Abt. Textverarbeitung - Die schönsten Übersetzungsschnitzer
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Re: Abt. Textverarbeitung - Die schönsten Übersetzungsschnitzer
Wie oft landen irgendwelche nichtdruckbare Zeichen bei uns in der Datenbank und bringen dann später Javaprogramme zum Platzen.
Tja, meist aus Texten, die jemand aus Apple-Programmen einfügte.
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- Badabumm
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Re: Abt. Textverarbeitung - Die schönsten Übersetzungsschnitzer
Die Konstruktion 10^3 ist ja bereits ein Kompromiss, der vermutlich aus der Programmierung stammt. Aber es müsste gedruckt immer noch 10³ heißen...
Stimmt. Im Medienbereich wird ja noch viel mit Mac gearbeitet.
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Harald Lesch
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Re: Abt. Textverarbeitung - Die schönsten Übersetzungsschnitzer
Ich lese die deutsche Erstausgabe von 2006.
Gruß
Ralf
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Re: Abt. Textverarbeitung - Die schönsten Übersetzungsschnitzer
Muss ich mal nachsehen, die habe ich auch.Shock Wave Rider hat geschrieben: 30. Mai 2026 16:07 Ich lese die deutsche Erstausgabe von 2006.
Gruß
Ralf
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Re: Abt. Textverarbeitung - Die schönsten Übersetzungsschnitzer
Um mal bei "schön" zu bleiben:
Zur Serie "For all mankind" ist auch der Ableger "Star City" sehr empfehlenswert:
Der in der vergangenen 7. Staffel richtig schön übertrieben als Sternenstädtchen promoted wird, da ich des russischen nicht mächtig bin, aber alle Russen in der Serie russisch sprechen denke ich, das evtl. Swjosdny Gorodok gemeint sein könnte. Natürlich in der alternativen Geschichte, die hier geschrieben wird.
Zur Serie "For all mankind" ist auch der Ableger "Star City" sehr empfehlenswert:
Der in der vergangenen 7. Staffel richtig schön übertrieben als Sternenstädtchen promoted wird, da ich des russischen nicht mächtig bin, aber alle Russen in der Serie russisch sprechen denke ich, das evtl. Swjosdny Gorodok gemeint sein könnte. Natürlich in der alternativen Geschichte, die hier geschrieben wird.
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Re: Abt. Textverarbeitung - Die schönsten Übersetzungsschnitzer
Ein „Übersetzungsfehler“ aus früheren Zeiten und stammt aus dem Etymologischen Wörterbuch der deutschen Seemannssprache von Gustav Goedel, 1902.
Heute heißt es „Denglisch“, früher hieß es „Engländerei“. Auch ein hübsches Wort.wünschen ist ein hie und da gehörtes Seemannswort von eigentümlicher Entstehungsart. Es hat mit unserem sonst üblichen hochdeutschen wünschen = einen Wunsch haben, keine Verwandtschaftsbeziehungen. Es bedeutet vielmehr winden, aufwinden, in die Höhe winden, und ist durch die von Professor Dunger in Dresden gerügte Engländerei ins Deutsche gekommen. Englisch winch = Winde ist Veranlassung zu der Bildung dieses Fremdwortes mit einheimischer Endung geworden; es müßte also „winschen‟ heißen und hat sich ganz ohne Berechtigung an unser gutes altes deutsches wünschen herangedrängt.
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Re: Abt. Textverarbeitung - Die schönsten Übersetzungsschnitzer
Interessant, sagt aber heute keiner mehr - ich habe zumindest bisher nur "winschen" gehört.
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Re: Abt. Textverarbeitung - Die schönsten Übersetzungsschnitzer
Was steht denn in Moby Dick? Da ich kein alter Seebär bin wäre dies für mich die Instanz.Naut hat geschrieben: Heute 05:46 Interessant, sagt aber heute keiner mehr - ich habe zumindest bisher nur "winschen" gehört.
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Re: Abt. Textverarbeitung - Die schönsten Übersetzungsschnitzer
Meine Moby-Dick-Übersetzung ist von 1956, die Ausgabe von 2011. Ich werde mal schauen. Es betrifft vermutlich eher die Ausgaben vor den Weltkriegen. Heute ist "winschen" sowieso Standard, weil alles Denglisch ist, besonders im Yachtsport. Heutige Übersetzungen würden wohl "angepasst" sein, die vorliegende ist noch original, auch mir verbotenen Wörtern.
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Re: Abt. Textverarbeitung - Die schönsten Übersetzungsschnitzer
Ich weiß es nicht auswendig, aber ich gehe von winschen aus. (Was ich natürlich damals wie heute nicht verstehe.) Zumindest bei der damaligen Übersetzung war man sehr sorgfältig mit den Seemannsausdrücken. Aber ich kann mich nicht dran erinnern, im Zusammenhang mit der Seefahrt jemals "wünschen" gelesen zu haben (etwa Hornblower oder Seewolf), das hätte mich irritiert und wäre hängengeblieben.Flossensauger hat geschrieben: Heute 10:34Was steht denn in Moby Dick? Da ich kein alter Seebär bin wäre dies für mich die Instanz.Naut hat geschrieben: Heute 05:46 Interessant, sagt aber heute keiner mehr - ich habe zumindest bisher nur "winschen" gehört.
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Re: Abt. Textverarbeitung - Die schönsten Übersetzungsschnitzer
In Moby Dick (neue Übersetzung) kommt weder "Winsch" noch "winschen" vor. "winschen" als Verb habe ich generell noch nie gelesen, außer bei Siegfried Lenz: Da spricht jemand Platt und "winscht viel Glick".Uschi Zietsch hat geschrieben: Heute 11:59Ich weiß es nicht auswendig, aber ich gehe von winschen aus. (Was ich natürlich damals wie heute nicht verstehe.) Zumindest bei der damaligen Übersetzung war man sehr sorgfältig mit den Seemannsausdrücken. Aber ich kann mich nicht dran erinnern, im Zusammenhang mit der Seefahrt jemals "wünschen" gelesen zu haben (etwa Hornblower oder Seewolf), das hätte mich irritiert und wäre hängengeblieben.Flossensauger hat geschrieben: Heute 10:34Was steht denn in Moby Dick? Da ich kein alter Seebär bin wäre dies für mich die Instanz.Naut hat geschrieben: Heute 05:46 Interessant, sagt aber heute keiner mehr - ich habe zumindest bisher nur "winschen" gehört.