Star Trek into Darkness

Henry de la Fick
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von Henry de la Fick »

Doop hat geschrieben:
Uschi Zietsch hat geschrieben:Man kann sich auch einfach über alles aufregen und alles totreden. Selbst wir, die den Film sehr mögen, haben Logikbugs eingeräumt. Aber diese gegenseitige Hochschaukelei, was genau bringt die? "Wut auf Abrams", bitte? Weil er die Frechheit besitzt, einen Film zu drehen, der einem nicht gefällt?`Dann gefällts einem halt nicht, und gut ist! Oder bin ich hier im Perry-Forum? :roll:
Naja, drüber reden wird man schon dürfen... :bier:

Ich sitze mit meiner Meinung wie so oft zwischen den Stühlen.

Ich gehöre zu den "alten" Star-Trek-Fans und ich finde Abrams ersten Film trotz seiner Fehler (Rote Materie, Nero) für sehr sehr schön, eine sehr gute Wiederbelebung der Serie. Dass Vulkan dabei vernichtet wird - prima, es zeigt, dass nichts sicher ist, und das brauche ich, wenn ich gute NEUE Geschichten erzählen will. Mir kann niemand vorhalten, ich sei ein Alt-Trekkie und die mögen Abrams Reboot nicht, weil sie sich auf nichts neues einlassen wollen.

Ich teile auch Kringels Meinung nicht, wonach das "Reboot" nichts mehr mit Star Trek zu tun habe und etwas irgendwie anderes sei. Es ist eine Fortsetzung, nicht nur ein Reboot. Für eine andere Zeit. Mit anderen Schauspielern, modernen Effekten, bunter, schneller und mehr Action.

Aber das alles entschuldigt es nicht, dass Abrams einfach einen schlechten Film gedreht hat. Ja, der Film ist schön bunt und actionreich und schnell geschnitten. Die Schauspieler sind alle jung und sexy, super! Aber die Geschichte taugt nichts. Auch ich habe ähnlich wie Henry das Gefühl, dass Abrams seine Zuschauer nicht für voll nimmt. Anders als Henry sehe ich keinen Grund wütend auf Abrams zu sein. Aber ärgerlich bin ich schon, denn es hätte nicht viel Mühe bereitet, aus den vorhandenen Zutaten einen guten Film zu machen.

Ich freue mich für alle, denen der Film gefallen hat. Mein Bruder, 14 Jahre älter als ich (mithin deutlich über der 50er-Grenze) und noch ein älter Star-Trek-Fan als ich, fand ihn ganz großartig. Ich leider nicht, obwohl ich es wollte. Ich bitte nur, diejenigen, denen der Film gefiel, denen, denen er nicht gefiel, nicht vorzuhalten, sie wären Spaßbremsen, die nur die gute alte Zeit zurückhaben wollen. Das sind sie nämlich nicht.
Ich stimme dir zu, Teil 1 des Reboots war inhaltlich gesehen deutlich besser als sein direkter Nachfolger. Zum Thema "Star Trek 1" nur soviel, Ja, er ist jünger, dynamischer halt was total Neues aus dem Star Trek Universum trotz auch hier vorhandener Mängel, z.N. Neros unnötiges Katz- und Mausspiel mit der Enterprise (Warum hat dieser die Enterprise nicht sofort vor Vulkan vernichtet? Aus Stolz nicht? Aus Überheblichkeit nicht? Aus Position der Stärke und waffentechnischer Überlegenheit nicht? Na, warum nicht? Ich sag es euch, weil JJ Abraham es so einfach so wollte!). Auch wagte JJ Abraham neue Akzente und überschritt auch Grenzen frei nach dem Motto, seht her, ich habe es gewagt, wo andere gekniffen haben (Vernichtung Vulkan, Romulus), wobei Zeitreisen in meinen Augen ein Zeichen von Kreativlosigkeit sind (mit ihnen kann man alles "logisch" erklären und eine Sifi-Story erzählen). Star Trek 1 und 2 Marke JJ Abraham sind gute Si-Fi Filme für die, die den Star Trek Kanon nicht kennen und auch nicht ernst nehmen, und einfach alles schlucke, was Ihnen JJ Abraham anbietet. Hirn Aus, Rein in den Film, Geniessen, Rausgehen, Hirn wieder ein, das ist doch nun mal bei Leuten, die unfähig sind etwas kritisch zu hinterfragen.

