Robert J Sawyer - Die dritte Simulation
Robert J Sawyer - Die dritte Simulation
Vom Hugo Preisträger Robert J Sawyer sind leider erst 2 Romane auf deutsch erschienen. Eines davon ist "Die dritte Simulation". Durch die Hugo Auszeichnung bin ich auf den Autor aufmerksam geworden und habe mir das Werk "blind" beschafft.
Es geht um den Wissenschaftler Peter Hobson, dem es gelingt, Gehirnaktivitäten aufzuzeichnen und elektronisch abzubilden. Er erstellt 3 Duplikate seiner selbst und baut kleine geringfügige Veränderungen ein. Die Simulationen beginnen ein Eigenleben zu entwickeln, allerdings völlig anders, als Peter Hobson es sich vorgestellt hat.
So richtig neu klingt der Stoff nicht. In ähnlicher Form gab es z.B. auch schon "Dreifach" von Ken Follett. Allerdings hat Sawyer eine mitreissende Art zu schreiben. Das Handlung ist sehr flüssig erzählt, es gibt praktisch keine Längen. Ausserdem schafft es Sawyer, die Hauptfigur mit seinen Motiven, Gedanken und Zielen zum Leben zu entwickeln. Man "fühlt" mit ihm. So nebenbei wird einem ein spannender Krimi zum Mitfiebern und ein kleiner philosophischer "Was wäre wenn?" geboten.
"Die 3. Simulation" ist alles andere als kopflastig. Dem extrem anspruchsvollen Leser mögen die philosophischen Ausflüge zu "flach" erscheinen, hier steht klar die Unterhaltung im Vordergrund. Und diesbezüglivh hat Sawyer einfach den Bogen raus. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelsen, was bei mir nicht so häufig vorkommt. Wem Asimov gefällt, der wird auch an Sawyer seine wahre Freude haben.
Sawyer hat einige Romane über äusserst spannende Themen geschrieben. Ich hoffe, der Festa Verlag wird noch einige Werke übersetzen lassen, ansonsten mache ich mich an die Originale!
Es geht um den Wissenschaftler Peter Hobson, dem es gelingt, Gehirnaktivitäten aufzuzeichnen und elektronisch abzubilden. Er erstellt 3 Duplikate seiner selbst und baut kleine geringfügige Veränderungen ein. Die Simulationen beginnen ein Eigenleben zu entwickeln, allerdings völlig anders, als Peter Hobson es sich vorgestellt hat.
So richtig neu klingt der Stoff nicht. In ähnlicher Form gab es z.B. auch schon "Dreifach" von Ken Follett. Allerdings hat Sawyer eine mitreissende Art zu schreiben. Das Handlung ist sehr flüssig erzählt, es gibt praktisch keine Längen. Ausserdem schafft es Sawyer, die Hauptfigur mit seinen Motiven, Gedanken und Zielen zum Leben zu entwickeln. Man "fühlt" mit ihm. So nebenbei wird einem ein spannender Krimi zum Mitfiebern und ein kleiner philosophischer "Was wäre wenn?" geboten.
"Die 3. Simulation" ist alles andere als kopflastig. Dem extrem anspruchsvollen Leser mögen die philosophischen Ausflüge zu "flach" erscheinen, hier steht klar die Unterhaltung im Vordergrund. Und diesbezüglivh hat Sawyer einfach den Bogen raus. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelsen, was bei mir nicht so häufig vorkommt. Wem Asimov gefällt, der wird auch an Sawyer seine wahre Freude haben.
Sawyer hat einige Romane über äusserst spannende Themen geschrieben. Ich hoffe, der Festa Verlag wird noch einige Werke übersetzen lassen, ansonsten mache ich mich an die Originale!
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@Scotty:
ich hatte das Buch schon im Bestand und habe es auf Dein posting hin gelesen. Ich kann Deine Einschätzung dazu nur teilen, ich habe es ebenfalls (lediglich durch eine Nacht unterbrochen) in einem "Durch" gelesen.
