Die Phantastik - Lesechallenge 2026
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026
Kategorie 1: Kai Hirdt u.a. - Perry, unser Mann im All. Heißer Tanz auf Terra
Den gab’s kostenlos als E-Book zum runterladen. Ansonsten hätte ich glaube ich einen weiten Bogen um dieses Machwerk gemacht. Es ist ein Ausschnitt aus dem Perryversum, es geht um die Rückkehr Perry Rhodans zur Erde, wo die Menschheit der Gefühllosigkeit anheim gefallen ist. Es also eine Verkettung von verschiedenen Topics des Perryversums und soll ein kurzes Abenteuer auf der Erde zeigen, um diese Gefühllosigkeit darzustellen. Es hat nichts mit dem bekannten Perryversum an sich zu tun, es werden also Topics vermischt und verunstaltet. Gefüllt wird das Ganze mit reichlich nackter Haut, vor allem Weiblicherseits. Die Story ist reichlich dünn und vorhersehbar. Insgesamt kein erquicklichen Ausflug in die Comiclandschaft.
[x] Comic | Perry - Heißer Tanz auf Terra
[x] Autor mit Geburtsjahr 1986 oder später | Pierce Brown (*1988) - Red Rising
[x] Nominiert für KLP 2026 | Sven Haupt - Ein Übermaß von Welt
[] Roman von Dirk van den Boom |
[x] Roman mit nichtmenschlicher intelligenter Lebensform | Alastair Reynolds - Unendlichkeit
[x] Buch mit „Das“ im Titel | Naomi Novik - Das dunkle Herz des Waldes
[] Buch aus dem Carcosa Verlag |
Den gab’s kostenlos als E-Book zum runterladen. Ansonsten hätte ich glaube ich einen weiten Bogen um dieses Machwerk gemacht. Es ist ein Ausschnitt aus dem Perryversum, es geht um die Rückkehr Perry Rhodans zur Erde, wo die Menschheit der Gefühllosigkeit anheim gefallen ist. Es also eine Verkettung von verschiedenen Topics des Perryversums und soll ein kurzes Abenteuer auf der Erde zeigen, um diese Gefühllosigkeit darzustellen. Es hat nichts mit dem bekannten Perryversum an sich zu tun, es werden also Topics vermischt und verunstaltet. Gefüllt wird das Ganze mit reichlich nackter Haut, vor allem Weiblicherseits. Die Story ist reichlich dünn und vorhersehbar. Insgesamt kein erquicklichen Ausflug in die Comiclandschaft.
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026
Kategorie 4: Ruf der Evocati
Es ist inzwischen schon ziemlich lange her, dass ich einen Roman aus dem D9E-Shared-Universe las. Zum Glück hat Diboo diese Art von schreibe, die einen ziemlich schnell in die Geschichte mitnimmt und keine Verständnisschwierigkeiten aufkommen lässt. Die Charaktere waren mir gleich wieder geläufig, auch die Hintergrundgeschichte und die begleitenden Personen. Interessanterweise hat der Autor hier einige seiner Figuren aus den vergangenen Bänden zusammengeführt und auch die Handlungsorte der bisherigen Romane neu aufgegriffen. Hat sich fast gelesen, wie eine Reminiszenz und einen Abschluss. Obwohl im Endeeffekt auch wieder eine offene Frage blieb, die durchaus anschließend behandelt werden könnte. Für den vorliegenden Roman ist sie jedoch keineswegs ausschlaggebend.
Mit dem Stil von Dirk muss man sich erst anfreunden, manchmal ist ja doch arg flapsig. Allerdings spinnt er immer eine schöne Geschichte zusammen, die gute Unterhaltung bietet. Hinter den Evocati verbirgt sich allerdings auch eine Gruppierung von Menschen, was der Name für mich nicht hergegeben hatte. Ich hatte wieder mit einer neuen, interessanten außerirdischen Zivilisation gerechnet. Macht aber nichts.
