Kindle FireKhaanara hat geschrieben:Mal abgesehen davon soll die nächste Kindlegeneration ja ein Farbdisplay besitzen, wenn man den aktuellen Gerüchten glauben schenken darf.
E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
- Khaanara
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Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
Ich dachte eher noch eine Generation weiter: http://www.golem.de/news/amazon-neue-ki ... 91700.html
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Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
Letztlich hängt es nicht vom Gerät, sondern von der Lese-Software ab. Vergleichbar mit den mp3-Playern. Coverpflege gehörte ja früher zu jeder mp3-DB dazu. Heute liefern die Hersteller das Cover immer mit.
Quatsch ist es, das Titelbild nur auf der ersten Seite des eBooks anzubieten. Für eBooks muss es auch standardisierte Metadaten wie die ID-Tags geben.
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- andy
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Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
Und auch das könnte man mit ebooks nicht mehr machen:

Weitere Beispiele hier. Eine sehr hübsche Idee.
Andy

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Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
Die Sachen sehen wirklich toll aus, vor allem die Welle bei den BIldern im geposteten Link. Andererseits habe ich ein ungutes Gefühl, wenn mit Büchern so zerstörerisch umgegangen wird. Irgendwie tut man so was einfach nicht. Auch wenn ich hier altmodisch denken mag: Bücher (wohlgemerkt: Ohne E- davor!) sind für mich immer noch was Besonderes, zu wertvoll, um sie wegzuwerfen oder mutwillig kaputtzumachen.
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Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
Ja, ich finde es einerseits genial und toll gemacht, aber erst mal hat sich mir das Herzerl zusammengezogen und ich dachte mir hhhhhhh...buch kaputtgemacht ...
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Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
Ach doch, das tut man. Geh mal auf einen beliebigen Bücherfriedhof (vulgo: Ramschkisten unterster Couleur auf Flohmärkten), dann siehst du, wie wenig besonders Bücher sind. Es gibt zuviele von ihnen, nicht so sehr in der Zahl der Titel als in der Zahl der Exemplare. Es ist eigentlich romantischer Irrwitz, der Form des Buches einen besonderen Wert zuzuschreiben, wo der eigentliche Wert in 99% der Fälle im Inhalt liegt.Gernot hat geschrieben:Die Sachen sehen wirklich toll aus, vor allem die Welle bei den BIldern im geposteten Link. Andererseits habe ich ein ungutes Gefühl, wenn mit Büchern so zerstörerisch umgegangen wird. Irgendwie tut man so was einfach nicht.
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- Kringel
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Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
Es kann auch ein ideeller Wert sein. Erinnerungen, die man an ein bestimmtes Buch knüpft. Von wem man es geschenkt bekommen hat, wo / wann man es erstmals gelesen hat zum Beispiel. Signierte Exemplare, bibliophile Ausgaben, eigene oder fremde Anmerkungen im Text (für mich eigentlich ein no-go, manchmal aber doch lustig, sowas nach -zig Jahren nochmal zu lesen), Dinge, die im Buch vergessen wurden... Das geht alles mit E-Books nicht so gut.
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Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
Wieso nicht?Kringel hat geschrieben:Es kann auch ein ideeller Wert sein. Erinnerungen, die man an ein bestimmtes Buch knüpft. Von wem man es geschenkt bekommen hat, wo / wann man es erstmals gelesen hat zum Beispiel. Signierte Exemplare, bibliophile Ausgaben, eigene oder fremde Anmerkungen im Text (für mich eigentlich ein no-go, manchmal aber doch lustig, sowas nach -zig Jahren nochmal zu lesen), Dinge, die im Buch vergessen wurden... Das geht alles mit E-Books nicht so gut.
Ich höre auch Lieder, die mir was bedeuten oder einmal etwas bedeutet haben. Die kommen dann aus den Boxen, und sämtlicher ideeller Wert ergibt sich aus dem Klang, also etwas nicht-stofflichem. Wieso sollte das bei E-Books nicht gehen?
Darüber hinaus habe ich NICHT jedem Buch einen ideellen Wert abgesprochen. Ich habe nur gesagt, dass nicht jedes Buch einen ideellen Wert HAT. Mir ging es um die grundsätzliche Heiligsprechung von Büchern, die ich aberwitzig finde.
(Eine der Ursachen für diese Denkweise dürfte wohl darin liegen, dass Bücher mit Belletristik gleichgesetzt werden. Das ist natürlich falsch. Gigantische Mengen Bücher sind Gesetzestexte, Bastelanleitungen, Kochbücher - übrigens natürlich auch alles Titel, die für bestimmte Individuen einen bestimmten hohen Wert haben können. Nichtsdestotrotz sind es in ihrer Mehrheit für die Mehrheit der Nutzer Gebrauchsbücher. Eine andere Ursache dürfte sein, dass man annimmt dass die Bücher, die einem selbst etwas bedeuten, auch für alle anderen wertvoll sein müssten.)
