Herausgegeben wird das Heft wohl von Panini. An Bord sind wohl viele aus der alten Space View-Redaktion.Geek! beschäftigt sich primär mit Filmen, Serien, Büchern, Comics, Games und Lifestyle aus dem Science Fiction-Genre, aber auch mit Fantasy, Horror und artverwandten Themen.
Ab dem 20. Juni 2012 wird die Nummer eins des Magazins zu einem Preis von 6,90 Euro im Handel erhältlich sein.
Als Top-Thema ziert Prometheus, der neue Film von Regie-Altmeister Ridley Scott, das Cover.
Schon nächste Woche wird das Magazin mit einer kostenlosen Leseprobe bei der FedCon (17. bis 20. Mai) in Düsseldorf den Fans vorgestellt (dort erhältlich an den Ständen von Panini und Cross Cult).
Geek! Magazin
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Geek! Magazin
Es soll ein neues Magazin für Science Fiction geben, »aber auch mit Fantasy, Horror und artverwandten Themen«, also quasi wahrscheinlich allem, was im Fernsehen und Kino kommt und Leser bringen könnte
:
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Re: Geek! Magazin
oder "Sheldon Cooper's interessantes Magazin"L.N. Muhr hat geschrieben:Sie hätten es einfach "Big Bang" nennen sollen.
"Hilfreich wäre es, wenn wir die, die sich dem Leistungsdruck widersetzen, bewundern, anstatt sie als Loser anzusehen." -
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Re: Geek! Magazin
Beides würde mich mehr interessieren, als diese zu erwartende verkappte Neuauflage der »Space View«.Thomas Wawerka hat geschrieben:oder "Sheldon Cooper's interessantes Magazin"L.N. Muhr hat geschrieben:Sie hätten es einfach "Big Bang" nennen sollen.
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Re: Geek! Magazin
"Big Bang" dürfte sogar als Titel komplett rechtefrei sein.
Ich gehe mal instinktiv davon aus, dass Panini die SV fortführen wollte, aber die Namensrechte zu teuer waren.
Ich gehe mal instinktiv davon aus, dass Panini die SV fortführen wollte, aber die Namensrechte zu teuer waren.
http://www.pannor.de
'nuff said.
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-
Amigo123
Re: Geek! Magazin
Nicht urteilen, bevor ihr die erste Ausgabe gelesen habt.
Es wird keine "verkappte" Space View werden, auch wenn viele Redakteure und Autoren der Space View mitarbeiten. Der Fokus wird sehr viel mehr auf SF liegen und in die Tiefe gehen, anstatt (thematisch) in die Breite, wie zuletzt bei der Space View. Also erwartet keine "glitzernden Vampire" oder "Hobbits" auf dem Cover.
Wir von Cross Cult, die ja bekanntermaßen derzeit die deutschen Star Trek Romane publizieren, fanden es einfach schade, dass nach der Einstellung der Space View kein Magazin mit Schwerpunkt SF mehr am Kiosk zu finden ist. Wobei gerade phantastische Filme immer noch DIE Blockbuster schlechthin sind. Das Thema ist also noch lange nicht "tot". Trotzdem gibt es aber z.B. zig gut laufende Magazine zum Thema Horror aber keines zu SF. Diese Lücke wollten wir füllen. Deshalb haben wir uns nach einem erfahrenen Partner umgesehen, der auch die finanzielle Möglichkeit und den nötigen "Apparat" hat, ein SF-Magazin am Markt zu etablieren. Zudem lag es auf der Hand, dass sich nun die deutschen Verlage der beiden größten SF-Universen, Star Wars und Star Trek, zusammentun. Das neue Magazin hat allein schon deshalb gute Chancen erfolgreicher als die Space View zu laufen, weil Panini und auch wir fleissig Anzeigen streuen werden. Und die Panini Comics und Magazine mit SF-Bezug haben bekanntermaßen eine monatliche Auflagenhöhe von einigen 100.000 Exemplaren. Auch das Marketing und der Vertrieb dürften effektiver arbeiten als bei der SV. Das Layout übernehmen wir. Letztendlich entscheidet aber wohl der Inhalt über den Erfolg. Und der soll natürlich auch so gut sein, dass das Magazin ein Must Have für jeden SF-Fan wird.
Es wird keine "verkappte" Space View werden, auch wenn viele Redakteure und Autoren der Space View mitarbeiten. Der Fokus wird sehr viel mehr auf SF liegen und in die Tiefe gehen, anstatt (thematisch) in die Breite, wie zuletzt bei der Space View. Also erwartet keine "glitzernden Vampire" oder "Hobbits" auf dem Cover.
