Science Fiction am Ende?

Science Fiction in Buchform
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Uschi Zietsch
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Andreas Eschbach hat geschrieben:Guckst du hier ... :xmas:
Gleich bei mir um die Ecke, ein paar Minuten. :D
:bier:
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HMP
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von HMP »

Thomas Wawerka hat geschrieben:
HMP hat geschrieben:Was Du zum Ausdruck bringen wolltest, ist für mich belanglos geworden.
Disst du evtl. gerade selber? :mad:
[OT-Modus ein] Nein. Ich ziehe nur die endgültige Konsequenz aus genügend Post-Lese-Erfahrung und teile das ziemlich öffentlich mit. Und damit zurück zum Thema.[OT-Modus aus]
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L.N. Muhr
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Thomas Wawerka hat geschrieben:
L.N. Muhr hat geschrieben:Den habt ihr von mir geklaut. Predige ich seit Jahren jedesmal, wenn das meme "typisch deutsch" durchs Forenunterholz schimmert.
DU hast ihn von MIR geklaut, und mit deiner Zeitmaschine bist du damals mit diesem Gedanken zurückgefahren und verbreitest ihn seitdem, bevor er mir kommen konnte - Mann, wie steh ich denn jetzt da? Hast du auch den übrigen Kram? Ich hab nämlich alle meine schriftstellerischen Dateien verloren und wär froh, was wiederzubekommen ...
"Das Wawerka-Backup", erscheint demnächst als mein Romanerstling, die nachgelassenen Papiere des leider viel zu früh und geheimnisvoll verstorbenen Autors TW, dessen Schicksal anhand seines Nachlasses geklärt werden soll. Mit Lesemöbiusband! Erste Kritiken werden davon reden, dass das Werk die Science Fiction gerettet habe (bzw. gerettet haben werde).
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Thomas Wawerka
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Thomas Wawerka »

L.N. Muhr hat geschrieben:Mit Lesemöbiusband!
Sehr edel!
L.N. Muhr hat geschrieben:Erste Kritiken werden davon reden, dass das Werk die Science Fiction gerettet habe (bzw. gerettet haben werde).
Waaas ... nur die Science Fiction? :evil: Pfff ... diese Dumpfbirnen-Kritiker, wiedermal viel zu beschränkt werden sie gewesen sein, um zu erkennen, dass die Sache mit der SF nur im Vorübergehn geschah, beiläufig, auf dem Weg zu einem viel hehreren Ziele!
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von lapismont »

das Gute an dem Genre-Wahn ist, dass man seine eigenen Regale auch danach sortieren kann. Szameit und Eschbach unter SF, der Plischke bei Horror (egal wieviel Fantasy da noch geschrieben wird) und Diboo steht nun unter Harry Potter (weil Billy so seltsame Lochung für die Bretter hat).
Und wo mein Nachwuchs den Thiemeyer gerade verbuddelt hat, will ich gar nicht wissen, dafür müsste ich ja in ein Kinderzimmer tauchen.

Aber seltsamerweise hab ich keinen davon in ein "normales" Regal geräumt. :kopfkratz:
Der Turgenjew steht bei den Russen, Meyrink bei den Deutschen und Poe bei den Amis.

Ach, das ist alles so kompliziert....
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breitsameter
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

lapismont hat geschrieben:das Gute an dem Genre-Wahn ist, dass man seine eigenen Regale auch danach sortieren kann. Szameit und Eschbach unter SF, der Plischke bei Horror (egal wieviel Fantasy da noch geschrieben wird) und Diboo steht nun unter Harry Potter (weil Billy so seltsame Lochung für die Bretter hat).
Und wo mein Nachwuchs den Thiemeyer gerade verbuddelt hat, will ich gar nicht wissen, dafür müsste ich ja in ein Kinderzimmer tauchen.

Aber seltsamerweise hab ich keinen davon in ein "normales" Regal geräumt. :kopfkratz:
Der Turgenjew steht bei den Russen, Meyrink bei den Deutschen und Poe bei den Amis.

Ach, das ist alles so kompliziert....
Wir hatten hier sicher auch mal einen Thread mit der Frage, nach welchen Kriterien die Foristen ihre Bücher in den Regalen sortieren... Mal suchen gehen...
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Andreas Eschbach »

Gernot hat geschrieben:
Andreas Eschbach hat geschrieben:
Bully hat geschrieben:Ein ähnlich klingender Autor hat es geschafft, dass sein mutmaßlicher Heimatort von (Ober)Eschenbach in Wolfgangs Eschenbach umbenannt wurde. Aber dafür muss man wohl erstmal tot sein. :(
Guckst du hier ... :xmas:
oder hier
Ich möchte doch sehr darum bitten, nicht Eschbach und Eschenbach zu verwechseln ... :nein:
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von KarlOlsberg »

Andreas Eschbach hat geschrieben: Vielleicht ist es doch einfach so, dass die SF die gesamte Kultur durchsetzt hat und nur deshalb am Ende ist, weil sie sich darin auflöst, sprich: SF und Nicht-SF sind nicht mehr voneinander zu unterscheiden ... :kopfkratz:
Oder es traut sich bloß keiner mehr, SF SF zu nennen, weil das die Verkaufszahlen drückt. Siehe den "Thriller" "Das Jesus-Video". :wink:

Immerhin kann man ja versuchen, SF zu definieren, wie es etwa der Wikipedia-Beitrag tut: "Science-Fiction entwirft – häufig in der Zukunft verortete, teilweise auch räumlich entfernte – Konstellationen des Möglichen, beschreibt deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und den Menschen und reichert reale wissenschaftliche und technische Möglichkeiten mit fiktionalen Spekulationen an."