So etwa ab der Mitte der Reihe, hatte sich bei mir eine gewisse Unlust zum weiterlesen eingestellt, was zum einen an einem bestimmten Mitautoren lag, dann auch mit dem fehlen von Beiträgen meiner Lieblingsautor*In der Reihe und schließlich auch der nun doch zielstrebigen Ausrichtung. Deshalb hatte ich zuletzt nur noch vereinzelt zu den Büchern gegriffen, schon in der Annahme, durch Unregelmäßigkeit, den roten Faden verlieren zu müssen. Allerdings fiel mir heute beim Lesen dieses Buches das eintauchen in das Universum überhaupt nicht schwer, im Gegenteil, es war eine sehr angenehme, unterhaltsame Leserunde.
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Es ist inzwischen schon ziemlich lange her, dass ich einen Roman aus dem D9E-Shared-Universe las. Zum Glück hat Diboo diese Art von schreibe, die einen ziemlich schnell in die Geschichte mitnimmt und keine Verständnisschwierigkeiten aufkommen lässt. Die Charaktere waren mir gleich wieder geläufig, auch die Hintergrundgeschichte und die begleitenden Personen. Interessanterweise hat der Autor hier einige seiner Figuren aus den vergangenen Bänden zusammengeführt und auch die Handlungsorte der bisherigen Romane neu aufgegriffen. Hat sich fast gelesen, wie eine Reminiszenz und einen Abschluss. Obwohl im Endeeffekt auch wieder eine offene Frage blieb, die durchaus anschließend behandelt werden könnte. Für den vorliegenden Roman ist sie jedoch keineswegs ausschlaggebend.
Mit dem Stil von Dirk muss man sich erst anfreunden, manchmal ist ja doch arg flapsig. Allerdings spinnt er immer eine schöne Geschichte zusammen, die gute Unterhaltung bietet. Hinter den Evocati verbirgt sich allerdings auch eine Gruppierung von Menschen, was der Name für mich nicht hergegeben hatte. Ich hatte wieder mit einer neuen, interessanten außerirdischen Zivilisation gerechnet. Macht aber nichts.
So etwa ab der Mitte der Reihe, hatte sich bei mir eine gewisse Unlust zum weiterlesen eingestellt, was zum einen an einem bestimmten Mitautoren lag, dann auch mit dem fehlen von Beiträgen meiner Lieblingsautor*In der Reihe und schließlich auch der nun doch zielstrebigen Ausrichtung. Deshalb hatte ich zuletzt nur noch vereinzelt zu den Büchern gegriffen, schon in der Annahme, durch Unregelmäßigkeit, den roten Faden verlieren zu müssen. Allerdings fiel mir heute beim Lesen dieses Buches das eintauchen in das Universum überhaupt nicht schwer, im Gegenteil, es war eine sehr angenehme, unterhaltsame Leserunde.
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026
Oha. Ich hoffe mal, mit diesem "Mitautor" bin nicht ich gemeint. Falls doch, bitte ich um Entschuldigung. Es war keine böse Absicht!Fjunch-Klick hat geschrieben: 21. Juni 2026 16:27 Kategorie 4: Ruf der Evocati
[...]
So etwa ab der Mitte der Reihe, hatte sich bei mir eine gewisse Unlust zum weiterlesen eingestellt, was zum einen an einem bestimmten Mitautoren lag, dann auch mit dem fehlen von Beiträgen meiner Lieblingsautor*In der Reihe und schließlich auch der nun doch zielstrebigen Ausrichtung.[...]
Das Fehlen der Lieblingsautorin kann ich voll unterschreiben, das ging mir genauso.
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026
Oha, nein, aber ich mochte dessen Stil einfach nicht so.
Du im Gegenteil warst unter dem Sammelbegriff Autor*in mit erfasst
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026
Puh, Glück gehabt!
Aber ich denke trotzdem noch gern an die Reihe zurück. War eine schöne Zeit.
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026
Für mich auch
Ich fand es aufregend, irgendwie. Und die Beiträgte von dir, Nadine, Karla, aber auch Diboo und Matthias habe ich sehr gern gelesen. Aber gut, das Leben bringt das eine und das andere. Als Leser hoffe ich natürlich, dass jede*r von euch sich nochmal aufrafft und die ganze Arbeit in meine Unterhaltung investiert 
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026
Ursula K. LeGuin - Lavinia7.) ein Buch aus dem Carcosa Verlag
Das Epos „Aeneis“ des römischen Dichters Vergil entstand im 1. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Es behandelt den römischen Gründungsmythos, eine Art Gegenstück zu Homers griechischer Sage von „Ilias“ und „Odyssee“.
