[Film] Odyssee
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Re: [Film] Odyssee
Danke für die Warnung. Allein die Laufzeit hat mich schon abgeschreckt.
- Doop
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Re: [Film] Odyssee
Die meisten Kritiken sind bislang sehr positiv. Ich werde mir am nächsten Wochenende ein eigenes Bild machen.
- Knochenmann
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Re: [Film] Odyssee
Dito.
Die Kritiken sind mehr als positiv, mein Gott, es ist die Odyssee, da kann man nicht viel falsch machen.
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Als ich jung war, war der Pluto noch ein Planet
- Uschi Zietsch
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Re: [Film] Odyssee
Im Geigentiel, da kann man alles falsch machen.
Uschi
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- Knochenmann
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Re: [Film] Odyssee
Ich glaube ja, das hat sich bloß jemand ausgedacht.
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- Ender
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Re: [Film] Odyssee
Verdammt. 3 Stunden lang.
Fast wäre ich ins Kino gegangen, jetzt müsste man mich schon mit sehr viel Eis überreden.
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- Doop
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Re: [Film] Odyssee
Die Odyssee hat auch lange gedauert, ich habe da keinen 90 Minüter erwartet. Kinos sind prima klimatisiert, das ist mir Anreiz genug..
- Badabumm
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Re: [Film] Odyssee
Nun ja, die nächste Verfilmung dauert dann 10 Jahre...
„Wenn Außerirdische so sind wie wir, möchte ich nicht von uns entdeckt werden.“
Harald Lesch
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Re: [Film] Odyssee
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
- lapismont
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Re: [Film] Odyssee
Hier ist ein Stimmungswechsel zu verzeichnen und wir werden ins Kino gehen. Meine Liebste überzeugte die Filmkritik im Tagesspiegel und mich Nerdkultur (ein YT-Filmkritiker) mit seiner spoilerfreien, nunja Lobkritik.
Dabei wollte ich doch Supergirl gucken!
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Re: [Film] Odyssee
Hahaha. Perfect.
"Homer’s Calypso is a great part. Nolan’s is some woman who runs a beach bar and is thinking of pivoting to psychotherapy."
https://www.theguardian.com/film/2026/j ... he-odyssey
Der Text, der in dem Artikel erwähnt wird, ist auch gut.
"The Return was shot in Greece and Italy, and its landscapes are part of its vitality; cinematographer Marius Panduru made Ithaca look like a place worth coming home to. In Nolan’s Odyssey, shot by his frequent collaborator Hoyte van Hoytema in a host of locations including Italy, Greece, Morocco, Iceland, and Scotland, almost every landscape—a churning sea here, a set of cliffs there—just looks like business as usual, only bigger. There’s soil, but you don’t feel its texture; there’s sun, but you don’t feel its warmth. When Damon’s Odysseus is greeted by his ancient, dying dog Argos, who has waited patiently and poignantly for his return, Argos’s little tail wriggles mechanically as he takes his last breath. Odysseus expresses a flash of grief, and then it’s on to the next beat. There isn’t a minute to lose here, even in a runtime of nearly three hours."
usw.
The Odyssey Is Just Another Reason for Despair
https://time.com/article/2026/07/15/the ... her-nolan/
Drei Stunden sind mir zu lange.
"Homer’s Calypso is a great part. Nolan’s is some woman who runs a beach bar and is thinking of pivoting to psychotherapy."
https://www.theguardian.com/film/2026/j ... he-odyssey
Der Text, der in dem Artikel erwähnt wird, ist auch gut.
"The Return was shot in Greece and Italy, and its landscapes are part of its vitality; cinematographer Marius Panduru made Ithaca look like a place worth coming home to. In Nolan’s Odyssey, shot by his frequent collaborator Hoyte van Hoytema in a host of locations including Italy, Greece, Morocco, Iceland, and Scotland, almost every landscape—a churning sea here, a set of cliffs there—just looks like business as usual, only bigger. There’s soil, but you don’t feel its texture; there’s sun, but you don’t feel its warmth. When Damon’s Odysseus is greeted by his ancient, dying dog Argos, who has waited patiently and poignantly for his return, Argos’s little tail wriggles mechanically as he takes his last breath. Odysseus expresses a flash of grief, and then it’s on to the next beat. There isn’t a minute to lose here, even in a runtime of nearly three hours."
usw.
