Episode 2 von ISAR 2066 baut auf der ersten Episode "Jimmy der Mops" auf. Um die komplexe Welt der Isar Auen mit ihren Biosphären zu verstehen, ist es unbedingt notwendig, diese gelesen zu haben. Wie bereits die erste Episode, wurde auch „Frikassee zum Frühstück“ professionell lektoriert.
Der SF-Krimi hat einen Umfang von rund 62 Seiten inkl. Glossar und ist zunächst nur im Kindle-Shop erhältlich. In einigen Wochen wird er bei beam eBooks und planet2share auch in den Formaten Mobipocket, PDF und ePub zu haben sein.

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Leseprobe gefällig?
„Die Menschen san schlimm.“
„Ja, des san’s.“
Die beiden alten Damen mit den identischen schwarzen Betonfrisuren machen aus ihrem Abscheu keinen Hehl.
„Des geht doch ned!“
„Naa.“
Doch nicht die Leiche im Blumenkübel gibt Anlass zur Aufregung, sondern der Mann, der sich geschäftig darüber beugt
und den Anwesenden seine zerknautschte Kehrseite präsentiert.
„Wo kimmt’n der her?“
„Von außerhalb.“
„Mhm.“
In diesem kurzen Schnauben liegt mehr Verachtung, als es tausend Worte auszudrücken vermögen. Obwohl mir diese Reaktion übertrieben scheint, kann der senffarbene Trenchcoat, den der Fremde anhat, in der Tat nur als scheußlich bezeichnet werden. Dass er etwas über die Kompetenz seines Trägers aussagt, bezweifle ich dennoch.
Der Fund der Leiche hat sich in der Biosphäre wie ein Lauffeuer verbreitet. Vorschriftsgemäß ist ein Expertenteam der Metropolizei aus München City herbeigerufen worden, bestehend aus eben jenem Menschen im schäbigen Überwurf und seinen beiden nicht weniger bemitleidenswert aussehenden Begleitern. In diesem Moment wendet sich der Fremde an die umstehenden Gaffer, zu denen auch ich gehöre. Er hat rötlich gelbes Haar und ein mittelalterliches Gesicht mit Knitterfalten. Die einzige Rosine in einem Meer aus Trauben.
„Guten Morgen. Ich bin Inspektor Brügell und möchte Sie um Ihre Mithilfe bitten. Weiß jemand zufällig, wer der Tote ist?“

