Nur mal als Denkansatz: DC hat nichts damit zu tun, die sind bloß die Schublade für die Urheberrechte der Konzepte und ein ansonsten ganz ganz unwichtiges Rädchen im großen Warner-Getriebe. Warner Bros. sind es natürlich, die hier handeln. DC Comics hat keinerlei Mitspracherecht oder sonstwas.Montag hat geschrieben:Ich finde schon, dass der Neuigkeitswert von Superheldenfilmen raus. Die sind, ökologisch gesprochen, mittlerweile in der etablierten Phase der Film-Genres angekommen. Das DC den Markt aufgibt, ist aus wirtschaftlicher Sicht unwahrscheinlich. Pepsi überlässt auch nicht CC den Markt. DC hat eine ähnliche Produktlinie wie Marvel und Fans, die nach Filmen schreien. Das wär so, als hätte man eine massive Goldader 2 Meter unterm Haus, wär aber zu faul den Spaten rauszuholen.
DC sollte allerdings, wenn sie nach Man of Steel richtig loslegen, keine Origin-Stories mehr machen. Ich glaube, das haben die Leute schon zu viel gesehen. Ist aber vielleicht nur meine Wahrnehmung. Prinzipiell ist es mir unverständlich, warum die bei DC nicht stündlich guten Drehbücher für ihre Helden ins Haus bekommen.
[Film] Man of Steel
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Re: [Film] Man of Steel
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Re: [Film] Man of Steel
Thomas Wawerka hat geschrieben: So isses. Der finanzielle Erfolg ist noch da, sicher - und um nichts anderes geht es im Endeffekt. Aber wenn man ein bisschen durchs Internet tuckert und wie mit so'nem riesigen Schleppnetz bspw. Meinungen zu "Iron Man 3" einsammelt, kann man schon einen Grundtenor feststellen: "eigentlich immer dasselbe, wie bei allen Marvel-Filmen"/"ist genug jetzt, bitte nicht noch Teil 4"/"die könnten sich langsam mal was anderes einfallen lassen" - neben vielen positiven Rezensionen natürlich. Doch, der Hype ist im Sinken begriffen. Cool ist in 2 oder 3 Jahren was anderes.
Und was machen die von Warner/DC denn eigentlich anders? Die verfolgen doch genau dasselbe Konzept - nur mit anderen Helden und außer, dass ihr "Universum" um einige Nuancen "düsterer" ist (was ich auf Dauer gesehen auch nicht für einen Vorteil halte ... Batman hätte ich ja spätestens im 3. Teil wenigstens mal ein kleines bisschen Spaß gewünscht ... diese dauernde nervliche Zerrüttung, oje oje ...)?
Dass viele dieser Filme sich stark ähneln, ist unbestritten, aber auch kein neues Phänomen. Schon der erste "Superman"-Film hat die Aufteilung 2/3 Origin, 1/3 Konfrontation mit dem Gegner, wie wir das dann auch u.a. bei Spider-Man, Batman begins oder Green Lantern sahen. Ich denke, marvel wird mit den kommenden Filmen versuchen, zumindest etwas andere Wege einzuschlagen, da sie ja auch nicht daran interessiert sind, die Franchises ausbluten zu lassen.
Und filmisch gesehen gibt es noch kein DC-Universum. Wir haben voneinander völlig unabhängige Superman- und Batman-Franchises und einen einzelnen Green Lantern-Film, die in keinster Weise miteinander verbunden sind. Alle DC-Figuren auf düster zu trimmen, wäre in der Tat ein fataler Fehler, aber der scheint ja hier bei "Man of steel" vermieden worden zu sein.
