Wer mal jede Menge unfreiwillige Satire lesen möchte, der sollte mal auf die Ren Dhark-Seite gehen und rechts einen der "Themen"-Beiträge von Breuer auswählen: http://www.ren-dhark.de/background/index.htm
Traumhaft! Da wird Jules Verne zum Erfinder des "U-Boots" erklärt, die deutschen SF-Verleger, die amerikanische SF bringen, für dumm erklärt und vieles andere mehr!
Man muß darüber lachen, denn ansonsten bliebe einem nur noch die andere Wahl, über soviel Geschwätz bitterlich zu weinen...
Täglich geht die Sonne auf,
täglich weicht die Nacht Dem Licht.
Alles siehst du irgendwann wieder,
nur verliehene Bücher nicht.
Eine Lanze für den Guten: Dieses Zitat erscheint mir diskussionswürdig:
"Zweitens will es mir scheinen, als würde ein großer Teil der Gegenwarts-SF die eskapistischen Wünsche ihrer Leserschaft nicht mehr richtig erfüllen. Nach einem harten Tag am Fließband oder ein paar miesen Stunden im Arbeitsamt will doch niemand mehr lesen, daß es in der Zukunft noch mieser sein wird und überall nur noch das Böse herrscht oder zumindest die Resignation."
Dehalb verkauft sich imho (eine bestimmte Form der) Fantasy besser. Keine störende Technik, überschaubare Gesellschaftsstrukturen, hübsche Prinzen, kernige Ritter...
allerdings blendet man mit diesen beiden spielarten (eskapistisch vs. pessimistisch) einfach mal sehr viele varianten aus. es gibt haufenweise SF, die keines von beidem ist.
und ansonsten, mal so am rande: so schlecht hat sich "der schwarm" ja auch nicht verkauft, oder?
Warum sollte die SF-Leserschaft durchweg eskapistische Wünsche haben? Und ist die Vorstellung einer im Chaos versinkenden Welt nicht auch eine Art von Eskapismus, die jemand mit entsprechenden Neigungen schön finden könnte? Eine Welt ohne Menschen? Herrlich!
Kringel hat geschrieben:Eine Welt ohne Menschen? Herrlich!
Erinnert mich an die Akte-X-Folge, in der Mulder sich von einer Fee (oder sowas) "Friede auf Erden" wünscht. Tja, Frieden ist dann wirklich auf Erden. Auf die einzig mögliche Weise . . .
Ein Leben ohne Tabasco ist möglich, aber geschmacklos.
breitsameter hat geschrieben:Wer mal jede Menge unfreiwillige Satire lesen möchte, der sollte mal auf die Ren Dhark-Seite gehen und rechts einen der "Themen"-Beiträge von Breuer auswählen: http://www.ren-dhark.de/background/index.htm
Traumhaft! Da wird Jules Verne zum Erfinder des "U-Boots" erklärt, die deutschen SF-Verleger, die amerikanische SF bringen, für dumm erklärt und vieles andere mehr!
Man muß darüber lachen, denn ansonsten bliebe einem nur noch die andere Wahl, über soviel Geschwätz bitterlich zu weinen...
Bereits zu Lebzeiten betonte Verne entgegen mancher Meinungen, dass er nicht der Erfinder des U-Boots und anderer Dinge ist. Viel bewirkt hat seine Stellungnahme scheinbar nicht.