DENNOCH: Für orthodoxe Alt-Trekker ist das neue Star Trek ein "Kulturschock".
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Gewaltige Logikbugs, die den bestehenden Kanon in seinem Fundament (besonders in ST 2) erschüttern. Eine der größten Fragen wäre wohl, warum ergibt sich Altspock seinem Schicksal und verbleibt im 23. Jahrhundert auf der Suche nach "Neuvulkan"? Er weisst doch, wie er die alternative Zeitlinie rückgängig machen könnte und das ohne große Opfer. Was alles ging bei der Vernichtung Alt-Vulkans verloren? Ich sag es euch: Es waren unvorstellbare Werte! Dennoch bleibt Alt-Spock unverständlicherweise in diesem alternativen ST- Universum um unter gewaltigen Mühen ein Neu-Vulkan aufzubauen. Wie logisch ist dieses Verhalten noch? :-?
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von heino »

Henry de la Fick hat geschrieben: Star Trek 1 und 2 Marke JJ Abraham sind gute Si-Fi Filme für die, die den Star Trek Kanon nicht kennen und auch nicht ernst nehmen, und einfach alles schlucke, was Ihnen JJ Abraham anbietet. Hirn Aus, Rein in den Film, Geniessen, Rausgehen, Hirn wieder ein, das ist doch nun mal bei Leuten, die unfähig sind etwas kritisch zu hinterfragen.

DENNOCH: Für orthodoxe Alt-Trekker ist das neue Star Trek ein "Kulturschock".

Übersetzt heißt das, du hast nicht die geistige Flexibilität, dich auf was Neues einzulassen und qualifizierst deshalb einfach mal alle ab, die das können, was eine reichlich arrogante Haltung ist. Wenn du den Thread hier mal genauer durchliest, wirst du so einige Alt-Trekker finden, die auch im Kanon sattelfest sind und trotzdem die Abrams-Filme mögen. Vielleicht solltest du dir einfach mal dein geliebtes Alt-Star Trek zum Vorbild nehmen und die dort gepredigte Toleranz üben :wink:
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Khaanara
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von Khaanara »

Das Star Trek-Thema auf der Harfe:

Link: https://www.youtube.com/watch?v=
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Doop
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von Doop »

Ich möchte wirklich nicht, dass der Ton hier beginnt rüde zu werden. Daher:

1. Wir werfen bitte schön niemandem der den Film, oder auch beide Rebootfilme nicht mag vor, er habe "nicht die geistige Flexibilität sich auf was neues einzulassen". Das ist ein No-Go, für das, wie ich finde, eine Entschuldigung fällig sein sollte. Die neuen Star Trek Filme sind keine sakrosankten Heiligtümer, sie sind voller Schwächen, die man auch sehr deutlich kritisieren darf.

2. Wir werfen denen, die die Filme mögen nicht vor, dass sie keine Ahnung von Star Trek haben oder zu doof sind, die logischen Fehler zu begreifen. Es gibt genügend Altfans, die die neuen Filme mögen und die sie als eine legitime Forstetzung der Reihe betrachten. Und ja, es ist kompetentes, buntes Actionkino.

Im Übrigen darf ich Mr. William Shatner zitieren, und das richtet sich an alle, die es mit der Verteidigung der Filme und der Kritik an ihnen übertreiben: "Get A Life!"

So, und jetzt bitte friedlich ganz im Sinne Suraks. Vielleicht hat das Harfenspiel ja eine so beruhigende Wirkung wie das Tribble-Schnurren.
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Pogopuschel
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel »

Da regt sich bei mir auch wieder der Verdacht, dass Star Trek nicht einfach ein Franchise ist, sondern eine Religion. Und gerade kommt es zu Glaubenskriegen zwischen den Traditionalisten und den radikalen Reformern. :D :wink:
Anders kann ich mir die Emotionalität in der Diskussion nicht erklären. :kopfkratz:
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Bully
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von Bully »

Seht ihr, genau _das_ ist der Grund für die Oberste Direktive.
Jemand sieht ein Raumschiff und beginnt einen Kreuzzug, äh, Star-Trek-Logo-Zug gegen die Häretiker. Und nein, ich meine nicht die, die bei Volkszählungen unter Religion "Jedi" ankreuzen.

