Vorurteile gegen SF und wie wir damit leben

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Pogopuschel
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Re: Vorurteile gegen SF und wie wir damit leben

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel »

Ich denke, Andreas hat den Vergleich mit Dan Brown eher auf die Verkaufszahlen bezogen. :wink:
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Uschi Zietsch
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Re: Vorurteile gegen SF und wie wir damit leben

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Weiß ich doch. Aber das musste ich loswerden. :beanie:
:bier:
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Nina
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Re: Vorurteile gegen SF und wie wir damit leben

Ungelesener Beitrag von Nina »

valgard hat geschrieben:
Nina hat geschrieben:
Andreas Eschbach hat geschrieben:Also, der Journalist vom Unispiegel WAR dabei, hat mich auch interviewt, aber … ach, zumindest hat er nicht "Eschenbach" geschrieben. Man ist ja schon mit wenig glücklich heutzutage.
Es gibt Schlimmeres, als Eschenbach. Ich wurde doch tatsächlich mal älter gemacht, als ich bin. Und das als Frau. Ein Weltuntergang!!! :roll:
Ich frage mich überhaupt, warum die immer so erpicht auf das Alter sind. 1. Ist es nicht so spannend (ja, O.K., vielleicht beim 4jährigen Wunderkind, aber ob der/die jetzt 28 oder 32 oder 45 oder sonst was ist, ist das nicht wurscht?) und 2. sobald eine zweite Zahl erwähnt wird, gerät das doch durcheinander. Also beispielsweise die Zahl der Geschichten in einer Anthologie mit dem Alter und so.
Ja.
Und warum ist man fast überall darauf zu wissen was wer beruflich macht?
Interessiert mich eigentlich nicht so oft.

An Titeln und ähnliches mache ich keinen Menschen fest.

lothar
Ein Redakteur weiß im Grunde genommen fast immer schon vorab, was jemand beruflich macht. Fünf Minuten Internet genügen in den allermeisten Fällen.
Ich verstehe es, wenn es besonders interessant ist und womöglich auch was mit der Schreibe zu tun hat. Ein Kriminalbeamter der Krimis schreibt, eine Atomphysikerin mit SF? - Also so was finde ich selbst als Leserin ziemlich spannend.
Dagegen so normale Berufe, die nichts näher mit dem Werk zu tun haben - tja. Muss eigentlich nicht so erläutert werden. Mich desillusioniert das eher, wenn ich erfahre, dass ein echt guter Autor gezwungen ist, irgendetwas zu machen, wofür meiner Ansicht nach überqualifiziert ist.
Es kann auch sehr schwierig werden, in einer Phase der persönlichen Orientierungslosigkeit dann eine Kurzbiographie abzuliefern. Über den Text an sich sagt es nichts aus, zumal bis zur Veröffentlichung ohnehin ein paar Jahreszeiten ins Land ziehen. Ich verstehe dann Leute, die ein Pseudonym haben. Da kann man ja theoretisch einen völlig fiktiven Lebenslauf mit abliefern.
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Naut
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Re: Vorurteile gegen SF und wie wir damit leben

Ungelesener Beitrag von Naut »

Amtranik hat geschrieben:
timetunnel hat geschrieben:
Pogopuschel hat geschrieben:Den Artikel scheint es bisher nur in der Printfassung zu geben.
Gibt's auch online: http://www.spiegel.de/spiegel/unispiege ... 57397.html
Hoppla..." Dozent Eschbach, der seit Jahren historische Romane verfasst, ist angetan: ".. hab ich da ein paar Romane verpaßt :kopfkratz:
Na ja, aus der Sicht von "Haarteppichknüpfer" ist "Quest" ein historischer Roman ;)
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Re: Vorurteile gegen SF und wie wir damit leben

Ungelesener Beitrag von Gernot »

Richtig diskriminierende Vorurteile gegen SF oder mir als SF-Freund* gegenüber sind mir bislang nicht untergekommen. Eher (wie auch andere in diesem Thread schon berichtet haben) vorsichtig distanzierende Äußerungen in der Art: "So etwas lese ich nicht." "Ist mir zu technisch." "Bei den wissenschaftlichen Sachen kenne ich mich nicht so aus." usw.

Dass manchmal ein gewisses Vorurteil dahinter steht, merke ich dann, wenn die Urheber derartiger Äußerungen später begeistert von Krimis erzählen, in denen technische und naturwissenschaftliche Fakten durchaus eine wichtige Rolle spielen können. Bücher, auf denen nicht Science Fiction draufsteht, werden eher gekauft, deshalb schreiben die Verlage eben auch "Thriller" oder so etwas drauf.

Meine jüngste themenbezogene Erfahrung hatte ich vor einiger Zeit bei meinem Lieblingswirt, als ich dort allein zum Abendessen eingekehrt war und mich in einen SF-Roman vertieft hatte. Er fragte nach, was ich hier lese, und dann kam das übliche Outing, dass er solche Bücher nicht gelesen und auch kaum Filme mit "Beam mich hoch" und so gesehen habe und sich auch nicht wirklich dafür interessiere. Aber er ist ein guter Wirt, und er lässt jedem das Seine. So werde ich auch künftig gelegentlich in der gemütlichen Gaststube meine Science-Fiction-Romane lesen, und der Peter wird mir meine Suppe bringen, ohne zu verstehen, was ich an diesen seltsamen Büchern finde. Aber ich werde kein böses oder ironisches Wort von ihm hören.

* Ich möchte mich nicht unbedingt als Fan bezeichnen, das waren für mich immer Leute, die zugunsten von irgendwem oder irgendwas sich selbst völlig aufgeben, fanatics eben. Könnte auch ein Vorurteil meinerseits sein. :wink:
Das Fliegen wird erst möglich, wenn zuvor vom Fliegen geträumt wurde. (Stanislaw Lem)

https://schatzdorfer-graz.at/Gernot
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Nina
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Re: Vorurteile gegen SF und wie wir damit leben

Ungelesener Beitrag von Nina »

Na das finde ich auch gut: Leben und leben lassen. Ich verstehe ja auch nicht, was die Leute an Bergsteigen oder an einem Drachensteigewettbewerb so finden. Aber: Man kann ja auch einfach zugeben, dass das eine fremde Welt für einen ist und muss da nicht gleich mit abfälligen Kommentaren kommen.
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