Liebe Nina, vielen Dank für dein Feedback! Es freut mich sehr, dass du dir Zeit genommen hast, eine meiner Geschichte zu lesen
Ich bin tatsächlich aus der Schweiz, daher das fehlende scharfe S. Sollte sich einmal die Möglichkeit für eine Veröffentlichung auf dem deutschen Markt ergeben, werde ich das auf jeden Fall berücksichtigen.
Zu deinen Anmerkungen zu Klong. Spoilerbereich für alle, die es noch lesen wollen.
Das mit dem entlegenen Wohnen habe ich nicht geschrieben. Nur, dass sie aufs Land hinausfahren, um ihr Experiment durchzuführen, und dass die Pferdepension des Vaters besser erreichbar ist als die städtischen Krankenhäuser. Aber wo das Wissenschaftler-Paar wohnt, habe ich tatsächlich nicht erwähnt. Hätte ich durchaus einbauen können. Ich hätte mich für die Stadt entschieden. Das wäre dann auch eine gute Begründung dafür gewesen, warum sie das Kind beim Vater auf der Pferdepension längerfristig untergebracht haben, denn das moderne Stadtleben wäre für sie bestimmt eine Überforderung gewesen.
Das Thema Unfruchtbarkeit habe ich begründet: *Severin war zeugungsunfähig – eine Folge der Strahlung nach dem Supergau vor dreissig Jahren." Meine Gedanken dazu: Ich wollte der Frau nicht die Schuld dafür geben, dass sie keine eigenen Kinder haben, da das nämlich genau so gut am Mann liegen kann (Spermienqualität). Ich halte solche geschlechterspezifischen Pauschalisierungen für Unsinn, daher vermeide ich sie oder drehe sie absichtlich um.
Durch die Häufigkeit des Worts KLONG wollte ich die Dringlichkeit verdeutlichen, da dieses Geräusch ja die Sprünge durch die Zeit symbolisiert. Je länger sie keine Lösung für das Problem finden, um so weiter reist das Mädchen zurück und um so länger muss sie die damit verbundene Tortour ertragen, die ja eine enorme psychische Belastung mit sich zieht. Der Leser soll dadurch mit ihr mitleiden.