Wir von Cross Cult, die ja bekanntermaßen derzeit die deutschen Star Trek Romane publizieren, fanden es einfach schade, dass nach der Einstellung der Space View kein Magazin mit Schwerpunkt SF mehr am Kiosk zu finden ist. Wobei gerade phantastische Filme immer noch DIE Blockbuster schlechthin sind. Das Thema ist also noch lange nicht "tot". Trotzdem gibt es aber z.B. zig gut laufende Magazine zum Thema Horror aber keines zu SF. Diese Lücke wollten wir füllen. Deshalb haben wir uns nach einem erfahrenen Partner umgesehen, der auch die finanzielle Möglichkeit und den nötigen "Apparat" hat, ein SF-Magazin am Markt zu etablieren. Zudem lag es auf der Hand, dass sich nun die deutschen Verlage der beiden größten SF-Universen, Star Wars und Star Trek, zusammentun. Das neue Magazin hat allein schon deshalb gute Chancen erfolgreicher als die Space View zu laufen, weil Panini und auch wir fleissig Anzeigen streuen werden. Und die Panini Comics und Magazine mit SF-Bezug haben bekanntermaßen eine monatliche Auflagenhöhe von einigen 100.000 Exemplaren. Auch das Marketing und der Vertrieb dürften effektiver arbeiten als bei der SV. Das Layout übernehmen wir. Letztendlich entscheidet aber wohl der Inhalt über den Erfolg. Und der soll natürlich auch so gut sein, dass das Magazin ein Must Have für jeden SF-Fan wird.
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Re: Geek! Magazin
Danke für die Information - das macht natürlich neugierig.Amigo123 hat geschrieben:Nicht urteilen, bevor ihr die erste Ausgabe gelesen habt.![]()
Es wird keine "verkappte" Space View werden, auch wenn viele Redakteure und Autoren der Space View mitarbeiten. Der Fokus wird sehr viel mehr auf SF liegen und in die Tiefe gehen, anstatt (thematisch) in die Breite, wie zuletzt bei der Space View. Also erwartet keine "glitzernden Vampire" oder "Hobbits" auf dem Cover.
Und natürlich sind wir jetzt noch mehr gespannt, ob zum Kinostart von Jacksons Hobbits wirklich kein Hobbit auf's Titelbild kommt.
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Re: Geek! Magazin
Alles nur kein Elb!breitsameter hat geschrieben: Und natürlich sind wir jetzt noch mehr gespannt, ob zum Kinostart von Jacksons Hobbits wirklich kein Hobbit auf's Titelbild kommt.
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Re: Geek! Magazin
Ich hoffe mal das Beste. Es darf ruhig ein bisschen Schärfe und Zuspitzung in den Texten geben. Wenn das Magazin von zwei Comic-Verlagen herausgebracht wird, dann hoffe ich auch auf ein visuell ansprechendes Layout.
MB
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Re: Geek! Magazin
Die angekündigte Leseprobe ist nun online:
http://www.paninicomics.de/module/press ... eprobe.pdf
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Re: Geek! Magazin
Ich habe jetzt die Ausgaben 3 und 4 gelesen. (Wenn Christian Endres mir nicht für einen Artikel in Ausgabe 4 ein paar Fragen gestellt hätte, hätte ich mir das Magazin vermutlich nicht gekauft, da die Space View nicht mein Fall war).
Ich bin überrascht, wie gut mir das Magazin gefällt. Es gibt eine tolle Mischung von interessanten Artikeln und Rezensionen, die eine große Bandbreite abdecken, ohne dabei zu oberflächlich zu sein.
Hier ein paar Eindrücke zu Ausgabe 4:
Es beginnt mit einem interessanten Ausblick auf die Kinoneustarts des Genres. Nichts Besonderes, aber es waren auch Filme dabei, von denen ich noch nichts gehört habe.
Den Star Wars Artikel von Claudia Kern wollte ich eigentlich überspringen, da das Thema kürzlich so omnipräsent war, trotzdem fand ich ihre Gedanken zum Disney-Kauf und seinen möglichen Auswirkungen sehr interessant.
Das Interview mit Juan Martinez Moreno zu seinem Film »Game of Werewolves« war interessant, weil ich den Film auf dem Fantasyfilmfest gesehen habe und neugierig war, wie sie eine solche Genreproduktion in Spanien stemmen konnten.
