Software-Projekt: Bücherdatenbank

Science Fiction in Buchform
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Badabumm
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Ist der Punkt jetzt ein Komma..?
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Harald Lesch
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breitsameter
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Badabumm hat geschrieben: 28. Februar 2026 17:40 Ist der Punkt jetzt ein Komma..?
Ja und nein. Ja, es sind 4 US-Dollar, 45 Cents. Oder eben in amerikanischer Schreibweise $4.45. :beanie:
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breitsameter
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Am Wochenende war ich produktiv und habe noch einiges umsetzen können, was auf meiner Liste stand. Aktuell erfasst 1344 Bücher, ich bin immer noch mit dem Wohnzimmer beschäftigt. :beanie:

Aber wie's halt so ist, habe ich immer wieder neue Ideen. Das ist ja eine echte Bücherdatenbank, d.h. ich habe da alle möglichen Arten von Büchern erfasst, nicht nur SF und Fantasy. Sondern eben auch andere Genres.

Bislang trenne ich nach formalen Kriterien in Romane, Kurzgeschichtenbände, Anthologien, Comics/Graphic Novel, Biographien, Sachbücher und Küchbücher ein.

Das nächste Vorhaben ist deshalb eine Verschlagwortung mit einem kontrolliertem Vokabular – d.h. ich kann jedem Buch weitere Begriffe zuordnen, also z.B. "Science Fiction", "Krimi", "Fantasy", "Near Future", "Zeitreise, "Alternativwelt" usw.

Ein SF-Krimi hätte dann z.B. die Tags "Krimi", "Science Fiction" und "Near Future" und wäre dann über alle jeweils aufzufinden. So eine facettierte Suche wäre eine feine Sache. Und anscheinend gar nicht so schwer umzusetzen.
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Knochenmann
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Hatte ich damals mit meinen Podcast, da habe ich jeder Folge mindestens 5 Tags zgeweisen, sagen wir "Steampunk" aber auch "Raumschiff" oder "Zeitreisen".

Hat sich gut bewährt.
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breitsameter
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Eben. Ich arbeite ja in einem Museum und in aktuellen Datenbanken arbeitet man auch nicht mehr mit einem strengen Thesaurus, sondern eben lieber mit einer Verschlagwortung mit festem Vokabular. Und das schöne ist: Da es ja mein Projekt ist, kann ich das Vokabular selbst wählen und jederzeit anpassen. :naughty:
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Ich kann nur raten nicht zu sehr ins Detail zu gehen, sonst gibt es Tags die zwar ähnlich aber nicht gleich sind.
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Badabumm
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Ich glaube, das Problem liegt in der Überschneidung von Logik. Die Sparten betiteln unterschiedliche Systeme, was bei Datenbanken zwangsläufig zu vielen „Tags“ führen muss und keine einheitliche Einordnung möglich macht. Es ist sinnvoll, ausreichend Schlüsselworte zu haben, aber nicht soviel, dass das Suchen länger dauert als das Finden... Ich kann mir vorstellen, dass es beim Training von KI ähnlich sein muss, denn ein Bild kann hunderte von Begriffen enthalten, nach denen gesucht werden kann...
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

So, die Tags sind softwaretechnisch umgesetzt.
Das nächste ist es damit auch arbeiten zu können. Gemini hat dabei ein paar sehr schöne Ideen, die vielleicht alle am Wochenende schon umsetzen kann.

Und ich sag's gleich: Demnächst wird es eine erste Version (eine abgespeckte Kopie meiner Datenbank) für Interessenten zum Anschauen und Durchklicken geben (im Gastkonto).
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Ich suche ja immer neue Herausforderungen.
Ich habe jetzt gelernt, wie Bibliotheken die Frage angehen, wie man ein Werk eines Autors/einer Autorin so erfasst, dass man auch verschiedene Ausgaben und auch Übersetzungen des Werkes miteinander verknüpfen kann (und sofort sieht, wie diese miteinander in Relation stehen).

Die Lösung heißt FRBR, »Funktionale Anforderungen an bibliographische Datensätze«. Vereinfacht gesagt: Jedes Werk hat eine ID, die immer gleich bleibt, egal ob sich der Titel bei einer späteren Ausgabe ändert, eine Neuauflage bei einem anderen Verlag erscheint oder ob das Buch in eine andere Sprache übersetzt wird.

Das jetzt einzubinden, würde mir die schnelle Übersicht erlauben, wieviele Ausgaben des gleichen Werkes ich besitze – egal ob auf Deutsch oder Englisch.

Um das wiederum zu automatisieren, heißt es wieder externe Datenbanken anzuzapfen und deren bereits vorhandenen IDs für diese Verknüpfungen zu nutzen.
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von lapismont »

puh
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Soll's doch die KI machen!
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Knochenmann hat geschrieben: Heute 16:34 Soll's doch die KI machen!
Genau das habe ich vor. Ich kann ja gar nicht programmieren. :rotfl:
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Badabumm
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Das mit der ID ist mir noch nicht 100%ig klar. Worauf bezieht sich diese ID? Gut, Neuauflagen oder andere Cover ändern nichts am Inhalt, das verstehe ich schon. Aber Übersetzungen sind extrem unterschiedlich. Das heißt, die ID bezieht sich auf den Autor und dieses eine Werk? Wenn ich also „Jim Knopf“ heraussuche, hat die China-Version und die Mandala-Version die gleiche ID? Und jede Übersetzung ins Klingonische oder Finnische auch?
Viele Klassiker sind gekürzt. „Krieg und Frieden“ oder „Moby Dick“ habe ich in verschiedenen Längen (diese ganze Nebeninformation kann man ja keinem Leser zumuten :) ). Alles eine ID?
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Badabumm hat geschrieben: Heute 18:47 Alles eine ID?
Soweit ich das für die Bibliothekswelt verstanden habe – ja.
Was aber auch vom Grundgedanken ausgehend korrekt ist, denn die Grundlage für alles, egal ob unverändert abgedruckt oder in der Übersetzung (die das Werk ja immer in einer andere Sprache überträgt/interpretiert).

Hier als Beispiel aus der OpenLibrary der Eintrag zu »Jesus Video« und den doert erfassten unterschiedlichen Ausgaben und Übersetzungen, unter Details sieht man da, dass die Work-ID immer gleich bleibt – da ja immer das gleiche Werk zugrunde liegt:
https://openlibrary.org/books/OL2730902 ... eo#details
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank

Ungelesener Beitrag von Larsaf »

Und woher stammen denn diese IDs? Werden sie z B. von irgendeiner Institution jedem Werk zugewiesen (und sind dann wohl auch weltweit gültig - somit auch für jede Bibliothek), oder erschafft man sie selber für die jeweilige eigene Datenbank?
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--GEORGE HARRISON, in "Ding Dong, Ding Dong" aus der Dark Horse LP (1974)
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