His&Hers
Zu Beginn vielversprechende Krimi-Miniserie um einen Dorfpolizisten, dessen Ex überraschend zurückkehrt, nachdem sie ein Jahr verschwunden war - genau rechtzeitig zu einer Mordserie an ihrer Mädchenclique.
Die "überraschende" Wendung in der letzten Folge hatte sich schon seit Folge 1 angekündigt und war daher weder besonders originell, noch sehr glaubwürdig. Das war den Machern wohl bewusst, daher haben sie eine zweite Wendung eingebaut, die man unmöglich antizipieren kann, weil die Serie einige falsche Hinweise und Tricks enthält, die diesen Ausgang letztlich völlig unglaubwürdig machen und endgültig ruinieren. Gekrönt wird das von einer "der Bösewicht erklärt seinen Plan"-Sequenz, weil am Schluss weder Zeit noch Gelegenheit ist, das ordentlich aufzubauen.
Leider vergurkt.
Gerade auf DVD/BluRay/Stream gesehen...
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heino
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Re: Gerade auf DVD/BluRay/Stream gesehen...
Manac (Netflix)
"Während Annie Landsberg (Emma Stone) ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Mutter und zu ihrer Schwester hat, für einen Partner keinen Platz in ihrem Leben hat und auch sonst mit der modernen Welt überfordert ist, kämpft Owen Milgrim (Jonah Hill) als fünfter Sohn reicher New Yorker Eltern gegen eine diagnostizierte Schizophrenie.
Sie nehmen unabhängig voneinander an einer Arzneimittelstudie mit angehängtem Schlafexperiment teil, die ihnen ein besseres Leben verspricht. Das Experiment könne ohne Nebenwirkungen Schmerz zerstören und das menschliche Bewusstsein neu ordnen. Dabei geht aber etwas schief und die beiden treffen in völlig unterschiedlich-absurden Traumwelten immer wieder aufeinander."
Ach Mensch, das hätte cht was werden können. Immerhin ist die Serie mit Stone und HIll gut besetzt und die Idee klingt auch interessant, aber das Ganze ist so kryptisch angelegt, dass ich nach3 Folgen noch immer keine Ahnung hatte, worum es eigentlich gehen sollte. Dazu ist alles furchtbar lethargisch und entwickelt so gar keinen Sog. Nach Folge 4 habe ich aufgegeben.
"Während Annie Landsberg (Emma Stone) ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Mutter und zu ihrer Schwester hat, für einen Partner keinen Platz in ihrem Leben hat und auch sonst mit der modernen Welt überfordert ist, kämpft Owen Milgrim (Jonah Hill) als fünfter Sohn reicher New Yorker Eltern gegen eine diagnostizierte Schizophrenie.
Sie nehmen unabhängig voneinander an einer Arzneimittelstudie mit angehängtem Schlafexperiment teil, die ihnen ein besseres Leben verspricht. Das Experiment könne ohne Nebenwirkungen Schmerz zerstören und das menschliche Bewusstsein neu ordnen. Dabei geht aber etwas schief und die beiden treffen in völlig unterschiedlich-absurden Traumwelten immer wieder aufeinander."
Ach Mensch, das hätte cht was werden können. Immerhin ist die Serie mit Stone und HIll gut besetzt und die Idee klingt auch interessant, aber das Ganze ist so kryptisch angelegt, dass ich nach3 Folgen noch immer keine Ahnung hatte, worum es eigentlich gehen sollte. Dazu ist alles furchtbar lethargisch und entwickelt so gar keinen Sog. Nach Folge 4 habe ich aufgegeben.
Lese zur Zeit:
Christina Sweeney-Baird:End of men
Christina Sweeney-Baird:End of men
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heino
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Re: Gerade auf DVD/BluRay/Stream gesehen...
Big Mistakes (Netflix)
"Zwei überforderte Geschwister, die durch Erpressung für einige gefährliche Leute arbeiten müssen, werden zum chaotischsten Duo in der Welt des organisierten Verbrechens."
So einfach die Beschreibung. Aber die Serie ist von Dan Levy (Schitt`s creek) und dementsprechend gibt es jede Menge Verwicklungen. Durch einen kurzsichtigen Ladendiebstahl bringt Grundschullehrerin Morgen sich und ihren schwulen Pastorenbruder Nicky in die Fänge der örtlichen Mafia, für die beide fortan kleine Aufträge erledigen müssen, um nicht öffentlich gedemütigt oder getötet zu werden. Das wird nochd adurch erschwert, dass ihre Mutter zur Bürgermeisterwahl antritt und die örtliche Mafia einen internen Konflikt austrägt.
Levy versteht sich sehr gut darauf, seine Figurenin immer neue abstruse Situationen zu bringen und ihre reichlich dysfunktionale Familie trotz aller Konflikte sympathisch darzustellen. Die Serie ist tatsächlich sehr witzig und aufgrund der kurzen Laufzeit von 30 min/Folge kommt keine Langweile auf. Das offene Ende deutet auf eine geplante Fortsetzung hin, gegen die ich nichts einzuwenden hätte.
Beef Staffel 2 (Netflix)
Wo wir gerade von Fortsetzungen reden, ist die zweite Staffel des Überraschungshits von 2023 vergangende Woche endlich eingetroffen. Und nach 3 Folgen kann ich sagen, dass trotz hervorragender Besetzung (Oscar Isaac, Carey Mulligan, Callie Spaeny) die Qualität der ersten Staffel nirgendwo erreicht wird. Wo diese einfach zwei normale Menschen zeigte, die an einem schlechten Tag aneinander gerieten und durch Sturköpfigkeit alles schlimmer machten, ist hier irgendwie jeder ein hinterfotziges A****loch mit schlechten Absichten. Die ersten 2 Folgen sind auch recht kompliziert erzählt, so dass man erst ab Folge 3 versteht, wie mies die Charaktere wirklich sind. Bisher macht mir die Staffel nicht viel Spaß und wenn sich da nicht noch eine erhebliche Verbesserung einstellt, werde ich wohl nicht mehr als 5 Folgen davon gucken
"Zwei überforderte Geschwister, die durch Erpressung für einige gefährliche Leute arbeiten müssen, werden zum chaotischsten Duo in der Welt des organisierten Verbrechens."
