[Film] Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026)

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Uschi Zietsch
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Re: [Film] Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026)

Beitrag von Uschi Zietsch »

Doop hat geschrieben: 16. Juni 2026 07:45 Dann guckt Ihr halt weiterhin Tarkowskij, Bergman und von Trier
Ne, auch nicht :lol:

Und was die Oscars betrifft, die überwältigenden Sieger sagen mir eh meist nicht zu :xmas: (siehe Avatar hihi)
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Re: [Film] Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026)

Beitrag von lapismont »

Oder Lalalangeweile Land
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Doop
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Re: [Film] Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026)

Beitrag von Doop »

Lalaland war toll, und hat den Oscar für den besten Film NICHT gewonnen. Aber man muss da schon ein Herz für Musicals haben.

Avatar hat nur drei Oscars gewonnen und nur in technischen Kategorien (VFX, Szenenbild und Kamera)

Natürlich sind viele Oscar-Filme nicht gut. Aber mir geht es auch nicht darum, dass Oscars per se ein Qualitätsmerkmal sind. Mir geht es darum, dass ich darauf wette, dass „Disclosure Day“ um Oscars konkurrieren wird und nicht um Himbeeren (die ja auch höchst zweifelhafter Quatsch sind).
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Jorge.

Re: [Film] Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026)

Beitrag von Jorge. »

Uschi Zietsch hat geschrieben: 15. Juni 2026 09:37 Ehrlich gesagt interessiert mich das Thema so gar nicht, das ist mir zu ausgelutscht.
Die Meinung der guten alten BBC http://www.bbc.com/culture/article/2026 ... day-review
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Uschi Zietsch
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Re: [Film] Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026)

Beitrag von Uschi Zietsch »

Jorge. hat geschrieben: 16. Juni 2026 10:28
Uschi Zietsch hat geschrieben: 15. Juni 2026 09:37 Ehrlich gesagt interessiert mich das Thema so gar nicht, das ist mir zu ausgelutscht.
Die Meinung der guten alten BBC http://www.bbc.com/culture/article/2026 ... day-review
Puh, das ist sehr hart. Also ich weiß nicht, Doop, ob das wirklich ein Oscar-Anwärter ist, mit Ausnahme von Emily Blunt.

{offtopic]
Und das hier:
or a more conventional One Battle After Another, in which some people we don't care about are hunted by some other people we don't care about.
trifft genau meine Meinung zu diesem Film (oscarprämiert)[/offtopic]
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Andreas Simon
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Re: [Film] Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026)

Beitrag von Andreas Simon »

Die Kritik ist doch nicht mal übel (und die Artechocker sind üblicherweise ganz gut mit ihren Besprechungen).

Dass Spielberg nach Menschen ruft, die sich nicht damit zufrieden geben, das Zuhören aufgegeben zu haben, macht ihn nicht zum sülzigen oder schlechten Filmemacher.
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Uschi Zietsch
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Re: [Film] Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026)

Beitrag von Uschi Zietsch »

Keineswegs. Nur, kommt das auch so rüber? Hat er das verständlich genug gemacht? Anscheinend nicht bei allen. Oder es wird so interpretiert.
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Jorge.

Re: [Film] Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026)

Beitrag von Jorge. »

Uschi Zietsch hat geschrieben: 16. Juni 2026 11:34
Jorge. hat geschrieben: 16. Juni 2026 10:28 Die Meinung der guten alten BBC http://www.bbc.com/culture/article/2026 ... day-review
Puh, das ist sehr hart.
Yep...nicht nur Unheimliche Begegnung & Indiana Jones, auch Duell wird (Eisenbahnübergang) recycelt.

http://www.youtube.com/watch?v=Pv3VCYREmg0
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Re: [Film] Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026)

Beitrag von Shock Wave Rider »

Andreas Simon hat geschrieben: 16. Juni 2026 13:26 Die Kritik ist doch nicht mal übel (und die Artechocker sind üblicherweise ganz gut mit ihren Besprechungen).
Stimmt. Die Rezension zu "Disclosure Day" ist untypisch für artechock.
Andreas Simon hat geschrieben: 16. Juni 2026 13:26 Dass Spielberg nach Menschen ruft, die sich nicht damit zufrieden geben, das Zuhören aufgegeben zu haben, macht ihn nicht zum sülzigen oder schlechten Filmemacher.
Nun ja.

Beispiel: In der Schlusssequenz wird jahrzehntealtes Filmmaterial, das bis dahin geheim gehalten wurde, über alle Fernsehsender der Welt ausgestrahlt. Und weltweit starren alle, wirklich alle Menschen (wobei - wir sehen überwiegend Weiße) auf ihre Smartphones oder in ihre Flimmerkästen und kriegen ihre Mäuler nicht mehr zu, aber gleichzeitig keinen Ton raus.

