen, weil ich es versprochen habe.Gernot hat geschrieben: Selbst lese derzeit "Nova" von M. John Harrison (deutsche Ausgabe: Heyne 2007)
Ich bin aber jetzt (nach 150 von 350 Seiten) nur eingeschränkt überzeugt. Der Stil schwankt zwischen (teilweise etwas bemühter) poetisch-bilderreicher Sprache und krimimäßiger Schnoddrigkeit. Vielleicht liegt es aber auch zumindest teilweise an der Übersetzung, die zumindest die Fuß- und Zoll-Angaben in Meter und Zentimeter hätte übertragen können.
Auch inhaltlich ist mein Urteil zweischneidig. Eine kosmische Anomalie hat eine Stadt auf einem fernen Planeten erreicht und dort die physikalischen Gesetze, die Zusammenhänge von Raum, Zeit und Kausalität durcheinander geworfen. In der Stadt selbst geht es zu wie in einem Krimi aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, der ganze Roman hat einen starken Retro-Touch, und viele Szenen spielen sich in diversen Bars ab. Das ist nicht so ganz meines, obwohl die Mischung aus Hi-tech und verkommener Gesellschaft durchaus ihren Reiz hat.
Aber bevor ich ein endgültiges Urteil fälle, lese ich das Buch einmal fertig - versprochen! Sonst kommt ja noch jemand und verklagt mich.


So ähnlich ist es mir mit dem "Rama"-Zyklus von Arthur Clarke und Gentry Lee ergangen, dessen ersten Band du gerade liest. Mir fielen zufällig antiquarische Exemplare von Band 2 und 4 in die Hände. Es ging zwar, weil die Bücher doch auch als abgeschlossene Romane konzipiert sind, wohler hätte ich mich aber schon gefühlt, wenn ich, wie es sich gehört, am Anfang angefangen hätte.agro hat geschrieben: Ich stelle fest, dass es nicht ganz so leicht ist, ein Buch zu lesen, wenn man den ganzen Vorgänger-Zyklus nicht kennt.

Aber auch nicht besser. Meinem Eindruck nach hat es Boris nicht ganz geschafft, seine Lust, von Figuren zu erzählen, mit einer Spannungskurve der dramatischen Handlung um einen Justifier-Einsatz in Einklang zu bringen. Die Enden sind viel zu offen.a3kHH hat geschrieben: Boris Koch : Sabotage (Justifiers 05) - spannende moderne deutsche SF, kein Deut schlechter als angloamerikanische![]()

