[Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Wie viele Kinobesucher erzielt "Avatar: The Way of Water" in Deutschland?

Umfrage endete am 14. Dezember 2022 15:24

< 3 Mio
3
23%
3 - 4 Mio
2
15%
4 - 5 Mio
1
8%
5 - 6 Mio
2
15%
6 - 7 Mio
2
15%
7 - 8 Mio
0
Keine Stimmen
8 - 9 Mio
0
Keine Stimmen
9 - 10 Mio
2
15%
10 - 11 Mio
0
Keine Stimmen
> 11 Mio
1
8%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 13

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Ender
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Ender »

Insidekino.de vermeldet:
Noch nie seit Beginn der Pandemie sind an einem Tag so viele Menschen ins Kino gegangen wie am gestrigen Mittwoch.
Und auch die vergangene Spielwoche war die besucherstärkste seit der „neuen Zeitrechnung“.
6 von 10 Tickets wurden für AVATAR – THE WAY OF WATER gelöst.
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Uschi Zietsch
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Ja, der Zeitpunkt war sehr gut gewählt. Keine Konkurrenz, Weihnachten, alle haben Urlaub und Zeit und gehen mit den Kids rein.
:bier:
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Gast09
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Gast09 »

Jetzt auch gesehen und für enttäuschend! befunden.
Werden wir jetzt alle Arkoniden?
Nachdem ich fast 2h in meinem Kino-Liegesitz einen Film nahezu ohne jede Handlung gesehen habe, nur schnelle Schnitte, schrillbunte Bilder und opulente Szenarien kam ich nicht umhin, mir diese Frage zu stellen; wir erinnern uns an den Zustand der Mannschaft auf dem Thora-Crest-Raumschiff.
Sind wir da jetzt auch schon? Reichen uns schrillbunte Bilder, schnelle Schnitte alles nahezu frei von jeder Handlung? Mehr braucht es nicht?
Andererseits aber: Cameron ist nicht nur ein begnadeter Filmemacher, sondern auch ein cleverer Geschäftsmann (im Windschatten von A2 kommt Titanic am Valentinstag 2023 zum 25. Jubiläum nochmal in die Kinos). Er macht es so wie es George Lucas bei SW EP1 gemacht hat: Die Erwartungshaltung war auch damals schon so groß; es war völlig egal was George Lucas letztendlich in die Kinos brachte, die Leute sind rein - auch SW EP1 war ein Film weitgehend ohne Handlung.
OK: in den letzten 45 Min dreht das Ganze hier richtig auf und JC zeigt uns zu welchen beeindruckenden Filmsequenzen seine Regiearbeit fähig ist; der Film ist dann eine Mischung aus John Wick, Titanic und Jurassic-Park-Kinder-Action.
Für uns aber alles in allem enttäuschend. Zwei Gründe: a) Wir mögen Pandora. Der von JC geschaffene Weltentwurf fasziniert uns. Die unendliche Trauer der Na'vi über jedes getötete Leben berührt uns sehr. In A2 spielt das keine Rolle mehr. Es ist da zwar nur ein Fisch, aber er wird aus Vergnügen getötet; im ersten Film undenkbar. Und b) Es sollte der erste Film sein in 3D ohne Brille. War er aber nicht.
Schade, sehr schade. BD Avatar 1 hat einen Ehrenplatz in meiner Sammlung. Avatar 2 wird dort nie sein.
Arbeitstitel für Avatar 3: The Seed Bearer.
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Ender
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Ender »

Es läuft und läuft und läuft:
Nachdem "Avatar 2" es in seinen gerade mal 18 Tagen geschafft hat, mit rund 4,5 Mio Besuchern der erfolgreichste Kinofilm im Kalenderjahr 2022 zu werden, überschreitet er heute die 6-Mio-Marke. :respekt:
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lapismont
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von lapismont »

krass
Montag
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Montag »

Gast09 hat geschrieben: 6. Januar 2023 18:21 Er macht es so wie es George Lucas bei SW EP1 gemacht hat: Die Erwartungshaltung war auch damals schon so groß; es war völlig egal was George Lucas letztendlich in die Kinos brachte, die Leute sind rein - auch SW EP1 war ein Film weitgehend ohne Handlung.
Die Frage klingt vielleicht komisch, aber: Was verstehst du unter Handlung? In Die dunkle Bedrohung passiert doch eine ziemliche Menge. Klar, der Film ist relativ langweilig, aber es passiert viel. Bei Filmen ohne Handlung denke ich vor allem an Kammerspiele mit einigen Figuren, die die ganze Zeit im selben Raum bleiben.
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Gast09 »

