„Nenn es nicht Sci-Fi, wenn es Science-Fiction ist…!“ Wortklauberei oder eine wichtige Unterscheidung?
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Re: „Nenn es nicht Sci-Fi, wenn es Science-Fiction ist…!“ Wortklauberei oder eine wichtige Unterscheidung?
Das Problem ist, dass sich die beiden Begriffe durchaus überschneiden: der sportliche Gegner ist nicht der sportliche Feind, aber der militärische Gegner ist eben zugleich der militärische Feind.
Weshalb man eben dummerweise nicht sagen kann, dass Gegner und Feind etwas völlig verschiedenes seien. Weil manchmal ja, manchmal nein. Manchmal sind Gegner Feinde, und manchmal nicht. Hängt vom Kontext ab.
Kontext ist doof, ich weiß.
Weshalb man eben dummerweise nicht sagen kann, dass Gegner und Feind etwas völlig verschiedenes seien. Weil manchmal ja, manchmal nein. Manchmal sind Gegner Feinde, und manchmal nicht. Hängt vom Kontext ab.
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Re: „Nenn es nicht Sci-Fi, wenn es Science-Fiction ist…!“ Wortklauberei oder eine wichtige Unterscheidung?
Ich glaube Badabumms Kontext war trotz seines User-Namens ein nicht-militärischer.
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Re: „Nenn es nicht Sci-Fi, wenn es Science-Fiction ist…!“ Wortklauberei oder eine wichtige Unterscheidung?
Mein Badabumm entstand bei einem Sturz durch ein Taxidach... 
Ja, ich hatte Florian Schröder zitiert, der das Wort Gegner auch nicht-militärisch verstand. Jemand, der eine andere Meinung vertritt, die - ebenfalls wie meine - faktisch untermauert ist, kann in der Diskussion der Gegner sein. Es "gewinnt" am Ende der mit den plausibleren Argumenten.
Ja, ich hatte Florian Schröder zitiert, der das Wort Gegner auch nicht-militärisch verstand. Jemand, der eine andere Meinung vertritt, die - ebenfalls wie meine - faktisch untermauert ist, kann in der Diskussion der Gegner sein. Es "gewinnt" am Ende der mit den plausibleren Argumenten.
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Harald Lesch
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Re: „Nenn es nicht Sci-Fi, wenn es Science-Fiction ist…!“ Wortklauberei oder eine wichtige Unterscheidung?
Die Frage ist: Muss ich denn merken, was Literatur so macht? Muss ich mehr merken, was Literatur so macht, als den erfolgreichsten Baseballspieler zu kennen? Ist es okay, dass mich die olympischen Spiele so komplett nicht interessieren? Bin ich diskriminierend, wenn die die olympischen Spiele so gar nicht interessieren und ich demnach auch nicht die Paralympics sehe? - Ich interessier mich zunehmend halt für einen gewissen Aspekt der Literatur, lese auch bewusst immer wieder Bücher von Landsleuten, also von Österreichern. Durch die ESFS-Awards muss ich auch mal was lesen, was ... na ja. Also die liebe Nina sitzt in der Bücherei, rundherum spielen die Kinder und Nina liest ein paar phantastische Bücher für 2-10jährige.Flossensauger hat geschrieben: 14. April 2026 23:22 Halte ich für einen Fehler. Da kommt man in so eine komische Blase. Und merkt gar nicht mehr was Literatur so macht.
Meine Horizonterweiterung ist eh schon überstrapaziert. Ich muss nicht alles. natürlich gab es mal Zeiten mit Bestseller und dann sitzt Du mit dem Buch, wo die Protagonistin sich hat umbringen wollen, aber es nicht geschafft hat und dann binnen Tagen doch sterben wird und alles so traurig ist.
Tja. Kann man lesen, zum Glück gibt es keine Verpflichtung dazu. Das wundert mich in Foren wie hier überhaupt immer: Die Verpflichtung. Ich meine, es zahlt mich je keiner, was zu lesen. Es ist also kein Job.
Und die Blase: Hallo. Ich lebe alleine. Vor gewisser Zeit hätte ich gesagt, alleine mit Katze, aber die ist ja tot. Also lebe ich alleine. Da kommt die Blase von alleine, egal, wie viel Nicht-Genre-Bücher ich noch lese.
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Re: „Nenn es nicht Sci-Fi, wenn es Science-Fiction ist…!“ Wortklauberei oder eine wichtige Unterscheidung?
Na dann. Dann liest du halt nichts. Warum bist du hier angemeldet?
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Re: „Nenn es nicht Sci-Fi, wenn es Science-Fiction ist…!“ Wortklauberei oder eine wichtige Unterscheidung?
Weil ich SF lese. Und Phantastik allgemein. Und manchmal auch eine Zeitung.Flossensauger hat geschrieben: Heute 19:47 Na dann. Dann liest du halt nichts. Warum bist du hier angemeldet?
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Re: „Nenn es nicht Sci-Fi, wenn es Science-Fiction ist…!“ Wortklauberei oder eine wichtige Unterscheidung?
Ich lese auch keine „typischen“ Krimis. Die habe ich im Fernsehen schon reichlich.
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Re: „Nenn es nicht Sci-Fi, wenn es Science-Fiction ist…!“ Wortklauberei oder eine wichtige Unterscheidung?
Und da guckst du die dann nicht?
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Re: „Nenn es nicht Sci-Fi, wenn es Science-Fiction ist…!“ Wortklauberei oder eine wichtige Unterscheidung?
Außer einigen Tatorten, Nord-bei-Nordwest und Usedom-Krimi eher nicht. Über den ganzen Tag reiht sich Mord an Mord, irgendwann wird's fade.
Habe jetzt 1162 Seiten Hannah Arendt vor mir, und das liest sich nicht mal so eben weg...
Könnte man Philosophie als SF bezeichnen..? Ist nicht Platons „Staat“ schon SF? Timaios und Kritias sicher...

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Re: „Nenn es nicht Sci-Fi, wenn es Science-Fiction ist…!“ Wortklauberei oder eine wichtige Unterscheidung?
Die gute alte SF von damals als die Menschen gerade mit dem Denken angefangen haben und es noch einfach war einen originellen Gedanken zu haben.
Als ich jung war, war der Pluto noch ein Planet
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Re: „Nenn es nicht Sci-Fi, wenn es Science-Fiction ist…!“ Wortklauberei oder eine wichtige Unterscheidung?
Vielleicht sollte man ergänzen, dass die Menschen damals ihre SF aufgeschrieben haben und sie deshalb erhalten geblieben sind. Ich glaube aber, dass es bereits vor >10000 Jahren originelle Gedanken gab. Bloß weiß man von denen nichts mehr. Wenn man sich die geilen Höhlenmalereien anschaut, kann man nur den Hut ziehen...
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