Die DVD-Rezis sind auch interessant, weil sie sich nicht nur auf Kinofilme beschränken, sondern auch kleine Genreperlen vorstellen. Jetzt muss ich unbedingt den koreanischen SF-Film »2009 - Lost Memories« sehen.
Robert Vogel berichtet vom Doctor Who Set, auf die ihm eigene lustige und liebevolle Art. Gutes Timing, da dort gerade das Weihnachtsspecial gedreht wurde, dass ich ein paar Tage später im Fernsehen gesehen habe.
Auch der Artikel über "Firefly" weiß zu überzeugen, weil er nicht nur Altes wiederkäut, sonder auch auf aktuelle Gedanken der Beteiligten zur Serie eingeht.
Die Serienreviews sind eine gute Mischung aus aktuellen Serien wie »Fallling Skies« (die ebenso wie »Terro Nova« zu Recht verissen wird), »The Walking Dead« und fast vergessenen Perlen wie »Misfits of Science«.
Die Buchrezis decken eine gute Bandbreite ab und sind mit Titeln wie »Existenz« von David Brin und »Vortex« von Robert Charles Wilson sehr aktuell, teilweise aber etwas serienlastig.
Auch Hörspiele, Comics und Videospiele kommen nicht zu kurz.
Mich hat »Geek« voll überzeugt. Von wegen oberflächliches, serienlastiges Medienmagazin, dessen spärlicher Text nur die Bilder aufhübscht. Das noch junge Magazin hat definitiv eine Chance verdient.
Ich werde es auch in Zukunft kaufen.
Ich bin überrascht, wie gut mir das Magazin gefällt. Es gibt eine tolle Mischung von interessanten Artikeln und Rezensionen, die eine große Bandbreite abdecken, ohne dabei zu oberflächlich zu sein.
Hier ein paar Eindrücke zu Ausgabe 4:
Es beginnt mit einem interessanten Ausblick auf die Kinoneustarts des Genres. Nichts Besonderes, aber es waren auch Filme dabei, von denen ich noch nichts gehört habe.
Den Star Wars Artikel von Claudia Kern wollte ich eigentlich überspringen, da das Thema kürzlich so omnipräsent war, trotzdem fand ich ihre Gedanken zum Disney-Kauf und seinen möglichen Auswirkungen sehr interessant.
Das Interview mit Juan Martinez Moreno zu seinem Film »Game of Werewolves« war interessant, weil ich den Film auf dem Fantasyfilmfest gesehen habe und neugierig war, wie sie eine solche Genreproduktion in Spanien stemmen konnten.
Die DVD-Rezis sind auch interessant, weil sie sich nicht nur auf Kinofilme beschränken, sondern auch kleine Genreperlen vorstellen. Jetzt muss ich unbedingt den koreanischen SF-Film »2009 - Lost Memories« sehen.
Robert Vogel berichtet vom Doctor Who Set, auf die ihm eigene lustige und liebevolle Art. Gutes Timing, da dort gerade das Weihnachtsspecial gedreht wurde, dass ich ein paar Tage später im Fernsehen gesehen habe.
Auch der Artikel über "Firefly" weiß zu überzeugen, weil er nicht nur Altes wiederkäut, sonder auch auf aktuelle Gedanken der Beteiligten zur Serie eingeht.
Die Serienreviews sind eine gute Mischung aus aktuellen Serien wie »Fallling Skies« (die ebenso wie »Terro Nova« zu Recht verissen wird), »The Walking Dead« und fast vergessenen Perlen wie »Misfits of Science«.
Die Buchrezis decken eine gute Bandbreite ab und sind mit Titeln wie »Existenz« von David Brin und »Vortex« von Robert Charles Wilson sehr aktuell, teilweise aber etwas serienlastig.
Auch Hörspiele, Comics und Videospiele kommen nicht zu kurz.
Mich hat »Geek« voll überzeugt. Von wegen oberflächliches, serienlastiges Medienmagazin, dessen spärlicher Text nur die Bilder aufhübscht. Das noch junge Magazin hat definitiv eine Chance verdient.
Ich werde es auch in Zukunft kaufen.
Meine Internetseite (mit Buchbesprechungen): http://lesenswelt.de/
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Re: Geek! Magazin
Wurde Zeit, dass mal wieder über Geek! geschrieben wird. Ja, ich finde auch immer wieder etwas, das mich interessiert. Pogopuschel kann in seiner Einschätzung zustimmen.Pogopuschel hat geschrieben: Von wegen oberflächliches, serienlastiges Medienmagazin, dessen spärlicher Text nur die Bilder aufhübscht. Das noch junge Magazin hat definitiv eine Chance verdient.