Normalerweise ist diese Spielart der SF nicht unbedingt mein Fall, aber die Geschichte hat mich dann doch ungemein gefesselt. Gefallen hat mir dass Robert J. Sawyer bei dem Thema nichts ausgelassen hat (besitzen Tiere Seelen, "Leben" nach dem Tode, "Leben" vor der Geburt) und sich zum Schluss auch nicht vor einer möglichen Erklärung herumgedrückt hat. Wobei das Ganze relativ nüchtern und ohne süssliche Sentimentalität blieb.
Etwas unlogisch war für mich, dass zwei so clevere Wissenschaftler naiv genug waren, die KI's (Simulationen) auf Rechnern mit Zugang "nach aussen" zu realisieren und das nicht einmal sondern mehrmals im Laufe der Geschichte. Aber ohne diesen "Fehler" wäre die Story wohl so nicht möglich gewesen ... ansonsten wirkt die Geschichte schlüssig und "aus einem Guss", es bleiben keine Fragen unbeantwortet.
Eine kleine Sache am Rande noch, dieses Buch wurde ca. 1993/94 geschrieben. Meine Ausgabe ist die 8/1997 bei Goldmann erschienene (noch mit DM-Preis). Im Buch wird mehrmals Bezug auf den Papst genommen, auf Seite 206 wird er dann namentlich genannt: >Papst Benedict XVI< ???
:kopfkratz::kopfkratz:
Wie ist das denn möglich? Meines Wissens ist doch der neue Papst (der ja - wie wir alle wissen - erst dieses Jahr ins Amt kam) frei in seiner Namenswahl, die er auch erst nach seiner Wahl bekanntgibt ... kann mich da jemand aufklären, wie das Zustande kommt?
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ich hatte das Buch schon im Bestand und habe es auf Dein posting hin gelesen. Ich kann Deine Einschätzung dazu nur teilen, ich habe es ebenfalls (lediglich durch eine Nacht unterbrochen) in einem "Durch" gelesen.
Normalerweise ist diese Spielart der SF nicht unbedingt mein Fall, aber die Geschichte hat mich dann doch ungemein gefesselt. Gefallen hat mir dass Robert J. Sawyer bei dem Thema nichts ausgelassen hat (besitzen Tiere Seelen, "Leben" nach dem Tode, "Leben" vor der Geburt) und sich zum Schluss auch nicht vor einer möglichen Erklärung herumgedrückt hat. Wobei das Ganze relativ nüchtern und ohne süssliche Sentimentalität blieb.
Etwas unlogisch war für mich, dass zwei so clevere Wissenschaftler naiv genug waren, die KI's (Simulationen) auf Rechnern mit Zugang "nach aussen" zu realisieren und das nicht einmal sondern mehrmals im Laufe der Geschichte. Aber ohne diesen "Fehler" wäre die Story wohl so nicht möglich gewesen ... ansonsten wirkt die Geschichte schlüssig und "aus einem Guss", es bleiben keine Fragen unbeantwortet.
Eine kleine Sache am Rande noch, dieses Buch wurde ca. 1993/94 geschrieben. Meine Ausgabe ist die 8/1997 bei Goldmann erschienene (noch mit DM-Preis). Im Buch wird mehrmals Bezug auf den Papst genommen, auf Seite 206 wird er dann namentlich genannt: >Papst Benedict XVI< ???
Wie ist das denn möglich? Meines Wissens ist doch der neue Papst (der ja - wie wir alle wissen - erst dieses Jahr ins Amt kam) frei in seiner Namenswahl, die er auch erst nach seiner Wahl bekanntgibt ... kann mich da jemand aufklären, wie das Zustande kommt?