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Re: [Film] Man of Steel
Wow, 197 Mio $ in den ersten 3 Tagen, da dürften bei Warner die Sektkorken knallen. Ist natürlich noch keine Garantie, dass der Film eventuell doch noch abkackt (die Werbekampagne dürfte auch mit Unsummen zu Buche schlagen), aber ein sehr gutes Zeichen. Die Rechnung "Nolan/Goyer/Snider = Kassenhit" scheint aufzugehen:
http://www.boxofficemojo.com/movies/?id ... an2012.htm
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Re: [Film] Man of Steel
http://www.boxofficemojo.com/news/?id=3693&p=.htmMan of Steel was one of the most-anticipated movie events of the year, and from a box office perspective it did not disappoint.
Through Sunday, Man of Steel earned a fantastic estimated $125.1 million—$113.1 million during the traditional Friday-to-Sunday period, and another $12 million from Thursday night group sales. That's the second-best opening of 2013 so far behind Iron Man 3, and it's a new record for highest opening ever in June ahead of Toy Story 3 ($110.3 million).
Da hattest Du wohl einen Tippfehler drin. Aber egal, 113,1 Millionen US-$ an einem Wochenende (Fr-So) ist ein guter Wert und wenn es so weitergeht, dann gibt es wohl nicht nur einen zweiten Man of Steel, sondern auch noch mehr von den DC-Superhelden.heino hat geschrieben:Wow, 197 Mio $ in den ersten 3 Tagen, da dürften bei Warner die Sektkorken knallen.
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Re: [Film] Man of Steel
Ich bezog mich auf diese Zahlen, die das bisherige weltweite Ergebnis zeigen (deshalb sagte ich "insgesamt"), nicht nur die US-Zahlen:breitsameter hat geschrieben: Da hattest Du wohl einen Tippfehler drin. Aber egal, 113,1 Millionen US-$ an einem Wochenende (Fr-So) ist ein guter Wert und wenn es so weitergeht, dann gibt es wohl nicht nur einen zweiten Man of Steel, sondern auch noch mehr von den DC-Superhelden.
Domestic: $125,080,000 63.6%
+ Foreign: $71,600,000 36.4%
= Worldwide: $196,680,000
Sind von derselben Seite, nur etwas tiefer zu finden
Edit:hier noch eine genauere Aufschlüsselung der bisherigen Zahlen:
http://www.superherohype.com/news/artic ... 25-million
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Re: [Film] Man of Steel
Zeriss bei SPON, also kann er nur gut werden
: http://www.spiegel.de/kultur/kino/zack- ... 06121.html
Re: [Film] Man of Steel
Oh nein, Khaanara, du nicht auch. Gerade im Kulturteil ist das der meistgepostete Kommentar überhaupt. Kann man ja auch so empfinden. Aber dass Poster sowas schreiben, bevor sie die Filme/Serien/Folgen gesehen haben, finde ich ein bisschen suspekt. Ist es eine gewisse masochistische Ader, Kritiken auf einer Seite zu lesen, von der man weiß, dass sie oft nicht der eigenen Wahrnehmung entsprechen?
Ich finde es auch schade, dass damit alle potentiell validen Punkte einer Kritik in den Wind geschlagen werden. Sowieso, Lob und Verriss, gut und schlecht. Das sind doch nur Kategorien, die mir helfen sollen zu entscheiden, ob ich mein Geld im Kino ausgebe oder nicht. Ansonsten läuft es oft in Richtung "Der Film ist schlecht. Dürfen die das?".
Mich interessieren eher die kreativen Entscheidungen. Warum war Singers Superman returns so war, wie er war? Warum ist Snyders Man of Steel anders? Was sagt uns das über den derzeitigen Alltag?
Ich finde es auch schade, dass damit alle potentiell validen Punkte einer Kritik in den Wind geschlagen werden. Sowieso, Lob und Verriss, gut und schlecht. Das sind doch nur Kategorien, die mir helfen sollen zu entscheiden, ob ich mein Geld im Kino ausgebe oder nicht. Ansonsten läuft es oft in Richtung "Der Film ist schlecht. Dürfen die das?".