So einfach die Beschreibung. Aber die Serie ist von Dan Levy (Schitt`s creek) und dementsprechend gibt es jede Menge Verwicklungen. Durch einen kurzsichtigen Ladendiebstahl bringt Grundschullehrerin Morgen sich und ihren schwulen Pastorenbruder Nicky in die Fänge der örtlichen Mafia, für die beide fortan kleine Aufträge erledigen müssen, um nicht öffentlich gedemütigt oder getötet zu werden. Das wird nochd adurch erschwert, dass ihre Mutter zur Bürgermeisterwahl antritt und die örtliche Mafia einen internen Konflikt austrägt.
Levy versteht sich sehr gut darauf, seine Figurenin immer neue abstruse Situationen zu bringen und ihre reichlich dysfunktionale Familie trotz aller Konflikte sympathisch darzustellen. Die Serie ist tatsächlich sehr witzig und aufgrund der kurzen Laufzeit von 30 min/Folge kommt keine Langweile auf. Das offene Ende deutet auf eine geplante Fortsetzung hin, gegen die ich nichts einzuwenden hätte.
Beef Staffel 2 (Netflix)
Wo wir gerade von Fortsetzungen reden, ist die zweite Staffel des Überraschungshits von 2023 vergangende Woche endlich eingetroffen. Und nach 3 Folgen kann ich sagen, dass trotz hervorragender Besetzung (Oscar Isaac, Carey Mulligan, Callie Spaeny) die Qualität der ersten Staffel nirgendwo erreicht wird. Wo diese einfach zwei normale Menschen zeigte, die an einem schlechten Tag aneinander gerieten und durch Sturköpfigkeit alles schlimmer machten, ist hier irgendwie jeder ein hinterfotziges A****loch mit schlechten Absichten. Die ersten 2 Folgen sind auch recht kompliziert erzählt, so dass man erst ab Folge 3 versteht, wie mies die Charaktere wirklich sind. Bisher macht mir die Staffel nicht viel Spaß und wenn sich da nicht noch eine erhebliche Verbesserung einstellt, werde ich wohl nicht mehr als 5 Folgen davon gucken
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Christina Sweeney-Baird:End of men
Christina Sweeney-Baird:End of men
- lapismont
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- Liest zur Zeit: Uschi Zietsch – Unerwartete Begegnungen
Alan Moore – Das große Wenn - Wohnort: Berlin
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Re: Gerade auf DVD/BluRay/Stream gesehen...
Grönemeyer – Alles bleibt anders
Ganz gut gemachte Doku, allerdings mit zuviel Wert auf Gast-Kommentator·innen, die nicht immer was sinnvolles beizusteuern hatten. Mich interessieren ja mehr so echte Laufbahnfakten. Nix zur ersten Band – das Album ist echt witzig – die ersten Solo-Alben kaum angerissen, im Gegenteil, eher als peinliches Frühwerk dargestellt. Zumindest Anke Engelke ließ sich das nicht einreden. Mehr Fokus auf frühere Songs hätte mir gefallen. Immerhin wurden »Anna«, »Total egal«, »Musik nur wenn sie laut ist« in der Doku gespielt. Und »Ich hab dich lieb« ist ein toller Song.
Bin ja nicht so der Fan der späteren Sachen, Gröni macht kaum noch Songs, mit denen ich mich identifizieren kann.
Also eher eine 7 von 10 Jugenderinnerungen.
Und Bono ist ja mal alt geworden. Ui. Aber er mag den Song »Mensch«. Wie auch immer das kam.
Ganz gut gemachte Doku, allerdings mit zuviel Wert auf Gast-Kommentator·innen, die nicht immer was sinnvolles beizusteuern hatten. Mich interessieren ja mehr so echte Laufbahnfakten. Nix zur ersten Band – das Album ist echt witzig – die ersten Solo-Alben kaum angerissen, im Gegenteil, eher als peinliches Frühwerk dargestellt. Zumindest Anke Engelke ließ sich das nicht einreden. Mehr Fokus auf frühere Songs hätte mir gefallen. Immerhin wurden »Anna«, »Total egal«, »Musik nur wenn sie laut ist« in der Doku gespielt. Und »Ich hab dich lieb« ist ein toller Song.
Bin ja nicht so der Fan der späteren Sachen, Gröni macht kaum noch Songs, mit denen ich mich identifizieren kann.
Also eher eine 7 von 10 Jugenderinnerungen.
Und Bono ist ja mal alt geworden. Ui. Aber er mag den Song »Mensch«. Wie auch immer das kam.
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heino
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Re: Gerade auf DVD/BluRay/Stream gesehen...
Grönemeyer ist auch bei internationalen Gesanglehrer/innen beliebt. Nicht so sehr aufgrund seines technischen Könnnens, sondern mehr aufgrund seines stimmlichen Ausdrucks. Hier ein Beispiel von ziemlich vielen:
https://www.youtube.com/watch?v=46hADZJ5tUw
https://www.youtube.com/watch?v=46hADZJ5tUw
Lese zur Zeit:
Christina Sweeney-Baird:End of men
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