Der Zustand der SF in Deutschland

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Badabumm
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Re: Der Zustand der SF in Deutschland

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Die "alte" Bahnhofsbuchhandlung von früher, mit sechs Metern SF, gibt es nicht mehr. Ich greife hier im Forum schon die eine andere Empfehlung auf (z.B. von der Preisverleihung), aber ich lese lange nicht mehr so viel wie früher. Auch kriege ich die heutigen, monstergroßen Taschenbücher nicht mehr so locker verstaut. Der Trend geht offensichtlich zum "Atlasformat". Und zehnmal teurer ist es auch. Heyne mit seinen schmalen 2,80- oder 4,80-DM Bändchen waren mir die liebsten SF, also kaufe ich fast nur noch Gebrauchtes...
„Wenn Außerirdische so sind wie wir, möchte ich nicht von uns entdeckt werden.“

Harald Lesch
Fjunch-Klick
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Re: Der Zustand der SF in Deutschland

Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick »

Du sagst es. Ein sogenanntes Taschenbuch gibt es jetzt kaum noch unter 16€. Zuletzt hatte ich Dead Space bekommen, und das ist zusätzlich mit einer monstergroßen Schrift gesetzt, um über das Ziegelformat wenigstens von außen den Preis zu rechtfertigen. Dabei könnte die Schriftgröße natürlich auch ein Hinweis in Richtung Augenqualität der Lesenden sein… :kopfkratz: :geek:
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lowcut
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Re: Der Zustand der SF in Deutschland

Ungelesener Beitrag von lowcut »

Ich sehe wenig gute deutsche SF. Das kann aber auch daran liegen, das ich sie einfach nicht sehe. Es wird aber auch sehr wenig gute SF aus GB oder den USA übersetzt. Selbst bei den kleinen Verlagen kommt oft die gefühlte x-te Veröffentlich von Klassikern.
natura non facit saltus

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Ender
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Re: Der Zustand der SF in Deutschland

Ungelesener Beitrag von Ender »

Ich führe da keine Statistik und habe nicht durchgezählt, aber da ich seit ca. 10 Jahren SF-Neuerscheinungen erfasse, ist mein Eindruck zumindest nicht NUR Bauchgefühl. Und besagt:

Es werden eindeutig weniger SF-Romane übersetzt als noch vor einigen Jahren.
Es gibt einige, wenige deutsche Autoren, die regelmäßig in (Groß-)Verlagen erscheinen. Ob das mal mehr waren, weiß ich nicht, glaube es aber schon.
Es erscheinen sehr viel mehr SF-Romane von deutschen Autoren im Eigenverlag oder in winzigen Verlagen. Also wirklich SEHR SEHR viel mehr! Diese tauchen aber kaum jemals im stationären Buchhandel auf, deshalb muss man sie schon gezielt online suchen. Und wissen, wo man sie finden kann.

In Summe bedeutet das, dass insgesamt weniger Übersetzungen erscheinen, dafür aber mehr deutschsprachige SF. Das dürfte sich in der Masse ungefähr ausgleichen. Aber die Sichtbarkeit ist deutlich gesunken, ebenso die Gesamt-Auflagenzahlen. (Und - nun ja - die Qualität.)
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lapismont
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Re: Der Zustand der SF in Deutschland

Ungelesener Beitrag von lapismont »

Noch, irgendwann schlägt die Quantität in eine neue Qualität um! Hab ich in der Schule gelernt.
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