man weiss nicht ob es einen grausen soll...
andy


oder noch übler:London/Wien - Eine neue Art von Atomwaffen, die weder auf Kernspaltung noch auf -fusion beruhen, könnten schon in wenigen Jahren Realität werden. Solche Waffen würden nicht nur die bisher gezogenen Grenzen zwischen konventionellen und Atom-Waffen verwischen, sondern auch politische Konsequenzen haben, berichtet die Wissenschaftszeitschrift "New Scientist".
Das Zauberwort - oder Schreckgespenst, je nach Sichtweise - heißt Kernisomerie. Physiker machen sich die Tatsache zu Nutze, dass manche Atomkerne in verschieden angeregten Zuständen - so genannten Isomeren - existieren können. Ein heißer Anwärter für die Verwendung als Bombe ist das Element Hafnium. Es gibt es als "Hafnium-178" und angeregtes "Hafnium-178m2", wobei beide Atomkerne die gleiche Zahl an Protonen und Neutronen besitzen, daher sind es Isomere.
Normalerweise zerfällt das angeregte Hafnium langsam - mit einer Halbwertszeit von 31 Jahren - zu Hafnium im Zustand der niedrigen Energie. Beim Zerfall entsteht ein Gamma-Blitz, ein energiereiches Photon wird abgegeben. Ende der neunziger Jahre entdeckten US-Forscher, dass man den Zerfall auch künstlich auslösen kann, indem man das Isomer mit Röntgenstrahlung beschießt. Im Experiment kam 60 Mal mehr Energie in Form von Gammastrahlung heraus, als die Physiker an Röntgenstrahlung investierten, theoretisch könnte es noch viel mehr sein. Damals entstand auch die Idee, das Material als Waffe einsetzen zu können.
Bevor eine mögliche Bombe gebaut werden kann, muss aber erst einmal genügend angeregtes Hafnium-178m2 produziert werden. Das geht bisher lediglich in kleinen Mengen: Es wird das Element Tantal mit Protonen beschossen und dieses zerfällt dann in das angeregte Hafnium. Hill Roberts von SRS Technologies in Huntsville (US-Bundesstaat Alabama), die heute Hafnium auf diese Weise herstellen, glaubt, dass es in Zukunft einfachere Möglichkeiten geben wird. Er prophezeit, dass es bereits in fünf Jahren angeregtes Hafnium in Gramm-Mengen geben werde.
Damit wären dann bereits Hafnium-Bomben möglich. Zum Vergleich: ein Gramm des angeregten Elements hat so viel Energie gespeichert wie 50 Kilogramm TNT. Die Zündung einer derartigen Isomer-Bombe würde hochenergetische Gamma-Strahlung freisetzen und alles Leben in der unmittelbaren Umgebung sofort töten. Der Fallout wäre vergleichsweise gering, allerdings würde nicht sofort zerfallenes, angeregtes Hafnium die Umgebung auf lange Zeit verseuchen.
Es sei zu befürchten, dass für Kernspaltungs- und Wasserstoffbomben getroffene internationale Vereinbarungen im Fall von Isomer-Waffen nicht eingehalten würden, hieß es. Jedenfalls brächten Besitz oder Einsatz derartiger neuer Bomben entscheidende Vorteile für kriegsführende Staaten. Ein neues Wettrüsten auf allen Ebenen sei jedenfalls möglich, so "New Scientist". (APA)
Und wieder ist unsere Welt wieder ein Stück sicherer gewordenWar Minenräumung bislang bereits ein gefährlicher Job, könnte sie nun zusätzlich zur Sisyphus-Aufgabe werden. Die US-amerikanische Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) entwickelt "selbstheilende Minenfelder". Dabei kommunizieren die Sprengkörper drahtlos miteinander und erkennen, wenn einzelne entfernt wurden, ausgefallen sind oder ihre Position geändert haben. Entsteht eine Lücke im Minenraster, reorganisieren sich die Minen binnen Sekunden selbstständig und schließen die Lücke.
Die Minen sind mit kleinen Tanks ausgestattet, die einen Kolben antreiben können. Dadurch können die Minen hochspringen und auch mehrere 100 Meter entfernt wieder landen. Dieser Vorgang kann bis zu 100 Mal wiederholt werden, bevor eine Nachfüllung erforderlich wird. Besonders effektiv könnte die neue Minengeneration werden, wenn sie mit einer italienischen Entwicklung kombiniert wird. Von dem NATO-Partner entwickelte Minen explodieren erst, wenn der auslösende Faktor (Druck, Magnetismus, etc.) eine bestimmte Zeitspanne vorliegt. Dies ermöglicht es, aus Hubschraubern Minen abzuwerfen, ohne dass diese sofort explodieren.
Angeblich wird die Selbstheilungs-Technik entwickelt, um Zahlen menschlicher Opfer zu reduzieren. Anti-Personen-Minen würden hauptsächlich zum Schutz von Anti-Panzer-Minen eingesetzt. Eine dynamische, selbstreorganisierende Gruppe von Anti-Panzer-Minen würde den Einsatz der Anti-Personen-Minen obsolet machen, so die DARPA. Eine Logik, die offenbar erst nach ausführlicher militärischer Schulung überzeugen kann. (pte)