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Tja, jetzt kann ich's ja wohl verraten: Robert J. Sawyer hat eine Zeitmaschine in seinem Haus in Toronto stehen.Spezies 125 hat geschrieben:Eine kleine Sache am Rande noch, dieses Buch wurde ca. 1993/94 geschrieben. Meine Ausgabe ist die 8/1997 bei Goldmann erschienene (noch mit DM-Preis). Im Buch wird mehrmals Bezug auf den Papst genommen, auf Seite 206 wird er dann namentlich genannt: >Papst Benedict XVI< ???:kopfkratz::kopfkratz:
Im Original steht das natürlich ganz genauso und ich habe beim schnellen Googeln auch noch mehr herausgefunden: auch in seinem Roman »Flashforward« wird ein Papst Benedikt XVI erwähnt.
In seiner Mailingliste ist Robert übrigens nicht besonders auf diesen Zufallstreffer eingegangen.
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@breitsameter:

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Wobei Du vergessen hast zu erwähnen, dass dies eine "Mufu"-Zeitmaschine ist, die zudem einen Zugang zu einem Paralleluniversum hat, in dem wiederum eine Parallelerde existiert, auf der "Homo sapiens" ausgestorben ist und "Homo neanderthalensis" sich zu einer technischen Zivilisation entwickelt hat ...Robert J. Sawyer hat eine Zeitmaschine in seinem Haus in Toronto stehen.
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Wie meinst du das?Scotty hat geschrieben:@Florian: Kennst du noch andere Bücher in der Originalversion?
Ich habe von Robert J. Sawyer praktisch alles im Original, aber auch von vielen anderen Autoren, da ich seit Jahren aus verschiedenen Gründen (fast) keine Übersetzungen aus dem Englischen mehr lese.
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@Florian: Ich meinte Bücher von Robert J. Sawyer. Ich kenne bisher nur die 3. Simulation. Sawyer hat eine Reihe von weiteren Büchern geschrieben, die es nur im Original gibt. Deren Inhalte hören sich sehr interessant an. Kannst du Bücher empfehlen?
Des weiteren ist mir der Schreibstil wichtig. Zwar beherrsche ich Englisch fliessend, es ist trotzdem nicht meine Muttersprache und es gibt immer wieder einige Wörter, die ich zur Sicherheit nachschlage. Das führt dazu, dass ich für Englische Bücher etwas länger benötige. Die 3. Simulation hat mir so gut gefallen, dass ich das in Kauf nehmen würde. Leider gibt es jedoch Autoren, die einen derart grossen Anteil von Slang Vokabular verwenden, dass aus "etwas länger" ein "viel länger" wird...
Deine Gründe, das Original zu lesen, interessieren mich natürlich auch!
Des weiteren ist mir der Schreibstil wichtig. Zwar beherrsche ich Englisch fliessend, es ist trotzdem nicht meine Muttersprache und es gibt immer wieder einige Wörter, die ich zur Sicherheit nachschlage. Das führt dazu, dass ich für Englische Bücher etwas länger benötige. Die 3. Simulation hat mir so gut gefallen, dass ich das in Kauf nehmen würde. Leider gibt es jedoch Autoren, die einen derart grossen Anteil von Slang Vokabular verwenden, dass aus "etwas länger" ein "viel länger" wird...
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Ich würde vor allem folgende drei Romane empfehlen:Scotty hat geschrieben:@Florian: Ich meinte Bücher von Robert J. Sawyer. Ich kenne bisher nur die 3. Simulation. Sawyer hat eine Reihe von weiteren Büchern geschrieben, die es nur im Original gibt. Deren Inhalte hören sich sehr interessant an. Kannst du Bücher empfehlen?
»Frameshift« - http://www.sf-fan.de/content/view/117/41/
»Flash Forward«
und
»Starplex« - http://www.sf-fan.de/content/view/156/54/ (auch wenn man meine Begeisterung mittlerweile nach der zweiten Lektüre etwas abgekühlt ist)
Der dritte Teil der Neanderthal-Trilogie ist ihm völlig mißraten und auch sein neuster Roman »Mindscan« ist leider beim Lesen genau das, was er eben auch tatsächlich ist: nur eine aufgeblasene Kurzgeschichte.