Bücher, die einem etwas bedeuten, auch entsprechend in Ehren zu halten, ist völlig normal. Aber welche Bücher das sind, entscheidet jedes Individuum selbst. Eine grundsätzliche Heiligsprechung des Konzeptes "Text/ Bild auf toter Baum" führt letztlich nur zu einer Verkrampfung dieser Situation. Und zu extrem viel unrecyltem Papiermüll.
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Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
Ich habe eine Menge Bücher daheim, die viel Platz wegnehmen, der nicht sein müsste, denn nochmal lesen werde ich die Wenigsten. Trotzdem tu ich mir sau schwer auf einen Flohmarkt zu gehen und diese für 1,- oder 2,- Euro zu verschenken. Außerdem ist so ein Buch schon schön anzufassen und sieht auch toll aus und die riechen auch ein wenig!
Dieses Flair wird auch ein farbiger eBook-Reader nicht verströmen können.
Mein Youtube-Kanal mit 3D-Animationen: https://www.youtube.com/user/ScheidleDesign
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- don redhorse
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Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
Bücher brauchen keine Akkus!
Das ist alles, was man berücksichtigen muss. Und selbst wenn ein Kindle irgendwann mit Solarzellen läuft: bei einem Buch geht nie das Display kaputt, es braucht kein Firmware-Update, es piepst nicht bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen, und es wird eher selten gestohlen und bei einem Hehler verhökert.
Mir ist es mal passiert, das ich im Zug, den ich morgens zur Arbeit genommen habe, mein Buch liegengelassen hatte. Im Idealfall (also wenn es ein normaler 8-Stunden-Tag war) kommt eben derselbeZug aus der Gegenrichtung wieder zurück, wenn ich heimfahre.
Das Buch war noch da! Es lag genau dort, wo ich es vergessen hatte.
Mit welchem elektronischen Gerät wäre das möglich?
Das ist alles, was man berücksichtigen muss. Und selbst wenn ein Kindle irgendwann mit Solarzellen läuft: bei einem Buch geht nie das Display kaputt, es braucht kein Firmware-Update, es piepst nicht bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen, und es wird eher selten gestohlen und bei einem Hehler verhökert.
Mir ist es mal passiert, das ich im Zug, den ich morgens zur Arbeit genommen habe, mein Buch liegengelassen hatte. Im Idealfall (also wenn es ein normaler 8-Stunden-Tag war) kommt eben derselbeZug aus der Gegenrichtung wieder zurück, wenn ich heimfahre.
Das Buch war noch da! Es lag genau dort, wo ich es vergessen hatte.
Mit welchem elektronischen Gerät wäre das möglich?
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Roy Batty in Blade Runner
http://www.sfc-bhg.de.tf/
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Gast
Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
Also ich bin auch hin- und hergerissen. Hab mir vor etwa 1 Monat einen Kindle Touch gekauft und finde das Teil einfach klasse. Vor allem beim Geldausgeben. Da liegt man nachts im Bett hat den Perry Rhodan Silberband 109 grad fertiggelesen und will wissen wie es weitergeht. Und innerhalb von nicht ganz 60 Sekunden hat man den neuen Silberband gekauft und schon heruntergeladen....ist schon praktisch.
Auf der anderen Seite Himmel ich auch jedesmal wenn ich an meiner "echt"-Buch Wand vorbeikomme die Covers an....ich denke das wird teilweise besser wenn die e-book Reader farbig sind (in guter Qualität).
Vielleicht gibts dann Cover zum Ausdrucken und an die Wand hängen oder ins Regal kleben....
Auf der anderen Seite Himmel ich auch jedesmal wenn ich an meiner "echt"-Buch Wand vorbeikomme die Covers an....ich denke das wird teilweise besser wenn die e-book Reader farbig sind (in guter Qualität).
Vielleicht gibts dann Cover zum Ausdrucken und an die Wand hängen oder ins Regal kleben....
- Knochenmann
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Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
don redhorse hat geschrieben: Mir ist es mal passiert, das ich im Zug, den ich morgens zur Arbeit genommen habe, mein Buch liegengelassen hatte. Im Idealfall (also wenn es ein normaler 8-Stunden-Tag war) kommt eben derselbeZug aus der Gegenrichtung wieder zurück, wenn ich heimfahre.
Das Buch war noch da! Es lag genau dort, wo ich es vergessen hatte.
