The Buffalo Hunter Hunter - Stephen Graham Jones

Science Fiction in Buchform
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Knochenmann
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Re: The Buffalo Hunter Hunter - Stephen Graham Jones

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

50%

Zur Einordnung: das Geschichte wird 1912 niedergeschrieben, die Geschichte von Good Stap spielt aber wenigstens 40 Jahre früher. 1897 ist Dracula erschienen, aber ob der Priester das Buch kennt? Außerdem leben um ihn herum wohl Deutsche, aber wieviele Vampiermythen die wohl haben?

Man stelle sich vor Aliens landen auf der Erde und treffen als erstes Bigfoot, und dann Menschen, und die Menschen so: Bigfoot? Habt ihr euch eingebildet, gibts gar nicht. (Und Aliens auch nicht)

Im Buch werden auch wichtige Punkte abgearbeitet: Der Protagonist macht eine Veränderung durch und verfolgt ein Ziel. Das passiert jetzt, man trifft alte Bekannte und auch einige, möglicherweise, mythologische Figuren.

Auch was die Indianer über den Vampier denken.

Hab mal einen Podcast gehört, in Interview mit einem blinden Mann, der sage: Bildheit ist ein soziales Konstrukt. Du bist blind, also musst du blinde Leute Dinge tun. Und das gleiche gild für Vampire, nur nicht für Good Stab, der agiert nicht im gleichen kulturellen Rahmen wie der typische 08/15 europäische Vampier (Inmonbiliengeschäfte und der Unterschicht Blut aussaugen, ist möglicherweise eine Metapher für irgendwas).
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Knochenmann
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Re: The Buffalo Hunter Hunter - Stephen Graham Jones

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

60%

Jetzt konnt in dem Buch soetwas wie Agenda hinzu, und persönliche Beziehungen. Mit dem Pastor hat es auch mehr auf sich, na mal schauen.

Etwas problematisch sind die Erzählungen von Good Stab, einfach weil immer ähnliche Dinge passieren. Bin hier hingegangen, bin hier ingegangen, bin hier hingegangen.
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Re: The Buffalo Hunter Hunter - Stephen Graham Jones

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

75%

Probleme mit der Unsterblichkeit... es werden starke Bilder gezeichnet, unter anderem ein Gefängnis für Vampire.

Der Euro-Vampir wird immer mehr zum Antagonisten (oder er war es immer schon, schwer zu sagen).

Verlust von Menschlichkeit.
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Re: The Buffalo Hunter Hunter - Stephen Graham Jones

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

85%

Ui, ein böses Ende.

Ich will nicht unnötig spoilern, der Euro Vampir: ein sehr typischer Vertreter seiner Art, nihilistischer Bösewicht, unsterblich und böse ohne Grund. Und er bekommt ein schönes Ende, der eigentliche Höhepunkt des Buches. Damit endet der Bericht von Good Stab und die Aufzeichnungen des Pastors, und wir sind zurück in der Gegenwart mit der weinerlichen Historikerin.

Ich mag die irgendwie, und jetzt ist sie umso mehr weinerlich weil das Buch wohl kaum als "historisches Dokument" durchgeht. Aber vielleicht als früher Vampirroman? Müsste man die Vermarktung überprüfen.

Außerdem ist die Historikerin irgendwiiiieeeeeeeee mir dem Pastor verwandt, und ich benutze das Wort genau so. Scheinbar gab es eine Verbindung zwischen Stab und dem Pastor, und der hatte uneheliche Kinder oder Onkel und Brüder, und Stab kann das ganze riechen, und die Historikerin rekonstruiert Familienstammbäume und übersetzt französische Namen und so weiter... ich hab da den Überblick komplett verloren. Wer isr wer? Keine Ahnung.
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Re: The Buffalo Hunter Hunter - Stephen Graham Jones

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Fertig

Das Ende ist sogar noch böser.

Die letzen 10% sind aus der Sicht der Historikerin geschrieben, und ich muss sagen, die haben mir stilistisch deutlich besser gefallen als der Bericht von Good Stab. Der war mir einfach zu direkt.

Das Buch verliert sich zudem in Details... gerade am Ende bekommen wir noch einige Briefe zu lesen, über das Massaker, aber diese Briefe fügen dem Buch praktisch nichts hinzu, es wird alles nur unnötig kompliziert.
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