Ich lese gerade von Charles Stross »Iron Sunrise«, zu deutsch: »Supernova«. Der Roman schließt mehr oder weniger direkt an »Singularity Sky« an, den ich allerdings vor einiger Zeit auf deutsch begonnen und dann relativ schnell wieder zur Seite gelegt hatte. Denn eines wird einem bei der Lektüre des Origionalromans schnell klar: Charles Stross gewinnt unglaublich durch seinen Schreibstil, der sich in dieser Form in der Übersetzung von Usch Kiausch nicht mehr so deutlich würdigen oder manchmal auch gar nicht mehr erkennen läßt.
»Iron Sunrise« liest sich flott, holpert aber tatsächlich handlungstechnisch durchaus etwas vor sich hin, da Charles Stross nach einem Drittel des Romans weder eine klare Struktur, noch überhaupt erkennbar klar werden läßt, wovon der Roman letztendlich handeln soll. Geht es um das Schicksal der zerstörten Welt? Oder um die Suche nach den wahren Vernichtern? Noch ist alles offen, aber eins ist klar: Charles Stross ist jemand, den man weiterhin beobachten sollte, denn er scheint zwar seine Romane nicht so gekonnt zu planen wie ein Peter F. Hamilton, aber auch er ist bereit ein Universum zu erschaffen, um seine Geschichte zu erzählen. Wenn ich nur schon wüßte, was er mir erzählen will...!
Iron Sunrise von Charles Stross
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Iron Sunrise von Charles Stross
Täglich geht die Sonne auf,
täglich weicht die Nacht Dem Licht.
Alles siehst du irgendwann wieder,
nur verliehene Bücher nicht.
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