Deine Frage ist keineswegs komisch, sondern absolut richtig. Mal schauen, ob es meine Antwort auch ist.
Star Wars wird gerne als Space-Opera bezeichnet. Wenn wir das einfach mal so hinnehmen, dann ist EP1 die Overtüre zu dieser Oper. In einer "richtigen" Oper werden in der Overtüre die Instrumente vorgestellt, erste Eindrücke des Stimmungsbildes vermittelt und einige Arien instrumental angestimmt. In EP1 werden die Charaktere vorgestellt, etliche außerirdische Intelligenzen eingeführt, es gibt schrillbunte Parlamentssitzungen zu einem Handelsembargo, zahllose Dialoge, die Regie spielt mit den technischen Möglichkeiten und dieses Rennen mit den Luftbooten soll Appetit auf mehr bewirken. Eine Handlung die eventuell zu irgendeinem Ziel oder Ergebnis führt gibt es nicht. Nach EP1 wussten wir: So also sieht es aus in a Galaxy far far away. Also schaun wir doch mal wie es weiter geht. Und es ging ja auch weiter und zwar in EP2 richtig zur Sache.
Avatar2 ist ähnlich. Auch hier werden zunächst mal die Charaktere vorgestellt (15 Min). Dann wird gezeigt, dass sich irgendwo hinter dem Horizont eine 'dunkle Bedrohung' auftut (15 Min). Dann die Entscheidung, den Wohnort zu verlassen (15 Min) und der Ortswechsel (45 Min). Schließlich Ankunft am neuen Ort mit ausführlicher Beschreibung, Integrationsversuch und Ausbildung im Wasser (45 Min). Konflikte mit den Gastgebern (15 Min). Und über alldem dann die konkreter werdende Bedrohung durch menschliche Monsterwaffen. Das alles mit schnellen Schnitten, opulenten Szenen und schrillbunter Präsentation der technischen Möglichkeiten addiert sich zu etwa 75% des Films; mithin also etwa 150 Minuten. Das ist viel für nichts. Denn es passiert nichts. Sie schwimmen und fliegen, reden und diskutieren nahezu die ganze Zeit; opulente Szenen zeigen die Umgebung insbes. unter Wasser - dies aber immer wieder mit Schwenk auf das nahende Unheil mithin also der eigentlichen Handlung, typisch für eine Overtüre. In einem 'richtigen' Action-Film liefe sowas auf der hinteren Ebene in weniger als 10 - OK: 15 Minuten.
Dann aber ist die Overtüre zu ende und John Wick/John Rambo betreten die Bühne. Dann hat es auch Handlung und zwar genau die Handlung auf die wir 2 1/2 h vorbereitet wurden.
Mehr kann ich als Antwort nicht bieten. Einigermaßen zufrieden?
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Montag
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Montag »

Ja ich verstehe, was du meinst. Ich kann mir jetzt gut vorstellen wie die Struktur von Avatar 2 aussieht.

Episode 1 sehe ich, glaube ich, dennoch ein bisschen anders als du. Das ist für mich nicht unbedingt die Ouvertüre zu Episode 2 und 3. Zumal ja die Ouvertüre schon immer Material aus der Oper enthält. So verwurstet Jerry Goldsmith ja auch immer schon die Themen in der Ouvertüre, die er dann in den Star Trek Filmen später benutzt (auch wenn das keine Opern sind. Oder Space Opern?). Wie dem auch sei, in Die dunkle Bedrohung geht es ja auf Anhieb erstmal darum, dass der Planet Naboo durch eine feindliche Macht besetzt wird. Nun soll die Königin nach Coruscant fliegen und Hilfe bei der Republik einholen.
Da müsste man nun meinen, die Königin steht im Mittelpunkt und sie hat einen Story Arc. Ist aber nicht so. Da macht eigentlich keine Figur eine Veränderung durch. Gut, muss ja auch nicht immer sein. Gleichzeitig passiert super viel in dem Film, was nichts mit dem äußeren Konflikt zu tun hat. Am Ende werden "die Bösen" zwar besiegt, aber so richtig sichtbar hat sich für den Zuschauer nichts verändert. Der Gungan-Häuütling hält am Ende eine leuchtende Kugel hoch und man weiß nicht, was das symbolisieren soll. Hat er den Weltcup gewonnen?
Von daher kann man wohl sagen, dass die Handlung nicht wirklich zu einem Ziel führt. Aber Ouvertüre... ich weiß nicht? Ist einfach ein unklarer Film.

