Worauf man bei einer Lesung achten sollte...
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Worauf man bei einer Lesung achten sollte...
Re: Worauf man bei einer Lesung achten sollte...
Das Problem mit dem zu schnell Vorlesen, das kenne ich auch. Da muss man sich bewusst selbst einbremsen.
Den Text zu verändern um ihn vorlesefreundlich zu gestalten mach ich auch immer.
Ich setze auch mehr Absätze und vereinfache, um den Lesefluss zu verbessern.
Den Text zu verändern um ihn vorlesefreundlich zu gestalten mach ich auch immer.
Ich setze auch mehr Absätze und vereinfache, um den Lesefluss zu verbessern.
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Re: Worauf man bei einer Lesung achten sollte...
Kleiner Tipp, den viele im Studium auf meinen Rat hin erfolgreich praktiziert haben:Mammut hat geschrieben: 6. Juli 2026 10:23 Das Problem mit dem zu schnell Vorlesen, das kenne ich auch. Da muss man sich bewusst selbst einbremsen.
Den Text zu verändern um ihn vorlesefreundlich zu gestalten mach ich auch immer.
Ich setze auch mehr Absätze und vereinfache, um den Lesefluss zu verbessern.
Wenn es einem als Vorleser selber zu langsam vorkommt, ist es für das Publikum genau richtig.
Re: Worauf man bei einer Lesung achten sollte...
Guter Hinweis. Ich halte auch immer das Publikum im Blick um mich zu synchronisieren.Flossensauger hat geschrieben: 6. Juli 2026 10:33Kleiner Tipp, den viele im Studium auf meinen Rat hin erfolgreich praktiziert haben:Mammut hat geschrieben: 6. Juli 2026 10:23 Das Problem mit dem zu schnell Vorlesen, das kenne ich auch. Da muss man sich bewusst selbst einbremsen.
Den Text zu verändern um ihn vorlesefreundlich zu gestalten mach ich auch immer.
Ich setze auch mehr Absätze und vereinfache, um den Lesefluss zu verbessern.
Wenn es einem als Vorleser selber zu langsam vorkommt, ist es für das Publikum genau richtig.
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Re: Worauf man bei einer Lesung achten sollte...
Das Problem mit dem zu schnell vorlesen habe ich nicht. Ich bin ja langsam wie ne Schildkröte, mach ich mal normal schnell, fällt das nicht weiter auf.
Wenn jemand bei der Lesung rausgeht: Ich würde den nicht ansprechen. Wenn jemand beispielsweise ein Problem hat, wie z.B. Harn nicht so gut einbehalten kann, führt das wohl eher dazu, dass die Person sich komplett aus dem gesellschaftlichen Leben zurückzieht, wenn sie da so bloß gestellt wurde. Wir sind in freien Ländern unterwegs, jeder darf gerne immer zu jeder Zeit gehen. - Ich selbst war aber mal auf einer Con, ich vorab zum Autor: "Mein Panel ist gleich anschließend, ich muss auch moderieren und noch drei Leute einsammeln, die mit mir auftreten. Ich höre mir den Anfang deiner Lesung an, weil es mich interessiert. Ich schleich mich mittendrunter raus, mach dir keine Gedanken, das ist nicht wegen dir! Mich interessiert das echt voll, aber es geht nicht anders!"
Ein Problem, das ich aber hatte: Menschen mit kleinen Kindern. Sagen die den kleinen Kindern, die Frau da liest vor, sitz mal ruhig, so wie in der Schule oder der Kirche, okay. Aber die Leute auf der Convention: "Die netten Tanten lesen dir jetzt ein Fantasiegeschichten vor, freust du dich schon?" - Und das: Nö. Das sind Geschichten für Erwachsene.
Wenn ich aber sage, dass das Geschichten für Erwachsene sind, vermutet man immer Gewaltorgien und Pornographie. - Nein, aber: Die typische Geschichte für Erwachsene ist vom Satzbau so, dass sie ein Kind im Kindergartenalter nicht erfassen kann. Außerdem fehlt der Sprachschatz und die geschilderten Konflikte sind oft fernab der Lebewelt eines kleinen Kinds. Es ist unausweichlich, dass das kleine Kind das Gehirn nach etwa zwei Minuten ausknipst und dann Unsinn macht. Vor allem dann, wenn Eltern die Lesung als Spaßevent des Jahrhunderts angekündigt haben. (Nein, ich les nur vor. Nein, ich bin nicht verkleidet. Nein, ich beziehe das Publikum nicht mit ein. Nein, wir basteln nicht und machen keine lustige Spiele. Ich les bloß was vor.)
Wenn jemand bei der Lesung rausgeht: Ich würde den nicht ansprechen. Wenn jemand beispielsweise ein Problem hat, wie z.B. Harn nicht so gut einbehalten kann, führt das wohl eher dazu, dass die Person sich komplett aus dem gesellschaftlichen Leben zurückzieht, wenn sie da so bloß gestellt wurde. Wir sind in freien Ländern unterwegs, jeder darf gerne immer zu jeder Zeit gehen. - Ich selbst war aber mal auf einer Con, ich vorab zum Autor: "Mein Panel ist gleich anschließend, ich muss auch moderieren und noch drei Leute einsammeln, die mit mir auftreten. Ich höre mir den Anfang deiner Lesung an, weil es mich interessiert. Ich schleich mich mittendrunter raus, mach dir keine Gedanken, das ist nicht wegen dir! Mich interessiert das echt voll, aber es geht nicht anders!"
Ein Problem, das ich aber hatte: Menschen mit kleinen Kindern. Sagen die den kleinen Kindern, die Frau da liest vor, sitz mal ruhig, so wie in der Schule oder der Kirche, okay. Aber die Leute auf der Convention: "Die netten Tanten lesen dir jetzt ein Fantasiegeschichten vor, freust du dich schon?" - Und das: Nö. Das sind Geschichten für Erwachsene.
Wenn ich aber sage, dass das Geschichten für Erwachsene sind, vermutet man immer Gewaltorgien und Pornographie. - Nein, aber: Die typische Geschichte für Erwachsene ist vom Satzbau so, dass sie ein Kind im Kindergartenalter nicht erfassen kann. Außerdem fehlt der Sprachschatz und die geschilderten Konflikte sind oft fernab der Lebewelt eines kleinen Kinds. Es ist unausweichlich, dass das kleine Kind das Gehirn nach etwa zwei Minuten ausknipst und dann Unsinn macht. Vor allem dann, wenn Eltern die Lesung als Spaßevent des Jahrhunderts angekündigt haben. (Nein, ich les nur vor. Nein, ich bin nicht verkleidet. Nein, ich beziehe das Publikum nicht mit ein. Nein, wir basteln nicht und machen keine lustige Spiele. Ich les bloß was vor.)
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Re: Worauf man bei einer Lesung achten sollte...
Dieses ist faktisch falsch.Nina hat geschrieben: Heute 18:25 Nein, aber: Die typische Geschichte für Erwachsene ist vom Satzbau so, dass sie ein Kind im Kindergartenalter nicht erfassen kann. Außerdem fehlt der Sprachschatz und die geschilderten Konflikte sind oft fernab der Lebewelt eines kleinen Kinds. Es ist unausweichlich, dass das kleine Kind das Gehirn nach etwa zwei Minuten ausknipst und dann Unsinn macht.