Wenigstens braucht man keinen Polizeischutz, wie bei Leipzig vs. Dresden. *g
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von Montag »

Bully hat geschrieben:Wenigstens braucht man keinen Polizeischutz, wie bei Leipzig vs. Dresden. *g
Aber auch nur weil die Phaser standardmäßig auf Betäubung gestellt sind.
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von Henry de la Fick »

heino hat geschrieben:
Henry de la Fick hat geschrieben: Star Trek 1 und 2 Marke JJ Abraham sind gute Si-Fi Filme für die, die den Star Trek Kanon nicht kennen und auch nicht ernst nehmen, und einfach alles schlucke, was Ihnen JJ Abraham anbietet. Hirn Aus, Rein in den Film, Geniessen, Rausgehen, Hirn wieder ein, das ist doch nun mal bei Leuten, die unfähig sind etwas kritisch zu hinterfragen.

DENNOCH: Für orthodoxe Alt-Trekker ist das neue Star Trek ein "Kulturschock".

Übersetzt heißt das, du hast nicht die geistige Flexibilität, dich auf was Neues einzulassen und qualifizierst deshalb einfach mal alle ab, die das können, was eine reichlich arrogante Haltung ist. Wenn du den Thread hier mal genauer durchliest, wirst du so einige Alt-Trekker finden, die auch im Kanon sattelfest sind und trotzdem die Abrams-Filme mögen. Vielleicht solltest du dir einfach mal dein geliebtes Alt-Star Trek zum Vorbild nehmen und die dort gepredigte Toleranz üben :wink:
Es wird alles nicht besser, wenn man existierende Schwächen leugnet. Das ist nun mal ein Fakt...so far lieber sachlich bleiben als Anfeindungen Richtung der Magengrube :wink:
Zuletzt geändert von Henry de la Fick am 22. Mai 2013 23:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von Amtranik »

Ich bin weder Alt-Trekker denn ich kenne die alten Sachen der Tos zum größtenteil nicht, noch bin ich ein ahnungsloser in Sachen ST. Ich gehöre zur Gruppe die für Tos etwas zu jung waren und mit TNG und den Nachfolgern sozialisiert wurden und ich mag den Trek Reboot auch nicht.

Ich mag es deshalb nicht weil ich generell kein Freund von diesen ständigen Neuverwurstungen bin und das im Grunde doch wirklich armselig ist ständig alten Kaffee wieder neu zu erzählen. Und ich mag es auch deshalb nicht weil mir die erzählten Geschichten zu trivial und eindimensional sind. Rachsüchtige Bösewichter - mehr ist es nicht. Dabei haben uns die Serien ein solch großes Kunterbuntes Trek-Universum erschaffen das seinesgleichen sucht. So viele Völker, so viel Geschichte, so viele Möglichkeiten. Und was macht man daraus? Darüber bin ich einfach enttäuscht. Ich hätte gerne kompliziertere differenziertere abwechslungsreichere Geschichten, die der größe des Trek-Universum Rechnung tragen. Irgendein Wildwest im Weltraum kann ich auch mit jedem anderen SF-Film erzählen. Und warum es so gemacht wird ist auch klar. Geld.
Da das wichtigste vor einem guten Film erstmal gutes Geldverdienen ist, ist man mit diesen endlosen Spinoffs und Reboots auf der sicheren Seite. Kreativ ist anders. Und so kommen die beiden Filme ja auch daher. Ihr großer Vorteil ist
das Budget für die tolle moderne Optik, Ihre schwächen sind der immer gleiche kalte Kaffe der erzählt wird und die schlampigkeit mit der die Drehbücher dieser Filme gestaltet sind. Aber es zeigt sich, das dies dem heutigen Publikum sogar bewußt egal ist. Es gefällt Ihnen trotzdem und jede noch so unsinnige Handlungsführung wird toleriert. Und warum? Weil der Kirk jetzt so schön fesch ausschaut oder die Uhura so sexy ist oder was auch immer. Dem kann ich mich nicht anschliessen.