Unter anderem werden russische Soldaten an der Front gezeigt. Würde wirklich kein russischer Offizier die Gelegenheit nutzen und seine Mannen auf die Ukrainer hetzen, die gerade genauso hypnotisert sind?

Überhaupt: Wir entwickeln so viel Fremdenhass auf Artgenossen. Wieso sollte ausgerechnet der Anblick von Aliens von einem Moment auf den anderen diese Reflexe ausmerzen?

Wieso zweifelt keiner der acht Milliarden homini self-reported sapientes die Echtheit der Filmaufnahmen an? Wieso bleibt keiner misstrauisch gegenüber den wahren Absichten der Aliens?

Und selbst wenn die gesamte Menschheit ihre psychischen Traumata heilte und wir alle zu Empathiebestien würden - würden dadurch plötzlich auch Ressourcenknappheiten beseitigt? Interessenkonflikte ausgeräumt?

Nä, das ging mir alles zu glatt, zu problemlos, zu umfassend. Und die Aliens konnten zumindest mir (aber offenbar auch manch anderem) in keinster Weise ihre Grundgütigkeit vermitteln. Und ihre heilende Macht über unser aller Seelen schon gar nicht. Denn wieso haben sie nicht schon längst davon Gebrauch gemacht, wenn sie sich bereits seit Jahrzehnten auf der Erde befinden?

Zu viel blieb unerklärt bzw. ungezeigt, zu viele Handlungen blieben unmotiviert, zu viel passiert, weil es das grundschlechte Drehbuch will.
Das ist einfach ein schlecht gemachter Film.

Das meint
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Re: [Film] Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026)

Beitrag von Andreas Eschbach »

Wir waren gestern drin, und ich kann der BBC-Kritik nur vollinhaltlich zustimmen.

Also, wie war das? Da sind also seit 80 Jahren Aliens um uns herum, uns so sagenhaft überlegen, dass manche fürchten, wenn ihre Existenz bekannt würde, würden Menschen sie für Götter halten und massenweise vom wahren Glauben (welchem auch immer) abfallen. Dieselben sagenhaft überlegenen Aliens stürzen aber andauernd ab (immer über den USA), können sich kein bisschen gegen menschliche Soldaten wehren, unternehmen auch keinerlei Anstrengungen, ihre gefangenen oder in der Obhut der Menschen gestorbenen Artgenossen zu befreien oder heimzuholen (obwohl sie sich unsichtbar machen oder in Gestalt von Tieren auftreten können), sondern ihre einzige Idee ist, nach einem halben Jahrhundert einen Zwanzigjahresplan zu beginnen, der beinhaltet, zwei (in Zahlen: 2) Kinder psychisch zu beeinflussen, damit sie später mal seltsam undurchdachte und unsinnig umständliche Pläne ausführen (die ein simpler Upload zu Wikileaks mühelos ersetzt hätte, BTW).

Ach ja, und dieselben Aliens besitzen eine Technologie, mithilfe von überdimensionalen Messerwetzsteinen das Bewusstsein von Menschen zu übernehmen und ihren Willen zu manipulieren (in Hogwarts würde man das den Imperius-Fluch nennen, einen der unverzeihlichen Zauber), bis dahin, sie zu einem Mord zu veranlassen.

Mal ganz unter uns: Die einzige Konstellation, in der es logisch plausibel wäre, dass die Anwesenheit dieser Art Aliens auf der Erde verheimlicht werden muss, ist die, dass sie unsere Regierungen übernommen haben und uns alle manipulieren, was natürlich einfacher ist, wenn wir nichts von ihrer Existenz wissen.

Wäre zumindest der bessere Film geworden, finde ich.
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Shock Wave Rider
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Re: [Film] Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026)

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider »

Andreas Eschbach hat geschrieben: Heute 17:51 Mal ganz unter uns: Die einzige Konstellation, in der es logisch plausibel wäre, dass die Anwesenheit dieser Art Aliens auf der Erde verheimlicht werden muss, ist die, dass sie unsere Regierungen übernommen haben und uns alle manipulieren, was natürlich einfacher ist, wenn wir nichts von ihrer Existenz wissen.

Wäre zumindest der bessere Film geworden, finde ich.
Bewirb dich mal bei Spielberg!

"Lieber Steven,

ich schreibe dir ein richtig gutes Drehbuch für 'Disclosure Day 2nd attempt - this time guaranteed realistic and flawless'
Ich begnüge mich auch mit 1% der Umsatzerlöse.

Dein Andreas"

Gruß
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