In ihrem letzten Roman hat Ursula K. LeGuin diesen Stoff neu verarbeitet: sie erzählt die Geschichte aus Sicht der Königstochter Lavinia, um die – ähnlich wie bei ihrem Vorbild Helena – ein Krieg entbrennt. Gewissermaßen.
Zeitlich setzt die Geschichte dann auch kurz nach der „Ilias“ an, denn jener Aeneis ist aus dem zerstörten Troja geflohen, um sich mitsamt seiner Gefolgschaft eine neue Heimat zu suchen. So verschlägt es ihn nach längerer Irrfahrt (sic!) schließlich nach Latium, wo er auf Lavinia trifft und wo das Schicksal seinen Lauf nimmt.
Es handelt sich hier also in erster Linie um einen historischen Roman, der jedoch auch mystische, übernatürliche Elemente enthält. Allerdings nicht in Form von Zauberei oder magischen Wesen, sondern durch Prophezeiungen und – auf raffinierter Metaebene – einen Bezug zum späteren Erzähler Vergil, der in diesem Roman tatsächlich Einfluss auf die Handlung nimmt. Ein spannender Schachzug der Autorin, der sich hier jetzt wahrscheinlich komplizierter anhört, als er letztlich ist, der der Geschichte aber einen ganz besonderen, außergewöhnlichen Kniff verleiht. Es ist nicht ganz leicht zu erklären (und soll es hier auch gar nicht), erschließt sich aber im Laufe des Romans.
Ich hatte aufgrund des ungewöhnlichen Stils und Aufbaus anfangs einige Probleme, in die Geschichte hineinzufinden, doch das legte sich recht bald. Und dann entwickelt sich ein großartiger historischer Roman (mit besagten mystischen Elementen) aus einem wenig bekannten, nämlich vor-römischen Zeitalter. Leben und Alltag der Menschen werden anschaulich beschrieben, die Figuren und ihre Probleme/Aufgaben/Zerrissenheit sind wunderbar dargestellt und die Handlung bleibt trotz des wiederholten Foreshadowings jederzeit spannend.
Ein ungewöhnlicher und beeindruckender Roman.
[ ] Comic
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[X] KLP-Nominierung 2026 | Alastair Reynolds - Das Schiff der flüsternden Träume
[ ] Roman von Dirk van den Boom
[ ] Roman mit intelligenten Außerirdischen
[X] Titel beginnt mit "Das" | Carissa Orlando - Das Septemberhaus
[X] Buch aus dem Carcosa Verlag | Ursula K. LeGuin - Lavinia
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026
(Etwas mehr als) Die Hälfte des Jahres ist vorbei, hier ein kurzer aktueller Zwischenstand:
3 Foristen haben die Challenge bereits abgeschlossen.
9 Foristen haben begonnen und sind noch fleißig(?) dabei.
1 Forist ist darunter, der ganz kurz vor der Ziellinie steht.
Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Jetzt noch einsteigen! Oder zum Zwischensprint ansetzen! Der Endspurt kommt dann später.
Es ist nie zu spät für einen (Neu-)Anfang!
3 Foristen haben die Challenge bereits abgeschlossen.
9 Foristen haben begonnen und sind noch fleißig(?) dabei.
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Re: Die Phantastik - Lesechallenge 2026
Kategorie 3 - Ein Buch, das in der Kategorie "Bester deutschsprachiger Roman" oder "Bestes ausländisches Werk" für den Kurd-Laßwitz-Preis 2026 nominiert ist.
Kaliane Bradley - Das Ministerium der Zeit

Nicht unbedingt die einfallsreichste Wahl, da sowohl Tiberius (hier) und Ender (dort) den Roman schon besprochen haben.
Bradlay kombiniert eine Zeitreise mit einem Liebesroman, was ich bisher nur bei Audrey Niffeneggers Die Frau des Zeitreisenden gelesen habe.