The Odyssey Is Just Another Reason for Despair
https://time.com/article/2026/07/15/the ... her-nolan/
Drei Stunden sind mir zu lange.
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Re: [Film] Odyssee
Das deckt sich ja ziemlich mit Florians Meinung.
Uschi
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Re: [Film] Odyssee
Deshalb wünsche ich Nolan und seinem Film den größtmöglichen Erfolg und jeden Preis, den es auf diesem Planeten gibt, nur damit Elon und seine Deppenfreunde sich zu Tode ärgern.
The Odyssey Backlash Failed Tremendously
For all the hysteria over “woke” casting and ahistorical choices, Christopher Nolan’s epic is on track to make $200 million globally during its opening weekend.
The Odyssey Backlash Failed Tremendously
For all the hysteria over “woke” casting and ahistorical choices, Christopher Nolan’s epic is on track to make $200 million globally during its opening weekend.
https://www.wired.com/story/the-odyssey ... mendously/A certain class of terminally online right-wingers—legitimated and amplified by no less than Elon Musk, on his own echo-chamber social media platform—have been pulling their oars against the movie, and the prevailing tide of public enthusiasm for it. For a bunch of mostly stupid reasons—the casting of Black and trans actors, or of Matt Damon as wily Odysseus; the Americanized English dialect; the ahistorical ship designs; the fact that Tom Holland says “dad” in the trailer—many had written The Odyssey off, sight unseen, as nothing short of a “psyop" designed to undermine Western culture. One X user lambasted Nolan as an enemy of “the west.”
- lapismont
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Re: [Film] Odyssee
Wir haben den Film Sonntag früh gesehen und sind begeistert rausgegangen.
Was vor allem daran lag, dass Nolan hier den Stoff mit einer anderen Bedeutung auflädt und so Odysseus keine Heldenreise sondern eine
Aber es gibt auch Kritik von mir. Der Anfang zieht sich. Es wird viel Unnötiges erzählt, ohne dass man eine Beziehung zu den Figuren hatte. Tom Holland war für mich komplett fehlbesetzt, gerade wenn man wie bei uns vorab den Spiderman-Trailer zeigte, ist er halt nicht Telemachos, sondern Tom Holland, den man aus Spiderman kennt. Zudem ist die Figur schlecht geschrieben, trotz Schwertkampf kann er nix und als Odysseus behauptet, auf ihn stolz zu sein, fragt man sich, wie er jetzt darauf kommt.
Ähnlich problematisch fand ich Zendaya. Sie tauchte auf und dann stand da Zendaya und nicht Athene. Es hätte auch irgendeine andere Schauspielerin sein können. Natürlich baut Nolan das als etwas ganz anderes auf und am Ende erkennt man das auch. Trotzdem war da imma Zendaya zu sehen und keine Figur.
Komplett anders war es da bei Odysseus. Matt Damon packt sich die Figur und ist sie dann auch. Toll gespielt, natürlich halt in Nolans Interpretation.
Der Oberhammer aber waren Robert Pattinson und Anne Hathaway. Beide spielten grandios und überdeckten den statischen Tom Holland zum Glück in jeder Szene.
Völlig misslungen fand ich den Barden. Ich hab erst hinterher erfahren, dass es ein bekannter Rapper sein soll, der den Barden spielt, aber davon abgesehen, hat er mich jedesmal irritiert. Tritt wie ein Zeremonienmeister auf, es wird behauptet er macht was mit Liedern, aber er singt gar nicht, sondern wirft uns kurze Sätze ins Gesicht. Hätte man getrost weglassen können.
Was mich auch immer wieder rausriss war, dass viele der Darsteller in Rüstung wohl mit dem Halsrand zu kämpfen hatten und ihre Hand zwischen Hals und Rand hielten. Das ging so bis zur letzten Szene. Entweder waren die Halsöffnungen zu eng oder zu scharf – jedenfalls sieht es blöd aus, wenn sich harte Krieger ihre Rüstung vom Hals fernhalten müssen.