Mit welchem elektronischen Gerät wäre das möglich?
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Re: E-Books - das Ende der Titelillustrationen?
Ich selbst bin nicht so der E-Book Freund. Vor allem habe ich mich noch für keinen Reader erwärmen können und am Bildschirm ist das keine so tolle Sache.
Unabhängig davon geht es hier aber um die Titelbilder. Nun, zum einen ist mir natürlich aufgefallen, dass es einige E-Books gibt, die kein Titelbild haben. Gibt es aber auch bei klassischen Büchern. Ansonsten wird bei Ankündigungen auf genau das geschaut, wie sonst auch: Nämlich auf das Titelbild. Vom Forenpost bis zur Bestellseite.
Ich würde nicht behaupten, dass die Titelbilder deswegen "sterben". Die Anforderungen sind auch ähnlich wie für Kunden, die gewöhnliche Bücher über das Internet bestellen, da sieht man auch nur ein kleines Vorschaubild. Und das tun auch immer mehr, weil es einerseits praktisch ist, andererseits gerade bei Ladenketten die Beratung ohnehin oft nicht stimmt. Vielleicht ist es sogar eine Chance für bessere Bilder: Denn während bei einem Buch, wenn man es mal in der Hand hat, so gut wie alles halbwegs rüberkommt, zeigt das kleine Bild deutlicher Schwächen wie z.B. einen mangelnden Farbkontrast zwischen Titelei und Coverbild. Das ist auch für mich als Autorin das Ärgernis bei Fotos, wenn ich ein Buch in der Hand halte, mit dem Cover zum Fotografen hin, sollte man den Titel bei einem guten, nicht verwackelten Foto eigentlich lesen können. Eigentlich - in der Praxis zeigen sich da massive Unterschiede bei den unterschiedlichen Büchern.
Je kleiner das Bild letztendlich wird, desto muss der Künstler sich auf das Wesentliche konzentrieren. Gerade überladene Photoshopkollagen haben da wenig Chance. Sicherlich würde es sich lohnen, alte Techniken wieder auszugraben, wie beispielsweise Tuschezeichnungen in schwarz-weiß. Da wird das Buch sehr fein ausgearbeitet, aber um einiges größer erstellt, als man es braucht. Und dann kommt das selbst bei massiver Verkleinerung noch gut rüber. Das war eben früher bei schlechten Druckverfahren ein Muss für Illustration, wäre aber heute vielleicht was für Mini-E-Book-Coverbildchen.
Unabhängig davon geht es hier aber um die Titelbilder. Nun, zum einen ist mir natürlich aufgefallen, dass es einige E-Books gibt, die kein Titelbild haben. Gibt es aber auch bei klassischen Büchern. Ansonsten wird bei Ankündigungen auf genau das geschaut, wie sonst auch: Nämlich auf das Titelbild. Vom Forenpost bis zur Bestellseite.
Ich würde nicht behaupten, dass die Titelbilder deswegen "sterben". Die Anforderungen sind auch ähnlich wie für Kunden, die gewöhnliche Bücher über das Internet bestellen, da sieht man auch nur ein kleines Vorschaubild. Und das tun auch immer mehr, weil es einerseits praktisch ist, andererseits gerade bei Ladenketten die Beratung ohnehin oft nicht stimmt. Vielleicht ist es sogar eine Chance für bessere Bilder: Denn während bei einem Buch, wenn man es mal in der Hand hat, so gut wie alles halbwegs rüberkommt, zeigt das kleine Bild deutlicher Schwächen wie z.B. einen mangelnden Farbkontrast zwischen Titelei und Coverbild. Das ist auch für mich als Autorin das Ärgernis bei Fotos, wenn ich ein Buch in der Hand halte, mit dem Cover zum Fotografen hin, sollte man den Titel bei einem guten, nicht verwackelten Foto eigentlich lesen können. Eigentlich - in der Praxis zeigen sich da massive Unterschiede bei den unterschiedlichen Büchern.
Je kleiner das Bild letztendlich wird, desto muss der Künstler sich auf das Wesentliche konzentrieren. Gerade überladene Photoshopkollagen haben da wenig Chance. Sicherlich würde es sich lohnen, alte Techniken wieder auszugraben, wie beispielsweise Tuschezeichnungen in schwarz-weiß. Da wird das Buch sehr fein ausgearbeitet, aber um einiges größer erstellt, als man es braucht. Und dann kommt das selbst bei massiver Verkleinerung noch gut rüber. Das war eben früher bei schlechten Druckverfahren ein Muss für Illustration, wäre aber heute vielleicht was für Mini-E-Book-Coverbildchen.