Die britische Regierung hat eine Zeitmaschine entwickelt und als erster Test werden einige Personen, die kurz vor ihren sicheren Tod standen, aus der Vergangenheit in ein London der nahen Zukunft transferiert. Diesen Zeitreisenden wird ein Ministeriumsmitarbeiter als sogenannte Brücke zugeteilt. Die Ich-Erzählerin, deren Mutter aus Kambodscha geflohen ist, wird die Brücke von Graham Gore, einen Offizier der Frankli- Expedition, mit dem sie über Monate in einem Haus lebt, um ihm schonend die moderne Welt zu erklären. In der ersten Hälfte des Buches geht es viel um Identität und den Vergleich zwischen normaler Migration und Zeitmigration, um die Änderung von Sitten und Gebräuchen im Laufe der Zeit, die insbesondere die anbahnende Liebesgeschichte deutlich verzögern. In die Handlung werden immer wieder kleine Hinweise eingestreut, dass im Ministerium nicht alles mit rechten Dingen zugeht.
Im letzten Drittel entwickelt sich der Roman dann zu einen Thriller mit Verfolgungen, Zeitagenten und politischen Intrigen und einem Twist, der eigentlich auf der Hand lag, den ich aber trotzdem nicht habe kommen sehen.
Wie schon Tiberius und Ender fand ich das Pacing des Roman nicht ausgewogen. Anfangs doch sehr gemächlich, am Ende dann überstürzt sich alles. Was das Ministerium letztendlich eigentlich vorhatte, ist mir nicht ganz klar geworden. Und auch wenn die Erzählerin ihre eigene Naivität selbst mehrmals betont, fand ich sie streckenweise trotzdem zu naiv.
Trotz der kleinen Abstriche ist der Roman insgesamt empfehlenswert
[X] Comic | Ralf König - Barry Hoden
[X] Autor:in ist höchstens 40 Jahre alt | Wole Talabi - Shigidi - Raub im Britischen Museum
[X] Nominierung für Kurd-Laßwitz-Preis 2026 | Kaliane Bradley - Das Ministerium der Zeit
[ ] Roman von Dirk van den Boom |
[ ] Roman mit intelligenter außerirdischer Lebensform
[X] Titel beginnt mit "Das" | Jeffrey Ford - Das Schattenjahr
[ ] Buch aus Carcosa Verlag |
Kaliane Bradley - Das Ministerium der Zeit

Nicht unbedingt die einfallsreichste Wahl, da sowohl Tiberius (hier) und Ender (dort) den Roman schon besprochen haben.
Bradlay kombiniert eine Zeitreise mit einem Liebesroman, was ich bisher nur bei Audrey Niffeneggers Die Frau des Zeitreisenden gelesen habe.
Die britische Regierung hat eine Zeitmaschine entwickelt und als erster Test werden einige Personen, die kurz vor ihren sicheren Tod standen, aus der Vergangenheit in ein London der nahen Zukunft transferiert. Diesen Zeitreisenden wird ein Ministeriumsmitarbeiter als sogenannte Brücke zugeteilt. Die Ich-Erzählerin, deren Mutter aus Kambodscha geflohen ist, wird die Brücke von Graham Gore, einen Offizier der Frankli- Expedition, mit dem sie über Monate in einem Haus lebt, um ihm schonend die moderne Welt zu erklären. In der ersten Hälfte des Buches geht es viel um Identität und den Vergleich zwischen normaler Migration und Zeitmigration, um die Änderung von Sitten und Gebräuchen im Laufe der Zeit, die insbesondere die anbahnende Liebesgeschichte deutlich verzögern. In die Handlung werden immer wieder kleine Hinweise eingestreut, dass im Ministerium nicht alles mit rechten Dingen zugeht.
Im letzten Drittel entwickelt sich der Roman dann zu einen Thriller mit Verfolgungen, Zeitagenten und politischen Intrigen und einem Twist, der eigentlich auf der Hand lag, den ich aber trotzdem nicht habe kommen sehen.
Wie schon Tiberius und Ender fand ich das Pacing des Roman nicht ausgewogen. Anfangs doch sehr gemächlich, am Ende dann überstürzt sich alles. Was das Ministerium letztendlich eigentlich vorhatte, ist mir nicht ganz klar geworden. Und auch wenn die Erzählerin ihre eigene Naivität selbst mehrmals betont, fand ich sie streckenweise trotzdem zu naiv.
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