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Re: [Film] Man of Steel
Wenn ich in einen Superhelden-Film gehe, will ich Popcornkino: Hoher Unterhaltungswert, niedriger Problematisierungsfaktor. Das ist ein ganz anderer Ansatz als bei jemandem, der sich systematisch mit dem Medium "Film" beschäftigt.
Von daher stelle auch ich oft fest - wenn es dem Kritiker nicht gefällt, kann der Film mir durchaus passen. Das ist aber kein Vorwurf an den Kritiker oder seine Kritik, sondern nur eine Anerkennung unterschiedlicher Standpunkte. Die SPON-Kritik liest sich flüssig, wirft interessante Fragen auf, gibt mir einen Eindruck davon, was ich nicht erwarten darf. Dank an den Autor und Haken dran.
Von daher stelle auch ich oft fest - wenn es dem Kritiker nicht gefällt, kann der Film mir durchaus passen. Das ist aber kein Vorwurf an den Kritiker oder seine Kritik, sondern nur eine Anerkennung unterschiedlicher Standpunkte. Die SPON-Kritik liest sich flüssig, wirft interessante Fragen auf, gibt mir einen Eindruck davon, was ich nicht erwarten darf. Dank an den Autor und Haken dran.
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Re: [Film] Man of Steel
Nun ja, ich war von »Man of Steel« ja auch nicht grenzenlos begeistert, aber mir fiel folgender Satz aus der Filmkritik auf: »Sie war Leitmotiv für Richard Donners "Superman" (1978), der nebenbei genau wusste, dass die tollste Verkleidung Clark Kents biedere Anzüge und sein Brillengestell sind.« Und genau das war schon immer eines der albernsten Dinge an Superman - dass eine Brille als Tarnung ausreichen sollte und niemand erkennt, dass Clark Kent in Wirklichkeit Superman ist. Diese abgöttische Verehrung des amerikanischen Übermenschens und Saubermannes Superman fand ich schon immer... unangenehm.Khaanara hat geschrieben:Zeriss bei SPON, also kann er nur gut werden: http://www.spiegel.de/kultur/kino/zack- ... 06121.html
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Re: [Film] Man of Steel
Montag, dass ist eigentlich meine bisherige Erfahrung mit den SPON-Filmkritiken, wurden die Filme dort niedergemacht, haben sie mir immer recht gut gefallen! Wobei ich auch meine, dass "Superman Returns" gar nicht so schlecht ist, wie es von vielen gemacht werde. Aber ich sehe es eigentlich auch als Fortsetzung der beiden ersten Filme und nicht an etwas eigenständiges, neues, wie jetzt "Man of Steel". Da bin ich als wohl anders an den Film herangegangen, als viele Kritiker.
Aber wie Valerie nehme ich Comicverfilmungen auch mehr als Popcornkino mit vielen visuellen Effekten war und verlange dort nicht eine tiefgründige, psychologisch tiefgründige Geschichte. Ging ja schon beim HULK schief damals!
Bin aber auch ein großer SMALLVILLE-Fan!
Ich hatte die Tage ein Artikel gelesen, dass die Brille wohl zu Prosopagnosie(Gesichtsblindheit) bei den Menschen führt!
Aber wie Valerie nehme ich Comicverfilmungen auch mehr als Popcornkino mit vielen visuellen Effekten war und verlange dort nicht eine tiefgründige, psychologisch tiefgründige Geschichte. Ging ja schon beim HULK schief damals!
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Re: [Film] Man of Steel
Haha, das würde ich sonst auch sagen. Aber was SPON betrifft ist es tatsächlich so, dass uns alle Filme, die von denen verrissen wurden, gefallen haben. Weswegen sich dadurch auch meine Vorfreude auf Supie vergrößert.Montag hat geschrieben:Oh nein, Khaanara, du nicht auch. Gerade im Kulturteil ist das der meistgepostete Kommentar überhaupt. Kann man ja auch so empfinden. Aber dass Poster sowas schreiben, bevor sie die Filme/Serien/Folgen gesehen haben, finde ich ein bisschen suspekt.
