Software-Projekt: Bücherdatenbank
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank
Solche Systeme sind nur sinnvoll, wenn man Platz hat und z.B. Regale nicht auffüllen muss. Das mag für Bibliotheken funktionieren. Bei mir ist dafür kein Platz, das heißt, wenn es alphabetisch sortiert WÄRE, würde ein neuer Aldiss oder Asimov die gesamte Reihe bis Z nach hinten schieben... Da gibt es keine Löcher...
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Harald Lesch
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank
Schwerst beeindruckend, Florian.
Uschi
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank
Ich habe jetzt praktisch alle Ideen, die ich hatte und für sinnvoll erachtet habe, umgesetzt. Alles läuft und eigentlich müsste ich jetzt nur noch weiter erfassen.
Aber ich habe Gemini noch nach Ideen gefragt und eine war diese hier:
Aktueller Stand übrigens: 1418.
Auf die Erfassung warten jetzt die kompletten Ausgaben des Heyne-SF-Magazins (dem Vorgänger des Heyne-SF-Jahrs).
Aber ich habe Gemini noch nach Ideen gefragt und eine war diese hier:
Das klingt interessant, denn ich markiere im Kindle bei eBooks immer wieder tolle Stellen – aber da ich mit dem Kindle einfach nur lese, ist das irgendwie so für die Katz. Das jetzt einfach mit dem Smartphone im gedruckten Buch erfassen und auf der Seite zum Buch dauerhaft speichern zu können, klingt reizvoll.Der OCR-Zitate-Scanner (Text-Erkennung)
Das Konzept: Du liest ein Buch und findest einen Absatz oder ein Zitat extrem gut. Bisher musst du es abtippen oder ein Foto auf dem Handy behalten.
Wie es funktioniert: Wir binden Tesseract.js (eine extrem mächtige Texterkennungs-Bibliothek) in die Detailansicht (view.php) deiner Bücher ein. Du öffnest die Seite auf dem Handy, klickst auf "Zitat scannen", machst ein Foto von der Buchseite, und das Skript wandelt das Bild direkt in echten Text um. Du kannst den Text dann noch kurz anpassen und als Lieblingszitat dauerhaft beim jeweiligen Buch-Exemplar (items) speichern.
Aktueller Stand übrigens: 1418.
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank
Mal ein neuer Stand – ich kam zuletzt kaum dazu an der Bibliothek zu arbeiten, weder bei der Erfassung, noch bei der Optimierung.
Aber das Zitate-Erfassen ist umgesetzt und funktioniert.
Und seit gestern gibt es auch eine erste Lagerverwaltung/Standorterfassung. Lagerverwaltung insofern erstmal, weil es mir darum geht zu wissen, welche Bücher in welcher Eurobox sind, die ich im Keller einlagere. Dazu habe ich gestern mit Gemini mal schnell ein komplettes System entwickelt, inklusive eigener Strichcodes und an allem drum und dran. Ich erfahre so nicht nur, in welcher Eurobox (später optional auch in welchem Regal) das Buch ist, sondern auch welche anderen Bücher sich an diesem Standort (also in dieser Eurobox) befinden.
Aber das Zitate-Erfassen ist umgesetzt und funktioniert.
Und seit gestern gibt es auch eine erste Lagerverwaltung/Standorterfassung. Lagerverwaltung insofern erstmal, weil es mir darum geht zu wissen, welche Bücher in welcher Eurobox sind, die ich im Keller einlagere. Dazu habe ich gestern mit Gemini mal schnell ein komplettes System entwickelt, inklusive eigener Strichcodes und an allem drum und dran. Ich erfahre so nicht nur, in welcher Eurobox (später optional auch in welchem Regal) das Buch ist, sondern auch welche anderen Bücher sich an diesem Standort (also in dieser Eurobox) befinden.
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank
Habe den Thread erst jetzt entdeckt, von daher mag das vielleicht nur noch für Ideenabgleich gut sein:
Ein norwegischer Programmierer hat vor einiger Zeit mal sehr aufwendig Buch-, Film, Briefmarken und CD-Sammlersoftware geschrieben. Die hat er lange Zeit verkauft, aber vor 10 Jahren etwa die Weiterentwicklung eingestellt. Auf seiner Website kann man lesen, dass nur damals registrierte Käufer der Software die Downloads nutzen können, aber unbemerkt und unangekündigt scheint er inzwischen bei den dort verlinkten aktuellsten Versionen die Seriennummer-Routinen deaktiviert zu haben. Ich hatte Buch- und CD-Software gekauft, aber die Filmsammlung erst später heruntergeladen, und sie funktioniert auch ohne Kauf.