Dass du Avatar 2 jetzt John Wick-Qualitäten angedeihen lässt, schreckt mich total ab. Den ersten John Wick fand ich ganz gut. Die Stunts und Action war wirklich bahnbrechend neu. Da war es auch okay, dass die Story merklich dünn war.
Die Fortsetzungen haben mich kalt gelassen. Es ist einfach mehr von demselben. Inhaltlich haben sie allerdings nur gähnende Leere zu bieten. Und das soll dann mit mehr World Building kompensiert werden. Das fand ich ziemlich hohl.
Gast09
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Gast09 »

Ich hoffe dass mein vielleicht etwas hinkender Vergleich mit den insgesamt furchtbaren John Wick Filmen dich nicht von einem Kinobesuch Avatar 2 abhalten wird. Ich meinte die doch beachtliche Choreographie der JW-Club-Scene die auf YouTube angeschaut werden kann: kurze schnelle Bewegungen, nicht denken, nicht reden, keine Skrupel, pures Adrenalin, alle 3 Sekunden ein Schuss - so präsentiert sich ein großer Teil des Showdowns von A2.
Ohnehin sollte dieser Film gesehen werden. Er ist nicht nur eine beachtliche Duftmarke für das Genre sondern auch für die konjunkturelle Gesamtlage: trotz deutlicher Geldentwertung auf nahezu allen Ebenen sind die Leute bereit für Freizeit und Vergnügen beachtliche Preise zu bezahlen. Unsere Liegesitze kosteten fast 40€ und wir waren fast die einzigen die ohne Arme voller Junkfood und Eimer mit Zuckerwasser ins Kino kamen. Das ist durchaus interessant.
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Naut »

Interessant daran finde ich eher, dass gewisse Leute über den Butterpreis bei Aldi jammern, gleichzeitig aber bereit sind, 40 € für diesen belanglosen Film auszugeben (Edit: Ich meine Niemanden aus diesem Forum, es geht mir eher um die gesamte derzeitige Lage). Wir leben in Zeiten der Widersprüchlichkeit.

Deine Beschreibung des Films scheint aber sehr zutreffend: Mein Sohn konnte nach dem Kinobesuch keinerlei Handlung wiedergegeben, lediglich bruchstückhaft Landschaften, Personen, Kreaturen. Als ich ihm Deine Zusammenfassung vorlas, bestätigte er, dass es genauso gewesen sei!
Montag
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Montag »

Gast09 hat geschrieben: 8. Januar 2023 14:58 (...) und wir waren fast die einzigen die ohne Arme voller Junkfood und Eimer mit Zuckerwasser ins Kino kamen. Das ist durchaus interessant.
Aufgrund mangelnder Kinderaufpassung war unser Dune-Besuch der erste Kino-Besuch seit langer Zeit. Da haben meine Holde und ich alle Register gezogen. Nachos und Cola. Allerdings wussten wir nicht, was "ein großer Becher" bedeutet. Die Servierfrau holte ihn von der hinteren Theke und mit jedem Schritt schien er größer zu werden. Am Ende war es ein Liter. Cola! Kann ich bei Drei-Stunden-Filmen wirklich nicht empfehlen. Allerdings gehe ich davon aus, dass wir in der Minderheit sind. Die anderen werden sich ganz bewusst die Arme vollladen.
Naut hat geschrieben: 8. Januar 2023 15:18 Interessant daran finde ich eher, dass gewisse Leute über den Butterpreis bei Aldi jammern, gleichzeitig aber bereit sind, 40 € für diesen belanglosen Film auszugeben (Edit: Ich meine Niemanden aus diesem Forum, es geht mir eher um die gesamte derzeitige Lage). Wir leben in Zeiten der Widersprüchlichkeit.
Das habe ich auch gedacht - allerdings letzte Woche als in Berlin tonnenweise Pyrotechnik abgefackelt wurde. Was die Butter angeht, hoffe ich einfach, dass das Geld endlich mal bei den Bauernhöfen ankommt (nicht den Discountern und nicht in agrartechnischen Verwertungsbetrieben).
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Naut »

Ja, Knallerei, Kino, egal. Ich verstehe sogar, warum die Leute meinen, das zu brauchen: Es geht bestimmt auch um Ablenkung von dem anderen Kram, der Sorgen und Angst macht. Was ich nicht verstehe, ist diese Dychotomie: Wie kann ich mich einerseits über zu wenig Geld zum Leben beklagen und dann trotzdem so viel für nachweislich nicht notwendiges Konsumgut ausgeben? Sind das immer jeweils andere Leute, die das eine oder das andere tun? Ich bin verwirrt.