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Re: [Film] Man of Steel
Ja, sehr unangenehm. Aber gerade das macht die Figur für mich zum interessantesten Superhelden überhaupt - wie will man eine einigermaßen vernünftige Geschichte erzählen, wenn von vornherein klar ist, dass der Held dieser Geschichte allen anderen überlegen ist, und zwar sowohl physisch als auch moralisch?! Das stellt einen als Autor schon vor Herausforderungen, die alles andere als trivial sind. Auf YT gibts uralte Superman-Folgen, da konnte er noch nicht fliegen, sondern nur besonders weit und hoch springen. Eine partielle Rücknahme der Fähigkeiten wäre sicher gescheit (ins Weltall fliegen ... nee!) ...breitsameter hat geschrieben:Nun ja, ich war von »Man of Steel« ja auch nicht grenzenlos begeistert, aber mir fiel folgender Satz aus der Filmkritik auf: »Sie war Leitmotiv für Richard Donners "Superman" (1978), der nebenbei genau wusste, dass die tollste Verkleidung Clark Kents biedere Anzüge und sein Brillengestell sind.« Und genau das war schon immer eines der albernsten Dinge an Superman - dass eine Brille als Tarnung ausreichen sollte und niemand erkennt, dass Clark Kent in Wirklichkeit Superman ist. Diese abgöttische Verehrung des amerikanischen Übermenschens und Saubermannes Superman fand ich schon immer... unangenehm.Khaanara hat geschrieben:Zeriss bei SPON, also kann er nur gut werden: http://www.spiegel.de/kultur/kino/zack- ... 06121.html
Das mit Anzug und Brille: Wird das nicht so erklärt, dass er über telepathische Fähigkeiten verfügt und die Leute sozusagen unsichtbar "blitzdingst", sodass sie nicht mehr erkennen, dass Superman = Clark Kent?
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Re: [Film] Man of Steel
Yepp.Montag hat geschrieben:Mich interessieren eher die kreativen Entscheidungen. Warum war Singers Superman returns so war, wie er war? Warum ist Snyders Man of Steel anders? Was sagt uns das über den derzeitigen Alltag?
Ich suche keineswegs nach einer "Botschaft", auf die man mit dem Finger zeigen und die man identifizieren könnte, die man in einen Satz fassen könnte - eine solche "Botschaft" ist für mich meist irrelevant. Mich interessieren Bedeutungsschwerpunkte, Zusammenhänge, Links. - Und ich finde das auch gar nicht anstrengend, einen Film so zu schauen, sondern wie eine Entdeckungsreise.
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Re: [Film] Man of Steel
In der Serie SMALLVILLE konnte er auch nur große Sprünge machen, da war seine Cousine Kara schon etwas weiter entwickelt!Thomas Wawerka hat geschrieben:Auf YT gibts uralte Superman-Folgen, da konnte er noch nicht fliegen, sondern nur besonders weit und hoch springen. Eine partielle Rücknahme der Fähigkeiten wäre sicher gescheit (ins Weltall fliegen ... nee!) ...
Hier einige Erklärungen zur Brille:
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Clark_KentIn the 1970s, one suggestion was that the lenses of Clark Kent's glasses (made of Kryptonian materials) constantly amplified a low-level super-hypnosis power, thereby creating the illusion of others viewing Clark Kent as a weak and frailer being.[15] However, this reason was abandoned almost as quickly as it was introduced, since it had various flaws (such as stories where Batman, who is at the peak of human fitness, would disguise himself as Clark Kent, among others).[citation needed]
Another reason given in the 1987 story "The Secret Revealed" was that the public simply does not know that Superman has a secret identity, considering he does not wear a mask, which implies to most that he has nothing to hide. As an added precaution, Superman would vibrate his face slightly (like Jay Garrick, the Golden-Age Flash), so that photographs would only show his features as a blur, thus preventing the danger of photographs of both identities being reliably compared.[10] However, more subsequent stories showing Superman being photographed have tended to ignore this factor. The 2004 series Superman: Birthright also explained that Superman's eyes are an inhumanly vivid shade of blue, which Clark's glasses diffuse to make his eyes appear more human[volume & issue needed]. A subsequent explanation is the fact that most people only know of Clark as a name in a byline and only see Superman from a distance, if they see him at all. As most people do not spend much time with both Clark Kent and Superman, the similar appearances are not considered.
