über John Brunner

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Ulrich
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über John Brunner

Ungelesener Beitrag von Ulrich »

Ich habe zwar keine große Hoffnung auf eine Antwort, frage aber trotzdem:

Gibt es Artikel bzw. Bücher über John Brunner, z.B. eine Biographie?

(Gefunden habe ich lediglich einen zwei Aufsätze im Heyne Science Fiction Jahr)
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Nessuno
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Ungelesener Beitrag von Nessuno »

Bei Alibris.com gibt´s zur Zeit günstig zu kaufen:

Joseph W. Debolt: The Happening Worlds of John Brunner: Critical Explorations in Science Fiction, Kennikat 1975, 216 S.

Nessuno
Omnis clocha clochabilis, in clocherio clochando, clochans clochativo clochare facit clochabiliter clochantes. Parisius habet clochas. Ergo gluc (Rabelais).
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Random
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Ungelesener Beitrag von Random »

Hallo Ulrich,
hier, was ich in "Galaxis", Ausgabe 1/1978 zu John Brunner finden konnte.
Unter "Die berühmtesten SF Autoren":
"Brunner, John
John Housten Kilian Brunner wurde 1934 in Oxfordshire/England geboren,
studierte am Cheltenham-College in London moderne Sprachen (Deutsch, Französisch,
Spanisch). Noch während der Schulzeit verkaufte der seine erste SF-Story unter
dem Pseudonym John Loxmith:"Thou God And Faithful" erschien 1953 in Astounding.
Nach Beendigung seiner Wehrdienstzeit bei der Air-Force, die hauptverantwortlich für
seine heutige antimilitaristische Einstellung wurde - zog er nach London zurück
und wurde freier Schriftsteller. Zwischendurch nahm er einen Job bei einem
Informationsbüro an, arbeitete als Redakteur bei einem Buchverlag. 1958 verkaufte
er einen Kurzroman in die USA und wurde nun endgültig als Autor selbstständig.
In der Atomwaffengegner-Bewegung machte er sich einen Namen durch die Komposition
des Liedes "The H-Bomb's Thunder", das der amerikanische Folk-Sänger Pete Seeger
auf Platte aufnahm. Brunner engagierte sich in dieser Bewegung und ist noch heute in
ihr aktiv. Als Beobachter nahm er 1962 an der Kampagne für nukleare Abrüstung in
Moskau teil. Seine SF-Produktion, die bis 1968 aus vorwiegend anspruchslosen
Abenteuergeschichten bestand, hat einen radikalen Qualitätsanstieg erlebt:
Brunners neueste Werke wie "Stand On Zanzibar" (1968) und "The Sheep Look Up" zeigen
ihn als Autor gesellschaftskritischer Geschichten, der seine Themen in anstehenden
Problemen wie Drogensucht, Umweltverschmutzung, Hungerkatastrophen und Überbevölkerung
findet. Für "Stand on Zanzibar" erhielt er 1969 den HUGO."

Ich halte bis jetzt "Der Schockwellenreiter" für sein bestes Buch, allein schon der
Anfang:

"Erster Teil

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Gedanke zum Tage
Nimm Sie am kleinen Finger, und Sie machen dir die Hölle heiß.

Methode zur Daten-Reschablonstruktion
Der Mann im ungepolsterten Metallstuhl war so nackt wie die Wände des Zimmers.
Man hatte seinen Kopf und auch den ganzen Körper vollständig"...einfach klasse.

Wolli
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