Ich bin weit davon entfernt hier Star Trek in den heiligen Olymp zu heben, bitte nicht mißverstehn. Aber ich habe darin nie das effekthascherische schnellebige Popcornkino gesehn was diese neuen Kinofilme in meinen Augen sind. Deswegen habe ich schwierigkeiten das wirklich als ein Star Trek ähnlich wie ich es kannte ernst zu nehmen.
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel »

Bully hat geschrieben: Wenigstens braucht man keinen Polizeischutz, wie bei Leipzig vs. Dresden. *g
Du warst vermutlich noch nicht auf der Fedcon, und bist beim Aufeinandertreffen von Klingonen und Stormtroopern zwischen die Fronten geraten. :beanie:
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von Khaanara »

Ich war letztes Jahr auf der Fedcon und es war für mich sehr unpersönlich dort, als Quereinsteiger mit Tagesticket bis Du da eher Besucher zweiter/dritter Klasse. Da liebe ich doch lieber die familiären World-/Weltcons in der Literaturszene! :ganz_evil: :silence:

Amtranik hat geschrieben:Ich bin weit davon entfernt hier Star Trek in den heiligen Olymp zu heben, bitte nicht mißverstehn. Aber ich habe darin nie das effekthascherische schnellebige Popcornkino gesehn was diese neuen Kinofilme in meinen Augen sind. Deswegen habe ich schwierigkeiten das wirklich als ein Star Trek ähnlich wie ich es kannte ernst zu nehmen.
Stellt sich nur die Frage, wie Paramount das STAR TREK-Franchise weitergeführt hätte, wäre das Reboot so erfolgreich wie die letzten Filme und Serien gewesen und hätte nicht Gewinn gemacht?
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von Amtranik »

Khaanara hat geschrieben:Ich war letztes Jahr auf der Fedcon und es war für mich sehr unpersönlich dort, als Quereinsteiger mit Tagesticket bis Du da eher Besucher zweiter/dritter Klasse. Da liebe ich doch lieber die familiären World-/Weltcons in der Literaturszene! :ganz_evil: :silence:

Amtranik hat geschrieben:Ich bin weit davon entfernt hier Star Trek in den heiligen Olymp zu heben, bitte nicht mißverstehn. Aber ich habe darin nie das effekthascherische schnellebige Popcornkino gesehn was diese neuen Kinofilme in meinen Augen sind. Deswegen habe ich schwierigkeiten das wirklich als ein Star Trek ähnlich wie ich es kannte ernst zu nehmen.
Stellt sich nur die Frage, wie Paramount das STAR TREK-Franchise weitergeführt hätte, wäre das Reboot so erfolgreich wie die letzten Filme und Serien gewesen und hätte nicht Gewinn gemacht?
Na ja, GSD können wir hier ja über die Inhalte reden und müssen das ganze jetzt erstmal nicht wie Kaufleute betrachten. Ich denke auch nicht das wir als Fans je als erstes daran gedacht haben ob etwas viel Geld eingespielt hat oder nicht. Es hat uns Spaß gemacht, oder es gefiel uns nicht. Ja, leider ist es nicht immer so das beides zusammengeht. Aber dieses merkwürdige Argument, das ich im übrigen im Zusammenhang mit den neuen Star Trek Filmen auch schon öfter gehört habe, es wäre ja in allererster Linie wichtig daß das Franchise durch kommerziellen Erfolg an der Kinokasse im Kino weiterlebt und das würde eben bloß ein Reboot gewährleisten wie er konzipiert wurde, kann ich nicht einfach so hinnehmen.

Wir wissen es schlicht nicht.
Wer kann sich hinstellen und behaupten ein Star Trek Film mit neuer Crew in einer Serienzeit nach den letzten Ereignissen im Trek Universum angesiedelt wäre gefloppt? Desweiteren sehe ich auch in den Kino und Fernsehserienlosen Jahren nach Nemsis und Enterprise kein totes Franchise, denn das Franchise ist doch ziemlich lebendig wie die zahlreichen Publikationen beweisen. Irgendwer muss die ganzen Serien wie Titan,Vanguard,Wild Frontier, Destiny, TNG, DS9, Voyager und TOS ja kaufen sonst gäbe es die ganzen Bücher nicht.

Ich wiederhole mich da gerne. Was für einen tollen Film hätte man drehen können der bspw nach der Destiny-Trilogie angesiedelt ist? Mit dem Typhoon-Pact als zentrale Bedrohung. Oder wenn man schon in alten Zeiten zurück wandern wollte, wieso nicht Vanguard in Szene setzen? Das hat 1000% mehr Substanz als diese simplen Rachegeschichten.

