Geometry for Ocelots - Exurb1a

Science Fiction in Buchform
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Knochenmann
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Geometry for Ocelots - Exurb1a

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

So, neues Buch:

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Hab mir das Buch gelauft weil es mir nach dem Kauf von "There is no antimemetic division" von Goodreads vorgeschalgen wurde, und wegen dem Cover/Titel.

Wie dem auch sei, nach qntm ein anderer Autor mit komsichen Namen: Exurb1a, und ohne Wikipediaeintrag, vielleicht die neue Generation?

Das Buch selber:

Das fängt philosophisch an. Wir bekommen einen Anfang der besagt: "Das einig vernüftige was man Wollen kann ist das Ende des Wollens".

Was wir bekommen: eine interresante Mischung aus Super-far Future SF, es gibt wohl eine galaxisumspannende Zivilisation aus unsterblichen Metawesen die in mehreren Dimensionen leben und ihrere Form wandeln können, auf der anderen Seite ist alles fast schon trivial bekannt: Ein Politiker trifft sich mit einer geistigen Führerin, weil die nicht sagen soll das bei der bisheren Wachstumsrate alle Resurcen der Galaxis in 1000 Jahren augebraucht sind. Die geistige Führerin ist auserdem auf der Suche an dem "Nibbana", einem mysten Ort zudem ein Heiliger (vielleicht) aufgestieben ist, und der sich den Zwängen der mundanen Welt entzieht. Außerdem hat die Zigaretten in dem Ärmel ihrer Robe.

Ich bin interresiert, das erinnert mich einen Ticken weit an "Der Schnitt durch die Sonne" oder "Die Abschaffung der Arten".
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Re: Geometry for Ocelots - Exurb1a

Ungelesener Beitrag von jeamy »

Von Youtube sozialisiert. Last generation.
https://www.youtube.com/user/willunicycleforfood
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Knochenmann
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Re: Geometry for Ocelots - Exurb1a

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Ich hatte so ein Erweckungserlebniss als ich einen Podcast mit Muir und mit Vallente machte, und beide Autorinen sind jänger als ich.

Aber qntm und Exurb1a.... ich leg mich hin und sterbe.
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Re: Geometry for Ocelots - Exurb1a

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Schlimm wird es, wenn Leute, die jünger sind als man selbst, alt sind.
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Knochenmann
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Re: Geometry for Ocelots - Exurb1a

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Das mit dem alter ist ein komisches Ding, weil da gibts ja auch noch so Sachen wie Phillip Amthor.
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Re: Geometry for Ocelots - Exurb1a

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Da war vermutlich der Plan, rückwärts zu altern, hat aber nicht geklappt.
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Knochenmann
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Re: Geometry for Ocelots - Exurb1a

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

20%

Ich bin gut unterhalten!

Weltenbau: da ist sehr sehr sehr viel hinduistische Mythologie drin, es gibt ein Kastensystem mit "Natives", scheinbar Menschen, und mit "Devas", die treten in Form von Tieren auf, vorranging: Ursula, eine Bärin. Die Deva sind mit allerlei Schnickschnak umgeben... Die Natives sind dumme Bauern, anders kann mans nichst sagen. Die bauen und ernten Moksha (hinduistischer Begriff) an, eine substand die die Deva brauchen für den 4D Firlefanz, der u.a. überlichtschnelles Reisen ermöglicht. Die Mokscha ist aber schon ein Problem, die Produkton von Moksca beschleunigt das Altern der Sonne um das tausendfache. Die Deva träumen aber schon von Jamamokscha, einer mytischen Substanz die 5D Technik ermöglichen soll... aber zu welchem Preis?

Derweil zur Story: die Deva Ursula ist vom Natve Johann fasziniert, und dessen Uninteresse an der Welt. Die beiden fangen was an miteinander, was gegen die Kastenregeln ist, und was von den Deva mut Tod und Krankheit bestraft wird. Johann wird dem Moscha ausgesetzt und hat ein Erwekungserlebniss, fängt an weniger dum zu sein.
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Re: Geometry for Ocelots - Exurb1a

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

25%

Das Buch liest sich stark mystifiziert und ist doch lesbar. Und es passiert fast schon zu viel, ich hab ein viertel rum, und ich frag mich was noch alles geschehen muss.

Außerdem hällt das Buch mit seiner politischen Botschaft nicht hinter dem Berg: Die Deva essen wohl gerne mit Moksha angereichertes Menschenfleisch, weil sie Menschen als minderwertig erachten.

Alles relativ simplifiziert, mystifiziert und in diesem pseudo-epischen Stil erzählt. Aber es funktioniert.
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Knochenmann
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Re: Geometry for Ocelots - Exurb1a

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

66%

Das buch ist auf eine komische Art kurzweilig und zu lange zu gleich.

Schön:
- Die ganze geschichte ist eine space Opera, aber sie liest sich wie ein religiöse Text... wer sich we gegen wen verschworen hat, die (theoloischen) Implikationen, die mythischen Vorfahren usw.
- Die Devas als überlegene Spezies mit ihren 4D Waffen (Schnüre die dich den 4D Raum gespannt werden). "Wir sind Götter auf der Sucht nach Erlösung".

...aber ich hab immer das Gefühl das das Buch --> genau jetzt aufhören könnte, und es wäre schon alles gesagt. Tut aber nicht, ist es aber nicht.

Nicht so schön:
Der Autor veruscht seine Figuren zu erden, deswegen rauchen die und trinken an unpassenden Stellen Alkohol. Das Rauchen kann ich akzeptieren, der Alkohol ist mir zu sehr aufgesetzt.
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