Ich werde es auch in Zukunft kaufen.
MB
Re: Geek! Magazin
Ich hab früher die SpaceView gelesen, aber da war ich auch noch nicht so internet-affin.
Geek! kommt mir nicht gerade aktuell vor. Aber ich denke, dass das verständlich ist. Redaktionell betreute Inhalte und ein aufwändiges Layout braucht mehr Zeit als ein Blog im Internet.
Aber das ist nicht der Grund, warum ich das Magazin nicht kaufen werde. Mir ist halt das Gerede über Nerds und geek culture zu viel. Ich bin SF-Fan und unterahalte mich gern in diesem Forum. Aber ich mache kein großes Gewese darum. Andere lesen halt gerne Krimis.
Geek! versteht sich ja auch als Plattform, wo alles "geekige" (wie sie sagen würden) als was besonderes gefeiert wird. Das wird wie bei Big Bang Theory zelebriert. Kann man natürlich machen. Meine Schiene ist es nicht.
Geek! kommt mir nicht gerade aktuell vor. Aber ich denke, dass das verständlich ist. Redaktionell betreute Inhalte und ein aufwändiges Layout braucht mehr Zeit als ein Blog im Internet.
Aber das ist nicht der Grund, warum ich das Magazin nicht kaufen werde. Mir ist halt das Gerede über Nerds und geek culture zu viel. Ich bin SF-Fan und unterahalte mich gern in diesem Forum. Aber ich mache kein großes Gewese darum. Andere lesen halt gerne Krimis.
Geek! versteht sich ja auch als Plattform, wo alles "geekige" (wie sie sagen würden) als was besonderes gefeiert wird. Das wird wie bei Big Bang Theory zelebriert. Kann man natürlich machen. Meine Schiene ist es nicht.
- Andreas Simon
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Re: Geek! Magazin
Ich mag das neue Magazin ... ich finde es ähnlich genug zur SV, ohne sie zu kopieren, und der Titel ist nun mal in der Generation BBT passend geworden.
- timetunnel
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- Registriert: 18. Februar 2012 09:12
Re: Geek! Magazin
Ich habe mir mal testweise die aktuelle Ausgabe #4 gekauft. Ich find's teilweise sehr gelungen, teilweise aber auch katastrophal schlecht.
Aufgrund der oben verlinkten PDF-Leseprobe war ich zuerst skeptisch, ob ich's überhaupt testen sollte, weil ich diese aufgeblasenen, vollgestopften Layouts überhaupt nicht mag. Ich hab da immer den Eindruck, da will jemand von mangelnden Inhalten ablenken. Viel zu viel Farbe, alles voller verschiedenfarbiger Textklötzchen, Bilder, noch mehr Bilder und dann eventuell noch ein Hintergrundbild dazu. Das wirkt so wie die alten Homepages aus den 90er Jahren, wo es überall blinkte und der Font in jedem Satz eine andere Farbe haben musste. Das wirkt billig und lieblos - Geek ist da aber kein Einzelfall, das ist ja leider recht weit verbreitet. Überraschenderweise ist auf Seite 86 beim einem interessanten Artikel über Übersetzungen plötzlich für ein paar Seiten wohltuende gestalterische Ruhe. Direkt danach geht's dann leider fast auf Bravo-Niveau weiter: ein Foto-Interview (d.h. der Interviewte antwortet mit Gesten auf Fotos; Himmel und Hölle, was soll das denn?!)
Hätte ich nicht hier im Thread Positives über Geek gelesen sondern wäre zufällig im Zeitschriftenhandel darauf gestoßen hätte ich es beim Drinrumblättern nach drei, vier Seiten wegen der Gestaltung wieder weggelegt und keinen weiteren Gedanken daran verschwendet. Fazit, was die Gestaltung angeht: überwiegend richtig schlecht. Absolut nicht mein Fall. Aber vielleicht bin ich da auch einfach zu alt für.
Zum Inhalt: der ist stellenweise tatsächlich überraschend gut. Zum Beispiel: langes Interview mit Oliver Kalkofe über deutsches Fernsehen; ein recht langes Interview mit ein paar Darstellern aus James Camerons "Aliens"; oder ein guter Artikel zu 10 Jahren "Firefly". Es gibt aber auch ein popelig-kurzes Interview mit einer Special-Effects-Firma aus Stuttgart, die für Game of Thrones arbeitet, das in dieser Kürze eigentlich total überflüssig ist.
