Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von Montag »

Badabumm hat geschrieben: 20. September 2023 20:08 Deutschland hatte zu Beginn noch die Idee einer „sozialen Marktwirtschaft“.
Ach, und ich das Deutschland hatte zu Beginn noch den Sozialismus. Mein Fehler, falsches Deutschland.
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Badabumm
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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Nee, wenn schon, dann Kaiser.
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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Naut hat geschrieben: 21. September 2023 14:27 Klar! Wer dauernd sein I-Phone updaten und mit der G-Klasse zum TÜV fahren muss, hat keine Zeit, ein Kind aufzuziehen. :)
Naja, es geht ja um die Geburtenrate, nicht um die Aufziehrate. ;)

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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von Naut »

L.N. Muhr hat geschrieben: 22. September 2023 11:49
Naut hat geschrieben: 21. September 2023 14:27 Klar! Wer dauernd sein I-Phone updaten und mit der G-Klasse zum TÜV fahren muss, hat keine Zeit, ein Kind aufzuziehen. :)
Naja, es geht ja um die Geburtenrate, nicht um die Aufziehrate. ;)
Auch wieder wahr, daher der Ruf nach mehr Kinderbetreuung für immer jüngere Kinder. (Nicht falsch verstehen: Grundsätzlich eine gute Idee. Trotzdem frage ich mich bei manchen Eltern, ob sie wirklich Zeit für Kinder haben.)
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Okay, was *tust* Du nur mit all der Freizeit? In Deiner G-Klasse herumfahren? ;)
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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Es gibt keine Freizeit, weil die Zeiten, wo ein Elternteil zur Versorgung der Familie ausreichte, vorbei sind. Mit dem Scheinargument eines selbstbestimmten Lebens hat man jeden zur Arbeit ermutigt. Und das führte dazu, dass das Deckeleinkommen einer Familie halbiert wurde. Denn am Ende darf keiner mehr haben als vorher - das ist Grundprinzip der Reichen. Und deshalb reicht ein Job nicht mehr aus.
Der Mensch definiert sich aber nicht durch Arbeit, was man uns glauben machen will.

Sarkasmus Ende...
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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Naut hat geschrieben: 22. September 2023 11:58
Okay, was *tust* Du nur mit all der Freizeit? In Deiner G-Klasse herumfahren? ;)
Die mit den zwei Rädern und den Pedalen? Ja.
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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von Naut »

L.N. Muhr hat geschrieben: 22. September 2023 15:11
Naut hat geschrieben: 22. September 2023 11:58
Okay, was *tust* Du nur mit all der Freizeit? In Deiner G-Klasse herumfahren? ;)
Die mit den zwei Rädern und den Pedalen? Ja.
Du Bonze!
https://www.bike-x.de/e-bike/nplusbikes ... an-ebikes/
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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

E-Bike ist für Faker ...

... hätte ich bis vor meinem letzten Frankreich-Urlaub gesagt, aber da wars im Hügelland und angesichts der miserablen Wegzustände schon manchmal ganz angenehm. Wär aber vermutlich irgendwie auch so gegangen.

Der einzige Motor, den mein eigenes Fahrrad hat, ist der Dynamo.
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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von Naut »

L.N. Muhr hat geschrieben: 22. September 2023 16:49 Der einzige Motor, den mein eigenes Fahrrad hat, ist der Dynamo.
Sehr löblich, damit sparst Du den Krankenkassen so manche Auszahlung. Andererseits: Denk dran, damit aufzuhören, falls Du anfängst, Rente zu beziehen! ;)
Was war nochmal das Thema? Ach ja, Nachhaltigkeit. Mobilitätswende!
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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

In der Tat erwirtschafte ich rund 30 Cent pro Kilometer für die Volkswirtschaft, nicht zuletzt aufgrund der Gesundheit.

Ditt is Nachhaltig.
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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Ich glaube nicht, dass die Welt dadurch gerettet wird, dass 8 Milliarden Menschen aufs Fahrrad umsteigen... Wie transportiert man dann bloß ein Klavier?
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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von Naut »

Ich glaube nicht, dass die Rettung der Welt davon abhängt, ein Klavier zu transportieren. Ich glaube auch nicht, dass die ca. 5000 PKW, die täglich durch mein Wohnviertel rollen, alle Klaviere geladen haben.