Ich muss sagen, ich war von der Gründlichkeit der Gestaltung immer recht beeindruckt. Ich nutze das Einlesen von Barcodes via Handy und lese dann die Nummern als Textdatei ein.
Ein norwegischer Programmierer hat vor einiger Zeit mal sehr aufwendig Buch-, Film, Briefmarken und CD-Sammlersoftware geschrieben. Die hat er lange Zeit verkauft, aber vor 10 Jahren etwa die Weiterentwicklung eingestellt. Auf seiner Website kann man lesen, dass nur damals registrierte Käufer der Software die Downloads nutzen können, aber unbemerkt und unangekündigt scheint er inzwischen bei den dort verlinkten aktuellsten Versionen die Seriennummer-Routinen deaktiviert zu haben. Ich hatte Buch- und CD-Software gekauft, aber die Filmsammlung erst später heruntergeladen, und sie funktioniert auch ohne Kauf.
Ich muss sagen, ich war von der Gründlichkeit der Gestaltung immer recht beeindruckt. Ich nutze das Einlesen von Barcodes via Handy und lese dann die Nummern als Textdatei ein.
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank
Eines der Grundprinzipien meiner Datenbank ist die Tatsache, dass sie komplett online auf meinem Webserver läuft. So ist es völlig egal, von wo aus man darauf zugreift – mobil oder vom Desktop, und es ist auch völlig unabhängig von der genutzten Plattform.
Da es meine Entwicklung ist, kann ich außerdem jederzeit neue Features dafür entwickeln und einspielen, die dann auch genau so gestaltet sind, wie ich sie benötige.
Da es meine Entwicklung ist, kann ich außerdem jederzeit neue Features dafür entwickeln und einspielen, die dann auch genau so gestaltet sind, wie ich sie benötige.
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Re: Software-Projekt: Bücherdatenbank
Das ist ein tolles Projekt. Hut ab! Hast du vor, es auf Github oder so zur Verfügung zu stellen? Daran hätten sicher viele Interesse.breitsameter hat geschrieben: 4. Dezember 2025 10:19 Ich hatte vor über 20 Jahren mal alle meine Bücher in einer Datenbank unter Microsoft Works erfasst – Autor, Titel, Umfang und noch ein paar weitere Felder. Aber irgendwann lief die Software nach einem Update nicht mehr vernünftig und als reine Tabelle war das ein wenig unkomfortabel. Und so wurde ich nachlässig und hörte irgendwann auf alles zu erfassen.
Seitdem habe ich immer wieder versucht das Projekt neu anzugehen. Aber jede vorhandene Software-Lösung war irgendwie Murks. Unkomfortabel, irgendwo gehostet und nicht zukunftssicher (ich will meine Daten ja auch wieder aus einer externen Software exportieren können) und überhaupt unzufriedenstellend (ich habe z.B. Handy Library getestet, aber das ist häßlich und nicht so gut wie erhofft).
Aber vor ein paar Wochen habe ich gemerkt, dass ich mit Google Gemini selbst entsprechende Projekte als Weblösungen umsetzen kann. Ich habe z.B. ein komplettes Zeiterfassungs-System mit allem drum und dran für meine Frau so verwirklichen können und es ist mittlerweile besser, schneller und komfortabler als die Lösung, die wir hier in der Arbeit verwenden.![]()
Und so habe ich gestern mit dem Projekt eigene Buchdatenbank begonnen. Nach etwa 5 Minuten hat schon das Scannen des Barcodes für die schnelle Erfassung der ISBN am Smartphone funktioniert, die Buchdaten werden dann über die Google Books Api eingeholt (wenn vorhanden so auch das Titelbild) und in der Datenbank erfasst. Der Proof of Concept steht also, jetzt geht es weiter - ISBN per Hand eingeben können, alternative Quellen anzapfen, geholte fehlerhafte Daten korrigieren können, usw. Dann die Möglichkeiten weiter ausreizen - Standorterfassung? Soll ich meine Regale mit Strichcodes versehen?![]()
Mal sehen, was die Zukunft bringt. Ich werde hier über den Fortschritt berichten. Aber Dank KI und moderner Webtechnologien ist vieles möglich.