Gut auch: es wird nicht nur der Mainstream dahergebetet, sondern auch Nischenprodukte vorgestellt. Die Buchrezensionen finde ich zu kurz, für einen Überblick aber nicht schlecht. Manche sind informativ, andererseits ist die Hellboy-Rezension ("Medusas Rache") ein schlechter Scherz: die ganze Rezension ist nichts anderes als eine kurze, allgemeine Einführung in das Hellboy-Universum, und erst am Ende wird in 1 Halbsatz überhaupt mal auf das Buch selbst eingegangen (man erfährt nur, dass es 14 Kurzgeschichten enthält).
Gesamtfazit: durchwachsen, eine irgendwie wilde Mischung. Man merkt den Spagat zwischen inhaltlichem Anspruch, wahrscheinlich knappem Budget und dem Wunsch, möglichst viele Leute, äh, Geeks zu erreichen. Ich werde sicherlich hin und wieder in weitere Hefte reingucken. Überzeugt bin ich bisher nicht, aber vielleicht wird's irgendwann doch noch so eine Art eine Hassliebe...
Aufgrund der oben verlinkten PDF-Leseprobe war ich zuerst skeptisch, ob ich's überhaupt testen sollte, weil ich diese aufgeblasenen, vollgestopften Layouts überhaupt nicht mag. Ich hab da immer den Eindruck, da will jemand von mangelnden Inhalten ablenken. Viel zu viel Farbe, alles voller verschiedenfarbiger Textklötzchen, Bilder, noch mehr Bilder und dann eventuell noch ein Hintergrundbild dazu. Das wirkt so wie die alten Homepages aus den 90er Jahren, wo es überall blinkte und der Font in jedem Satz eine andere Farbe haben musste. Das wirkt billig und lieblos - Geek ist da aber kein Einzelfall, das ist ja leider recht weit verbreitet. Überraschenderweise ist auf Seite 86 beim einem interessanten Artikel über Übersetzungen plötzlich für ein paar Seiten wohltuende gestalterische Ruhe. Direkt danach geht's dann leider fast auf Bravo-Niveau weiter: ein Foto-Interview (d.h. der Interviewte antwortet mit Gesten auf Fotos; Himmel und Hölle, was soll das denn?!)
Hätte ich nicht hier im Thread Positives über Geek gelesen sondern wäre zufällig im Zeitschriftenhandel darauf gestoßen hätte ich es beim Drinrumblättern nach drei, vier Seiten wegen der Gestaltung wieder weggelegt und keinen weiteren Gedanken daran verschwendet. Fazit, was die Gestaltung angeht: überwiegend richtig schlecht. Absolut nicht mein Fall. Aber vielleicht bin ich da auch einfach zu alt für.
Zum Inhalt: der ist stellenweise tatsächlich überraschend gut. Zum Beispiel: langes Interview mit Oliver Kalkofe über deutsches Fernsehen; ein recht langes Interview mit ein paar Darstellern aus James Camerons "Aliens"; oder ein guter Artikel zu 10 Jahren "Firefly". Es gibt aber auch ein popelig-kurzes Interview mit einer Special-Effects-Firma aus Stuttgart, die für Game of Thrones arbeitet, das in dieser Kürze eigentlich total überflüssig ist.
Gut auch: es wird nicht nur der Mainstream dahergebetet, sondern auch Nischenprodukte vorgestellt. Die Buchrezensionen finde ich zu kurz, für einen Überblick aber nicht schlecht. Manche sind informativ, andererseits ist die Hellboy-Rezension ("Medusas Rache") ein schlechter Scherz: die ganze Rezension ist nichts anderes als eine kurze, allgemeine Einführung in das Hellboy-Universum, und erst am Ende wird in 1 Halbsatz überhaupt mal auf das Buch selbst eingegangen (man erfährt nur, dass es 14 Kurzgeschichten enthält).
Gesamtfazit: durchwachsen, eine irgendwie wilde Mischung. Man merkt den Spagat zwischen inhaltlichem Anspruch, wahrscheinlich knappem Budget und dem Wunsch, möglichst viele Leute, äh, Geeks zu erreichen. Ich werde sicherlich hin und wieder in weitere Hefte reingucken. Überzeugt bin ich bisher nicht, aber vielleicht wird's irgendwann doch noch so eine Art eine Hassliebe...