Entschuldigt, dass ich mich so lange ausgeklinkt hatte, aber ich bin in der letzten Zeit nicht viel zum Lesen gekommen. Ich stecke bei Tentakelschatten noch ganz am Anfang, und bis jetzt gefällt es mir sehr gut. Erinnert mich von der Atmosphäre an ein Perry-Rhodan-Szenario: Reinsetzen und wohlfühlen...
Im zweiten Kapitel hat der Korrektor leider geschlafen oder das Kapitel wurde erst ganz zum Schluß hinzugefügt, zu spät, um korrekturgelesen zu werden. Es ist der Abschnitt, in dem die weibliche Kampfmaschine vorgestellt wird, die Frau, die aufgrund ihrer Physiognomie nur mit Mühe ein Lächeln zustande bringt. Die Rolle wurde von mir sofort mit Sigourny Weaver besetzt.
Auch das Ar***loch von Mensch, der autistische Forscher, erscheint mir für die Story sehr vielversprechend.
Ich bemühe mich, das Buch bis Anfang nächster Woche gelesen zu haben, damit ich mir auch die anderen Forum-Beiträge durchlesen und sie ggf. kommentieren kann.
Für die Phantastik - Lesechallenge 2026 habe ich dieses Buch gelesen. Es wurde auch Zeit, da es seit 2007 hier im Bücherregal herumstand.
Das Buch hat mir gefallen, es ließ sich sehr gut lesen und man war schnell fertig. Die französischen Dienstgrade waren etwas Neues, da ich die us-amerikanischen gewöhnt bin.
Etwas überrascht haben mich die Geschehnisse in Kapitel 31. Dort brennt Marechal a.D. Rahel Tooma einen Stützpunkt der Tentakel nieder, nachdem sie herausgefunden hat, was mit den von den Tentakeln gefangen genommenen Menschen geschieht. Eine Überreaktion, sicher, aber so etwas sollte einem erfahrenen Soldaten eigentlich nicht passieren. Vor allem, da dadurch auch den Tentakeln bekannt gemacht wird, dass es noch freie Menschen auf Lydos gibt, die bewaffnet sind und gejagt werden können. Was nicht gut für die gesamte Gruppe in der Fluchtfestung enden könnte.
Wobei das später sowieso egal wird, denn vor dem Stützpunktniederbrennen wird die Fluchtfestung der Menschen zufällig entdeckt und alle kommen um, von den versteckten 23 Kindern einmal abgesehen. Was soll das, jetzt haben die fünf überlebenden Erwachsenen, die alle aufgrund ihrer Erkundungstouren am Leben blieben, die Kinder am Hals. Diese hätten ruhig auch sterben können. Oder, noch besser, von den Tentakeln gefangen werden sollen. Fortsetzung im nächsten Band.
Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass die Menschengruppe in der Fluchtfestung erst einmal sicher ist, von dort aus im Folgeband auf Erkundungen geht und weiteres über die Tentakel herausfindet. Nun gut, das muss dann eine kleinere Gruppe von anderen Orten aus machen.
Man erfährt nur weniges über die Irdische Sphäre der Menschen. 37 Systeme sind besiedelt, die über künstlich geschaffene Einstein-Rosen-Brücken miteinander verbunden sind. Es existieren drei seit rund 45 Jahren eingemottete Explorerschiffe, die als einzige selbstständig in der Lage sind, von einem Sternsystem in ein anderes zu fliegen. Dafür wird jedoch sehr viel Energie benötigt, weshalb sie riesig und teuer sind. Normale (Kriegs-)Schiffe sind auf die Einstein-Rosen-Brücken angewiesen, um von einem System in ein anderes zu kommen. Die Tentakel haben anscheinend eine andere Methode des überlichtschnellen Reisens, da sie einfach so plötzlich an den Systemrändern erschienen sind und angegriffen haben.
Für die Menschen ist dies die erste Begegnung mit nichtmenschlichen Intelligenzen, für die Tentakel nicht, wie in den Kapiteln über den Tentakelscout zu erfahren ist. Somit haben die Tentakel bereits Erfahrung im Erobern von Sternsystemen fremder intelligenter Lebewesen. Dazu kommt, dass die Irdische Sphäre quasi von wenigen Handelsfamilien beherrscht und von Korruption durchzogen und damit, wie Seven of Nine sagen würde, ineffizient ist. Deshalb hat die Menschheit, auch aufgrund ihrer Unterzahl an Kriegsschiffen und ihrer unterlegenen Überlichttechnik, schlechte Karten, die Invasion der Tentakel abzuwehren.
Nun kommen die beiden restlichen Bücher der Trilogie dran, denn ich will ja wissen, wie es weitergeht.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.