Und wir haben ja gelernt, dem Publikum ist es offensichtlich gar nicht so sehr wichtig ob Handlung Sinn macht oder nicht, solange alles cool ausschaut, dann wird es sich vermutlich auch nicht an einer etwas komplexeren Sinnmachenden Handlung stoßen... :lehrer:
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von heino »

Doop hat geschrieben:Ich möchte wirklich nicht, dass der Ton hier beginnt rüde zu werden. Daher:

1. Wir werfen bitte schön niemandem der den Film, oder auch beide Rebootfilme nicht mag vor, er habe "nicht die geistige Flexibilität sich auf was neues einzulassen". Das ist ein No-Go, für das, wie ich finde, eine Entschuldigung fällig sein sollte. Die neuen Star Trek Filme sind keine sakrosankten Heiligtümer, sie sind voller Schwächen, die man auch sehr deutlich kritisieren darf.
Da hast du mich falsch verstanden, Doop. Ich bin mit Sicherheit weder ein Hardcore-Trekker noch ein Abrams-Fan, aber die Äusserung von Henry ging mir gegen den Strich, weil er damit einfach jeden, der die neuen Filme mag, als Deppen hinstellt. Nichtsdestotrotz hast du recht, wir sollten sachlich bleiben. Daher entschuldige ich mich bei Henry :bier:
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel »

Khaanara hat geschrieben:Ich war letztes Jahr auf der Fedcon und es war für mich sehr unpersönlich dort, als Quereinsteiger mit Tagesticket bis Du da eher Besucher zweiter/dritter Klasse. Da liebe ich doch lieber die familiären World-/Weltcons in der Literaturszene! :ganz_evil: :silence:
Ich war mal vor ein paar Jahren mit einem Freund mit einem vor Ort gekauften Wochenendticket dort (damals noch in Bonn). Uns hatte es ganz gut gefallen. Autogramme haben uns nicht interessiert, sondern nur die Panels mit den Schauspielern (Jonathan Frake, Kate Mulgrew, Avery Brooks und Armin Shimerman). Wir haben auf dem Balkon weit hinten gesessen, fanden die Plätze aber trotzdem gut. Es war etwas voll, aber von der Atmosphäre ganz nett, auch wenn die grölenden Klingonen irgendwann genervt haben. Nochmal muss ich da aber nicht hin. Dann lieber kleine, gemütliche Cons wie der Bucon.
Dieses Jahr hätte ich mich vermutlich tierisch darüber geärgert, dass die Veranstalter die Absagen von zwei Schauspielern (Tricia Helfer und noch jemand) nicht vor der Con mitgeteilt haben, obwohl sie schon eine Woche vorher bekannt waren.
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Re: Star Trek into Darkness

Ungelesener Beitrag von Henry de la Fick »

Niemand ist ein Idiot, der sich JJ Abrahams ST 2 anschaut. Ich habe manches im Film nur kritisch hinterfragt (viele die sich mit dem ST-Kanon nicht auskennen und auch nicht auseinadersetzen wollen, tun es halt nicht, das ist aberauch kein Zeichen von grenzdebilen Kinokonsum). Ich bin Trekker und Si-Fi-Fan, um ich finde die Veränderungen des bestehenden Kanons als unglücklich und unlogisch und auch nicht als notwendig. Dennoch setze ich mit ihnen aus, um auch Nicht-Trekker auf Diskrepanzen hinzuweisen im Rahmen einen lockeren Diskussion hier im Board, und JA, ich finde fast alle diese Veränderungen des Kanons durchweg schlecht, ich hätte es anders gelöst ohne dass der Reboot altbacken wirken würde. All die anderen SI-Fi-Fans stören sich an den Logikbugs und Co nicht, ist auch deren gutes Recht und im Sinne als Si-Fan finde ich ST 2 durchaus als unterhaltsam und würde nie lauthals schreien geht bloss nie in den Film rein, weil dieser schrottig sei...so die Richtung. In einem älteren Posting hatte ich was von 80% als Gesamtwerung abgegeben, das entspricht der Note "gut", wie gesagt nur als Si-Fan. Als Trekker müsste ich mit einem zweistelligen Abschlag die Bewertung nach unten korrigieren.
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