Aber zurück zu Avatar 2, denn darum geht es ja. Mich stören an dem Film ganz viele Aspekte, angefangen damit, dass er eine Fortsetzung eines Films ist, den ich auch schon verabscheut habe. Aber er erscheint mir auch als perfektes Symbol für die gerade beschriebene Widersprüchlichkeit: Da ist ein Film, der sich vorgeblich für Frieden, Diversität, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und alle guten Dinge einsetzt, gleichzeitig ist er ein megalomanisches Machwerk, das vermutlich genug Resourcen verschlungen hat, um diverse Wale zu retten, und das, glaubt man den Kritikern, unter der Haube so misogyn, xenophon und militaristisch ist, als wäre er nicht gerade erschienen sondern schon vor Jahrzehnten erdacht. Nee, Herr Cameron holt mich nicht mehr zurück. Seit Titanic habe ich keinen seiner Filme gemocht.
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Ender »

Ich habe den Film immer noch nicht gesehen (dreieinviertel Stunden am Stück? Wann soll man das denn machen?), deshalb beschränke ich mich weiterhin auf die Ergebnisse. Und die sind nach wie vor unglaublich:
Am vergangenen Wochenende wurde die 8-Mio-Besucher-Marke überschritten!
Damit sind 9 Mio sicher und, wenn es optimal läuft, sogar 10 Mio möglich.
Wahnsinn!

Mittlerweile scheint der Schritt vom "Blockbuster, den viele Leute sehen wollen" hin zum "Must-see, weil den ja irgendwie alle gesehen haben" vollzogen zu sein. Nur so erklärt sich die lange Laufzeit auf hohem Besucherniveau. Während am Startwochenende "nur" gut 30% mehr kamen als im Vorjahr zu "Spider-Man: No Way Home", wird er am Ende nun mehr als doppelt so viele Zuschauer haben.
(Was uns wieder mal zu der Frage führt: Warum ist Science-Fiction im Film regelmäßig die größte Nummer überhaupt, aber als Buch nur Nische. Aber das ist ein anderes Thema.)
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Knochenmann
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

[quote=Ender post_id=288034 time=1674640120 user_id=4004Warum ist Science-Fiction im Film regelmäßig die größte Nummer überhaupt, aber als Buch nur Nische.
[/quote]

*schulterzuck*

Weil wir in einre kaputten (Lese) Welt leben, und warum das so ist, ich weiß es nicht. Ich muss an die alte Reifenwerbung denken: Der Reifen verschließt die Straße, die Straße verschleißt den Reifen. In dem Sinne: Die Verlage machen die Leser kaputt, die Leser machen die Verlage kaputt.

Wie dem auch sei, da ich der Typ bin der auf "über 11 Millionen" getippt hat freut mich das.
Als ich jung war, war der Pluto noch ein Planet

Mod-Hammer flieg und sieg!


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Hahlebopp
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Re: [Film] Avatar: The Way of Water: Umfrage/Tippspiel

Ungelesener Beitrag von Hahlebopp »

Den hab ich mir jetzt kürzlich auch mal angesehen und fand ihn wirklich super unterhaltsam. Weit später auf der Heimfahrt, schau ich dann irgendwann auf die Uhr und merke plötzlich, wie spät, oder besser gesagt wie früh, es schon ist. Die über drei Stunden sind im Kino wirklich super schnell verflogen.
Inhaltlich natürlich ganz schön mau. Da fand ich von der Geschichte her sogar den Ersten weitaus besser. Da gab es dann immerhin noch eine nette Liebesgeschichte und den Mal-was-Neues-Bonus. Ich war dann damals, vom ersten Teil, ja auch inhaltlich so richtig schwer enttäuscht. (Hatte wohl auch zu großen Teilen, mit meinen damaligen riesigen Erwartungen zu tun. Camerons "nächstes großes Kinoprojekt" wurde ja damals wohl gut 10 Jahre lang, permanent gehypt, bevor er dann endlich ins Kino kam.)
Aber der Film ist natürlich einfach visuell eine Wucht! 4K + 3D war dann für mich auch der Grund, warum ich überhaupt ins Kino gegangen bin. Und das hat sich wirklich gelohnt!
Anfangs musste ich mich dann allerdings auch erst an dieses super scharf-gestochene Bild + höherer Bildrate gewöhnen. Ist generell so eine etwas zwiespältige Sache diese moderne Technik, zumindest was mich betrifft. Auch bei heutigen TV-Geräten stört es mich häufig, wenn altbekannte Filme, dann in super-scharf + super-plastisch plötzlich visuell irgendwie billig wirken ... Ist schwer zu beschreiben. In etwa wie eine billige Kulisse, die nur mit einer Amateurkamera gefilmt wurde. Vielleicht versteht ja Jemand hier, was ich meine.

Ich hatte ja eigentlich auch gehofft, dass Avatar 2 wieder einen neuen 3D-Boom auslösen würde und nun vielleicht auch endlich Fernseher und Blu-Rays mit 4K + 3D kommen würden. Aber das wird wohl nichts mehr. Stattdessen wird wohl 3D eher bald ganz verschwinden, weil es kaum noch Jemanden interessiert. Leider!
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