Wenn das die Definiton ist, dann gibt es eine Riesenmenge Bücher, wo nicht SF draufsteht, aber SF drin ist. Am Ende ist dann nicht die SF tot, sondern nur der Begriff. So wie man heute nicht mehr "Negerkuss" sagt, weil das politisch unkorrekt ist, aber die Dinger schmecken immer noch genauso.
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Bully »

Auch wenn es inzwischen ungute Assoziationen erzeugt, ich würde mich ja Äschbach nennen. Äs als Anfangsbuchstaben sind ziemlich selten. Außerdem ist das biologisch logischer, weil man in Bächen eher Äschen als Eschen findet. Und falls der "Genrewahnsinn" mal ganz abgeschafft wird, werden Büchern nach Autoren und alphabetisch sortiert, und da läge man mit Ä ziemlich weit vorne.
sorry, Uschi.
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Gernot
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Gernot »

Thomas Wawerka hat geschrieben:
Gernot hat geschrieben:Aber wie wäre die Reaktion, wenn ich - als Österreicher - etwas als "typisch deutsch" bezeichnete? :teufel:
Dann würde ich sagen, dass die Österreicher auch deutsch sind. :teufel: :teufel:
Na ja, in Zeiten, in denen die Vögel ganz offiziell als Dinosaurier bezeichnet werden ...
Das Fliegen wird erst möglich, wenn zuvor vom Fliegen geträumt wurde. (Stanislaw Lem)

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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Gernot »

Andreas Eschbach hat geschrieben:
Ich möchte doch sehr darum bitten, nicht Eschbach und Eschenbach zu verwechseln ... :nein:
Sorry, die gute Marie hat sich - wie auch der alte Wolfram - einfach angeboten. Kommt nicht mehr vor! :bier:

Immerhin spreche ich als Mitbetroffener. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich schon mit Schatzendorfer statt Schatzdorfer angeredet und -geschrieben wurde. (Von anderen Variationen ganz zu schweigen: Schatzhofer, Schatzmeier, Katzdorfer, ...)
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Bully hat geschrieben:Auch wenn es inzwischen ungute Assoziationen erzeugt, ich würde mich ja Äschbach nennen. Äs als Anfangsbuchstaben sind ziemlich selten. Außerdem ist das biologisch logischer, weil man in Bächen eher Äschen als Eschen findet. Und falls der "Genrewahnsinn" mal ganz abgeschafft wird, werden Büchern nach Autoren und alphabetisch sortiert, und da läge man mit Ä ziemlich weit vorne.
sorry, Uschi.
Macht nix. Ich bin dafür ganz hinten, und da gucken die Pendler dann auch noch nach, weil sie nicht immer nur bei A gucken wollen und irgendwann merken, wie ungerecht sie sind. Nur in die Mitte gehen sie nicht. Hä.
:bier:
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Gernot »

Uschi Zietsch hat geschrieben:
Bully hat geschrieben:Auch wenn es inzwischen ungute Assoziationen erzeugt, ich würde mich ja Äschbach nennen. Äs als Anfangsbuchstaben sind ziemlich selten. Außerdem ist das biologisch logischer, weil man in Bächen eher Äschen als Eschen findet. Und falls der "Genrewahnsinn" mal ganz abgeschafft wird, werden Büchern nach Autoren und alphabetisch sortiert, und da läge man mit Ä ziemlich weit vorne.
sorry, Uschi.
Macht nix. Ich bin dafür ganz hinten, und da gucken die Pendler dann auch noch nach, weil sie nicht immer nur bei A gucken wollen und irgendwann merken, wie ungerecht sie sind. Nur in die Mitte gehen sie nicht. Hä.
Das wäre für mich dann blöd, Schatzdorfer stünde dann irgendwo im "ferner liefen"-Bereich im zweiten Drittel der Regale. Vielleicht sollte ich mir auf meine alten Tage doch noch ein Pseudonym zulegen: Aaldorfer (um beim Biotop "Bach" zu bleiben) für den Anfang, oder so was wie Zyxdorfer. Ä würde ich vermeiden, weil damit bei nichtdeutschen Zeichensätzen unleserliches Kauderwelsch herauskäme.

*zurücklehn* Dieser Thread ist inzwischen schon so was von "off topic" - aber sehr amüsant! :D

Um zum Thema zurückzusteuern:
Wenn Science-Fiction-Fans und -Autoren so munter drauflos blödeln können, dann kann die Science Fiction nicht am Ende sein! :jump:
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Ming der Grausame »

Gernot hat geschrieben:Wenn Science-Fiction-Fans und -Autoren so munter drauflos blödeln können, dann kann die Science Fiction nicht am Ende sein! :jump:
:lehrer: Ich könnte jetzt schlicht dahin gehend argumentieren, dass es sich hierbei lediglich um eine Verleugnungsstrategie handelt, also um einen probaten Abwehrmechanismus. Der Witz ist schließlich laut Freud ein Abwehrmechanismus des Menschen zur Einsparung von Konflikten durch die emotionale Solidarisierung mit Gleichgesinnten. Aber ich will ja nicht ein Spielverderber sein...
„Weisen Sie Mittelmäßigkeit wie eine Seuche zurück, verbannen Sie sie aus ihrem Leben.“ – Buck Rogers
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L.N. Muhr
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Ich finds gut, wie hier ganz kollegial versucht wird, einem Jungautor durch Tips bei der Pseudonymwahl den Weg zum Erfolg zu ebnen.
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