Es geht, und das weißt du, darum, nicht notwendige Autofahrten zu ersetzen. Und davon gibt es in den USA und Europa eine ganze Menge, in Indien und China nicht ganz so viele (prozentual auf die Bevölkerung gerechnet).
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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Badabumm hat geschrieben: 23. September 2023 03:59 Ich glaube nicht, dass die Welt dadurch gerettet wird, dass 8 Milliarden Menschen aufs Fahrrad umsteigen... Wie transportiert man dann bloß ein Klavier?
Es wird in der Tat etwas eng, wenn sich acht Milliarden Leute um ein Klavier drängen.

Ich denke freilich, das ist ansonsten ähnlich wie das Argument "Ich weiß nicht, wie ich dann meine Waschmaschine transportieren soll!?!" Weil, ich zumindest verlasse das Haus höchstselten mit Waschmaschine (oder Klavier) (oder beidem).
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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Ich kaufe wöchentlich so viel ein, wie ich tragen kann. Das geht mit Wägelchen oder mit Taschen. Mit Fahrrad ist es schwieriger, weil die Lenker nicht für massives Gewicht gebaut sind (ich spreche aus Erfahrung). Man kann vorne und hinten Seitentaschen anhängen das stimmt. Aber fahren ist dann zu riskant.

Was überhaupt nicht für Lasten geeignet sind, sind diese E-Roller.

Und ja, natürlich reiten jetzt alle auf dem Klavier herum. Aber ihr wisst, dass das Transportsystem dank Online-Käufen unsinnig angewachsen ist, so dass praktisch jeden Tag ein Lieferwagen durchfahren muss, um drei paar Socken, eine Vitrine, vier Bücher oder drei Kabel in den Haushalten abzugeben... Ich musste mal einen USB-Adapter bestellen, weil der Einzelhandel sowas kaum noch führt. Eine kaffeemaschinenkartongroße Verpackung für ein Teil von 5 cm Länge...

Dank eingesparter Lagerflächen kurvt die halbe Konsumproduktion auf den Straßen herum.

Mit Fahrrädern kriegt man das nicht hin. Und die Entfernungen auf dem Land sind schon sehr lang fürs Fahrrad, so dass Autos unverzichtbar bleiben. Also: was heißt denn "verzichtbar"? Der ÖPNV ist meist - und in letzter Zeit auf der Mittelstrecke kaum noch - eine attraktive Alternative.
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Re: Zurück in die Zukunft - Nachhaltigkeit und Science Fiction

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Badabumm hat geschrieben: 23. September 2023 16:50 Ich kaufe wöchentlich so viel ein, wie ich tragen kann. Das geht mit Wägelchen oder mit Taschen. Mit Fahrrad ist es schwieriger, weil die Lenker nicht für massives Gewicht gebaut sind (ich spreche aus Erfahrung). Man kann vorne und hinten Seitentaschen anhängen das stimmt. Aber fahren ist dann zu riskant.
Das stimmt übrigens nicht. Die üblichen heutigen Satteltaschen hängen so tief, dass sie den Schwerpunkt des Rades nach unten verlagern. Tatsächlich ist es riskanter, schwere Dinge auf dem Rad im Rucksack zu transportieren, weil dann der Schwerpunkt nach oben geht.

Es hat übrigens niemand behauptet, dass es eine Universallösung für alle Lebenslagen gibt. Das ist so ein faules Argument, das immer von Leuten kommt, die sich nicht mit dem konkreten Argument beschäftigen wollen, sondern einfach nur dagegen sind. (Ja, das mit dem Klavier ... da bist du der tausendste, der mir damit kommt.) Da wird dann einfach so getan, als ob es keine Abstufungen und Differenzierungen gibt, sondern Mao Tse Habeck ein Volksfahrrad für alle befiehlt, und dann ist das. Ist es aber nicht. (Und gerade Habeck mit seinem Industriestrompreis ...)
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