Den Schreibstil des Autors tatsächlich ungefiltert erleben und - in manchen Fällen - auch genießen zu können, ist sicher einer der Hauptgründe, warum ich kaum noch Übersetzungen aus dem Englischen lese.Scotty hat geschrieben:Des weiteren ist mir der Schreibstil wichtig. Zwar beherrsche ich Englisch fliessend, es ist trotzdem nicht meine Muttersprache und es gibt immer wieder einige Wörter, die ich zur Sicherheit nachschlage. Das führt dazu, dass ich für Englische Bücher etwas länger benötige. Die 3. Simulation hat mir so gut gefallen, dass ich das in Kauf nehmen würde. Leider gibt es jedoch Autoren, die einen derart grossen Anteil von Slang Vokabular verwenden, dass aus "etwas länger" ein "viel länger" wird...
Deine Gründe, das Original zu lesen, interessieren mich natürlich auch!
Der Vorteil von Sawyer ist, daß er auch im Original sehr leicht verständlich schreibt. Meist schnörkellos, aber nicht so lieblos und nüchtern wie so mancher Hard-SF-Autor, und schon gar nicht so künstlich wie einige britische Autoren. Ich hatte nie Probleme mit seinen Büchern.
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@Scotty:
Ich lese sehr viele Bücher im (englischen) Original, da ich oft feststelle, dass die Übersetzungen manchmal arg verstümmelt oder einfach nur schludrig, schlampig oder sinngemäß falsch sind. Es nur dem Übersetzer zuzuschieben, wäre allerdings zu kurz gesprungen, diese haben oft Verlagsvorgaben zu erfüllen und müssen manchmal gnadenlos kürzen. Das aber macht aus einem ursprünglich guten Buch durchaus ein schlechtes weil unlogisch und irgend wie flach und dünn (nette
Analogie: MP3-Übersetzungen
). Besonders aufgefallen ist mir das bei einigen Büchern von Jack Vance, wo mitunter viertelseitige (englische) Beschreibungen auf eine (deutsche) Zeile "übersetzt" wurden. Ausserdem ist es oft sehr schwierig, Sprachwitz und Situationskomik, die im Englischen funktioniert, ins Deutsche zu übertragen, das geht meist schief.
Für den Lesefluss habe ich (spreche fliessend englisch) eine einfache Regel. Wörter, deren Sinn sich aus dem Zusammenhang ergeben, schlage ich nicht nach, entgeht mir jedoch der Sinn des Satzes wegen eines Wortes, wird gescannt (ich benutze einen Quicktionary), was aber relativ selten ist.
-- Spezies 125
Ich bin zwar nicht gefragt, aber ich gebe trotzdem 'mal meinen Senf dazuDeine Gründe, das Original zu lesen, interessieren mich natürlich auch!
Ich lese sehr viele Bücher im (englischen) Original, da ich oft feststelle, dass die Übersetzungen manchmal arg verstümmelt oder einfach nur schludrig, schlampig oder sinngemäß falsch sind. Es nur dem Übersetzer zuzuschieben, wäre allerdings zu kurz gesprungen, diese haben oft Verlagsvorgaben zu erfüllen und müssen manchmal gnadenlos kürzen. Das aber macht aus einem ursprünglich guten Buch durchaus ein schlechtes weil unlogisch und irgend wie flach und dünn (nette
Analogie: MP3-Übersetzungen
Für den Lesefluss habe ich (spreche fliessend englisch) eine einfache Regel. Wörter, deren Sinn sich aus dem Zusammenhang ergeben, schlage ich nicht nach, entgeht mir jedoch der Sinn des Satzes wegen eines Wortes, wird gescannt (ich benutze einen Quicktionary), was aber relativ selten ist.
