[Lesezirkel] A Drop of Corruption von Robert Jackson Bennett

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Teddy
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Re: [Lesezirkel] A Drop of Corruption von Robert Jackson Bennett

Ungelesener Beitrag von Teddy »

Knochenmann hat geschrieben: 29. Juni 2026 10:10 Es wir im Buch viel Wert darauf verwendet das Imperium als gerecht zu beschreiben,
Ja? Also im ersten Teil ist das doch gar nicht so. Superreiche, die meinen, dass sie über dem Gesetz stehen und auch damit durchkommen würden, gäbe es die überirdisch gute Ermittlerin nicht. Und auch im zweiten Teil sehe ich kein großes Streben nach Gerechtigkeit. Machterhalt uns Gewinnstreben stehen doch deutlich im Vordergrund.
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Knochenmann
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Re: [Lesezirkel] A Drop of Corruption von Robert Jackson Bennett

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Klar gibts Korruption, das spricht auch Ana offen an: ihre Arbeit scheint wenig Auswirkungen zu haben und endet nie weil auch die Korruption nicht aufhört.

Aber!

Die Nummer mit Kol und der Bank: die verfolgt offenstlichtlich ein ausbeutetrisches Geschäftsmodel, und Kol (und der Leser) nehmen das einfach in: ist hat so, kann man nichts machen. Kann man schon was machen, Ana schreibt einen Brief, und die Maschine kommt in Gang.
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Teddy
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Re: [Lesezirkel] A Drop of Corruption von Robert Jackson Bennett

Ungelesener Beitrag von Teddy »

Ich hatte aber gerade bei dieser Szene de Eindruck, dass Ana (und allen anderen) diese ungerechte Kreditgeschichte völlig egal ist. Ist halt das Gesetz. (War übrigens auch deine Meinung :wink: .) Sie macht das nur, weil sie Din als Assistenten behalten will und ihn auch persönlich mag. Ich hatte das Gefühl, sie macht da was halb legales, da sie die Macht dazu hat. Dass es dabei den richtigen trifft, ist nur ein netter Nebeneffekt.
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Knochenmann
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Re: [Lesezirkel] A Drop of Corruption von Robert Jackson Bennett

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Sie ist ihr nicht egal, sie findet sie nur nicht wichtig. Für Kol ist es ein Riesenproblem, für Ana ist es eine bürokratische Trivialität.

Der Kol hat, genauso wie der Leser, das Vorurteil: im Imperium gibts Ungerechtigkeit und Korruption überall, und man kann ohnehin nichts dagegen tun.

Da gabs eine Folge bei Lower Decks, die war so ähnlich: Die Captain wird von der Sternenflotte abgeführt und vor Gericht gestellt, die Lower Decks schmieden Pläne um sie da raus zu holen, und am Ende: die Pläne hätten sie sich sparen können, Freispruch für den Captain, und warum? Weils die Sternenflotte ist, da gibts gerechte Prozesse.

Trust the process!

...und, wie gesagt, ich sehe da große Ähnlichkeiten mit Judge Dee, bei dem läuft das ähnlich.
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Re: [Lesezirkel] A Drop of Corruption von Robert Jackson Bennett

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Nun bin ich auch mal ein großes Stück weiter und werde hoffentlich bis Sonntag Abend durch sein (zumindest die Hälfte ist geschafft).
Ich bin in Teil 3, nun habe ich die Untaten des grausamen Bleichen Königs auch schon erlebt und soeben setzt Thelenai zur großen Enthüllung an. Wie es aussieht, ist ein Toter der schändliche Böse, der so böse ist, wie ich schon sehr lange nicht mehr von einem Bösen gelesen habe. Anscheinend, zumindest glaubt Ana das, tut er das alles einfach, weil es ihm Spaß macht, weil er es kann. Ich gehe davon aus: Weil er im Schleier durchgeknallt ist, aus welchen Gründen auch immer, und eine Veränderung durchlaufen hat. So wie einst V (V wie Vendetta). Auch dieser Pale King will zumindest Chaos schaffen (da er offensichtlich nicht gezielt mordet, sondern die Morde begeht, um was auszuprobieren, ob das funktioniert, und auf diese Weise auch Nachrichten an KollegInnen hinterlässt - warum ,weiß man noch nicht), und vielleicht auch Rache am Imperium nehmen.

Die Geschichte nimmt jetzt rasant Fahrt auf, und das ist den Sümpfen war wirklich sehr plastisch. Ja, ist ganz anders als Teil 1, ganz neue Welt, ganz neuer Fall, der nur peripher mit dem Imperium zusammenhängt (zumindest zum derzeiten Stand, ist ja jetzt etwas über die Hälfte).
Zuletzt geändert von Uschi Zietsch am 3. Juli 2026 14:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [Lesezirkel] A Drop of Corruption von Robert Jackson Bennett

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Das von Knochenmann
Educated Guess: die Leviathane sind nichts anderes als die verschwundenen Knhumniten. Deswegen haben die Menschliche Gesichter, deswegen schauen die alle anders aus, deswegen wollen die alle nach Hause, zum Palast des Imperators.
zuckte auch kurz durch mein Hirn. Halte ich für sehr möglich und würde dramaturgisch auch gut passen. Bin gespannt, ob das aufgelöst wird.
Jetzt aber erst mal die Enthüllung.
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