Warum nicht gleich intelligente Minen, die zwischen Freund und Feind unterscheiden können, oder gar ermitteln können, wann sie die größten Schaden anrichten können.Und wieder ist unsere Welt wieder ein Stück sicherer gewordenWar Minenräumung bislang bereits ein gefährlicher Job, könnte sie nun zusätzlich zur Sisyphus-Aufgabe werden. Die US-amerikanische Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) entwickelt "selbstheilende Minenfelder". Dabei kommunizieren die Sprengkörper drahtlos miteinander und erkennen, wenn einzelne entfernt wurden, ausgefallen sind oder ihre Position geändert haben. Entsteht eine Lücke im Minenraster, reorganisieren sich die Minen binnen Sekunden selbstständig und schließen die Lücke.
Die Minen sind mit kleinen Tanks ausgestattet, die einen Kolben antreiben können. Dadurch können die Minen hochspringen und auch mehrere 100 Meter entfernt wieder landen. Dieser Vorgang kann bis zu 100 Mal wiederholt werden, bevor eine Nachfüllung erforderlich wird. Besonders effektiv könnte die neue Minengeneration werden, wenn sie mit einer italienischen Entwicklung kombiniert wird. Von dem NATO-Partner entwickelte Minen explodieren erst, wenn der auslösende Faktor (Druck, Magnetismus, etc.) eine bestimmte Zeitspanne vorliegt. Dies ermöglicht es, aus Hubschraubern Minen abzuwerfen, ohne dass diese sofort explodieren.
Angeblich wird die Selbstheilungs-Technik entwickelt, um Zahlen menschlicher Opfer zu reduzieren. Anti-Personen-Minen würden hauptsächlich zum Schutz von Anti-Panzer-Minen eingesetzt. Eine dynamische, selbstreorganisierende Gruppe von Anti-Panzer-Minen würde den Einsatz der Anti-Personen-Minen obsolet machen, so die DARPA. Eine Logik, die offenbar erst nach ausführlicher militärischer Schulung überzeugen kann. (pte)
Bungle hat geschrieben: Warum nicht gleich intelligente Minen, die zwischen Freund und Feind unterscheiden können, oder gar ermitteln können, wann sie die größten Schaden anrichten können.
Ich sehe sie schon, tausende intelligenter und mobiler Minen machen sich auf um sich in einer belebten Stadt neu zu verteilen. Das wäre eine Idee für eine Science Fiction Geschichte.
fröhlich apokalyptische Grüße von
MB



Wieso das?Knochenmann hat geschrieben:Hmm, ich bin mir nicht sicher ob eine Railgun innerhalb der Atmosphäre überhaupt funktioniert.