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das ist schon fast ein eigenes thema mit den englischen versionen von büchern.
ich lese auch gerne englische versionen, allerdings weniger, weil ich bei übersetzungen so bauchschmerzen bekomme. [da ich noch nie englische texte und deutsche übersetzungen miteinander verglichen habe fallen mir fehler nur in extremfällen auf]
meine hauptgründe sind, dass ich nicht warten will, bis ein buch übersetzt wird. wenn ich von einer story höre, die mir gefällt, will ich sie gerne auch lesen. und nicht ein paar jahre warten. das gleiche gilt für fortsetzungen.
und ich habe beruflich viel mit der englischen sprache zu tun. und da schult es einfach, mal romane auf englisch zu lesen. learning by reading.
dvd's schaue ich mir fast auch nur noch mit untertiteln an.
andy
ich lese auch gerne englische versionen, allerdings weniger, weil ich bei übersetzungen so bauchschmerzen bekomme. [da ich noch nie englische texte und deutsche übersetzungen miteinander verglichen habe fallen mir fehler nur in extremfällen auf]
meine hauptgründe sind, dass ich nicht warten will, bis ein buch übersetzt wird. wenn ich von einer story höre, die mir gefällt, will ich sie gerne auch lesen. und nicht ein paar jahre warten. das gleiche gilt für fortsetzungen.
und ich habe beruflich viel mit der englischen sprache zu tun. und da schult es einfach, mal romane auf englisch zu lesen. learning by reading.
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Mir geht es ähnlich wie Andy: Originale lese ich, um nicht auf die Übersetzung warten zu müssen und um in der englischen Sprache fit zu bleiben.
Auch mir sind diese Verstümmelungen noch gar nicht auffallen.
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Tja, da hat Robert Sawyer gut geraten... So unwahrscheinlich war das aber nicht, es gab immerhin auch ein paar Leute die sich entsprechende Benedikt-Seiten im Internet registriert haben, als der alte Papst im Sterben lag.Spezies 125 hat geschrieben: Eine kleine Sache am Rande noch, dieses Buch wurde ca. 1993/94 geschrieben. Meine Ausgabe ist die 8/1997 bei Goldmann erschienene (noch mit DM-Preis). Im Buch wird mehrmals Bezug auf den Papst genommen, auf Seite 206 wird er dann namentlich genannt: >Papst Benedict XVI< ???:kopfkratz::kopfkratz:
Wie ist das denn möglich? Meines Wissens ist doch der neue Papst (der ja - wie wir alle wissen - erst dieses Jahr ins Amt kam) frei in seiner Namenswahl, die er auch erst nach seiner Wahl bekanntgibt ... kann mich da jemand aufklären, wie das Zustande kommt?![]()
Da die Päpste bei der Namenswahl bislang immer in die Vergangenheit schauten und Johannis und Paul zuletzt sehr häufig genommen wurden, Pius nicht ganz unumstritten ist (vorsichtig gesagt) und Benedikt XV. als Friedenspapst im I. Weltkrieg galt, lag die Namenswahl recht nahe.
Vielleicht stimmt aber auch die Zeitmaschinen-Theorie...
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@Doop:
Gut, Deine anderen Argumente mögen zutreffender sein, so genau kenne ich mich mit dem Klerus und der Kirche nicht aus ...
--Spezies 125
"Glaube ist irrelevant!"
... eben, als Wojtila im Sterben lag. Da spekulierten ja schon sehr viele, dass wohl Pappa Ratzi der Nächste würde. Aaaaber 1993/94 war da noch nix in Sicht.es gab immerhin auch ein paar Leute die sich entsprechende Benedikt-Seiten im Internet registriert haben, als der alte Papst im Sterben lag.
Gut, Deine anderen Argumente mögen zutreffender sein, so genau kenne ich mich mit dem Klerus und der Kirche nicht aus ...
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"Glaube ist irrelevant!"