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Re: [Film] Man of Steel
Unser Freund Olli Green hat mal frustriert festgestellt: "In all den Jahren habe ich mir so viel Mühe gegeben, eine Geheimidentität aufzubauen, nur um am Ende festzustellen, dass meine wahre Identität niemanden interessiert."
Im Falle von Superman ist das auch so: Tatsächlich sieht Clark Kent mit bravem Anzug und Brille ganz anders aus als ein Held in Latex. Der Normalbürger kommt da überhaupt nicht drauf, dass die beiden ein und derselbe sind, weil es sie nicht interessiert. (Ich bezweifle, dass ich ihn erkennen würde; ich erkenne ja schon kaum jemanden, der mich im Laden bedient, außerhalb davon in "Zivilkleidung", weil ich eine andere Wahrnehmung bzw. einen anderen Bezug dazu habe)
Wer natürlich draufkommen muss, sind Lois Lane und sämtliche Kollegen in der Arbeit bzw. in seiner näheren Umgebung. Auch hier gilt zwar, dass es nicht unbedingt jeder wissen will und deswegen nicht darauf achtet bzw. es unbewusst aktiv negiert; aber was Lois und den Chefredax betrifft, die wissen das sehr schnell. Nämlich, weil sie die beiden nie zusammen sehen ...
Da gab es auch eine nette Szene bei "Lois & Clark", wo ein Böser sich über Lois lustig macht, wie doof sie ist als vielgepriesene Enthüllungs-Journalistin und auf das Einfachste nicht kommt.
Im übrigen sind mir die Vergleiche zu anderen Supie-Filmen schnurz, weil mich die nie interessiert haben und ich außer dem gähnend langweiligen ersten Reeve keinen einzigen gesehen habe. Ich will
und sonst nix.
Im Falle von Superman ist das auch so: Tatsächlich sieht Clark Kent mit bravem Anzug und Brille ganz anders aus als ein Held in Latex. Der Normalbürger kommt da überhaupt nicht drauf, dass die beiden ein und derselbe sind, weil es sie nicht interessiert. (Ich bezweifle, dass ich ihn erkennen würde; ich erkenne ja schon kaum jemanden, der mich im Laden bedient, außerhalb davon in "Zivilkleidung", weil ich eine andere Wahrnehmung bzw. einen anderen Bezug dazu habe)
Wer natürlich draufkommen muss, sind Lois Lane und sämtliche Kollegen in der Arbeit bzw. in seiner näheren Umgebung. Auch hier gilt zwar, dass es nicht unbedingt jeder wissen will und deswegen nicht darauf achtet bzw. es unbewusst aktiv negiert; aber was Lois und den Chefredax betrifft, die wissen das sehr schnell. Nämlich, weil sie die beiden nie zusammen sehen ...
Da gab es auch eine nette Szene bei "Lois & Clark", wo ein Böser sich über Lois lustig macht, wie doof sie ist als vielgepriesene Enthüllungs-Journalistin und auf das Einfachste nicht kommt.
Im übrigen sind mir die Vergleiche zu anderen Supie-Filmen schnurz, weil mich die nie interessiert haben und ich außer dem gähnend langweiligen ersten Reeve keinen einzigen gesehen habe. Ich will
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