Lieber Ralf 58: Jetzt nur mal zur Güte bzw der von Dir erwähnten Mängel der DSFDB. Wie man dem Impressum entnehmen kann, ist der "Macher" dieser DB nicht weiter schwierig zu erreichen.Ralf 58 hat geschrieben:Du kannst Dir sicher vorstellen, dass da auch 'ne Menge Arbeit drinsteckt. Ich hatte mal ein Vierteljahr lang fast nichts anderes gemacht, als an der Simak-Bibliogrfie zu arbeiten. Leider fehlt mir nun die Zeit, weitere derartige Projekte anzugehen. Interesse hätte ich schon, z.B. für Robert Sheckley und Cordwainer Smith etwas ähnliches zu machen. Vielleicht komme ich in 10 Jahren dazu, wenn ich Rentner bin.Bungle hat geschrieben:@Ralf 58:
Deine internationale Bibliographie zu Simak ist wirklich großartig. Die wünscht man sich eigentlich für jeden größeren Autoren.
Ansonsten gibt es für alle SF-Autoren zumindest für die englischen, französischen, spanischen, tschechischen, polnischen und russischen Ausgaben mittlerweile fast vollständige Online-Datenbanken.
Nur wir hier in Deutschland kriegen nichts auf die Reihe. Das sehr ambitionierte Projekt DSFDB scheint mir jedenfalls noch weit von der Brauchbarkeit entfernt. Was nutzt es mir, wenn es dort z.B. einen "Clifford Simak" und einen "Clifford D. Simak" gibt, die als verschiedene Personen behandelt werden, wenn von beiden jeweils "Werke" und "Veröffentlichungen" aufgeführt sind, ohne das die Datensätze miteinander verknüpft sind (man also nicht zweifelsfrei erkennen kann, welches Werk in welcher Ausgabe erschienen ist), und wenn der zweitgenannte Simak dort mit 220 Werken gelistet ist, die aber u.a. dadurch entstehen, dass englische und deutsche Werknamen separat aufgeführt sind, ohne dass der User erkennen kann, dass es sich teilweise um dieselben Werke handelt.
Leider, leider ist das Ding m.E. als Bibliographie völlig unbrauchbar. Seit etwa 2 Jahren scheint dort auch nichts mehr zu passieren.
Vollständigste und zuverlässigste Online-Bibliographie für deutschsprachige SF-Ausgaben ist daher nach wie vor Christian Prees Bibliographie deutschsprachiger Science Fiction-Stories und Bücher, die jedoch ein reines Textprojekt ist.
Yep. Oder besser gesagt: Er ist es noch. In der UdSSR gab es schon vor der Wende einige Simak-Ausgaben, dann hat man in Russland Anfang der neunziger Jahre in kürzester Zeit so ziemlich alle wichtigen Werke von ihm veröffentlicht. Der Rest folgte in den 200er Jahren. Russland ist (neben den USA) das einzige Land auf der Welt, wo alle SF&F-Werke von Simak veröffentlicht wurden und es ist absolut das einzige Land, wo alle SF&F-Werke von ihm in Buchform erschienen. Zudem ist es aktuell auch (mit Abstand!) das Land mit den meisten lieferbaren Printausgaben. Ich glaube, er gehört dortzulande noch immer zu den beliebtesten SF-Autoren überhaupt.Bungle hat geschrieben:Man sieht auch, dass Simak war nicht nur in den USA, sondern in den Ländern der ehemaligen UdSSR sehr populär war.
Es kann durchaus sein, dass mit leichten Änderungen der SQL-Abfragen -- die ja im Hintergrund die Arbeit machen -- solche Pannen beseitigt werden könnten. Zwar kenne ich das DB-Design dahinter nicht, aber es geht bei relationalen Datenbanken manchmal viel mehr, als man glauben möchte.
Vermutlich ist da MySQL im Server-Hintergrund das Arbeitspferd.
LG
Jakob