Noch was zum Sound. Das war wohl der lauteste Film, den ich je sah. Sturm und Schlachtgetümmel waren wohl nicht ohne Grund ein einziger ohrenbetäubender Lärm, der die Sessel vibrieren ließ, wie auch in Oppenheimer, aber da war es nur eine Szene.
Von der IMAX-Technik hab ich jetzt nichts wahrgenommen, es war halt große Leinwand und gerade die Rüstungen hätten etwas Unschärfe gebraucht, damit sie weniger nach Plastikrequisiten hätten aussehen können.
Also es ist weniger ein Fantasyabenteuerfilm sondern vielmehr eine Reise in die Psyche eines Mannes, der den Untergang Trojas ermöglichte.
Was vor allem daran lag, dass Nolan hier den Stoff mit einer anderen Bedeutung auflädt und so Odysseus keine Heldenreise sondern eine
durchmacht.
Aber es gibt auch Kritik von mir. Der Anfang zieht sich. Es wird viel Unnötiges erzählt, ohne dass man eine Beziehung zu den Figuren hatte. Tom Holland war für mich komplett fehlbesetzt, gerade wenn man wie bei uns vorab den Spiderman-Trailer zeigte, ist er halt nicht Telemachos, sondern Tom Holland, den man aus Spiderman kennt. Zudem ist die Figur schlecht geschrieben, trotz Schwertkampf kann er nix und als Odysseus behauptet, auf ihn stolz zu sein, fragt man sich, wie er jetzt darauf kommt.
Ähnlich problematisch fand ich Zendaya. Sie tauchte auf und dann stand da Zendaya und nicht Athene. Es hätte auch irgendeine andere Schauspielerin sein können. Natürlich baut Nolan das als etwas ganz anderes auf und am Ende erkennt man das auch. Trotzdem war da imma Zendaya zu sehen und keine Figur.
Komplett anders war es da bei Odysseus. Matt Damon packt sich die Figur und ist sie dann auch. Toll gespielt, natürlich halt in Nolans Interpretation.
Der Oberhammer aber waren Robert Pattinson und Anne Hathaway. Beide spielten grandios und überdeckten den statischen Tom Holland zum Glück in jeder Szene.
Völlig misslungen fand ich den Barden. Ich hab erst hinterher erfahren, dass es ein bekannter Rapper sein soll, der den Barden spielt, aber davon abgesehen, hat er mich jedesmal irritiert. Tritt wie ein Zeremonienmeister auf, es wird behauptet er macht was mit Liedern, aber er singt gar nicht, sondern wirft uns kurze Sätze ins Gesicht. Hätte man getrost weglassen können.
Was mich auch immer wieder rausriss war, dass viele der Darsteller in Rüstung wohl mit dem Halsrand zu kämpfen hatten und ihre Hand zwischen Hals und Rand hielten. Das ging so bis zur letzten Szene. Entweder waren die Halsöffnungen zu eng oder zu scharf – jedenfalls sieht es blöd aus, wenn sich harte Krieger ihre Rüstung vom Hals fernhalten müssen.
Noch was zum Sound. Das war wohl der lauteste Film, den ich je sah. Sturm und Schlachtgetümmel waren wohl nicht ohne Grund ein einziger ohrenbetäubender Lärm, der die Sessel vibrieren ließ, wie auch in Oppenheimer, aber da war es nur eine Szene.
Von der IMAX-Technik hab ich jetzt nichts wahrgenommen, es war halt große Leinwand und gerade die Rüstungen hätten etwas Unschärfe gebraucht, damit sie weniger nach Plastikrequisiten hätten aussehen können.
Also es ist weniger ein Fantasyabenteuerfilm sondern vielmehr eine Reise in die Psyche eines Mannes, der den Untergang Trojas ermöglichte.
Re: [Film] Odyssee
Oje. DAS Ausschlusskriterium für mich schon gleich am Beginn der Kritik.lapismont hat geschrieben: Gestern 21:05 Was vor allem daran lag, dass Nolan hier den Stoff mit einer anderen Bedeutung auflädt und so Odysseus keine Heldenreise sondern einedurchmacht.